Tabellenbuch 24 Ed
Tabellenbuch 24 Ed
Dieter Jannasch
Joachim Voßiek
Christian Spura
Roloff/Matek
Maschinenelemente
Normung · Berechnung · Gestaltung
24. Auflage
1 Allgemeine und konstruktive Grundlagen 1–21
3 Festigkeitsberechnung 43–86
4 Tribologie 89–104
6 Schweißverbindungen 129–205
7 Nietverbindungen 209–239
8 Schraubenverbindungen 241–303
10 Federn 337–382
15 Gleitlager 591–647
16 Riemengetriebe 649–682
17 Kettengetriebe 683–703
19 Dichtungen 735–755
24 Umlaufgetriebe 889–912
Roloff/Matek Maschinenelemente
Herbert Wittel Dieter Jannasch
Joachim Voßiek Christian Spura
Roloff/Matek
Maschinenelemente
Normung, Berechnung, Gestaltung
Joachim Voßiek
Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Hochschule Augsburg
Augsburg, Deutschland
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Vorwort
„Roloff/Matek Maschinenelemente“ ist seit mehr als 50 Jahren zu einem Synonym für umfassende In-
formationen, Normenaktualität, leichte Verständlichkeit und sofortige Nutzbarkeit der Auslegungs- oder
Berechnungsgleichungen geworden. Das haben die Anwender in Ausbildung und Beruf längst erkannt,
auch ist das Standardwerk von den Konstruktions-Schreibtischen nicht mehr wegzudenken. Nach dem Stu-
dium oder der Ausbildung findet der „Roloff/Matek Maschinenelemente“ wie selbstverständlich weitere
Verwendung im Berufsalltag.
Die jetzt vorliegende 24. Auflage erscheint zum einen mit einem neuen farbigen Layout und damit bes-
serer Übersichtlichkeit. Zum anderen sind auch die zugehörige Aufgabensammlung und die Formelsamm-
lung zeitgleich erhältlich, um das vorliegende Lehrbuch mit Übungsaufgaben und weiteren Hinweise zu
ergänzen. Diese Neuerung der zeitgleichen Erscheinung gibt das Lehrsystem Roloff/Matek in seiner Ge-
samtheit wieder. Somit sind die wichtigsten Maschinenelemente im Lehr- und Tabellenbuch in 24 einzel-
nen, in sich abgeschlossenen Kapiteln dargestellt und können unabhängig voneinander mit der auf dieses
Lehrbuch abgestimmten Aufgaben- und Formelsammlung erarbeitet werden. Jedes Kapitel schließt mit
Literaturhinweisen ab, die auf Möglichkeiten zum Weiterstudium verweisen. Das sehr ausführliche Sach-
wortverzeichnis am Ende des Lehr- wie auch des Tabellenbuches ermöglicht, gesuchte Begriffe schnell
aufzufinden.
Besonderer Wert wurde auf die Herleitung der einzelnen Berechnungsgleichungen gelegt, um den
Einfluss der Formelgrößen besser beurteilen zu können. Zum besseren Verständnis des logischen Zusam-
menwirkens einzelner Beziehungen zueinander werden für die Berechnung einzelner Elemente teilweise
Ablaufpläne angegeben, die wiederum die Grundlage für die Erstellung eigener Berechnungsprogramme
darstellen können. Eine Reihe vollständig durchgerechneter Beispiele, die den einzelnen Kapiteln oder Ab-
schnitten zugeordnet sind, sollen dem Lernenden helfen, den erarbeiteten Stoff gezielt anwenden zu können
und ihm eine Richtlinie für eigene durchzuführende Berechnungen geben.
Die für die Berechnung und Konstruktion erforderlichen Zahlenunterlagen, Diagramme, Normenauszü-
ge und Erfahrungsangaben sind im beigelegten umfangreichen Tabellenbuch in kompakter, übersichtlicher
Form für einen schnellen und sicheren Zugriff zusammengestellt. Im Lehrbuch selbst sind nur solche An-
gaben und Diagramme aufgeführt, die unmittelbar mit dem Text verbunden und deshalb zum Verständnis
notwendig sind.
Das Kapitel 23 wurde überarbeitet und bei den Schneckengetrieben die Berechnung der Verschleißfes-
tigkeit aufgenommen. Bei den Schweißverbindungen wurde die symbolische Darstellung nach DIN EN
ISO 2553 umgesetzt. In Kapitel 10 wurden Tabellenwerte aktualisiert und in Kapitel 19 die Rundringdich-
tungen überarbeitet.
Weiterhin war eine Reihe von kleineren Aktualisierungen, wie z. B. bei der Berechnung von Pressver-
bänden oder Passfedern, erforderlich, um die gewünschte Normenaktualität sicherzustellen.
Unter www.roloff-matek.de wird dem Leser zusätzlich ein Forum geboten. Hier kann der Leser direkt
mit dem Autorenteam und dem Verlag in Kontakt treten und sowohl aktuelle Informationen zum Lehrsys-
tem erfahren als auch Vorschläge zur weiteren Verbesserung einbringen. Sehr gern wird auf die über 40
Excel-Arbeitsblätter in Excel 2010 zurückgegriffen. Sie sind für Berechnungen in der Ausbildung und im
Studium gedacht, ermöglichen aber auch Entwurfsberechnungen in der Konstruktionspraxis.
Für das Arbeiten in der Konstruktionspraxis mit dem vorliegenden Buch weisen wir darauf hin, dass
es zwingend erforderlich ist, die jeweils aktuelle und vor allem vollständige Ausgabe der entsprechen-
V
VI Vorwort
den Normen und der anderen maßgebenden Regelwerke zur Berechnung der Bauteile zugrunde zu legen.
Für die praktische Auslegung von Kaufteilen, wie z. B. Kupplungen. Spannelemente, Lager, Ketten- und
Riementriebe usw. sind jeweils die aktuellen Berechnungsunterlagen und Leistungsdaten der betreffenden
Herstellerfirmen maßgebend, die vielfach von denen im Lehrbuch abweichen können. Gleiches gilt sinn-
gemäß auch für Artikel der Zulieferindustrie, die keine Maschinenelemente im eigentlichen Sinne sind,
wie z. B. Klebstoffe, Lote und Schmierstoffe. Trotz sorgfältigster Recherchen kann bei direkter und indi-
rekter Bezugnahme auf Vorschriften, Regelwerke, Firmenschriften u. a. keine Gewähr für die Richtigkeit
übernommen werden.
Abschließend möchten wir den Firmen danken, die uns durch zahlreiche Informationen wie Zeich-
nungen, Funktions- und Verwendungsbeschreibungen, Richt-, Einbau- und Tabellenwerte nun schon jahr-
zehntelang kontinuierlich und zuverlässig unterstützt haben. Mit diesen und anderen Unterlagen sowie
durch wertvolle Hinweise und Anregungen haben Sie unsere Arbeit wesentlich erleichtert, auch wenn
nicht alle Informationen aus Zeitgründen bzw. infolge Umfangsbeschränkungen verwendet werden konn-
ten. Bedanken möchten sich die Autoren ebenso bei den Lesern für die vielen konstruktiven Zuschriften,
die häufig Veränderungen in nachfolgenden Auflagen bewirkten. Natürlich hoffen wir, dass sie weiterhin
durch konstruktive Kritik zur Verbesserung des Buches beitragen werden. Dem Springer Vieweg Verlag,
insbesondere Frau Imke Zander und Herrn Thomas Zipsner vom Lektorat Maschinenbau danken die Au-
toren für die Anregungen zur weiteren Abstimmung des Systems auf immer neue Bedürfnisse der Leser
sowie die Bereitschaft zu dessen kontinuierlichen Weiterentwicklung und die professionelle und reibungs-
lose Abwicklung.
3 Festigkeitsberechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
TB 3-1 Dauerfestigkeitsschaubilder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
TB 3-2 Umrechnungsfaktoren zur Berechnung der Werkstoff-Festigkeitswerte
(nach FKM-Richtlinie). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
VI Inhaltsverzeichnis
4 Tribologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
TB 4-1 Reibungszahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
TB 4-2 Effektive dynamische Viskosität ηeff in Abhängigkeit von der effektiven
Schmierfilmtemperatur ϑeff für Normöle (Dichte ρ = 900 kg/m3). . . . . . . . . . . . . . . 88
TB 4-3 Druckviskositätskoeffizient α für verschiedene Schmieröle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
TB 4-4 Spezifische Wärmekapazität c von Mineralölen (Mittelwerte) in Abhängigkeit
von Temperatur und Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
TB 4-5 Eigenschaften und Anwendungen wichtiger synthetischer Schmieröle . . . . . . . . . . 89
TB 4-6 Klassifikation für Kfz-Getriebeöle nach API (American Petroleum Institute). . . . . 91
TB 4-7 Eigenschaften von Lager-Schmierstoffen (Auswahl). Schmieröle . . . . . . . . . . . . . 91
TB 4-8 Eigenschaften der Schmierfette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
TB 4-9 Klassifikation für Schmierfette nach NLGI (National Lubricating Grease Institut). 94
TB 4-10 Kriterien für die Auswahl von Zentralschmieranlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
TB 4-11 Elektrochemische Spannungsreihe (Elektrodenpotential in Volt von Metallen
in wässriger Lösung gegen Wasserstoffelektrode). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
6 Schweißverbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
TB 6-1 Symbolische Darstellung von Schweiß- und Lötnähten nach DIN EN ISO 2553. . . 105
TB 6-2 Bewertungsgruppen für Unregelmäßigkeiten für Schweißverbindungen aus Stahl
nach DIN EN ISO 5817 (Auswahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
TB 6-3 Allgemeintoleranzen für Schweißkonstruktionen nach DIN EN ISO 13 920. . . . . . 110
TB 6-4 Zulässige Abstände von Schweißpunkten im Stahlbau (DIN EN 1993-1-3). . . . . . . 110
TB 6-5 Nennwerte der Streckgrenze Re und der Zugfestigkeit Rm für warmgewalzten
Baustahl nach DIN EN 1993-1-1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
TB 6-6 Nennwerte der Streckgrenze Re und der Zugfestigkeit Rm für Gusswerkstoffe
nach DIN EN 1993-1-8/NA.B.3. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
TB 6-7 Korrelationsbeiwert βw für Kehlnähte nach DIN EN 1993-1-8 . . . . . . . . . . . . . . . . 112
TB 6-8 Maximales c/t-Verhältnis von ein- und beidseitig gelagerten Plattenstreifen für
volles Mittragen unter Druckspannungen nach DIN EN 1993-1-1 (Auszug). . . . . . 113
TB 6-9 Zuordnung der Druckstabquerschnitte zu den Knicklinien nach TB 6-10
(DIN EN 1993-1-1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
TB 6-10 Knicklinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
TB 6-11 Bauformenkatalog für die Ausführung und Dauerfestigkeitsbewertung von
Schweißverbindungen an Stählen im Maschinenbau nach DVS-Richtlinie 1612
(Auszug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
TB 6-12 Zulässige Dauerfestigkeitswerte (Oberspannungen) für Schweißverbindungen
im Maschinenbau nach Richtlinie DVS 1612 (Gültig für Bauteildicke
2 mm ≤ t ≤ 10 mm, > 2 · 106 Lastwechsel, SD = 1,5) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
TB 6-13 Dickenbeiwert für geschweißte Bauteile im Maschinenbau nach DVS 1612. . . . . . 121
TB 6-14 Festigkeitskennwerte K im Druckbehälterbau bei erhöhten Temperaturen. . . . . . . . 122
TB 6-15 Berechnungstemperatur für Druckbehälter nach AD 2000-Merkblatt B0. . . . . . . . . 126
TB 6-16 Sicherheitsbeiwerte für Druckbehälter nach AD 2000-Merkblatt B0 (Auszug). . . . 126
TB 6-17 Berechnungsbeiwerte C für ebene Platten und Böden nach AD 2000-Merkblatt B5
(Auszug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
7 Nietverbindungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
TB 7-1 Vereinfachte Darstellung von Verbindungselementen für den Zusammenbau
nach DIN ISO 5845-1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
TB 7-2 Grenzwerte für Rand- und Lochabstände für Schrauben und Nieten an Stahl-
und Aluminiumbauten nach EC 3 und EC 9 (Bezeichnungen nach Bild 7.15). . . . . 130
TB 7-3 Genormte Blindniete mit Sollbruchdorn (Übersicht). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
TB 7-4 Nietverbindungen im Stahlbau mit Halbrundnieten nach DIN 124,
s. Maßbild 7.11 Lehrbuch (Auszug). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
TB 7-5 Mindestwerte der 0,2%-Dehngrenze Rp0,2 und der Zugfestigkeit Rm
für Aluminium-Vollniete nach DIN EN 1999-1-1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
TB 7-6 Zulässige Wechselspannungen σW zul in N/mm2 für gelochte Bauteile aus S235
(S355) nach DIN 15018-1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
TB 7-7 Zulässige Spannungen in N/mm2 für Nietverbindungen aus thermoplastischen
Kunststoffen (nach Erhard/Strickle). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
TB 7-8 Statische Scherbruch- und Zugbruchkräfte von genormten Blindnieten
in N je Nietquerschnitt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
TB 7-9 Anhaltswerte für die Gestaltung geclinchter Verbindungen aus Stahlblech.
Bezeichnung s. Bild 7.22.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
TB 7-10 Von runden Clinchverbindungen max. übertragbare Scherzugkräfte je Punkt . . . . . 134
VIII Inhaltsverzeichnis
8 Schraubenverbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
TB 8-1 Metrisches ISO-Gewinde (Regelgewinde) nach DIN 13 T1 (Auszug). . . . . . . . . . . 135
TB 8-2 Metrisches ISO-Feingewinde nach DIN 13 T5…T10 (Auszug). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
TB 8-3 Metrisches ISO-Trapezgewinde nach DIN 103 (Auszug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
TB 8-4 Festigkeitsklassen, Werkzeuge und mechanische Eigenschaften von Schrauben
nach DIN EN ISO 898-1 (Auszug). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
TB 8-5 Genormte Schrauben (Auswahl). Einteilung nach DIN ISO 1891
(zu den Bildern sind die Nummern der betreffenden DIN-Normen gesetzt). . . . . . . 138
TB 8-6 Genormte Muttern (Auswahl). Einteilung nach DIN ISO 1891
(zu den Bildern sind die Nummern der betreffenden DIN-Normen gesetzt). . . . . . . 140
TB 8-7 Mitverspannte Zubehörteile für Schraubenverbindunge nach DIN (Auswahl).
Einteilung nach DIN ISO 1891 (zu den Bildern sind die Nummern der
betreffenden DIN-Normen gesetzt) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
TB 8-8 Konstruktionsmaße für Verbindungen mit Sechskantschrauben
(Auswahl aus DIN-Normen) Gewindemaße s. TB 8-1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
TB 8-9 Konstruktionsmaße für Verbindungen mit Zylinder- und Senkschrauben
(Auswahl aus DIN-Normen) Gewindemaße s. TB 8-1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
TB 8-10 Richtwerte für Setzbetrag und Grenzflächenpressung (nach VDI 2230) . . . . . . . . . 146
TB 8-11 Richtwerte für den Anziehfaktor kA (Auswahl nach VDI 2230 ) . . . . . . . . . . . . . . . 147
TB 8-12 Reibungszahlen für Schraubenverbindungen bei verschiedenen Oberflächen-
und Schmierzuständen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
TB 8-13 Richtwerte zur Vorwahl der Schrauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
TB 8-14 Spannkräfte Fsp und Spannmomente Msp für Schaft- und Dehnschrauben
bei verschiedenen Gesamtreibungszahlen µges. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
TB 8-15 Einschraublängen le für Grundlochgewinde – Anhaltswerte nach
Schraubenvademecum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
TB 8-16 Funktion/Wirksamkeit von Schraubensicherungen bei hochfesten Schrauben
(nach VDI 2230) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
TB 8-17 Beiwerte αb und k1 zur Ermittlung der Lochleibungstragfähigkeit im Stahl-
und Aluminiumbau (EC3 und EC9). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
TB 8-18 Richtwerte für die zulässige Flächenpressung pzul bei Bewegungsschrauben . . . . . 154
14 Wälzlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
TB 14-1 Maßpläne für Wälzlager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
TB 14-2 Dynamische Tragzahlen C, statische Tragzahlen C0 und Ermüdungsgrenzbelastung
Cu in kN (nach FAG-Angaben Ausg. 2006). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
TB 14-3 Richtwerte für Radial- und Axialfaktoren X, Y bzw. X0, Y0. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
TB 14-4 Drehzahlfaktor fn für Wälzlager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
TB 14-5 Lebensdauerfaktor fL für Wälzlager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
TB 14-6 Härteeinflussfaktor fH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
TB 14-7 Richtwerte für anzustrebende nominelle Lebensdauerwerte L10h für Wälz
lagerungen (nach Schaeffler-AG). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
TB 14-8 Toleranzklassen für Wellen und Gehäuse bei Wälzlagerungen – allgemeine
Richtlinien n. DIN 5425 (Auszug). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
TB 14-9 Wälzlager-Anschlussmaße, Auszug aus DIN 5418 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220
TB 14-10 Viskositätsverhältnis κ = v/v1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
TB 14-11 Verunreinigungsbeiwert ec. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
TB 14-12 Lebensdauerbeiwert aISO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
TB 14-13 Richtwerte für Belastungsverhältnisse bei Führungen (nach Rexroth). . . . . . . . . . . 224
Inhaltsverzeichnis XI
15 Gleitlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
TB 15-1 Genormte Radial-Gleitlager (Auszüge) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
TB 15-2 Buchsen für Gleitlager (Auszüge) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
TB 15-3 Lagerschalen DIN 7473, 7474, mit Schmiertaschen DIN 7477 (Auszug) . . . . . . . . 230
TB 15-4 Abmessungen für lose Schmierringe in mm nach DIN 322 (Auszug) . . . . . . . . . . . 231
TB 15-5 Schmierlöcher, Schmiernuten, Schmiertaschen nach DIN ISO 12 128 (Auszug). . . 231
TB 15-6 Lagerwerkstoffe (Auswahl). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
TB 15-7 Höchstzulässige spezifische Lagerbelastung nach DIN 31652-3
(Norm zurückgezogen) (Erfahrungsrichtwerte). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
TB 15-8 Relative Lagerspiele §E bzw. §B in ‰ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
TB 15-9 Passungen für Gleitlager nach DIN 31698 (Auswahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
TB 15-10 Streuungen von Toleranzklassen für ISO-Passungen bei relativen Einbau-
Lagerspielen §E in ‰ abhängig von dL (nach VDI 2201) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
TB 15-11 Sommerfeld-Zahl So = f (ε, b/dL) bei reiner Drehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
TB 15-12 Reibungskennzahl µ/§B = f (ε, b/dL) bei reiner Drehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240
TB 15-13 Verlagerungswinkel β = f (ε, b/dL) bei reiner Drehung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
TB 15-14 Erfahrungswerte für die zulässige kleinste Spalthöhe h0 zul nach DIN 31652-3
(Norm zurückgezogen), wenn Wellen-RzW ≤ 4 µm und Lagergleitflächen-
RzL ≤ 1 µm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
TB 15-15 Grenzrichtwerte für die maximal zulässige Lagertemperatur ϑL zul
nach DIN 31652-3 (Norm zurückgezogen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
TB 15-16 Bezogener bzw. relativer Schmierstoffdurchsatz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
TB 15-17 Belastungs- und Reibungskennzahlen für den Schmierkeil ohne Rastfläche
bei Einscheiben- und Segment-Spurlagern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
16 Riemengetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
TB 16-1 Mechanische und physikalische Kennwerte von Flachriemen-Werkstoffen (Auswahl). 245
TB 16-2 Keilriemen, Eigenschaften und Anwendungsbeispiele. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246
TB 16-3 Synchronriemen, Eigenschaften und Anwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
TB 16-4 Trumkraftverhältnis m; Ausbeute κ (bei Keil- und Keilrippenriemen gilt µ = µ’) . . 247
TB 16-5 Faktor k zur Ermittlung der Wellenbelastung für Flachriemengetriebe
Gilt näherungsweise auch für Keil- und Keilrippenriemen (µ entspricht dann µ’) . . 247
TB 16-6 Ausführungen und Eigenschaften der Mehrschichtflachriemen Extremultus
(Bauart 80/85*, nach Werknorm). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
TB 16-7 Ermittlung des kleinsten Scheibendurchmesser (nach Fa. Siegling, Hannover). . . . 249
TB 16-8 Diagramme zur Ermittlung F ’t, ε1, Riementyp für Extremultus-Riemen
(nach Fa. Siegling, Hannover). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
TB 16-9 Flachriemenscheiben, Hauptmaße, nach DIN 111 (Auszug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
TB 16-10 Fliehkraft-Dehnung ε2 in % für Extremultus-Mehrschichtriemen
(nach Fa. Siegling, Hannover). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251
TB 16-11 Wahl des Profils der Keil- und Keilrippenriemen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
TB 16-12 Keilriemenabmessungen (in Anlehnung an DIN 2215, ISO 4184, DIN 7753
sowie Werksangaben; Auszug). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
TB 16-13 Abmessungen der Keilriemenscheiben (nach DIN 2211; Auszug). . . . . . . . . . . . . . 254
TB 16-14 Keilrippenriemen und Keilrippenscheiben nach DIN 7867 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
TB 16-15 Nennleistung der Keil- und Keilrippenriemen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
TB 16-16 Leistungs-Übersetzungszuschlag Üz in kW (bei i < 1 wird Üz = 1). . . . . . . . . . . . . 259
XII Inhaltsverzeichnis
17 Kettengetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
TB 17-1 Rollenketten nach DIN 8187 (Auszug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
TB 17-2 Haupt-Profilabmessungen der Kettenräder nach DIN 8196 (Auszug) . . . . . . . . . . . 269
TB 17-3 Leistungsdiagramm nach DIN ISO 10823 für die Auswahl von Einfach-
Rollenketten Typ B nach DIN 8187-1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
TB 17-4 Spezifischer Stützzug. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
TB 17-5 Faktor f1 zur Berücksichtigung der Zähnezahl des kleinen Rades nach
DIN ISO 10823 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
TB 17-6 Achsabstandsfaktor f2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
TB 17-7 Umweltfaktor f6 (nach Niemann). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
TB 17-8 Schmierbereiche nach DIN ISO 10823 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
19 Dichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
TB 19-1 Dichtungskennwerte für vorgeformte Feststoffdichtungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
TB 19-2 O-Ringe nach DIN ISO 3601 (Auswahl) und Ringnutabmessungen . . . . . . . . . . . . 286
TB 19-3 Maximales Spaltmaß g für O-Ringe (Erfahrungswerte). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
TB 19-4 Radial-Wellendichtringe nach DIN 3760 (Auszug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
TB 19-5 Filzringe und Ringnuten nach DIN 5419 (Auszug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289
TB 19-6 V-Ringdichtung (Auszug aus Werksnorm). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
TB 19-7 Nilos-Ringe (Auszug aus Werksnorm). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
TB 19-8 Stopfbuchsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
TB 19-9 Dichtungswerkstoff (Auswahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
TB 19-10 Konstruktionsrichtlinien für Lagerdichtungen (nach Halliger). . . . . . . . . . . . . . . . . 293
Inhaltsverzeichnis XIII
24 Umlaufgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
TB 24-1 Gegenseitige Zuordnung der Übersetzungen ixy als Funktion f(...) der möglichen
a nderen Übersetzungen bei Zweiwellengetrieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
TB 24-2 Umlaufwirkungsgrade für Zweiwellengetriebe in Abhängigkeit der Standüber
setzung i12 und des Leistungsflusses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 338
TB 24-3 Zusammenstellung der Berechnungsgleichungen für Zweiwellengetriebe. . . . . . . . 339
Sachwortverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
24.4 Berechnungsbeispiele 911
s 1
2 1
a) b)
Bestimmen Sie den Umlaufwirkungsgrad des Getriebes sowie die Anteile der Gleitwälz- und Kupp-
lungsleistung und zeichnen Sie den damit verbundenen Leistungsfluss.
Lösung Aufgrund der negativen Standübersetzung handelt es sich hier um ein Minusgetriebe. Der An-
trieb erfolgt über die Stegwelle s, die gleichzeitig Summenwelle des Getriebes ist, und Welle 2 ist die
Abtriebswelle. Die Antriebsleistung des Getriebes beträgt
Ts ns 150 800
Ps D D D 12;6 kW
9 550 9 550
Die Antriebsleistung Ps fließt also über die Stegwelle s zur festgesetzten Welle 1 und zur Welle 2. Da
Welle 2 die Abtriebswelle ist, fließen hier die Abtriebsleistung P2 , die Gleitwälzleistung PGW2 und die
Kupplungsleistung PK2 aus dem Getriebe heraus. Die von der Stegwelle s zur Welle 1 fließende Kupplungs-
leistung PK1 fließt von der Welle 1 als Gleitwälzleistung PGW1 zur Welle 2. Da Leistung (in diesem Falle
die Gleitwälzleistung PGW1 ) von Welle 1 zur Welle 2 fließt, gilt für den Leistungsflussexponent w D C1.
Damit ergibt sich für die Drehmomente von Welle 1 und 2
Ts 150
24
T1 D D D 72;12 Nm
i12 ˜w
0 1 1;2 0;9C1 1
C1
0 D 72;12 .1;2/ 0;9
T2 D T1 i12 ˜w D 77;88 Nm
Die entsprechende Drehzahl von Welle 2 berechnet sich mithilfe der Drehzahlgrundgleichung 24.7
T2 n2 77;88 1 466;7
P2 D D D 11;96 kW
9 550 9 550
Der Umlaufwirkungskraft bestimmt sich in Analogie zu Gl. 24.26 zu
P2 11;96
˜u D ˜s2 D D D 0;95
Ps 12;6
Die Bestimmung der Gleitwälzleistungen erfolgt nach Gl. 24.20, wobei die Winkelgeschwindigkeiten
durch die entsprechenden Drehzahlen ausgetauscht werden:
Die Antriebsleistung Ps der Stegwelle s teilt sich in die beiden Kupplungsleistungen PK1 und PK2
auf, welche zu den Wellen 1 und 2 fließen. Infolge der festgesetzten Welle 1 fließt die Gleitwälzleistung
PGW1 von Welle 1 zu Welle 2. Da Welle 2 die Abtriebswelle ist, fließt hier die summierte Leistung P2
(Kupplungsleistung PK2 , Gleitwälzleistung PGW2 ) aus dem Getriebe heraus.
Hinweis: Bei bekannter Standübersetzung i12 , bekanntem Standwirkungsgrad ˜0 sowie bekanntem Leis-
tungsfluss und des Leistungsflussexponenten w, lässt sich der Umlaufwirkungsgrad für ein Zweiwellenge-
triebe auch direkt nach TB 24-2 berechnen:
i12 1 .1;2/ 1
˜s2 D D D 0;95
i12 ˜112 1;2 0;9
1
Literatur
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5. Kirchner, E.: Leistungsübertragung in Fahrzeuggetrieben. Berlin: Springer, 2007
6. Künne, B.: Köhler/Rögnitz Maschinenteile 2. 10. Auflage, Wiesbaden: Vieweg, 2008
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8. Kutzbach, K.: Mehrgliedrige Radgetriebe und ihre Gesetze. In: Maschinenbau 6 (1927), H. 22, S. 1080/1083
9. Naunheimer, H., Bertsche, B., Lechner, G.: Fahrzeuggetriebe. Grundlagen, Auswahl, Auslegung und Kon-
struktion. 2. Auflage, Berlin: Springer, 2007
10. Niemann, G., Winter, H.: Maschinenelemente. Band 2: Getriebe allgemein, Zahnradgetriebe – Grundlagen,
Stirnradgetriebe. 2. Auflage, Berlin: Springer, 2003
11. Roth, K.: Zahnradtechnik. Band 1: Stirnrad-Evolventenverzahnungen. 2. Auflage, Berlin: Springer, 2001.
12. Schlecht, B.: Maschinenelemente 2. Getriebe – Verzahnungen – Lagerungen. München: Pearson, 2010
Literatur 913
13. Steinhilper, W., Sauer, B.: Konstruktionselemente des Maschinenbaus 2. Grundlagen von Maschinenelemen-
ten für Antriebsaufgaben. 7. Auflage, Berlin: Springer, 2012
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17. Norm DIN 867: Bezugsprofile für Evolventenverzahnungen an Stirnrädern (Zylinderrädern) für den allge-
meinen Maschinenbau und den Schwermaschinenbau. Berlin: DIN, 1986
18. VDI-Richtlinie 2157: Planetengetriebe – Begriffe, Symbole, Berechnungsgrundlagen. Düsseldorf: VDI, 2012
19. VDI-Richtlinie 2158: Selbsthemmende und selbstbremsende Getriebe. Düsseldorf: VDI, 1991
Bildquellennachweis
ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, Bild 24.1a, Bild 24.1b (www.zf.com)
24
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
1
S690Q (QL, QL1) 1.8931 14 770 690 305 (520) 385 (655) 230 (415) 2,2
S960Q (QL) 1.8941 10 980 960 390 (625) 490 (785) 290 (505)
c) Vergütungsstähle, unlegiert nach DIN EN 10 083-2 und legiert nach DIN EN 10 083-3, unlegierte oder legierte Maschinenbaustähle, die sich
im vergüteten Zustand (+ QT).3) auf Grund ihrer chemischen Zusammensetzung zum
Eignung zum Flamm- und Induktionshärten. Härten eignen und die in vergütetem Zustand hohe
9 weitere Sorten unter f Festigkeit bei gleichzeitig guter Z
ähigkeit aufweisen;
Normabmessung dN = 16 mm zum Schweißen Vorwärmen erforderlich
C22E 1.1151 20 500 340 200 (340) 250 (405) 150 (235) gering beanspruchte
Teile mit gleichmäßigem
Gefüge und guter Ober
1,6 flächenqualität; Hebel,
Flansche, Scheiben, Wel-
len, Treibstangen; Ober
flächenhärtung möglich geringer beanspruchte
Bauteile mit kleinen
C40E 1.1186 16 650 460 260 (460) 325 (550) 200 (320) Triebwerksteile mit be- Vergütungsdurchmessern
C60E 1.1221 11 850 580 340 (570) 425 (695) 255 (400) sonderer Gleichmäßigkeit (< 100 mm)
28Mn6 1.1170 13 800 590 320 (540) 400 (680) 240 (410) und Reinheit; auf Ver-
schleiß beanspruchte Tei-
1,7
le; Oberflächenhärtung;
Getriebewellen, Zahn
räder, Radreifen, Kurbel-
wellen, Kurbelzapfen
3
1
1
4
TB 1-1 (Fortsetzung)
Stahlsorte A RmN ReN σzd WN σbWN τtWN relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzname Werkstoff- % Rp0;2N (σzd SchN) (σbSchN) (τtSchN) Werkstoff
nummer min. min. min. kosten2)
38Cr2 1.7003 14 800 550 320 (540) 400 (660) 240 (380) Hebel, Wellen, Bolzen,
34Cr4 1.7033 12 900 700 360 (590) 450 (740) 270 (480) 1,7 Zahnräder, Schrauben,
Schnecken, Schmiedeteile
höher beanspruchte
25CrMo4 1.7218 12 900 700 360 (590) 450 (740) 270 (480) Einlassventile, Wellen,
Bauteile mit größeren
34CrMo4 1.7220 11 1000 800 400 (640) 500 (800) 300 (525) Fräsdorne, Keilwellen,
Vergütungsdurchmessern
Kurbelwellen, Kurbel
bolzen, große Getriebe-
wellen
34CrNiMo6 1.6582 9 1200 1000 480 (725) 600 (910) 360 (605) 2,4 höchstbeanspruchte Bau- Bauteile mit höchster
30CrNiMo8 1.6580 9 1250 1050 500 (750) 625 (935) 375 (625) 2,7 teile im Fahrzeug- und Beanspruchung; große
36NiCrMo16 1.6773 9 1250 1050 500 (750) 625 (935) 375 (625) Maschinenbau; große Vergütungsdurchmesser
51CrV4 1.8159 9 1100 900 440 (685) 550 (855) 330 (565) Getriebewellen, Turbinen-
läufer, Zahnräder
d) Einsatzstähle nach DIN EN 10 084 im blind gehärteten Zustand (Kernfestigkeitswerte)4) unlegierte und legierte Maschinenbaustähle mit
niedrigem C-Gehalt, die an der Oberfläche aufge-
kohlt oder carbonitriert und dann gehärtet werden;
für dauerfeste Bauteile mit verschleißfester, harter
Oberfläche; für Abbrennstumpf- und Schmelz-
Normabmessung dN = 16 mm schweißung geeignet
C10E 1.1121 16 500 310 200 (310) 250 (370) 150 (215) 1,1 direkt härtbare kleine Teile mit niedriger Kern
C15E 1.1141 14 800 545 320 (540) 400 (655) 240 (380) festigkeit; Bolzen, Buchsen, Zapfen, Hebel, Gelenke,
Spindeln
17Cr3 1.7016 11 800 545 320 (540) 400 (655) 240 (380) 1,7 Teile mit hoher Beanspruchung; kleinere Zahnräder
28Cr4 1.7030 10 900 620 360 (590) 450 (740) 270 (430) und Wellen, Bolzen, Nockenwellen, Rollen, Spindeln,
16MnCr5 1.7131 10 1000 695 400 (640) 500 (800) 300 (480) Messzeuge
20MnCr5 1.7147 8 1200 850 480 (725) 600 (910) 360 (590) direkt härtbare Teile mit hoher Kernfestigkeit; mittlere
20MoCr4 1.7321 10 900 620 360 (590) 450 (740) 270 (430) Zahnräder und Wellen im Getriebe- und Fahrzeugbau
22CrMoS3-5 1.7333 8 1100 775 440 (685) 550 (855) 330 (535) hoch beanspruchte Getriebeteile mit sehr guter
20NiCrMo2-2 1.6523 10 1100 775 440 (685) 550 (855) 330 (535) Zähigkeit; Direkthärtung
17CrNi6-6 1.5918 9 1200 850 480 (725) 600 (910) 360 (590) 2,1 Teile mit höchster Beanspruchung; Ritzel, Nocken,
18CrNiMo7-6 1.6587 8 1200 850 480 (725) 600 (910) 360 (590) Wellen, Kegel-Tellerräder, Kettenglieder
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
e) Nitrierstähle nach DIN EN 10 085 im vergüteten Zustand (+ QT) legierte Vergütungsstähle, die durch Nitridbildner
(Cr, Al, Mo, V) für das Nitrieren und Nitrocarbu
rieren besonders geeignet sind; die sehr harte Rand-
schicht verleiht den Bauteilen hohen Verschleiß
widerstand, hohe Dauerfestigkeit, Rostträgheit,
Wärmebeständigkeit und geringe Fressneigung;
Normabmessung dN = 100 mm verzugsarm
31CrMo12 1.8515 10 1030 835 410 (650) 515 (815) 310 (540) verschleißbeanspruchte Bauteile mit hohem Rein-
heitsgrad bis 250 mm Dicke; schwere Kurbelwellen,
Kalanderwalzen, Feingussteile
31CrMoV9 1.8519 9 1100 900 440 (685) 550 (855) 330 (565) warmfeste Veschleißteile bis 100 mm Dicke; Ventil-
spindeln, Schleifmaschinenspindeln
33CrMoV12-9 1.8522 11 1150 950 460 (705) 575 (880) 345 (585) 2,6 verschleißbeanspruchte Teile bis 250 mm Dicke;
Bolzen, Spindeln
34CrAlMo5-10 1.8507 14 800 600 320 (540) 400 (680) 240 (415) dauerstandfeste Verschleißteile bis über 450°C und
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
70 mm Dicke; Heißdampfarmaturenteile
34CrAlNi7-10 1.8550 10 900 680 360 (590) 450 (740) 270 (470) für große verschleißbeanspruchte Bauteile; schwere
Tauchkolben, Kolbenstangen
f) Besonders für das Flamm- und Induktionshärten geeignete Vergütungsstähle die Stähle sind im Allgemeinen zur Herstellung ver-
nach DIN EN 10 083-2 und -3 in vergütetem Zustand (+ QT) güteter, flamm- oder induktionsgehärteter Maschi-
Ober nenteile vorgesehen; sie lassen sich durch örtliches
flächen- Erhitzen und Abschrecken in der Randzone härten,
härte HRC ohne dass die Festigkeit und die Zähigkeit des Kerns
Normabmessung dN = 16 mm min. beeinflusst werden.
C35E 1.1181 17 630 430 250 (430) 315 (515) 190 (300) 48 geringer beanspruchte Bauteile mit besonderer
Gleichmäßigkeit und Reinheit
C45E 1.1191 14 700 490 280 (490) 350 (590) 210 (340) 55 Triebwerksteile mit besonderer Gleichmäßigkeit
und Reinheit
C50E 1.1206 13 750 520 300 (515) 375 (625) 225 (360) 56 Triebwerksteile mit hoher Gleichmäßigkeit, besserer
Zerspanbarkeit
C55E 1.1203 12 800 550 320 (540) 400 (660) 240 (380) 58 Kolbenbolzen, Getriebe- und Nockenwellen mit
h oher Gleichmäßigkeit und Reinheit
46Cr2 1.7006 12 900 650 360 (590) 450 (740) 270 (450) 54 Kugelbolzen, Keilwellen, Hinterachswellen
37Cr4 1.7034 11 950 750 380 (615) 475 (770) 285 (500) 51
41Cr4 1.7035 11 1000 800 400 (640) 500 (800) 300 (525) 53
42CrMo4 1.7225 10 1100 900 440 (685) 550 (855) 330 (565) 53 für größere Querschnitte des Maschinen- und Fahr-
5
50CrMo4 1.7228 9 1100 900 440 (685) 550 (855) 330 (565) 58 zeugbaus mit hoher Kernfestigkeit; Getriebewellen,
Keilwellen
1
1
6
TB 1-1 (Fortsetzung)
Stahlsorte A RmN ReN σzd WN σbWN τtWN relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzname Werkstoff- % Rp0,2N (σzd SchN) (σbSchN) (τtSchN) Werkstoff
nummer min. min. min. kosten2)
g) Automatenstähle nach DIN EN 10 087 unlegierte Stähle mit guter Zerspanbarkeit und Span-
(Die Stähle werden auch mit einem Zusatz von Blei (Pb) für verbesserte Zerspanung geliefert). brüchigkeit durch Schwefelzusatz; bleilegierte Sorten
ermöglichen höhere Schnittgeschwindigkeit, doppel-
te Standzeit und verbesserte Oberfläche; durch hohen
Normabmessung dN = 16 mm S- und P-Gehalt nur bedingt schweißgeeignet
11SMn30 1.0715 380 zur Wärmebehandlung nicht geeignet; Kleinteile
11SMn37 1.0736 380 1,8 mit geringer Beanspruchung; Bolzen, Wellen, Stifte,
Schrauben
10S20 1.0721 360 zum Einsatzhärten geeignet; verschleißfeste Klein
15SMn13 1.0725 430 1,9 teile, Wellen, Bolzen, Stifte Festigkeitswerte in
unbehandeltem Zustand
35S20 1.0726 15 630 430 250 (430) 315 (515) 190 (300) direkt härtender Automatenstahl; große Teile mit
36SMn14 1.0764 14 700 460 280 (460) 350 (550) 210 (320) hoher Beanspruchung; Wellen, Gewindeteile,
38SMn28 1.0760 15 700 460 280 (460) 350 (550) 210 (320) 2,0 Spindeln; Festigkeitswerte im v ergüteten Zustand
44SMn28 1.0762 16 700 480 280 (480) 350 (575) 210 (330) (+ QT)
46S20 1.0727 12 700 490 280 (490) 350 (590) 210 (340)
h) Blankstähle nach DIN EN 10 277-2, -3 in kaltgezogenem Zustand (+ C) kaltverfestigter Stabstahl mit blanker, glatter Ober
fläche und großer Maßgenauigkeit; hergestellt durch
Ziehen, Schälen und Druckpolieren und gegebenen-
Normabmessung dN = 16 mm falls zusätzliches Schleifen
S235JRC 1.0122 9 420 300 165 (300) 210 (360) 125 (210) 1,6 Blankstahl aus Baustäh- kostenreduzierte Her
len; Achsen, Bolzen, stellung von Maschinen-
Stifte, Befestigungsele teilen ohne weitere
mente, Aufspannplatten Oberflächenbearbeitung
S355J2C 1.0579 7 580 450 230 (415) 290 (525) 175 (310)
E295GC 1.0533 7 600 420 240 (420) 300 (505) 180 (290) 1,7
E335GC 1.0543 6 680 480 270 (475) 340 (575) 205 (330)
35S20 1.0726 7 590 400 235 (400) 295 (480) 175 (275)
44SMn28 1.0762 5 710 530 285 (495) 355 (620) 210 (365)
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
C10 1.0301 9 430 300 170 (300) 215 (360) 130 (210) Blankstahl aus Einsatz-
C15 1.0401 8 480 340 190 (340) 240 (410) 145 (235) stählen; Bolzen, Spindeln,
Kleinteile
C35 1.0501 7 600 420 240 (420) 300 (505) 180 (290) 1,7 Blankstahl aus Vergü-
C45 1.0503 6 710 500 285 (495) 355 (600) 210 (345) 1,8 tungsstählen; Wellen,
C60 1.0601 5 780 550 310 (530) 390 (660) 235 (380) Stangen, Schienen,
Hebel, Druckstücke,
Grundplatten
i) Nichtrostende Stähle nach DIN EN 10 088-3 (Halbzeuge, Stäbe und Profile) zeichnen sich durch besondere Beständigkeit gegen
Behandlungszustand: ferritische Stähle: geglüht (+ A) chemisch angreifende Stoffe aus; enthalten mindes-
martensitische Stähle: vergütet (+ QT, z. B. QT700) tens 10,5% Cr und höchstens 1,2%C; Beständigkeit
austenitische und austenitisch-ferritische Stähle: lösungsgeglüht (+ AT) beruht auf der Bildung von Deckschichten durch den
Praktisch kein technologischer Größeneinfluss chemischen Angriff
X2CrMoTiS18-2 1.4523 15 430 280 170 (280) 215 (335) 130 (195) säurebeständige Teile in Ferritische Stähle
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
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1
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TB 1-1 (Fortsetzung)
Stahlsorte A RmN ReN σzd WN σbWN τtWN relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzname Werkstoff- % Rp0,2N (σzd SchN) (σbSchN) (τtSchN) Werkstoff
nummer min. min. min. kosten2)
X5CrNi18-10 1.4301 45 500 190 200 250 150 universeller Einsatz; Austenitische Stähle
Bauwesen, Fahrzeugbau, gute Schweißeignung,
Lebensmittelindustrie gut kaltumformbar,
X8CrNiS18-9 1.4305 35 500 190 200 250 150 Automatenstahl; Maschi- schwer zerspanbar,
nen- und Verbindungsele unmagnetisch
mente E = 200 000 N/mm2
X6CrNiTi18-10 1.4541 40 500 190 200 250 150 Haushaltswaren, Foto
industrie, Sanitär
X2CrNiMo17-12-2 1.4404 40 500 200 200 250 150 Offshore-Technik, Druck-
X2CrNiMoN17-13-3 1.4429 40 580 280 230 290 175 behälter, geschweißte
Konstruktionsteile;
5,8
Achsen, Wellen
X5CrNiMo17-12-2 1.4401 40 500 200 200 250 150 Bleichereien, Lebens
mittel-, Öl- und Farben
industrie
X6CrNiMoTi17-12-2 1.4571 40 500 200 200 250 150 Behälter (Tankwagen),
Heizkessel, Kunstharz-
und Gummiindustrie
Alle austenitischen Sorten kalt tragende Bauteile
verfestigt
Zugfestigkeitsstufe C700 20 700 350 280 (350) 350 (420) 210 (240)
C800 12 800 500 320 (500) 400 (600) 240 (345)
X2CrNiMoN22-5-3 1.4462 25 650 450 260 (450) 325 (540) 195 (310) Bauteile für hohe chemi- Austenitisch-ferritische
X2CrNiN23-4 1.4362 25 600 400 240 (400) 300 (480) 180 (275) sche und mechanische Stähle (Duplex-Stähle)
X2CrNiMoCuWN25-7-4 1.4501 25 730 530 290 (500) 365 (630) 220 (365) Beanspruchung; Wasser- beständig gegen Span-
und Abwassertechnik, nungsrisskorrosion, hohe
Offshoretechnik, Zell- Erossionsbeständigkeit
stoff- und chemische und Ermüdungsfestigkeit
Industrie, Tankbau, Zen E = 200 000 N/mm2
trifugen, Fördertechnik
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Schwingfestigkeitswerte nach DIN 743-31) 2) (Richtwerte); Elastizitätsmodul E = 210 000 N/mm2, Schubmodul G = 81 000 N/mm2
1) Schwingfestigkeitswerte nach DIN 743-3; Richtwerte: sbW ≈ 0,5 · Rm , szd W ≈ 0,4 · Rm , τtW ≈ 0,3 · Rm , sSch = 2 · sW /(§s + 1).
A Bruchdehnung; dN Bezugsabmessung (Durchmesser, Dicke) des Halbzeugs nach der jeweiligen Werkstoffnorm; RmN Normwert der Zugfestigkeit für dN ;
ReN Normwert der Streckgrenze für dN; Rp0,2N Normwert der 0,2 %-Dehngrenze für dN; szd W N Wechselfestigkeit Zug/Druck für dN ; sbW N Biegewechselfestigkeit für dN;
ttW N Torsionswechselfestigkeit für dN; szd Sch N Schwellfestigkeit Zug/Druck für dN ; sbSch N Biegeschwellfestigkeit für dN; ttSch N Torsionschwellfestigkeit für dN.
–
Die Schwellfestigkeit sSch wird nach oben begrenzt durch die Fließgrenzen Re, sbF ≈ 1,2 · Re und τtF ≈ 1,2 · Re/√ 3. Die Gleichung gilt für Zug/Druck und Biegung, aber
auch für Torsion, wenn s durch t und §σ durch yt ersetzt wird. Bestimmung der Mittelspannungsempfindlichkeit y nach Gl. (3.19).
2) Sie sind auf das Volumen bezogen und geben an, um wieviel ein Werkstoff (Rundstahl mittlerer Abmessung bei Bezug von 1000 kg ab Werk) teurer ist als ein gewalzter
Rundstahl aus S235JR. Bei Bezug kleiner Mengen und kleiner Abmessungen muss mit höheren Kosten gerechnet werden (siehe auch VDI-Richtlinie 2225-2).
3) Bei den unlegierten Vergütungsstählen weisen die Edelstähle mit vorgeschriebenem max. S-Gehalt (z. B. C45E) bzw. vorgeschriebenem Bereich des S-Gehaltes (z. B.
C45R) und die entsprechenden Qualitätsstähle (z. B. C45) die gleichen Festigkeitseigenschaften auf.
4) Festigkeitswerte nur zur Information. DIN EN 10 084: 1998-06 gibt im Anhang F lediglich die Mindestzugfestigkeit nach dem Vergüten an.
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
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TB 1-2 Eisenkohlenstoff-Gusswerkstoffe
Festigkeitskennwerte in N/mm2
Werkstoffbezeichnung A RmN Rp0,2N σbWN E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzzeichen Nummer % Werkstoff
min. min. min. kN/mm2 kosten1)
a) Gusseisen mit Lamellengraphit nach DIN EN 1561 2) am meisten verwendeter Gusswerkstoff mit gutem Formfül-
Zugfestigkeit als kennzeichnende Eigenschaft lungsvermögen; für verwickelte und relativ dünnwandige Teile;
spröde, hohe Druckfestigkeit [ca. (3…4) Rm ], günstige Gleit
eigenschaften, große innere Dämpfung, kerbunempfindlich,
Normabmessung des Probestückes (gleichwertiger Rohgussdurchmesser): dN = 20 mm sehr gut zerspanbar, bedingt schweißgeeignet
EN-GJL-100 5.1100 100 – – – nicht für tragende Teile; bei besonderen Anforderungen an
Wärmeleitfähigkeit, Dämpfung und Bearbeitbarkeit; Bauguss,
Handelsguss
EN-GJL-150 5.1200 150 – 70 78 bis 103 für höher beanspruchte dünnwandige Teile; leichter Maschi-
nenguss; Gehäuse, Ständer, Steuerscheiben
EN-GJL-200 5.1300 0,8 200 – 90 88 bis 113 übliche Sorte im Maschinenbau; mittlerer Maschinenguss:
bis 3 Lagerböcke, Hebel, Riemenscheiben
EN-GJL-250 5.1301 0,3 250 – 120 103 bis 118 druckdichter und wärmebeständiger Guss (bis ca.400 °C);
Zylinder, Armaturen, Pumpengehäuse
EN-GJL-300 5.1302 300 – 140 108 bis 137 für hochbeanspruchte Teile; Motorständer, Lagerschalen,
Bremsscheiben
EN-GJL-350 5.1303 350 – 145 123 bis 143 für Ausnahmefälle (bei höchster Beanspruchung), Teile mit
gleichmäßiger Wanddicke; Turbinengehäuse, Pressenständer
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
b) Gusseisen mit Kugelgraphit nach DIN EN 1563 hochwertiger Gusswerkstoff, welcher die jeweiligen Vorteile
von Stahlguss und GJL auf sich vereinigt; stahlähnliche Eigen-
schaften, gut gieß- und bearbeitbar, hohe Festigkeit, oberflä-
Normabmessung des Probestückes (gleichwertiger Rohgussdurchmesser): dN = 60 mm chenhärtbar
EN-GJS-350-22-LT 5.3100 22 350 220 ferritisches bis perlitisches Gusseisen
EN-GJS-350-22-RT 5.3101 22 350 250 180 Gefüge vorwiegend Ferrit; gut bearbeitbar, hohe Zähigkeit,
EN-GJS-350-22 5.3102 22 350 220 geringe Verschleißfestigkeit; Pumpen- und Getriebegehäuse,
EN-GJS-400-18-LT 5.3103 18 400 240 Achsschenkel, Absperrklappen, Schwenklager (LT: für tiefe
Temp., RT: für Raumtemperatur)
EN-GJS-400-18-RT 5.3104 15 400 250
195 169
EN-GJS-400-18 5.3105 18 400 250
EN-GJS-400-15 5.3106 15 400 250
EN-GJS-450-10 5.3107 10 450 310 210 Gefüge vorwiegend Ferrit; kostengünstige Sorte; Schleuder-
guss
EN-GJS-500-7 5.3200 7 500 320 224 Gefüge vorwiegend Ferrit-Perlit bzw. Perlit-Ferrit; gut bear-
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
EN-GJS-600-3 5.3201 3 600 370 248 174 beitbar, mittlere Verschleißfestigkeit, mittlere Festigkeit und
4,5 Zähigkeit; Bremsenteile, Lagerböcke, Pleuelstangen, Pressen-
ständer
EN-GJS-700-2 5.3300 2 700 420 280 Gefüge vorwiegend Perlit; hohe Verschleißfestigkeit; Seiltrom-
meln, Zahnkränze, Turbinenschaufeln
EN-GJS-800-2 5.3301 2 800 480 304 Gefüge Perlit bzw. wärmebehandelter Martensit; gute Ober
flächenhärtbarkeit und Verschleißfestigkeit; dickwandige Guss-
176
stücke
EN-GJS-900-2 5.3302 2 900 600 317 Gefüge meist wärmebehandelter Martensit; sehr gute Ver-
schleißfestigkeit, ausreichende Bearbeitbarkeit; Zahnkränze,
Umformwerkzeuge
EN-GJS-450-18 5.3108 18 450 350 210 169 mischkristallverfestigtes ferritisches Gusseisen
EN-GJS-500-14 5.3109 14 500 400 224 höhere Dehngrenze und Dehnung, verringerte Schwankung der
EN-GJS-600-10 5.3110 10 600 470 248 174 Härte, verbesserte Bearbeitbarkeit; Windkraftanlagen
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TB 1-2 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung A RmN Rp0,2N σbWN E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzzeichen Nummer % Werkstoff
min. min. min. kN/mm2 kosten1)
c) Bainitisches Gusseisen nach DIN EN 1564 bainitisches Gusseisen mit Kugelgraphit ADI (Austempered
Ductile Iron) wird durch eine Vergütungsbehandlung von
Gussstücken aus GJS hergestellt, es entsteht ein Mikrogefüge
aus nadligem Ferrit und Restaustenit ohne Karbide; hochfester
Normabmessung des Probestückes (gleichwertiger Rohgussdurchmesser): dN = 60 mm Konstruktionswerkstoff mit hoher Plastizität und Zähigkeit
EN-GJS-800-8 EN-JS1100 8 800 500 450 163 ermöglicht Leichtbau insbesondere von Fahrzeugteilen durch
EN-GJS-1000-5 EN-JS1110 5 1000 700 485 160 Fähigkeit zur Kaltverfestigung, große Gestaltungsfreiheit,
EN-GJS-1200-2 EN-JS1120 2 1200 850 415 158 geringe Geräuschemission von Konstruktionselementen und
(7)
EN-GJS-1400-1 EN-JS1130 1 1400 1100 156 gute Dämpfungseigenschaften; Zahnkränze, Radnaben, Achs-
gehäuse, Gleitplatten, Federsättel, Blattfederlagerungen,
Pickelarme für Gleisbaumaschinen
d) Gusseisen mit Vermiculargraphit (nach VDG-Merkblatt W 50) Gusseisen mit wurmförmigem Graphit, dessen Eigenschaften
zwischen GJL und GJS liegen; bessere Festigkeit, Zähigkeit,
Steifigkeit, Oxidations- und Temperaturwechselbeständigkeit
als GJL; bessere Gießeigenschaften, Bearbeitbarkeit und
Normabmessung des Probestückes (gleichwertiger Rohgussdurchmesser): dN = 20 mm Dämpfungsfähigkeit als GJS
GJV-300 1,5 300 240 150 Gefüge vorwiegend Ferrit bzw. Perlit; für durch erhöhte Tem-
GJV-350 1,5 350 260 180 peratur und Temperaturwechsel beanspruchte Bauteile; Zylin-
GJV-400 1,0 400 300 200 120 bis 160 (4) derköpfe, Zylinderkurbelgehäuse, Turboladergehäuse, Abgas-
GJV-450 1,0 450 340 220 dome und -krümmer, Bremsscheiben, Schwungräder,
GJV-500 0,5 500 380 250 Stahlwerkskokillen
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
e) Temperguss nach DIN EN 15623) erhält durch Glühen stahlähnliche Eigenschaften; für Stückge-
wichte bis 100 kg in der Serienfertigung sehr wirtschaftlich; gut
zerspanbar, Fertigungs- und Konstruktionsschweißung mög-
lich, geeignet zum Randschichthärten; oft im Wettbewerb mit
Normabmessung des Probestückes (gleichwertiger Rohgussdurchmesser): dN = 15 mm GJS und Schmiedeteilen
EN-GJMW-350-4 5.4200 4 350 – 150 entkohlend geglühter (weißer) Temperguss für dünnwandi-
ge Gussstücke (≤8 mm)
gering beanspruchte Teile, kostengünstig; Beschlagteile,
Fittings, Förderkettenglieder
EN-GJMW-360-12 5.4201 12 360 190 155 für Festigkeitsschweißung geeignet; Ventil- und Lenkgehäuse,
Flansche, Verbundkonstruktionen mit Walzstahl
EN-GJMW-400-5 5.4202 5 400 220 170 Standardsorte, gut schweißbar, für dünnwandige Teile; Tretla-
gergehäuse, Fittings, Gerüstteile, Griffe, Keilschlösser
EN-GJMW-450-7 5.4203 7 450 260 190 gut zerspanbar, schlagfest; Rohrleitungsarmaturen, Träger-
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
EN-GJMW-550-4 5.4204 4 550 340 230 klemmen, Gerüstteile, Schalungsteile, Isolatorenkappen, Fahr-
werksteile
EN-GJMB-300-6 5.4100 6 300 – 130 175 bis 195 5 nicht entkohlend geglühter (schwarzer) Temperguss
für druckdichte Teile; Hydraulikguss, Steuerblöcke, Ventil
körper
EN-GJMB-350-10 5.4101 10 350 200 150 gut zerspanbar, zäh; Kettenglieder, Gehäuse, Beschläge, Fit-
EN-GJMB-450-6 5.4205 6 450 270 190 tings, Lkw-Bremsträger, Kupplungsteile, Klemmbacken,
Steckschlüssel
EN-GJMB-500-5 5.4206 5 500 300 210
EN-GJMB-550-4 5.4207 4 550 340 230 Alternative zu Schmiedeteilen, ideal für Randschichthärtung;
EN-GJMB-600-3 5.4208 3 600 390 250 Kurbelwellen, Bremsträger, Gehäuse, Nockenwellen, Hebel,
Radnaben, Gelenkgabeln, Schaltgabeln
EN-GJMB-650-2 5.4300 2 650 430 265 hohe Festigkeit bei ausreichender Zerspanbarkeit, gute Alterna-
EN-GJMB-700-2 5.4301 2 700 530 285 tiven zu Schmiedestählen; Kreiskolben, Gabelköpfe, Pleuel,
Schaltgabeln, Tellerräder, Geräteträger
EN-GJMB-800-1 5.4302 1 800 600 320
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TB 1-2 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung A RmN Rp0,2N σbWN E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzzeichen Nummer % Werkstoff
min. min. min. kN/mm2 kosten1)
f) Austenitisches Gusseisen nach DIN EN 13 835 vielseitig verwendbarer hoch legierter Gusseisenwerkstoff mit
(Handelsname Ni-Resist) 12 bis 36 % Nickelgehalt; die genormten Sorten – zwei mit
Lamellen – und zehn mit Kugelgraphit – sind gut gieß- und
bearbeitbar; je nach Zusammensetzung und Graphitausbildung
kein technologischer Größeneinfluss innerhalb der Abmessungsbereiche der Norm weisen sie eine Vielzahl häufig geforderter Eigenschaften auf
EN-GJLA- EN-JL3011 2 170 – 75 85 bis 105 korrosionsbeständig gegen Alkalien, verdünnte Säuren und
XNiCuCr15-6-2 Seewasser, gute Gleiteigenschaften, geringe Festigkeit und
Zähigkeit, hohe Dämpfungsfähigkeit, preiswert; für Kolben-
ringträger, gering mechanisch beanspruchte Bauteile, Lauf-
buchsen
EN-GJSA- EN-JS3011 7 bis 20 370 210 160 112 bis 130 ähnlich wie GJLA-XNiCuCr15-6-2, jedoch bessere mechani-
XNiCr20-2 sche Eigenschaften; für Pumpen, Ventile, Kompressoren,
Turboladergehäuse, nicht magnetisierbare Gussstücke
EN-GJSA- EN-JS3061 10 bis 20 380 210 160 130 bis 150 höchste Hitze- und Temperaturbeständigkeit, besonders hohe
XNiSiCr35-5-2 (6) Zunderbeständigkeit, erhöhte Warmfestigkeit, niedriger Aus-
dehnungskoeffizient; für Abgaskrümmer, Turboladergehäuse
und Gasturbinengehäuseteile
EN-GJSA- EN-JS3081 7 bis 18 370 210 160 92 bis 105 höhere Korrosions-, Hitze- und Temperaturwechselbeständig-
XNiCr30-3 keit, magnetisierbar; Anwendung wie GJSA-XNiCr20-2, bei
erhöhten Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit
EN-GJSA- EN-JS3091 1 bis 4 390 240 160 90 hohe Korrosions-, Hitze- und Temperaturwechselbeständigkeit,
XNiSiCr30-5-5 besonders hohe Zunderbeständigkeit, gute Verschleißbestän-
digkeit, magnetisierbar; für Bauteile mit erhöhten Anforderun-
gen an die Hitze- und Verschleißbeständigkeit, Ofenbauteile
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
g) Stahlguss für allgemeine Anwendung nach DIN EN 10293 direkt in Formen vergossener Stahl, je nach verwendeter Stahl-
(Es bedeuten: +N → Normalglühen, +QT oder +QT1 oder +QT2 → Vergüten sorte und Wärmebehandlung optimal einstellbare Eigenschaften
(Härten in Luft oder Flüssigkeit + Anlassen)) hinsichtlich Festigkeit, Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit
Normabmessung des Probestückes (gleichwertiger Rohgussdurchmesser) dN = 100 mm und Einsatztemperaturen, idealer Konstruktionswerkstoff durch
Bei hochlegierten Sorten kein Größeneinfluss. sehr gute Schweißbarkeit, mechanische Eigenschaften weitge-
hend richtungsunabhängig.
GE 200 +N 1.0420 25 380 200 190 unlegierter Stahlguss (0,1 bis 0,5 % C), wird im Temperatur-
GS 200 +N 1.0449 25 380 200 190 bereich zwischen –10 °C und +300 °C für Bauteile mit mittle-
GE 240 +N 1.0456 22 450 240 225 210 6 rer Beanspruchung eingesetzt; Maschinenständer, Hebel, Zahn-
GS 240 +N 1.0455 22 450 240 225 räder, Pleuelstangen, Bremsscheiben
GE 300 +N 1.0558 18 520 300 260
G17Mn5 +QT 1.1131 24 450 240 225 niedrig legierter Stahlguss in vergütetem Zustand; Einsatz bis
G20Mn5 +QT 1.1120 22 500 300 250 +300 °C für dynamisch hoch beanspruchte Bauteile; Produk-
G28Mn6 +QT1 1.1165 14 600 450 300 tions- und Konstruktionsschweißung möglich; Zahnkränze,
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
G10MnMoV6-3 +QT2 1.5410 18 500 380 250 Walzenständer, Turbinenteile, Gelenkteile, Ventil- und Schie-
G26CrMo4 +QT2 1.7221 10 700 550 350 210 (8) bergehäuse, Offshore-Elemente
G42CrMo4 +QT2 1.7231 10 850 700 425
G35CrNiMo6-6 +QT2 1.6579 10 900 800 450
G32NiCrMo8-5-4 +QT2 1.6570 10 1050 950 525
G30NiCrMo14 +QT2 1.6771 7 1100 1000 550
GX3CrNi13-4 +QT 1.6982 15 700 500 350 nichtrostender Stahlguss, weist durch einen Cr-Gehalt von
GX4CrNi16-4 +QT1 1.4421 15 780 540 390 mindestens 12 % eine besondere Beständigkeit gegenüber
GX4CrNi13-4 +QT2 1.4421 10 1000 830 500 200 (9) chemischer Beanspruchung auf, druckwasserbeständig; Turbi-
GX4CrNiMo16-5-1 +QT 1.4405 15 760 540 380 nen- und Ventilgehäuse, Pumpen, Laufräder, Apparateteile,
GX23CrMoV12-1 +QT 1.4931 15 740 540 370 Wellen
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TB 1-2 (Fortsetzung)
16
Werkstoffbezeichnung A RmN Rp0,2N σbWN E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzzeichen Nummer % Werkstoff
min. min. min. kN/mm2 kosten1)
h) Korrosionsbeständiger Stahlguss nach DIN EN 10283 Weist durch einen Chromgehalt von mindestens 12 % eine
besondere Beständigkeit gegenüber chemischer Beanspru-
chung auf; geliefert werden die martensitischen Sorten im
vergüteten (+QT) und die austenitischen Sorten im abge-
Kein technologischer Größeneinfluss innerhalb der Abmessungsbereiche der Norm schreckten Zustand (+AT)
martensitischer Stahlguss mit erhöhtem Korrosionswider-
stand gegen Süßwasser
GX12Cr12 1.4011 15 620 450 310 ohne besondere Anforderungen an die Zähigkeit, nicht geeignet
GX7CrNiMo12-1 1.4008 15 590 440 295 für das Konstruktions- und Instandsetzungsschweißen; Turbi-
nen, Verdichter
GX4CrNi13-4 (+QT1) 1.4317 15 760 550 380 bestes Festigkeits-Zähigkeitsverhältnis, hoher Kavitations-/
(+QT2) 12 900 830 450 Erosionswiderstand, beste Schweißbarkeit und Zähigkeit;
Wasserturbinen, hochfeste Gebläse- und Pumpenräder
GX4CrNiMo16-5-1 1.4405 15 760 540 380 Korrosionsbeständig auch in chlorhaltigen Medien, verbesserte
GX4CrNiMo16-5-2 1.4411 15 760 540 380 Kaltzähigkeit; Wellen, Laufräder, Pumpen
GX2CrNi19-11 1.4309 30 440 185 220 200 (9) austenitischer Stahlguss, gute Beständigkeit, Schweißbarkeit
GX5CrNiNb19-11 1.4552 25 440 175 220 und Zähigkeit; korrosionsbeständige Gussstücke für die chemi-
GXCrNiMo19-11-2 1.4408 30 440 185 220 sche Industrie; Flügel für Mischanlagen, Lüfterräder, Pumpen-
GX5CrNiMoNb19-11-2 1.4581 25 440 185 220 teile
GX2NiCrMo28-20-20 1.4458 30 430 165 215 voll austenitischer Stahlguss, mit verbesserter Korrosionsbe-
GX2NiCrMoCu25-20-5 1.4584 30 450 185 225 ständigkeit durch höheren Mo- und Ni-Gehalt; Gussstücke mit
GX2NiCrMoN25-20-5 1.4416 30 450 185 225 hoher Beständigkeit gegen Lochfraß- und Spaltkorrosion,
GX2NiCrMoCuN25-20-6 1.4588 30 480 210 240 sowie interkristalline Korrosion; chemische Verfahrenstechnik,
Abwasserförderung, Umweltschutz
GX6CrNiN26-7 1.4347 20 590 420 295 austenitisch-ferritischer Stahlguss (Duplex-Stahlguss), hohe
GX2CrNiMoN25-7-3 1.4417 22 650 480 325 Streckgrenze bei guter Lochfraßbeständigkeit; auf Erosionsver-
GX2CrNiMoCuN25-6-3-3 1.4517 22 650 480 325 schleiß und Kavitation beanspruchte Bauteile im Meerwasser-
und REA-Bereich; Pumpen, Schiffpropeller
1) Siehe Fußnote 2) zu TB 1-1.
Bei Gussstücken gelten die angegebenen Vergleichswerte unter folgenden Voraussetzungen: Hohlguss (Kernguss) mit einfachen Rippen und Aussparungen, Richtstück-
zahl etwa 50, Stückgewichte 5 bis 10 kg.
2) Weitere 6 Sorten werden nach der Brinellhärte benannt: EN-GJL-HB 155, -HB 175, -HB 195, -HB 215, -HB 235, -HB 255.
3)
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Für die Sorten EN-GJMB-350-10, -450-6 und -650-2 ist eine Mindest-Schlagenergie festgelegt (14J, 10J und 5J). Die Sorte EN-GJMB-300-6 darf für keinerlei Druck-
anwendungen verwendet werden.
TB 1-3 Nichteisenmetalle
Auswahl für den allgemeinen Maschinenbau
Festigkeitskennwerte in N/mm2 1)
Werkstoffbezeichnung Zu- Dicke A Rm Rp0,2 E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
stand4) Durchm. % Werkstoff-
Kurzzeichen Nummer mm min. min. min. kN/mm2 kosten2)
a) Kupferlegierungen 3) zeichnen sich durch hohe Korrosionsbeständigkeit, beste
Gleiteigenschaften und hohe Verschleißfestigkeit, hohe
elektrische und thermische Leitfähigkeit und gute Bear-
beitbarkeit aus, wirken bakterizid
Rund- 1. Kupfer-Zink-Knetlegierungen nach DIN EN 12 163
stangen
CuBe2 CW101C R420 2…80 35 420 140 122 für höchste Ansprüche an Härte, Elastizität und Ver-
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
R600 25…80 10 600 480 schleiß, gut lötbar; optimale Aushärtungszeit; Federn
R1150 2…80 2 1150 1000 aller Art, Membranen, Spannbänder, unmagnetische
Konstruktionsteile, Lagersteine, Schnecken- und Stirn
räder, Uhrendrehteile, Spritzgießformen, funkensichere
Werkzeuge
CuNi2Si CW111C R450 4 10 450 390 143 gute Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit, hohe
R690 2…80 10 690 570 Verschleißbeständigkeit, gute Gleiteigenschaften, hohe
8
R800 2…30 10 800 780 Wechsel- und Zeitstandfestigkeit, aushärtbar; höchst
beanspruchte Buchsen, Druckscheiben und Gleitbahnen,
Wälzlagerkäfige, Freileitungsmaterial, Befestigungsteile
im Schiffsbau, Drahtseile, hochfeste Schrauben
CuCr1Zr CW106C R200 8…80 30 200 60 120 hohe elektrische Leitfähigkeit, hohe Entfestigungstempe-
CuCr1 CW105C R400 50…80 12 400 310 ratur und Zeitstandfestigkeit, kaum schweiß- und lötbar,
R470 4…25 7 470 380 hohe Temperaturbeständigkeit, aushärtbar; Strangguss-
kokillen, stromführende Federn und Kontakte, Elektro-
den für Widerstandsschweißen, Strangpressprofile
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1
1
18
TB 1-3 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung Zu- Dicke A Rm Rp0,2 E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
stand4) Durchm. % Werkstoff-
Kurzzeichen Nummer mm min. min. min. kN/mm2 kosten2)
Rund- 2. Kupfer-Zink-Mehrstoff-Knetlegierungen
stangen nach DIN EN 12163
CuZn37 CW508L R310 2…80 30 310 120 110 sehr gut kalt formbar, gute Löt- und Schweißeignung,
R370 2…40 12 370 300 korrosionsbeständig gegen Süßwasser, polierbar; Tief-
R440 2…10 2 440 400 zieh-, Drück- und Prägeteile, Kontaktfedern, Schrauben,
Blattfedern, Kühlerbänder
CuZn31Si1 CW708R R460 5…40 22 460 250 109 gute Gleiteigenschaften auch bei hohen Belastungen,
R530 5…14 12 530 330 8 kaltformbar, bedingt löt- und schweißbar; Lagerbuchsen,
Gleitelemente, Führungen, Gesenkschmiedeteile
CuZn38Mn1Al CW716R R460 5…40 18 460 210 93 mittlere Festigkeit, gute Beständigkeit gegen Witterungs-
R550 5…14 10 540 280 einflüsse, gut kalt umformbar; Gleitlager, Gleitelemente,
Strangpressprofile
CuZn40Mn2Fe1 CW723R R460 5…40 20 460 270 100 mittlere Festigkeit, witterungsbeständig, gut lötbar, kalt
R540 5…14 8 540 320 und warm umformbar; Apparatebau, allgemeiner Ma-
schinenbau, Bauwesen, Armaturen, Kälteapparate
Rund- 3. Kupfer-Zinn-Knetlegierungen nach DIN EN 12163
stangen
CuSn6 CW452K R340 2…60 45 340 230 118 sehr gut kalt umformbar, gut schweiß- und lötbar, bestän-
R400 2…40 26 400 250 dig gegen Seewasser und Industrieatmosphäre; Federn
R470 2…12 15 470 350 aller Art, Schlauch- und Federrohre, Membranen, Gewe-
R550 2… 6 8 550 500 be- und Siebdrähte, Zahnräder, Buchsen, Teile für die
14 chemische Industrie
CuSn8 CW453K R390 2…60 45 390 260 115 wie CuSn6, erhöhte Abriebfestigkeit und Korrosionsbe-
CuSn8P CW459K R450 2…40 26 450 280 ständigkeit; dünnwandige Gleitlagerbuchsen und Gleit-
R550 2…12 15 550 430 leisten, Holländermesser; CuSn8P als Lagermetall für
R620 2… 6 – 620 550 gehärtete Wellen bei hoher stoßartiger Belastung (z. B.
Carobronze)
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Rund- 4. Kupfer-Zink-Blei-Knetlegierungen
stangen nach DIN EN 12164
CuZn36Pb3 CW603N R360 6…40 20 360 180 102 sehr gut spanbar und warm umformbar; Automatendreh-
R340 40…80 20 340 160 teile, dünnwandige Strangpressprofile (Bauprofile)
R400 2…25 12 400 250
R480 2…12 8 480 380
CuZn37Mn3Al2 CW713R R540 6…80 15 540 280 93 7 hohe Festigkeit, hoher Verschleißwiderstand, gut bestän-
PbSi R590 6…50 12 590 320 dig gegen atmosphärische Korrosion, unempfindlich
R620 15…50 8 620 350 gegen Ölkorrosion; Konstruktionsteile im Maschinen-
bau, Gleitlager, Ventilführungen, Getriebeteile, Kolben-
ringe
CuZn39Pb2 CW612N R380 6…40 20 380 160 120 sehr gut spanbar, gut warm und begrenzt kalt umformbar,
R360 40…80 25 360 150 Bohr- und Fräsqualität; Teile für die Feinmechanik, den
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
CuAl10Fe3Mn2 CW306G R590 10…80 12 590 330 hohe Dauerwechselfestigkeit auch bei Korrosionsbean-
R690 10…50 6 690 510 spruchung, gute Korrosionsbeständigkeit, meerwasser-
beständig, beständig gegen Verzundern, Erosion und
Kavitation, warmfest; Konstruktionsteile für den chemi-
schen Apparatebau, zunderbeständige Teile, Schrauben,
14
Wellen, Zahnräder, Ventilsitze
CuAl10Ni5Fe4 CW307G R680 10…80 10 680 480 120 ähnlich CW306G; Kondensatorböden, Verschleißteile,
R740 10…80 8 740 530 teuerteile für Hydraulik, Papierindustrie, Wellen,
S
Schrauben, Gesenkschmiedestücke
CuAl11Fe6Ni6 CW308G R750 10…80 10 750 450 ähnlich CW306G; höchstbelastete Konstruktionsteile:
R830 10…80 – 830 680 Lagerteile, Ventilsitze, Druckplatten, Verschleißteile
19
1
1
20
TB 1-3 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung Zustand4) Dicke A Rm Rp0,2 E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Durchm. % Werkstoff-
Kurzzeichen Nummer mm min. min. min. kN/mm2 kosten2)
Rund- 6. Kupfer-Nickel-Knetlegierungen nach DIN EN 12163
stangen
CuNi10Fe1Mn CW352H R280 10…80 30 280 90 134 ausgezeichneter Widerstand gegen Erosion, Kavitation
R350 2…20 10 350 150 und Korrosion, unempfindlich gegen Spannungsrisskor-
rosion, Lochfraßneigung unter Fremdablagerungen, gut
kalt umformbar und lötbar; Rohrleitungen, Bremsleitun-
gen, Platten und Böden für Wärmetauscher, Kondensato-
ren, Apparatebau, Süßwasserbereiter
CuNi30Mn1Fe CW354H R340 10…80 30 340 120 152 18 ähnlich CW352H, jedoch noch höhere Beständigkeit
R420 2…20 14 420 180 gegen Erosionskorrosion; Ölkühler, Entsalzungsanlagen,
Schiffskondensatoren
CuNi12Zn24 CW430J R380 2…50 38 380 270 125 „Neusilber“, gut beständig gegen atmosphärische Ein-
R450 2…40 11 450 300 flüsse, organische Verbindungen, neutrale und alkalische
R540 2…10 5 540 450 Salzlösungen, sehr gut kalt umformbar, löt- und polier-
bar; Teile für Optik und Feinmechanik, Tiefzieh- und
Prägeteile, Tafelgeräte, Kontaktfedern, Bauwesen
7. Kupfer-Zinn-Gusslegierungen nach DIN EN 1982
(Guss-Zinnbronze)
94…98 13
CuSn12Ni2-C CC484K GS 12 280 160 höhere 0,2 %-Dehngrenze und Dauerfestigkeit, abblät-
GZ 8 300 180 tern von Metallteilchen an den Zahnflanken von Kegel-
GC 10 300 180 und Schneckenrädern wird vermieden (pitting); schnell-
laufende Schnecken- und Schraubenradkränze,
hochbeanspruchte Pumpen- und Armaturenteile, Spin-
delmuttern
8. Kupfer-Zink-Gusslegierungen nach DIN EN 1982
CuZn33Pb2-C CC750S GS, GZ 12 180 70 98 kostengünstig, gute Spanbarkeit, schleif- und polierbar,
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
CuZn37Pb2Ni1 CC753S GM 15 300 150 100 bevorzugt für Serienteile im kostengünstigen Kokillen-
AlFe-C guss; Wasser-, Sanitär- und Heizungsinstallation
11
CuZn33Pb2Si-C CC751S GP 5 400 280 105 Druckgusslegierung für entzinkungsbeständige Guss
teile, beständig gegen chlorhaltige Wässer
CuZn34Mn3 CC764S GS 15 600 250 110 hohe Festigkeit und Härte; für statisch hoch beanspruch-
Al2Fe1-C GM 10 600 260 te Konstruktionsteile, Ventil- und Steuerteile, Kegel,
GZ 14 620 260 Sitze
1
1
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TB 1-3 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung Zustand4) Dicke A Rm Rp0,2 E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Durchm. % Werkstoff-
Kurzzeichen Nummer mm min. min. min. kN/mm2 kosten2)
9. Kupfer-Zinn-Zink-(Blei-)Gusslegierungen (Rotguss)
und Kupfer-Zinn-Blei-Gusslegierungen (Guss-Zinn-
Bleibronze) nach DIN EN 1982
CuSn7Zn2Pb3-C CC492K GS 14 230 130 Konstruktionswerkstoff mit hoher Festigkeit und Deh-
95 12
GM 12 230 130 nung, geringe Wanddickenempfindlichkeit und Gas-
GZ 12 260 130 durchlässigkeit, druckdicht
GC 12 270 130
CuAl10Fe5Ni5-C CC333G GS 13 600 250 sehr gute Wechselfestigkeit auch bei Korrosionsbean-
GM 7 650 280 spruchung (Meerwasser), hoher Widerstand gegen Kavi-
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
ENAW-(Al99,5) ENAW- O/H111 ≤50 >20 65 20 2,1 gute Korrosionsbeständigkeit, gut kalt und warm um-
1050A H14 ≤25 2…6 105 85 formbar, gut schweiß- und lötbar, schlecht spanbar,
H18 ≤3 2 140 120 Oberflächenschutz durch Anodisieren; Apparate, Behäl-
ter, Rohrleitungen für Lebensmittel und Getränke, Tief-
zieh-, Drück- und Blechformteile, Stromschienen, Frei-
leitungen, Verpackungen
Bleche
ENAW-AlMn1Cu ENAW- O/H111 ≤50 >15 95 35 2,1 höhere Festigkeit als Rein-Al, gute Beständigkeit gegen
3003 H14 ≤25 2…5 145 125 Alkalien, gut löt-, schweiß- und kaltumformbar, gute
H18 ≤3 2 190 170 Warmfestigkeit; Dachdeckungen,Wärmeaustauscher,
Kochgeschirre, Grillpfannen, Verschlüsse, Dosenunter-
23
teile, Fahrzeugaufbauten
1
1
24
TB 1-3 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung Zustand4) Dicke A Rm Rp0,2 E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Durchm. % Werkstoff-
Kurzzeichen Nummer mm min. min. min. kN/mm2 kosten2)
Rund-
stangen
ENAW-AlMg5 ENAW- F, H112 ≤200 14 250 110 erhöhte Korrosionsbeständigkeit gegen Seewasser,
5019 O, H111 ≤80 16 250 110 schlecht löt- und schweißbar, gut kalt umformbar;
H12, H22 ≤40 8 270 180 2,5 Automatendrehteile, vorwiegend anodisiert und einge-
H14, H24 ≤25 4 300 210 färbt oder hartanodisiert, Schrauben, Stifte, Schraub
nägel, Drahtwaren
Bleche Eigenschaften der Reihe 5000, aber schwer warm um-
ENAW ENAW- O, H111 ≤100 12 .. 18 190 80 formbar und schlecht lötbar; Tragwerkkonstruktionen,
-AlMg2Mn0,8 5049 H14 ≤25 3...5 240 190 2,3 Nutzfahrzeugaufbauten, Wagenkästen, Druckbehälter,
H18 ≤3 2 290 250 Apparate und Behälter für Getränke und Lebensmittel,
Schrauben, Niete
Bleche
ENAW ENAW- O, H111 ≤50 ≥11 275 125 2,1 Eigenschaften der Reihe 5000, aber zusätzlich hohe
-AlMg4,5Mn0,7 5083 H14 ≤25 2…4 340 280 chemische Beständigkeit und Tieftemperatureigenschaf-
H16 ≤4 2 360 300 ten (bis 4 K), Betriebstemperaturen zwischen 80 und 200
70
°C bei gleichzeitiger mechanischer Beanspruchung
vermeiden; Druckbehälter, Tragwerke (auch ohne Ober-
flächenschutz), selbsttragende Sattel- und Tankfahrzeu-
ge, Schweißkonstruktionen, Panzerplatten, Maschinen-
gestelle, Luftzerlegungs- und Gasverflüssigungsanlagen,
Methantanker
Bleche Eigenschaften der Reihe 5000, nicht für Langzeittempe-
ENAW-AlMg4 ENAW- O, H111 ≤150 ≥11 240 100 3 raturen über 65 °C geeignet, anfällig gegen interkristalli-
5086 H14 ≤25 2…4 300 240 ne Korrosion- und Spannungsrisskorrosion nach unsach-
H18 ≤3 1 345 290 gemäßer Wärmebehandlung; Schweißkonstruktionen,
Maschinenbau, Schiffsindustrie, Apparate, Behälter,
Rohrleitungen für Lebensmittel und Getränke
Bleche
ENAW-AlMg3 ENAW- O, H111 ≤100 ≥12 190 80 3 Eigenschaften und Verwendung ähnlich AlMg2Mn0,8
5754 H14 ≤25 3…5 240 190
H18 ≤3 2 290 250
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Rund- 2. Aluminium-Knetlegierungen, aushärtbar
stangen (DIN EN 485-2, 754-2 und 755-2)
ENAW ENAW- T3 ≤30 7 370 240 70 2,5 Automatenlegierung, nur im Zustand kalt ausgehärtet in
-AlCu4PbMgMn 2007 T3 30…80 6 340 220 Form von Stangen und Rohren lieferbar, nicht schweiß-
T351 ≤80 5 370 240 geeignet, geringe chemische Beständigkeit und Leitfä-
higkeit; Dreh- und Frästeile
Rund-
stangen
ENAW ENAW- O, H111 ≤80 10 <240 <125 2,5 in warm ausgehärtetem Zustand ausreichende Korro
-AlCu4SiMg 2014 T3 ≤80 8 380 290 sionsbeständigkeit, bedingt kalt umformbar und spanbar,
T4 ≤80 12 380 220 keine Eignung zum Schweißen und zur anodischen
T6 ≤80 8 450 380 Oxidation; Gesenk- und Freiformschmiedeteile für hohe
Beanspruchung, Teile in Hydraulik und Pneumatik,
Pleuel, Schrauben, Zahnräder, Konstruktionen im Ma-
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
1
1
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TB 1-3 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung Zustand4) Dicke A Rm Rp0,2 E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Durchm. % Werkstoff-
Kurzzeichen Nummer mm min. min. min. kN/mm2 kosten2)
Profile
ENAW- ENAW- T6 ≤40 10 350 290 3,2 Konstruktionslegierungen der Reihe 7000 mit höchster
AlZn4,5Mg1 7020 Festigkeit bei geringer Beständigkeit, gute Kaltumform-
barkeit in weichem Zustand (O), härtet nach dem
Schmelzschweißen selbsttätig aus ist aber kerbempfind-
lich und alterungsanfällig; Profile, Rohre und Bleche für
geschweißte Tragwerke im Hoch-, Fahrzeug- und
Maschinenbau
3. Aluminium-Gusslegierungen nach DIN EN 1706
ENAC ENAC- S T4 5 300 200 72 einfachere Gussstücke mit höchster Festigkeit (warm
-AlCu4MgTi 21000 K T4 8 320 200 ausgehärtet) oder höchster Zähigkeit (kalt ausgehärtet),
L T4 5 300 220 gut spanbar, bedingt schweißbar; als Feinguss (L) auch
für verwickelte dünnwandige Gussstücke für den Ma-
schinen- und Fahrzeugbau
ENAC ENAC- S T6 2 230 190 73 für Gussstücke mittlerer bis größerer Wanddicke, hohe
-AlSi7Mg0,3 42100 K T6 4 290 210 Festigkeit und Zähigkeit, korrosionsbeständig, als Fein-
L T6 3 260 200 guss überwiegend für dünnwandige Gussstücke für den
Fahrzeug- und Flugzeugbau; aushärtbar; Hinterachslen-
ker, Bremssättel, Radträger
ENAC-AlSi9Mg ENAC- S T6 2 230 190 75 3,5 für verwickelte, dünnwandige Gussstücke mit hoher
43300 K T6 4 290 210 Festigkeit, guter Zähigkeit und sehr guter Witterungsbe-
ständigkeit, aushärtbar, gut schweiß- und lötbar, gut
spanbar; Motorblöcke, Getriebe- und Wandlergehäuse
ENAC-AlSi8Cu3 ENAC- S F 1 150 90 75 für verwickelte, dünnwandige Sand- und Kokillenguss
46200 K F 1 170 100 stücke, nicht aushärtbar, sehr gutes Formfüllungsvermö-
D F 1 240 140 gen, geringe Neigung zu Innenlunker und Einfallstellen,
gute Warmfestigkeit bis 200 °C, geringe Zähigkeit und
Beständigkeit, Fertigungsschweißung möglich (WIG);
Gehäuse für Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugbau
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
ENAC-AlMg5 ENAC- S F 3 160 90 69 für korrosionsbeständige Gussstücke, auch für Beanspru-
51300 K F 4 180 100 chung durch schwach alkalische Medien und für Guss-
L F 3 170 95 stücke mit dekorativer Oberfläche, nicht aushärtbar, sehr
gut spanbar, anodisch oxidierbar; Beschlagteile, Haus-
haltsgeräte, Armaturen, Maschinen für Lebensmittel- und
Getränkeindustrie, Schiffsbau
c) Magnesiumlegierungen geringste Dichte aller metallischen Werkstoffe bei mittle-
rer Festigkeit, hervorragend spanbar, kerbempfindlich,
durch niedrigen E-Modul schlagfest und geräuschdämp-
fend, besondere Schutzmaßnahmen gegen Selbstentzün-
dung (beim Schmelzen, Gießen, Zerspanen) und Korro-
sion erforderlich, Superleichtbau durch mit Fasern und
Partikeln (z. B. SiC) verstärkten Verbundstoff (MMC)
1. Magnesium-Knetlegierungen nach DIN 1729 und
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
DIN 9715
MgMn2 3.5200.08 F20 >2 1,5 200 145 Korrosionsbeständig, leicht umformbar, gut schweißbar
F22 <2 2 220 165 (WIG); Blechprofile, Verkleidungen, Pressteile, Kraft-
stoffbehälter
MgAl3Zn 3.5312.08 F20 – 1,5 200 145 mittlere Festigkeit, umformbar, gute chemische Bestän-
F24 ≤10 10 240 155 43...45 digkeit, schweißbar; Bauteile mittlerer mechanischer
F27 – 8 270 155 Beanspruchung
MgAl6Zn 3.5612.08 F27 ≤10 10 270 175 hohe Festigkeit, schwingungsfest, bedingt schweißbar;
Karosserieteile, Leichtbauteile
MgAl8Zn 3.5812.08 F27 – 8 270 195 Höchste Festigkeit, schwingungsfest, nicht schweißbar;
F29 ≤10 10 290 205 schwingungs- und stoßbeanspruchte Bauteile
F31 ≤10 6 310 215
27
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1
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TB 1-3 (Fortsetzung)
Werkstoffbezeichnung Zustand4) Dicke A Rm Rp0,2 E relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Durchm. % Werkstoff-
Kurzzeichen Nummer mm min. min. min. kN/mm2 kosten2)
2. Magnesium-Gusslegierungen nach DIN EN1753
EN-MCMg Al8Zn1 EN-MC S, K F 2 160 90 3 gut gießbar, schweißbar, gute Gleiteigenschaften, dyna-
21110 S, K T4 8 240 90 misch beanspruchbar; schwingungs- und stoßbeanspruch-
D F 1...7 200 (250) 140 (170) te Teile, Getriebe- und Motorengehäuse, Ölwannen
41…45
EN-MCMg Al9Zn1 EN-MC S, K F 2 160 90/110 gut gießbar, schweißbar, hohe Festigkeit, dynamisch
21120 S, K T4 6 240 110/120 3,5 belastbar; schwingungs- und stoßbeanspruchte Teile,
S, K T6 2 240 150 Fahrzeug- und Flugzeugbau, Armaturen
D F 1…6 200 (260) 140 (170)
1) Die mechanischen und physikalischen Eigenschaften der Werkstoffe werden stark beeinflusst von Schwankungen in der Legierungszusammensetzung und vom
Gefügezustand. Die angegebenen Festigkeitskennwerte sind nur für bestimmte Abmessungsbereiche gewährleistet.
2) Siehe auch Fußnote 2) zu TB 1-1.
Die angegebenen relativen Werkstoffkosten gelten bei Sandguss im Gewichtsbereich von 1 bis 5 kg, mittlerem Schwierigkeitsgrad und mindestens 10 Abgüssen;
Kokillen- und Druckguss im Gewichtsbereich 0,25 bis 0,5 kg, mittlerem Schwierigkeitsgrad und mindestens 5000 Stück.
3) Weitere Werkstoffdaten über Kupferlegierungen siehe unter Gleitlager, TB 15-6.
4) Zustandsbezeichnungen und Gießverfahren:
Festigkeit bei Cu-Leg.: z. B. R600 → Mindestzugfestigkeit Rm = 600 N/mm2;
Gießverfahren bei Cu-Leg.: GS Sandguss GM Kokillenguss GZ Schleuderguss GC Strangguss GP Druckguss;
Aluminium-Knetlegierungen, nicht aushärtbar: O = weichgeglüht; F = Gusszustand; H111 = geglüht mit nachfolgender geringer Kaltverfestigung; H12 = kalt verfes-
tigt, 1/4-hart; H14 = kalt verfestigt, 1/2-hart; H16 = kalt verfestigt, 3/4-hart; H18 = kalt verfestigt, 4/4-hart; H22 = kalt verfestigt und rückgeglüht, 1/4-hart; H24 = kalt
verfestigt und rückgeglüht, 1/2-hart;
Aluminium-Knetlegierungen, aushärtbar: T3 = lösungsgeglüht, kalt umgeformt und kalt ausgelagert; T351 = lösungsgeglüht, durch kontrolliertes Recken entspannt
und kalt ausgelagert; T4 = lösungsgeglüht und kalt ausgelagert; T5 = abgeschreckt und warm ausgelagert; T6 = lösungsgeglüht und vollständig warm ausgelagert;
Aluminium- und Magnesium-Gusslegierungen: S Sandguss K Kokillenguss D Druckguss L Feinguss;
Festigkeit bei Mg-Knetlegierung: z. B. F22 → Rm = 10 · 22 = 220 N/mm2.
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
TB 1-4 Kunststoffe
Auswahl für den allgemeinen Maschinenbau
Festigkeitskennwerte bei Raumtemperatur in N/mm2
Allgemeine Kenndaten: Relativ niedrige Festigkeit, geringe Steifigkeit durch niedrigen Elastizitätsmodul, mechanische Eigenschaften
stark zeit- und temperaturabhängig, geringe Wärmeleitfähigkeit, gute elektrische Isoliereigenschaften, gute Beständigkeit, große Typen-
vielfalt
Werkstoff Dichte Dehnung1) Festig- Zeitdehn- Elastizi- Gebrauchs- relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzzeichen ρ εM keit2) spannung tätsmodul temperatur Werkstoff-
Handelsnamen (εB) σM σ1/1000 E dauernd kosten3)
% (σbw) °C
Fernsehgeräte
1
1
30
TB 1-4 (Fortsetzung)
Werkstoff Dichte Dehnung1) Festig- Zeitdehn- Elastizi- Gebrauchs- relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzzeichen ρ εM keit2) spannung tätsmodul temperatur Werkstoff-
Handelsnamen (εB) σM σ1/1000 E dauernd kosten3)
% (σbw) °C
Phenolharz-Hartgewebe 1,3 – 50 (25) 7000 110 hohe Zähigkeit, Festigkeit, Steifheit und Härte, unbe-
DIN 7735 ständig gegen starke Säuren und Laugen; mechanisch
Hgw 2081 hoch beanspruchbare Schichtpressstoffe für Zahnräder
(Füllstoff: Baumwoll (geräuscharm), Lagerbuchsen, Gleitbahnen, Laufrol-
gewebe) Resofil, Resitex, len, Ziehwerkzeuge
Novotex
Polyesterharz UP 1,2 (0,6) 40 3500 100 hart, spröde, transparent; meist als Gießharz für die
DIN 16 946 Herstellung verstärkter Formteile, Vergussmassen,
Typ 1110 Überzüge, Beschichtungen
Vestopal, Palatal
GFK-Laminate sehr hohe Festigkeit, gute chemische Beständigkeit,
UP-Harz auch für Außenanwendungen, günstige elektrische
– Glasfasergewebe 55% 1,65 – 250 (50) 16 000 100 6 Isoliereigenschaften, durchscheinend, laden sich
– Glas-Rovinggewebe 65% 1,8 (2) 650 50 35 000 100 elektrostatisch auf; Laminate für großflächige Konst-
Alpolit, Leguval, Sonoglas ruktionsteile wie Maschinengehäuse, Karosserien,
Behälter, Lüfter, Rohrleitungen, Lichtdächer
PUR-Integral-Hartschaum- 0,40 (7) 8 350 100 gute mechanische Steifigkeit bei geringem Gewicht;
stoff Gehäuse für Kopier- und Rechengeräte, Möbel,
RIM-Verfahren 0,60 (7) 18 (8) 3 600 100 Ladeneinrichtungen, Karosserieteile, Schuhsohlen
Baypreg, Elastopor, Elastolit
31
1
1
32
TB 1-4 (Fortsetzung)
Werkstoff Dichte Dehnung1) Festig- Zeitdehn- Elastizi- Gebrauchs- relative Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Kurzzeichen ρ εM keit2) spannung tätsmodul temperatur Werkstoff-
Handelsnamen (εB) σM σ1/1000 E dauernd kosten3)
% (σbw) °C
Die relativen Werkstoffkosten gelten für mittlere Abmessungen von Kunststoff-Halbzeugen. Die Klammerwerte erfassen nur die reinen Werkstoffkosten (Granulat).
Allgemeine und konstruktive Grundlagen 33
TB 1-6 Rundstäbe
Art (übliche Ausführung) zulässige Abweichung Nenndurchmesser d
in mm in mm
warmgewalzte Rundstäbe aus Stahl ±0,4 : d = 10…15 10 12 13 14 15 16 18 19
nach DIN EN 10 060 ±0,5 : d = 16…25 20 22 24 25 26 27 28 30
±0,6 : d = 26…35 32 35 36 38 40 42 45 48
±0,8 : d = 36…50 50 52 55 60 63 65 70 73
±1,0 : d = 52…80 75 80 85 90 95 100 105
±1,3 : d = 85…100 110 115 120 125 130 135
±1,5 : d = 105…120 140 145 150 155 160 165
±2,0 : d = 125…160 170 175 180 190 200 220
±2,5 : d = 165…200 250
±3,0 : d = 220
±4,0 : d = 250
blanke Rundstäbe nach DIN EN 10 278 1) gezogen/geschält: nicht festgelegt
Fertigzustand: h9 h10 h11 h12
a) gezogen (+C) geschliffen/poliert:
b) geschält (+SH) h6 h7 h8 h9 h10 h11 h12
c) geschliffen (+SL)
d) poliert (+PL)
Oberflächengüteklassen 1 bis 4
1) Ersatz für DIN 668, DIN 670 und DIN 671: Blanker Rundstahl, DIN 669: Blanke Stahlwellen, DIN 59 360
Der kleinere Re-Wert gilt für Konstruktionszwecke; Freiheit von Fließfiguren: DC01: 3 Monate; DC03, DC04, DC05: 6 Monate; DC06 und
DC07: unbegrenzt; die mechanischen Eigenschaften sind für DC01 nicht und für DC03 bis DC07 für 6 Monate garantiert.
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
TB 1-7 (Fortsetzung)
Stahlsorte A Rm Re Lieferbare Oberflächenart Grenzabmaße der Dicke
Kurzname Werkstoff- % Rp0,2 und -ausführung
nummer
min. N/mm2 N/mm2
Warmgewalzte Flacherzeugnisse aus Stählen mit höherer Streckgrenze im vergüteten Zustand nach DIN EN 10025-62)
(3 ≤ t ≤ 50) (3 ≤ t ≤ 50) Für die zulässigen Oberflächenungänzen siehe
S460Q 1.8908 17 550…720 460 und das Ausbessern von Oberflächenfeh- EN 10029
lern durch Schleifen oder Schweißen gilt Klasse A
S500Q 1.8924 17 590…770 500 Klasse A bzw. B nach
S550Q 1.8904 16 640…820 550 EN 10163-1 und -2
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
1
1
36
TB 1-8 Warmgewalzte gleichschenklige Winkel aus Stahl nach EN 10056-1
Kurzzeichen Maße längen- Quer- Abstände der Achsen statische Werte für die Biegeachse Schenkellöcher
bezogene schnitt nach DIN 997
Masse x–x=y–y u–u v–v
d1
a t R1 m´ A cx = cy cu cv Ix = Iy ix = iy Wx = Wy Iu iu Iv iv Wv max1) w1 w2
mm mm mm kg/m cm2 cm cm cm cm4 cm cm3 cm4 cm cm4 cm cm3 mm mm mm
20 × 20 × 3 20 3 3,5 0,882 1,12 0,598 1,41 0,846 0,392 0,59 0,279 0,618 0,742 0,165 0,383 0,195 4,3 12
25 × 25 × 3 25 3 3,5 1,12 1,42 0,723 1,77 1,02 0,803 0,751 0,452 1,27 0,945 0,334 0,484 0,326 6,4 15
25 × 25 × 4 25 4 3,5 1,45 1,85 0,762 1,77 1,08 1,02 0,741 0,586 1,61 0,931 0,430 0,482 0,399 6,4 15
30 × 30 × 3 30 3 5 1,36 1,74 0,835 2,12 1,18 1,40 0,899 0,649 2,22 1,13 0,585 0,581 0,496 8,4 17
30 × 30 × 4 30 4 5 1,78 2,27 0,878 2,12 1,24 1,80 0,892 0,850 2,85 1,12 0,754 0,577 0,607 8,4 17
35 × 35 × 4 35 4 5 2,09 2,67 1,00 2,47 1,42 2,95 1,05 1,18 4,86 1,32 1,23 0,678 0,865 11 18
40 × 40 × 4 40 4 6 2,42 3,08 1,12 2,83 1,58 4,47 1,21 1,55 7,09 1,52 1,86 0,777 1,17 11 22
40 × 40 × 5 40 5 6 2,97 3,79 1,16 2,83 1,64 5,43 1,20 1,91 8,60 1,51 2,26 0,773 1,38 11 22
45 × 45 × 4,5 45 4,5 7 3,06 3,90 1,25 3,18 1,78 7,14 1,35 2,20 11,4 1,71 2,94 0,870 1,65 13 25
50 × 50 × 4 50 4 7 3,06 3,89 1,36 3,54 1,92 8,97 1,52 2,46 14,2 1,91 3,73 0,979 1,94 13 30
50 × 50 × 5 50 5 7 3,77 4,80 1,40 3,54 1,99 11,0 1,51 3,05 17,4 1,90 4,55 0,973 2,29 13 30
50 × 50 × 6 50 6 7 4,47 5,69 1,45 3,54 2,04 12,8 1,50 3,61 20,3 1,89 5,34 0,968 2,61 13 30
60 × 60 × 5 60 5 8 4,57 5,82 1,64 4,24 2,32 19,4 1,82 4,45 30,7 2,30 8,03 1,17 3,46 17 35
60 × 60 × 6 60 6 8 5,42 6,91 1,69 4,24 2,39 22,8 1,82 5,29 36,1 2,29 9,44 1,17 3,96 17 35
60 × 60 × 8 60 8 8 7,09 9,03 1,77 4,24 2,50 29,2 1,80 6,89 46,1 2,26 12,2 1,16 4,86 17 35
65 × 65 × 7 65 7 9 6,83 8,70 1,85 4,60 2,62 33,4 1,96 7,18 53,0 2,47 13,8 1,26 5,27 21 35
70 × 70 × 6 70 6 9 6,38 8,13 1,93 4,95 2,73 36,9 2,13 7,27 58,5 2,68 15,3 1,37 5,60 21 40
70 × 70 × 7 70 7 9 7,38 9,40 1,97 4,95 2,79 42,3 2,12 8,41 67,1 2,67 17,5 1,36 6,28 21 40
75 × 75 × 6 75 6 9 6,85 8,73 2,05 5,30 2,90 45,8 2,29 8,41 72,7 2,89 18,9 1,47 6,53 23 40
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
75 × 75 × 8 75 8 9 8,99 11,4 2,14 5,30 3,02 59,1 2,27 11,0 93,8 2,86 24,5 1,46 8,09 23 40
80 × 80 × 8 80 8 10 9,63 12,3 2,26 5,66 3,19 72,2 2,43 12,6 115 3,06 29,9 1,56 9,37 23 45
80 × 80 × 10 80 10 10 11,9 15,1 2,34 5,66 3,30 87,5 2,41 15,4 139 3,03 36,4 1,55 11,0 23 45
90 × 90 × 7 90 7 11 9,61 12,2 2,45 6,36 3,47 92,6 2,75 14,1 147 3,46 38,3 1,77 11,0 25 50
90 × 90 × 8 90 8 11 10,9 13,9 2,50 6,36 3,53 104 2,74 16,1 166 3,45 43,1 1,76 12,2 25 50
90 × 90 × 9 90 9 11 12,2 15,5 2,54 6,36 3,59 116 2,73 17,9 184 3,44 47,9 1,76 13,3 25 50
90 × 90 × 10 90 10 11 13,4 17,1 2,58 6,36 3,65 127 2,72 19,8 201 3,42 52,6 1,75 14,4 25 50
100 × 100 × 8 100 8 12 12,2 15,5 2,74 7,07 3,87 145 3,06 19,9 230 3,85 59,9 1,96 15,5 25 55
100 × 100 × 10 100 10 12 15,0 19,2 2,82 7,07 3,99 177 3,04 24,6 280 3,83 73,0 1,95 18,3 25 55
100 × 100 × 12 100 12 12 17,8 22,7 2,90 7,07 4,11 207 3,02 29,1 328 3,80 85,7 1,94 20,9 25 55
120 × 120 × 10 120 10 13 18,2 23,2 3,31 8,49 4,69 313 3,67 36,0 497 4,63 129 2,36 27,5 25 50 80
120 × 120 × 12 120 12 13 21,6 27,5 3,40 8,49 4,80 368 3,65 42,7 584 4,60 152 2,35 31,6 25 50 80
130 × 130 × 12 130 12 14 23,6 30,0 3,64 9,19 5,15 472 3,97 50,4 750 5,00 194 2,54 37,7 25 50 90
150 × 150 × 10 150 10 16 23,0 29,3 4,03 10,6 5,71 624 4,62 56,9 990 5,82 258 2,97 45,1 28 60 105
150 × 150 × 12 150 12 16 27,3 34,8 4,12 10,6 5,83 737 4,60 67,7 1170 5,80 303 2,95 52,0 28 60 105
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
150 × 150 × 15 150 15 16 33,8 43,0 4,25 10,6 6,01 898 4,57 83,5 1430 5,76 370 2,93 61,6 28 60 105
160 × 160 × 15 160 15 17 36,2 46,1 4,49 11,3 6,35 1100 4,88 95,6 1750 6,15 453 3,14 71,3 28 60 115
180 × 180 × 16 180 16 18 43,5 55,4 5,02 12,7 7,11 1680 5,51 130 2690 6,96 679 3,50 95,5 28 60 135
180 × 180 × 18 180 18 18 48,6 61,9 5,10 12,7 7,22 1870 5,49 145 2960 6,92 768 3,52 106 28 60 135
200 × 200 × 16 200 16 18 48,5 61,8 5,52 14,1 7,81 2340 6,16 162 3720 7,76 960 3,94 123 28 65 150
200 × 200 × 18 200 18 18 54,3 69,1 5,60 14,1 7,92 2600 6,13 181 4150 7,75 1050 3,90 133 28 65 150
200 × 200 × 20 200 20 18 59,9 76,3 5,68 14,1 8,04 2850 6,11 199 4530 7,70 1170 3,92 146 28 65 150
200 × 200 × 24 200 24 18 71,1 90,6 5,84 14,1 8,26 3330 6,06 235 5280 7,64 1380 3,90 167 28 70 150
250 × 250 × 28 250 28 18 104 133 7,24 17,7 10,2 7700 7,62 433 12200 9,61 3170 4,89 309 28 75 200
250 × 250 × 35 250 35 18 128 163 7,50 17,7 10,6 9260 7,54 529 14700 9,48 3860 4,87 364 28 80 200
1) Für Nieten und Schrauben von kleineren als den hier angegebenen Größtdurchmessern können die gleichen Anreißmaße angewendet werden.
37
1
1
TB 1-9 Warmgewalzte ungleichschenklige Winkel aus Stahl nach EN 10 056-1
Bezeichnung eines warmgewalzten ungleichschenkligen Winkels mit Schenkelbreite
a = 100 mm und b = 50 mm, Schenkeldicke t = 8 mm:
L EN 10056-1-100 × 50 × 8
Kurzzeichen Maße längen- Quer- Abstände der Achsen Neigung statische Werte für die Biegeachse1) Schenkellöcher nach DIN 997
bezogene schnitt der x–x y–y u–u v–v
Masse Achse 2) 2)
1) I
Trägheitsradius i = .
A
2) Für Nieten und Schrauben von kleineren als den hier angegebenen Größtdurchmessern können die gleichen Anreißmaße angewendet werden.
1
1
TB 1-10 Warmgewalzter U-Profilstahl mit geneigten Flanschflächen nach DIN 1026-1 40
Bestellbeispiel: 30 warmgewalzte U-Profile mit geneigten Flanschflächen (U) mit einer Höhe
h = 300 mm und der Länge 5000 mm aus Stahl DIN EN 10025-4 mit dem Kurznamen S420M bzw.
der Werkstoffnummer 1.8825:
30 U-Profile DIN 1026-1–U300–5000
DIN EN 10025-4–S420M
oder
30 U-Profile DIN 1026-1–U300–5000
DIN EN 10025-4–1.8825
Kurz Maße für Quer- längen- für die Biegeachse Abstand Flanschen
zeichen schnitt bezogene der Achse löcher
U Masse x–x y–y y–y nach DIN 997
h b s t = R1 A m′ Ix Wx ix Iy Wy iy ey xM 3) d1 4) 5) 6) w1
max
mm mm mm mm cm2 kg/m cm4 cm3 cm cm4 cm3 cm cm cm mm mm
30 ×15 30 15 4 4,5 2,21 1,74 2,53 1,69 1,07 0,38 0,39 0,42 0,52 0,74 4,3 10
30 30 33 5 7 5,44 4,27 6,39 4,26 1,08 5,33 2,68 0,99 1,31 2,22 8,4 20
40 × 20 40 20 5 5,5 3,66 2,87 7,58 3,79 1,44 1,14 0,86 0,56 0,67 1,01 6,4 11
40 40 35 5 7 6,21 4,87 14,1 7,05 1,50 6,68 3,08 1,04 1,33 2,32 8,4 20
50 × 25 50 25 5 6 4,92 3,86 16,8 6,73 1,85 2,49 1,48 0,71 0,81 1,34 8,4 16
50 50 38 5 7 7,12 5,59 26,4 10,6 1,92 9,12 3,75 1,13 1,37 2,47 11 20
60 60 30 6 6 6,46 5,07 31,6 10,5 2,21 4,51 2,16 0,84 0,91 1,50 8,4 18
65 65 42 5,5 7,5 9,03 7,09 57,5 17,7 2,52 14,1 5,07 1,25 1,42 2,60 11 25
80 80 45 6 8 11,0 8,64 106 26,5 3,10 19,4 6,36 1,33 1,45 2,67 13 25
100 100 50 6 8,5 13,5 10,6 206 41,2 3,91 29,3 8,49 1,47 1,55 2,93 13 30
120 120 55 7 9 17,0 13,4 364 60,7 4,62 43,2 11,1 1,59 1,60 3,03 17 30
140 140 60 7 10 20,4 16,0 605 86,4 5,45 62,7 14,8 1,75 1,75 3,37 17 35
160 160 65 7,5 10,5 24,0 18,8 925 116 6,21 85,3 18,3 1,89 1,84 3,56 21 35
180 180 70 8 11 28,0 22,0 1350 150 6,95 114 22,4 2,02 1,92 3,75 21 40
200 200 75 8,5 11,5 32,2 25,3 1910 191 7,70 148 27,0 2,14 2,01 3,94 23 40
220 220 80 9 12,5 37,4 29,4 2690 245 8,48 197 33,6 2,30 2,14 4,20 23 45
25 45
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
240 240 85 9,5 13 42,3 33,2 3600 300 9,22 248 29,6 2,42 2,23 4,39
260 260 90 10 14 48,3 37,9 4820 371 9,99 317 47,7 2,56 2,36 4,66 25 50
280 280 95 10 15 53,3 41,8 6280 448 10,9 399 57,2 2,74 2,53 5,02 25 50
300 300 100 10 16 58,8 46,2 8030 535 11,7 495 67,8 2,90 2,70 5,41 28 55
320 320 100 14 17,5 75,8 59,5 10870 679 12,1 597 80,6 2,81 2,60 4,82 28 58
350 350 100 14 16 77,3 60,6 12840 734 12,9 570 75,0 2,72 2,40 4,45 28 58
380 380 102 13,5 16 80,4 63,1 15760 829 14,0 615 78,7 2,77 2,38 4,58 28 60
400 400 110 14 18 91,5 71,8 20350 1020 14,9 846 102 3,04 2,65 5,11 28 60
1) h > 300 mm: 5 %.
2) h ≤ 300 mm: c = 0,5b, h > 300 mm: c = 0,5(b – s).
3) xM = Abstand des Schubmittelpunktes M von der y-y-Achse.
4) Für hochfeste Schrauben (DIN EN 14399) gilt bei U120, U160, U200 und U240 der nächst kleinere Lochdurchmesser.
5) Abweichend hiervon gelten nach DIN 101 für Nietverbindungen folgende Lochdurchmesser d0: 4,2 6,3 10,5
6) Für Nieten und Schrauben von kleineren als den hier angegebenen Größtdurchmessern können die gleichen Anreißmaße angewendet werden.
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Beachte: Bei der lotrechten Belastung eines U-Trägers (unsymmetrisches Profil) gilt die Spannungsformel s = M/W nur, wenn
a) die Wirkungslinie der Last F durch den Schubmittelpunkt M geht,
b) zwei U-Profile oder mit Querverbindung zu einem symmetrischen Trägerprofil zusammengesetzt werden.
Geht bei einem einzelnen U-Profil die Lastebene nicht durch M, so biegen sich die Flansche seitlich aus (Bild) und es treten zusätzliche Biege- und
Verdrehspannungen auf.
U-Träger sind im Schubmittelpunkt M und wenn dies nicht möglich ist, in der Stegebene zu belasten
41
1
1
42
TB 1-11 Warmgewalzte I-Träger nach DIN 1025 (Auszug)
urznamen
Bezeichnung eines warmgewalzten I-Trägers aus einem Stahl mit dem K
S235JR bzw. der Werkstoffnummer 1.0038 nach DIN EN 10025
mit dem Kurzzeichen IPE 300 :
I-Profil DIN 1025 – S235JR – IPE300
oder
I-Profil DIN 1025 – 1.0038 – IPE300
360 360 170 8,0 12,7 72,7 57,1 16270 904 15,0 1040 123 3,79 25 90
400 400 180 8,6 13,5 84,5 66,3 23130 1160 16,5 1320 146 3,95 28 (25) 96
450 450 190 9,4 14,6 98,8 77,6 33740 1500 18,5 1680 176 4,12 28 106
500 500 200 10,2 16,0 116 90,7 48200 1930 20,4 2140 214 4,31 28 110
550 550 210 11,1 17,2 134 106 67120 2440 22,3 2670 254 4,45 28 120
600 600 220 12,0 19,0 156 122 92080 3070 24,3 3390 308 4,66 28 120
IPB Breite I-Träger (IPB-Reihe) nach DIN 1025-2
100 100 100 6 10 26,0 20,4 450 89,9 4,16 167 33,5 2,53 13 56 –
120 120 120 6,5 11 34,0 26,7 864 144 5,04 318 52,9 3,06 17 66 –
140 140 140 7 12 43,0 33,7 1510 216 5,93 550 78,5 3,58 21 76 –
160 160 160 8 13 54,3 42,6 2490 311 6,78 889 111 4,05 23 86 –
180 180 180 8,5 14 65,3 51,2 3830 426 7,66 1360 151 4,57 25 100 –
200 200 200 9 15 78,1 61,3 5700 570 8,54 2000 200 5,07 25 110 –
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
220 220 220 9,5 16 91,0 71,5 8090 736 9,43 2840 258 5,59 25 120 –
240 240 240 10 17 106 83,2 11260 938 10,3 3920 327 6,08 25 96 35
260 260 260 10 17,5 118 93,0 14920 1150 11,2 5130 395 6,58 25 106 40
280 280 280 10,5 18 131 103 19270 1380 12,1 6590 471 7,09 25 110 45
300 300 300 11 19 149 117 25170 1680 13,0 8560 571 7,58 28 120 45
320 320 300 11,5 20,5 161 127 30820 1930 13,8 9240 616 7,57 28 120 45
340 340 300 12 21,5 171 134 36660 2160 14,6 9690 646 7,53 28 120 45
360 360 300 12,5 22,5 181 142 43190 2400 15,5 10140 676 7,49 28 120 45
400 400 300 13,5 24 198 155 57680 2880 17,1 10820 721 7,40 28 120 45
450 450 300 14 26 218 171 79890 3550 19,1 11720 781 7,33 28 120 45
500 500 300 14,5 28 239 187 107200 4290 21,2 12620 842 7,27 28 120 45
550 550 300 15 29 254 199 136700 4970 23,2 13080 872 7,17 28 120 45
600 600 300 15,5 30 270 212 171000 5700 25,2 13530 902 7,08 28 120 45
1) Werte in ( ) gelten für hochfeste Schrauben DIN EN 14399.
2) Abweichend hiervon gelten nach DIN 101 für Nietverbindungen folgende Lochdurchmesser d0 : 6,3 10,5.
3) Für Nieten und Schrauben von kleineren als den hier angegebenen Größtdurchmessern können die gleichen Anreißmaße angewendet werden.
43
1
1
44
TB 1-12 Warmgewalzter gleichschenkliger T-Stahl mit gerundeten Kanten und Übergängen nach DIN EN 10 055
Bezeichnung eines T-Stahls mit 80 mm Höhe aus S235JR nach DIN EN 10025:
T-Profil EN 10 055 – T80
Stahl EN 10 025 – S235JR
Kurzzeichen Maße für Quer- längen- für die Biegeachse Anreißmaße nach
T schnitt bezogene DIN 997
Masse x–x y–y
b=h s = t = R1 A m′ ex Ix Wx ix Iy Wy iy d1 1) 2) w1 w2
max.
mm mm cm2 kg/m cm cm4 cm3 cm cm4 cm3 cm mm mm mm
30 30 4 2,26 1,77 0,85 1,72 0,80 0,87 0,87 0,58 0,62 4,3 17 17
35 35 4,5 2,97 2,33 0,99 3,10 1,23 1,04 1,57 0,90 0,73 4,3 19 19
40 40 5 3,77 2,96 1,12 5,28 1,84 1,18 2,58 1,29 0,83 6,4 21 22
50 50 6 5,66 4,44 1,39 12,1 3,36 1,46 6,60 2,42 1,03 6,4 30 30
60 60 7 7,94 6,23 1,66 23,8 5,48 1,73 12,2 4,07 1,24 8,4 34 35
70 70 8 10,6 8,32 1,94 44,5 8,79 2,05 22,1 6,32 1,44 11 38 40
80 80 9 13,6 10,7 2,22 73,7 12,8 2,33 37,0 9,25 1,65 11 45 45
100 100 11 20,9 16,4 2,74 179 24,6 2,92 88,3 17,7 2,05 13 60 60
120 120 13 29,6 23,2 3,28 366 42,0 3,51 178 29,7 2,45 17 70 70
140 140 15 39,9 31,3 3,80 660 64,7 4,07 330 47,2 2,88 21 80 75
1) Abweichend hiervon gelten nach DIN 101 für Nietverbindungen folgende Lochdurchmesser d0: 4,2 6,3 10,5.
2) Für Nieten und Schrauben von kleineren als den hier angegebenen Größtdurchmessern können die gleichen Anreißmaße angewendet werden.
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
TB 1-13 Hohlprofile, Rohre
a) Warmgefertigte Hohlprofile für den Stahlbau aus unlegierten Baustählen und aus Feinkornbaustählen nach DIN EN 10210-2
(Standardgrößen)
b b b
d t
y y y y
h
h
x x x x x x x x
t t
t
y y y y
rechteckige Hohlprofile quadratische Hohlprofile kreisförmige Hohlprofile elliptische Hohlprofile1)
1
1
46
TB 1-13 (Fortsetzung)
Nenn- Wanddicke2) Quer- längen- Flächen- elastisches Trägheits Torsion3)
größe schnitts- bezogene moment Widerstands radius
fläche Masse 2. Grades moment
t A m′ I W i It Wt
mm mm cm2 kg/m cm4 cm3 cm cm4 cm3
b Hohlprofile mit quadratischem Querschnitt (Auszug)
40 2,6 (3,2 4,0 5,0) 3,82 3,00 8,8 4,4 1,52 14,0 6,41
50 2,6 (3,2 4,0 5,0 6,3) 4,86 3,81 18,0 7,21 1,93 28,4 10,6
60 2,6 (3,2 4,0 5,0 6,3 8,0) 5,90 4,63 32,2 10,7 2,34 50,2 15,7
70 3,2 (4,0 5,0 6,3 8,0) 8,4 6,63 62,3 17,8 2,72 97,6 26,1
80 3,2 (4,0 5,0 6,3 8,0) 9,72 7,63 95 23,7 3,13 148 34,9
90 4,0 (5,0 6,3 8,0) 13,6 10,7 166 37,0 3,50 260 54,2
100 4,0 (5,0 6,3 8,0 10,0) 15,2 11,9 232 46,4 3,91 361 68,2
120 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5) 22,7 17,8 498 83,0 4,68 777 122
140 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5) 26,7 21,0 807 115 5,50 1253 170
150 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 28,7 22,6 1002 134 5,90 1550 197
160 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 30,7 24,1 1225 153 6,31 1892 226
180 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 34,7 27,3 1765 196 7,13 2718 290
200 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 38,7 30,4 2445 245 7,95 3756 362
220 6,3 (8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 53,4 41,9 4049 368 8,71 6240 544
250 6,3 (8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 61,0 47,9 6014 481 9,93 9238 712
260 6,3 (8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 63,5 49,9 6788 522 10,3 10 420 773
300 6,3 (8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 74,0 57,8 10 550 703 12,0 16 140 1043
350 8,0 (10,0 12,5 14,2 16,0) 109 85,4 21 130 1207 13,9 32 380 1789
400 10,0 (12,5 14,2 16,0 20,0) 155 122 39 130 1956 15,9 60 090 2895
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Nenn- Wanddicke2) Quer- längen- Flächen- elastisches Trägheits Torsion3)
größe schnitts- bezogene moment Widerstands radius
fläche Masse 2. Grades moment
t A m′ I W i It Wt
mm mm cm2 kg/m cm4 cm3 cm cm4 cm3
d Hohlprofile mit kreisförmigem Querschnitt (Auszug)
21,3 2,3 (2,6 3,2) 1,37 1,08 0,629 0,590 0,677 1,26 1,18
26,9 2,3 (2,6 3,2) 1,78 1,40 1,36 1,01 0,874 2,71 2,02
33,7 2,6 (3,2 4,0) 2,54 1,99 3,09 1,84 1,10 6,19 3,67
42,4 2,6 (3,2 4,0) 3,25 2,55 6,46 3,05 1,41 12,9 6,10
48,3 2,6 (3,2 4,0 5,0) 3,73 2,93 9,78 4,05 1,62 19,6 8,10
60,3 2,6 (3,2 4,0 5,0) 4,71 3,70 19,7 6,52 2,04 39,3 13,0
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
76,1 2,6 (3,2 4,0 5,0) 6,00 4,71 40,6 10,7 2,60 81,2 21,3
88,9 3,2 (4,0 5,0 6,0 6,3) 8,62 6,76 79,2 17,8 3,03 158 35,6
101,6 3,2 (4,0 5,0 6,0 6,3 8,0 10,0) 9,89 7,77 120 23,6 3,48 240 47,2
114,3 3,2 (4,0 5,0 6,0 6,3 8,0 10,0) 11,2 8,77 172 30,2 3,93 345 60,4
139,7 4,0 (5,0 6,0 6,3 8,0 10,0 12,0 12,5) 17,1 13,4 393 56,2 4,80 786 112
168,3 4,0 (5,0 6,3 8,0 10,0 12,5) 20,6 16,2 697 82,8 5,81 1394 166
177,8 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5) 27,1 21,3 1014 114 6,11 2028 228
193,7 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5 14,2 16,0) 29,6 23,3 1320 136 6,67 2640 273
219,1 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5 14,2 16,0 20,0) 33,6 26,4 1928 176 7,57 3856 352
244,5 5,0 (6,3 8,0 10,0 12,5 14,2 16,0 20,0 25,0) 37,6 29,5 2699 221 8,47 5397 441
1) Maße (120 × 60 bis 500 × 250) und statische Werte siehe Normblatt
2) Statische Werte für kleinste Wanddicke. Weitere Wanddicken in ( ).
3) I = Torsionsflächenmoment (Torsionsträgheitskonstante, polares Trägheitsmoment bei Rohren)
t
Wt = Torsionswiderstandsmoment (Konstante des Torsionsmoduls)
Längenart: Herstelllänge: 4000 bis 16000 mm mit einem Längenunterschied von höchstens 2000 mm je Auftragsposition. 10 % der gelieferten Profile
dürfen unter der für den bestellten Bereich geltenden Mindestlänge liegen, jedoch nicht kürzer als 75 % der Mindestlänge sein. Festlänge: 4000 bis
16000 mm, Grenzabmaß ± 500 mm. Die üblichen Längen betragen 6 bis 12 m. Genaulänge: 2000 mm ≤ L ≤ 6000 mm, Grenzabmaß + 10/0 mm.
L ≥ 6000 mm, Grenzabmaße + 15/0 mm
Werkstoffe: Unlegierte Baustähle: S235JRH, S275JOH, S275J2H, S355JOH, S355J2H. Feinkornbaustähle: S275NH, S275NLH, S355NLH,
S460NH, S460NLH.
Bestellbeispiel: 400 m warmgefertigte rechteckige Hohlprofile mit dem Format 140 mm × 80 mm und einer Wanddicke von 6,3 mm nach DIN EN
10210, hergestellt aus der Stahlsorte S355JOH (JO: Mindestwert der Kerbschlagarbeit 27J bei 0 °C, H: Hohlprofil), geliefert in Herstelllängen mit einem
47
Abnahmeprüfzeugnis 3.1.B nach EN 10204: 400 m Profile – HFRHF – 140 × 80 × 6,3 – EN 10210 – S355JOH – Herstelllänge – EN 10204 – 3.1.B
1
48 Allgemeine und konstruktive Grundlagen
TB 1-13 (Fortsetzung)
b) Präzisionsstahlrohre, nahtlos kaltgezogene Rohre nach DIN EN 10305-1 (Auswahl)
1 Vorzugswerte für Durchmesser und Wanddicke entsprechen dunkleren Flächen.
Die Rohre sind durch genau definierte Grenzabmaße und eine festgelegte maximale Oberflä-
chenrauheit charakterisiert. (D ≤ 260 mm: Ra ≤ 4 µm, D > 260 mm: Ra ≤ 6 µm)
Maße in mm
Nennaußen- Wanddicke T3)
durchmesser 1 1,2 1,5 1,8 2 2,2 2,5 2,8 3,0 3,5 4 4,5 5 5,5 6 7 8 9 10 12 14 16
D1)
Grenzabmaße für Nenn-Innendurchmesser d2)
mit Grenz
abmaßen
10 ±0,15 ±0,25
12 ±0,15 ±0,25
14 ±0,15 ±0,25
15 ±0,08 ±0,15 ±0,25
16 ±0,08 ±0,15 ±0,25
18 ±0,08 ±0,15 ±0,25
±0,08
20 ±0,08 ±0,15 ±0,25
22 ±0,08 ±0,15 ±0,25
25 ±0,08 ±0,15 ±0,25
26 ±0,08 ±0,15 ±0,25
28 ±0,08 ±0,15
30 ±0,08 ±0,15 ±0,25
32 ±0,15 ±0,25
35 ±0,15
±0,15
38 ±0,15
40 ±0,15
42 ±0,20
45 ±0,20
±0,20
48 ±0,20
50 ±0,20
55 ±0,25
±0,25
60 ±0,25
65 ±0,30
±0,30
70 ±0,30
75 ±0,35
±0,35
80 ±0,35
85 ±0,40
±0,40
90 ±0,40
95 ±0,45
±0,45
100 ±0,45
110 ±0,50
±0,50
120 ±0,50
130 ±0,70
±0,70
140 ±0,70
150 ±0,80
±0,80
160 ±0,80
1) Gesamter Durchmesserbereich zwischen 4 und 380 mm. Durchmesser-Grenzabmaße gelten für Lieferzustand +C
oder +LC.
2) Die Rohre sind nach Außendurchmesser (D) und Innendurchmesser (d) festgelegt, d = D – 2T.
3) Wanddickengrenzabmaße: ±10 % oder ±0,1 mm. Der größere Wert gilt.
Lieferzustände
zugblank/hart: +C, zugblank/weich: +LC, zugblank und spannungsarm geglüht: +SR, geglüht: +A, normalgeglüht: +N.
Allgemeine und konstruktive Grundlagen 49
TB 1-13 (Fortsetzung)
Rohrlänge
1
Längenart Herstell- Fest Genaulänge
länge länge
Länge L in mm ≥ 3000 500 < L ≤ 2000 2000 < L ≤ 5000 5000 < L ≤ 8000 500 ≥ L > 8000
Grenzmaß in mm ± 500 0/+3 0/+5 0/+10 0/+ nach
Vereinbarung
Werkstoffe:
E215, E235, E355. Zusätzlich mögliche Stahlsorten: E255, E410, 26Mn5, C35E, C45E, 26Mo2,
25CrMo4, 42CrMo4, 10S10, 15S10, 18S10 und 37S10.
Bestellbeispiel:
180 m Rohre mit einem Außendurchmesser D = 80 mm und einem Innendurchmesser d = 74 mm nach
EN 10305-1, gefertigt aus der Stahlsorte E235 in normalgeglühtem Zustand, geliefert in Herstelllängen mit
Option 19 (Abnahmeprüfzeugnis 3.1.B nach EN 10204):
180 m Rohre – 80 × d 74 – EN 10305-1 – E235 + N – Herstelllänge – Option 19
c) Nahtlose und geschweißte Stahlrohre für allgemeine Anwendungen nach DIN EN 10220.
Es sind Vorzugsmaße für Außendurchmesser und Wanddicke und Werte der längenbezogenen Masse in kg/m
festgelegt (Werte s. Normblatt). Werkstoffe, Grenzabmaße usw. sind den Anwendungsnormen zu entneh-
men.
Die Einteilung der Rohre erfolgt in drei verschiedenen Außendurchmesserreihen und in Vorzugswanddicken.
Es wird empfohlen, für Rohre die als Komponenten von Rohrleitungssystemen vorgesehen sind, Außen-
durchmesser der Reihe 1 auszuwählen.
Vorzugswanddicken (in mm): 0,5 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2 2,3 2,6 2,9 3,2 3,6 4 4,5 5,0 5,4 5,6 6,3 7,1 8
8,8 10 11 12,5 14,2 16 17,5 20 22,2 25 28 30 32 36 40 45 50 55 60 65 (70) (80) (90) (100)
Reihe 2: Außendurchmesser, für die nicht alle Zubehörteile genormt sind (in mm):
12 12,7 16 19 20 25 31,8 32 38 40 51 57 63,5 70 101,6 127 133 762 1168 1321 1524 1727 1930 2134
2337 2438
Reihe 3: Außendurchmesser, für die es kaum genormtes Zubehör gibt (in mm):
14 18 22 25,4 30 35 44,5 54 73 82,5 108 141,3 152,4 159 177,8 193,7 244,5 559 660 864
Wanddickenzuordnung bei Reihe 2 und 3 ähnlich wie bei Reihe 1
50 Allgemeine und konstruktive Grundlagen
TB 1-13 (Fortsetzung)
1 d) Nahtlose Stahlrohre für Druckbeanspruchungen aus unlegierten Stählen nach DIN EN 10216-1
Die Rohre sind mit aus DIN EN 10220 ausgewählten Vorzugswerten nach Außendurchmesser D und
Wanddicke T festgelegt.
Vorzugswanddicken (in mm): 1,6 1,8 2 2,3 2,6 2,9 3,2 3,6 4,0 4,5 5,0 5,6 6,3 7,1 8,0 8,8 10,0 11,0
12,5 14,2 16 17,5 20 22,2 25 28 30 32 36 40 45 50 55 60 65 70 80 90 100
Lieferzustand: Die Rohre sind entweder normalgeglüht oder normalisierend umgeformt zu liefern.
Grenzabmaße
Außendurch Grenzab Grenzabmaße für T bei einem T/D-Verhältnis von
messer D maße für D ≤0,025 >0,025 >0,050 >0,10
mm bis 0,050 bis 0,10
D ≤ 219,1 ±1% oder ±12,5 % oder ±0,4 mm, es gilt jeweils der größere Wert
D > 219,1 ±0,5 mm, es ±20 % ±15 % ±12,5 % ±10 %
gilt jeweils
der
größere Wert
Werkstoffe:
P195TR1, P235TR1, P265TR1 in Güte TR1 ohne festgelegten Al-Anteil, ohne festgelegte Werte der Kerb-
schlagarbeit und ohne spezifische Prüfung.
P195TR2, P235TR2, P265TR2 in Güte TR2 mit festgelegtem Al-Anteil, mit festgelegten Werten der
Kerbschlagarbeit und mit spezifischer Prüfung.
Bestellbeispiel:
40 t nahtlose Stahlrohre mit einem Außendurchmesser von 219,1 mm und einer Wanddicke von 8 mm
nach EN 10216-1, hergestellt aus der Stahlsorte P235TR2 in Genaulängen 8000 + 15 mm:
40 t Rohre – 219,1 × 8 – EN 10216-1 – P235TR2 – Option 8: 8 000 mm.
TB 1-14 Flächenmomente 2. Grades und Widerstandsmomente1)
Querschnitt Biegung Torsion
axiales Flächenmoment axiales Widerstands Flächenmoment Widerstandsmoment
2. Grades moment 2. Grades
Ib Wb It Wt
Rechteck c1
b ◊ h3 b ◊ h2
Ix = Wx = It = c1 · h · b3 Wt = ◊ h ◊ b2
12 6 c2
h ◊ b3 h ◊ b2 wobei
Iy = Wy =
12 6 1 Ê 0,63 0,052 ˆ
c1 = Á1 - +
3 Ë h / b (h / b)5 ˜¯
0,65
c2 = 1 -
1 + ( h / b )3
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Quadrat h4 h3
Ix = I y = Iz = Wx = Wy = It = 0,141 · h4 Wt = 0,208 · h3
12 6
2 ◊ h3
Wz =
12
1) Flächen- und Widerstandsmomente für Wellenquerschnitte s. TB 11-3. Flächenmomente 2. Grades und axiale Widerstandmomente für Normprofile s. TB
1-8 bis TB 1-13.
51
1
1
TB 1-14 (Fortsetzung)
Querschnitt Biegung Torsion 52
axiales Flächenmoment axiales Widerstands Flächenmoment Widerstandsmoment
2. Grades moment 2. Grades
Ib Wb It Wt
rechteckiger Hohlkasten B ◊ H 3 - b ◊ h3 2. Bredtsche Formel 1. Bredtsche Formel
B ◊ H 3 - b ◊ h3
1. Wanddicke t konstant Ix = Wx = Am Wt ≈ 2 · Am · t
12 6H I t = 2 ◊ ( Aa + Ai ) ◊ t ◊
H ◊ B 3 - h ◊ b3 H ◊ B 3 - h ◊ b3 Um
Iy = Wy =
12 6B t
ª 4 Am2 ◊
Um
Am Fläche, die von der Profil-
mittellinie umschlossen
wird
Um Länge der Profilmittellinie
2. Wanddicke t veränderlich 4 ◊ b2 ◊ h2 Wt min = 2 · b · h · tmin
z. B. t1 < t2 < t3 < t4 It = Wt max = 2 · b · h · tmax
Ê1 1ˆ Ê 1 1ˆ
bÁ + ˜ + h Á + ˜
Ë t1 t3 ¯ Ë t2 t4 ¯
zusammengesetzte dünnwandige I = Â I i + Â Ai ◊ e 2i I 1n 1 n
Querschnitte W= I t = Â hi ◊ t 3i Wt = ◊ Â hi ◊ ti3
Beispiel: e 3 i =1 3 ◊ tmax i =1
I x ª I 1 + I 2 + I 3 + A1 ◊ e12 Beispiel:
+ A2 ◊ e22 + A3 ◊ e32 1
I t ª (h1 ◊ t 33 + h2 ◊ t 23 + h3 ◊ t33 )
3
Allgemeine und konstruktive Grundlagen
Allgemeine und konstruktive Grundlagen 53
TB 1-15 Maßstäbe in Abhängigkeit vom Längenmaßstab, Stufensprünge und Reihen zur Typung
Kenngröße Maßstab Stufensprung Reihe 1
1. Länge L qL = L1/L0 qr/p Rr/p
2. Fläche A qA = A1/A0 = q2L qr/2p Rr/2p
3. Volumen V qV = V1/V0 = q3L qr/3p Rr/3p
Masse m qm = m1/m0 = q3L qr/3p Rr/3p
4. Dichte ρ qρ = ρ1/ρ0 = 1 – –
5. Kraft F qF = F1/F0 = q2L qr/2p Rr/2p
6. Spannung σ qσ = σ1/σ0 = 1 – –
Druck p qp = p1/p0 = 1 – –
7. Zeit t qt = t1/t0 = qL qr/p Rr/p
8. Geschwindigkeit υ qυ = υ1/υ0 = 1 – –
9. Beschleunigung a qa = a1/a0 = qL–1 qr/–p Rr/–p (fallend)
Drehzahl n qn = n1/n0 = qL–1 qr/–p Rr/–p (fallend)
10. Winkelbeschleunigung α qα = α1/α0 = qL–2 qr/–2p Rr/–2p (fallend)
11. Leistung P qP = P1/P0 = q2L qr/2p Rr/2p
12. Moment M bzw. T qM = M1/M0 = q3L = T1/T0 qr/3p Rr/3p
13. Widerstandsmoment W qW = W1/W0 = q3L qr/3p Rr/3p
Arbeit W
14. Flächenmoment 2. Grades I qI = I1/I0 = q4L qr/4p Rr/4p
15. Massenmoment 2. Grade J qJ = J1/J0 = q5L qr/5p Rr/5p
54 Allgemeine und konstruktive Grundlagen
> 3– 6 1 1,5 2,5 4 5 8 12 18 30 48 75 0,12 0,18 0,3 0,48 0,75 1,2 1,8
> 6– 10 1 1,5 2,5 4 6 9 15 22 36 58 90 0,15 0,22 0,36 0,58 0,9 1,5 2,2
> 10– 18 1,2 2 3 5 8 11 18 27 43 70 110 0,18 0,27 0,43 0,7 1,1 1,8 2,7
> 18– 30 1,5 2,5 4 6 9 13 21 33 52 84 130 0,21 0,33 0,52 0,84 1,3 2,1 3,3
> 30– 50 1,5 2,5 4 7 11 16 25 39 62 100 160 0,25 0,39 0,62 1 1,6 2,5 3,9
13 19 30 46 74 120 190 0,3 0,46 0,74 1,2
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26280-8_26
> 50– 80 2 3 5 8 1,9 3 4,6
> 80– 120 2,5 4 6 10 15 22 35 54 87 140 220 0,35 0,54 0,87 1,4 2,2 3,5 5,4
> 120– 180 3,5 5 8 12 18 25 40 63 100 160 250 0,4 0,63 1 1,6 2,5 4 6,3
> 180– 250 4,5 7 10 14 20 29 46 72 115 185 290 0,46 0,72 1,15 1,85 2,9 4,6 7,2
> 250– 315 6 8 12 16 23 32 52 81 130 210 320 0,52 0,81 1,3 2,1 3,2 5,2 8,1
> 315– 400 7 9 13 18 25 36 57 89 140 230 360 0,57 0,89 1,4 2,3 3,6 5,7 8,9
> 400– 500 8 10 15 20 27 40 63 97 155 250 400 0,63 0,97 1,55 2,5 4 6,3 9,7
> 500– 630 9 11 16 22 32 44 70 110 175 280 440 0,7 1,1 1,75 2,8 4,4 7 11
> 630– 800 10 13 18 25 36 50 80 125 200 320 500 0,8 1,25 2 3,2 5 8 12,5
Toleranzen, Passungen, Oberfächen
TB 2-3 (Fortsetzung)
Nennmaß oberes Abmaß ES2)
in mm
P...ZC P R S T U X Z ZA ZB ZC
2 bis Grundtoleranzgrade über IT 7
IT 7
> 3– 6 –12 – 15 – 19 – – 23 – 28 – 35 – 42 – 50 – 80
> 6– 10 –15 – 19 – 23 – – 28 – 34 – 42 – 52 – 67 – 97
> 10– 14 – 40 – 50 – 64 – 90 – 130
–18 – 23 – 28 – – 33
> 14– 18 – 45 – 60 – 77 – 108 – 150
> 18– 24 – – 41 – 54 – 73 – 98 – 136 – 188
–22 – 28 – 35
> 24– 30 – 41 – 48 – 64 – 88 – 118 – 160 – 218
Werte wie für Grundtoleranzgrade über IT 7, um δ erhöhen
<3
0 + 8 +2 – 2 – 4 – 6 0 + 16 +12 + 4 0 – 2 – 4 – 10 – 14
– 4 + 2 – 4 – 8 –10 –12 – 6 + 6 + 2 – 6 –10 –12 –14 – 20 – 24
0 +12 +5 – 1 – 5 – 9 0 + 22 +16 + 6 + 3 0 – 4 – 11 – 15 2
> 3– 6
– 5 + 4 – 3 – 9 –13 –17 – 8 + 10 + 4 – 6 – 9 –12 –16 – 23 – 27
0 +14 +5 – 3 – 7 –12 0 + 28 +20 + 8 + 5 0 – 4 – 13 – 17
> 6– 10
– 6 + 5 – 4 –12 –16 –21 – 9 + 13 + 5 – 7 –10 –15 –19 – 28 – 32
0 +17 +6 – 4 – 9 –15 0 + 34 +24 +10 + 6 0 – 5 – 16 – 21
> 10– 18
– 8 + 6 – 5 –15 –20 –26 –11 + 16 + 6 – 8 –12 –18 –23 – 34 – 39
0 +20 +8 – 4 –11 –18 0 + 41 +28 +12 + 6 0 – 7 – 20 – 27
> 18– 30
– 9 + 7 – 5 –17 –24 –31 –13 + 20 + 7 – 9 –15 –21 –28 – 41 – 48
0 +25 +10 – 5 –12 –21 0 + 50 +34 +14 + 7 0 – 8 – 25 – 34
> 30– 50
–11 + 9 – 6 –20 –28 –37 –16 + 25 + 9 –11 –18 –25 –33 – 50 – 59
– 30 – 42
> 50– 65
0 +29 +13 – 5 –14 –26 0 + 60 +40 +18 + 9 0 – 9 – 60 – 72
–13 +10 – 6 –24 –33 –45 –19 + 30 +10 –12 –21 –30 –39 – 32 – 48
> 65– 80
– 62 – 78
– 38 – 58
> 80–100
0 +34 +16 – 6 –16 –30 0 + 71 +47 +22 +10 0 –10 – 73 – 93
–15 +12 – 6 –28 –38 –52 –22 + 36 +12 –13 –25 –35 –45 – 41 – 66
>100–120
– 76 –101
– 48 – 77
>120–140
– 88 –117
0 +39 +18 – 8 –20 –36 0 + 83 +54 +26 +12 0 –12 – 50 – 85
>140–160
–18 +14 – 7 –33 –45 –61 –25 + 43 +14 –14 –28 –40 –52 – 90 –125
– 53 – 93
>160–180
– 93 –133
– 60 –105
>180–200
–106 –151
0 +44 +22 – 8 –22 –41 0 + 96 +61 +30 +13 0 –14 – 63 –113
>200–225
–20 +15 – 7 –37 –51 –70 –29 + 50 +15 –16 –33 –46 –60 –109 –159
– 67 –123
>225–250
–113 –169
– 74 –138
>250–280
0 +49 +25 – 9 –25 –47 0 +108 +69 +36 +16 0 –14 –126 –190
–23 +17 – 7 –41 –57 –79 –32 + 56 +17 –16 –36 –52 –66 – 78 –150
>280–315
–130 –202
– 87 –169
>315–355
0 +54 +29 –10 –26 –51 0 +119 +75 +39 +17 0 –16 –144 –226
–25 +18 – 7 –46 –62 –87 –36 + 62 +18 –18 –40 –57 –73 – 93 –187
>355–400
–150 –244
–103 –209
>400–450
0 +60 +33 –10 –27 –55 0 +131 +83 +43 +18 0 –17 –166 –272
–27 +20 – 7 –50 –67 –95 –40 + 68 +20 –20 –45 –63 –80 –109 –229
>450–500
–172 –292
Nennmaß Spiel- Über- Spiel- Über-
in mm maß-1) maß-2)
Passungen Passungen
h9 C11 D10 E9 F8 H8 H11 X9 h11 A11 C11 D10 Z11
<3 0 +120 + 60 + 39 + 20 +14 + 60 – 20 0 + 330 +120 + 60 – 26
– 25 + 60 + 20 + 14 + 6 0 0 – 45 – 60 + 270 + 60 + 20 – 86
> 3– 6 0 +145 + 78 + 50 + 28 +18 + 75 – 28 0 + 345 +145 + 78 – 35
– 30 + 70 + 30 + 20 + 10 0 0 – 58 – 75 + 270 + 70 + 30 – 110
62 Toleranzen, Passungen, Oberfächenbeschaffenheit
TB 2-5 (Fortsetzung)
Nennmaß Spiel- Über- Spiel- Über-
in mm maß-1) maß-2)
2 h9 C11 D10
Passungen
E9 F8 H8 H11 X9 h11 A11
Passungen
C11 D10 Z11
> 6– 10 0 +170 + 98 + 61 + 35 +22 + 90 – 34 0 + 370 +170 + 98 – 42
–36 + 80 + 40 + 25 + 13 0 0 – 70 – 90 + 280 + 80 + 40 – 132
> 10– 14 – 40 – 50
0 +205 +120 + 75 + 43 +27 +110 – 83 0 + 400 +205 +120 – 160
> 14– 18 – 43 + 95 + 50 + 32 + 16 0 0 – 45 –110 + 290 + 95 + 50 – 60
– 88 – 170
> 18– 24 – 54 – 73
0 +240 +149 + 92 + 53 +33 +130 –106 0 + 430 +240 +149 – 203
> 24– 30 – 52 +110 + 65 + 40 + 20 0 0 – 64 –130 + 300 +110 + 65 – 88
–116 – 218
> 30– 40 +280 – 80 + 470 +280 – 112
0 +120 +180 +112 + 64 +39 +160 –142 0 + 310 +120 +180 – 272
> 40– 50 – 62 +290 + 80 + 50 + 25 0 0 – 97 –160 + 480 +290 + 80 – 136
+130 –159 + 320 +130 – 296
> 50– 65 +330 –122 + 530 +330 – 172
0 +140 +220 +134 + 76 +46 +190 –196 0 + 340 +140 +220 – 362
> 65– 80 – 74 +340 +100 + 60 + 30 0 0 –146 –190 + 550 +340 +100 – 210
+150 –220 + 360 +150 – 400
> 80–100 +390 –178 + 600 +390 – 258
0 +170 +260 +159 + 90 +54 +220 –265 0 + 380 +170 +260 – 478
>100–120 – 87 +400 +120 + 72 + 36 0 0 –210 –220 + 630 +400 +120 – 310
+180 –297 + 410 +180 – 530
>120–140 +450 –248 + 710 +450 – 365
+200 –348 + 460 +200 – 615
>140–160 0 +460 +305 +185 +106 +63 +250 –280 0 + 770 +460 +305 – 415
–100 +210 +145 + 85 + 43 0 0 –380 –250 + 520 +210 +145 – 665
>160–180 +480 –310 + 830 +480 – 465
+230 –410 + 580 +230 – 715
>180–200 +530 –350 + 950 +530 – 520
+240 –465 + 660 +240 – 810
>200–225 0 +550 +355 +215 +122 +72 +290 –385 0 +1030 +550 +335 – 575
–115 +260 +170 +100 + 50 0 0 –500 –290 + 740 +260 +170 – 865
>225–250 +570 –425 +1110 +570 – 640
+280 –540 + 820 +280 – 930
>250–280 +620 –475 +1240 +620 – 710
0 +300 +400 +240 +137 +81 +320 –605 0 + 920 +300 +400 –1030
>280–315 –130 +650 +190 +110 + 56 0 0 –525 –320 +1370 +650 +190 – 790
+330 –655 +1050 +330 –1110
>315–355 +720 –590 +1560 +720 – 900
0 +360 +440 +265 +151 +89 +360 –730 0 +1200 +360 +440 –1260
>355–400 –140 +760 +210 +125 + 62 0 0 –660 –360 +1710 +760 +210 –1000
+400 –800 +1350 +400 –1360
>400–450 +840 –740 +1900 +840 –1100
0 +440 +480 +290 +165 +97 +400 –895 0 +1500 +440 +480 –1500
>450–500 –155 +880 +230 +135 + 68 0 0 –820 –400 +2050 +880 +230 –1250
+480 –975 +1650 +480 –1650
1) für N ≤ 14 mm Übergangspassung.
2) für N > 65 mm Übermaßpassung, bis N = 65 mm Übergangspassung.
Toleranzen, Passungen, Oberfächenbeschaffenheit 63
TB 2-6 Allgemeintoleranzen
a) Toleranzen für Längen- und Winkelmaße ohne einzelne Toleranzeintragung
nach DIN ISO 2768-1
Toleranz- Grenzabmaße für Längenmaße 2
klasse
Nennmaßbereiche in mm
von 0,51) über 3 über 6 über 30 über 120 über 400 über 1000 über 2000
bis 3 bis 6 bis 30 bis 120 bis 400 bis 1000 bis 2000 bis 4000
f (fein) ±0,05 ±0,05 ±0,1 ±0,15 ±0,2 ±0,3 ±0,5 –
m (mittel) ±0,1 ±0,1 ±0,2 ±0,3 ±0,5 ±0,8 ±1,2 ±2
c (grob) ±0,2 ±0,3 ±0,5 ±0,8 ±1,2 ±2 ±3 ±4
v (sehr grob) – ±0,5 ±1 ±1,5 ±2,5 ±4 ±6 ±8
Toleranz- Grenzabmaße für gebrochene Kanten2) Grenzabmaße für Winkelmaße
klasse
Nennmaßbereiche in mm Nennmaßbereich für kürzeren Winkelschenkel in mm
von 0,51) über 3 über 6 bis 10 über 10 über 50 über 120 über 400
bis 3 bis 6 bis 50 bis 120 bis 400
f (fein)
±0,2 ±0,5 ±1 ±1° ±0°30’ ±0°20’ ±0°10’ ±0° 5’
m (mittel)
c (grob) ±1°30’ ±1° ±0°30’ ±0°15’ ±0°10’
±0,4 ±1 ±2
v (sehr grob) ±3° ±2° ±1° ±0°30’ ±0°20’
1) Für Nennmaße unter 0,5 mm sind die Grenzabmaße direkt an dem entsprechenden Nennmaß anzugeben.
2) Rundungshalbmesser und Fasenhöhen
Zeichnungseintragung im oder neben dem Schriftfeld:
z. B. „Allgemeintoleranz ISO 2768-c“ oder nur „ISO 2768-c“: Es gelten die Allgemeintoleranzen nach ISO 2768-1 für
Längen- und Winkelmaße in Toleranzklasse grob (c).
b) Toleranzen für Form und Lage ohne einzelne Toleranzeintragung nach DIN ISO 2768-2 (Werte
in mm)
Tole- Allgemeintoleranzen für
ranz-
Geradheit und Ebenheit Rechtwinkligkeit Symmetrie Lauf
klasse
Nennmaßbereiche Nennmaßbereiche für den Nennmaßbereiche für
kürzeren Winkelschenkel kürzeres Formelement
bis über über über über über bis über über über bis über über über
10 10 30 100 300 1000 100 100 300 1000 100 100 300 1000
bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis
30 100 300 1000 3000 300 1000 3000 300 1000 3000
H 0,02 0,05 0,1 0,2 0,3 0,4 0,2 0,3 0,4 0,5 0,5 0,1
K 0,05 0,1 0,2 0,4 0,6 0,8 0,4 0,6 0,8 1,0 0,6 0,8 1,0 0,2
L 0,1 0,22 0,4 0,8 1,2 1,6 0,6 1,0 1,5 2,0 0,6 1,0 1,5 2,0 0,5
Beispiele für die Zeichnungseintragung:
„ISO 2768-mH“: Es gelten die Allgemeintoleranzen für Maße und für Form und Lage nach ISO 2768-1 und -2 mit den
Toleranzklassen m und H. (Für nicht eingetragene 90°-Winkel gelten die Allgemeintoleranzen für Winkelmaße nach
ISO 2768-1 nicht).
„ISO 2768-mK-E“: Die Hüllbedingung E soll auch für alle einzelnen Maßelemente gelten.
64 Toleranzen, Passungen, Oberfächenbeschaffenheit
H7/f7 F8/h6 Teile mit geringem Spiel beweglich. Gleitlager allgemein; Gleit-
H8/f7 F8/h9 buchsen auf Wellen; Steuerkolben in Zylindern.
H8/e8 E9/h9 Teile mit merklichem Spiel beweglich. Mehrfach gelagerte Wel-
le; Kurbelwellen- und Schneckenwellenlagerung; Hebel
lagerungen.
H8/d9 D10/h9 Teile mit reichlichem Spiel beweglich. Für die Lagerungen an
H11/d9 D10/h11 Bau- und Landmaschinen; Förderanlagen. Grobmaschinenbau
allgemein.
H11/c11 C11/h9 Teile mit sehr großem Spiel beweglich. Lager mit hoher Ver-
H11/a11 C11/h11 schmutzungsgefahr und bei mangelhafter Schmierung; Gelenk-
A11/h11 verbindungen, Waggonbau, Landmaschinen.
1) Für den praktischen Gebrauch genügt die Passungsauswahl nach DIN 7157, Reihe 1 (Fettdruck). Von
dieser Empfehlung ist nur in Ausnahmefällen (z. B. Wälzlagereinbau, TB 14-8) abzuweichen. Die kur-
siv gedruckten Passungen sind DIN 7155-1 (ISO-Passungen für Einheitswelle) entnommen und zu
vermeiden.
Toleranzen, Passungen, Oberfächenbeschaffenheit 67
TB 2-10 Zuordnung der Rauheitswerte Rz1) und Ra1) in μm für spanende gefertigte Oberflächen
zu ISO-Toleranzgraden IT2) (Richtwerte nach Industrieangaben bzw. DIN 5425)
Nennmaß- ISO-Toleranzgrad IT
Bereich 5 6 7 8 9 10 11
2
mm Rz Ra Rz Ra Rz Ra Rz Ra Rz Ra Rz Ra Rz Ra
> 3–6 6,3 10 1,6 16 3,2 25 6,3
2,5 0,4
> 6–10 4 6,3 0,8 1,6
0,8 10 25 40
> 10–18 16
4 3,2 6,3 12,5
> 18–80 6,3 10 16
0,8 40 63
> 80–250 1,6 3,2 25
6,3 10 1,6 16 25
> 250–500 40 6,3 63 12,5 100 25
1) Vorzugswerte in μm
Rz 0,025 0,05 0,1 0,2 0,4 0,8 1,6 3,2 6,3 12,5 25 50 100 200
Ra 0,012 0,025 0,05 0,1 0,2 0,4 0,8 1,6 3,2 6,3 12,5 25 50 100
2) Empirisch gilt 0,15T ≤ Rz ≤ 0,25T, mit T als Grundtoleranz
Ablesebeispiel: Die zu empfehlende gemittelte Rautiefe Rz ergibt sich für den Werkstückdurchmesser
d = 40 mm einer vorgegebenen Toleranzklasse r7 bei einer hochwertigen Flächenfunktion (z. B. Pressver-
band) zu Rz = 2,5 µm.
68 Toleranzen, Passungen, Oberfächenbeschaffenheit
TB 2-12 Rauheit von Oberflächen in Abhängigkeit vom Fertigungsverfahren (Auszug aus zu-
rückgezogener DIN 4766-1)
Die Werte dienen der Orientierung. Sie sind nicht dazu geeignet, über ein bestimmtes Fertigungsverfahren
eine bindende Festlegung für die Rauheitsangaben in Zeichnungen abzuleiten.
2 a) erreichbare gemittelte Rautiefe Rz1)
1) Ansteigender
Balken gibt Rauwerte an, die nur durch besondere Maßnahmen erreichbar sind; abfallende
Balken bei besonders grober Fertigung.
Festigkeitsberechnung
TB 3-1 Dauerfestigkeitsschaubilder
3
a) Dauerfestigkeitsschaubilder der Baustähle nach DIN EN 10025; Werte gerechnet, s. TB 1-1
κ κ
17CrNi6-6/
18CrNiMo7-6
16MnCr5 850
20MoCr4
695
C15E/
17Cr3 620
C10E 545
310
TB 3-1 (Fortsetzung)
b) Dauerfestigkeitsschaubilder der Vergütungsstähle nach DIN EN 10083; (im vergüteten Zustand;
Werte gerechnet, s. TB 1-1)
κ
κ
κ
Festigkeitsberechnung 71
TB 3-1 (Fortsetzung)
c) Dauerfestigkeitsschaubilder der Einsatzstähle nach DIN EN 10084; (im blindgehärteten Zustand;
Werte gerechnet, s. TB 1-1)
κ
72 Festigkeitsberechnung
TB 3-4 Charakteristische Werte der 0,2%-Dehngrenze Rp0,2 und der Zugfestigkeit Rm für tragende
Bauteile aus Aluminium-Knetlegierungen im Aluminiumbau nach DIN EN 1999-1-1 (Auswahl)
Kurzname Produktform Werkstoff- Dicke t Dehn- Zug Bruch Bestän-
(Werkstoff a) b) c) zustand1) (Durch grenze festigkeit dehnung2) dig-
nummer) messer) Rp0,2 Rm A keits
min. min. min. klasse3)
ENAW – mm N/mm2 N/mm2 %
AlMn1 × H14 ≤25 120 140 2...5
(3103) × H24 ≤12,5 110 140 4...8
A
× H16 ≤4 145 160 1...2
× H26 ≤4 135 160 2...3
AlMg1 (B) × 0, H111 ≤50 35 100 15...22
(5005) × H12 ≤12,5 95 125 2...7
× H22, H32 ≤12,5 80 125 4...10 A
× H14 ≤12,5 120 145 2...5
× H24, H34 ≤12,5 110 145 3...8
Festigkeitsberechnung 73
TB 3-4 (Fortsetzung)
Kurzname Produktform Werkstoff- Dicke t Dehn- Zug Bruch Bestän-
(Werkstoff a) b) c) zustand1) (Durch grenze festigkeit dehnung2) dig-
nummer) messer) Rp0,2 Rm A keits
min. min. min. klasse3)
ENAW – mm N/mm2 N/mm2 %
3
AlMg2,5 × H12 ≤40 160 210 4...9
(5052) × H22, H32 ≤40 130 210 5...12
A
× H14 ≤25 180 230 3...4
× H24, H34 ≤25 150 230 4...12
AlMg4,5 × 0, H111 ≤50 125 275 11...15
Mn0,7 × 0, H111 50 < t < 80 125 270 14
(5083)
× H12 ≤40 250 305 3...6
× H22, H32 ≤40 215 305 5...9
× H14 ≤25 280 340 2...3
A
× H24, H34 ≤25 250 340 4...7
× 0, H111, F, ≤200 110 270 12
H112
× H12, H22, H32 ≤10 200 280 6
× H14, H24, H34 ≤5 235 300 4
Al Mg3 × 0, H111 ≤100 80 190 12...17
(5754) × H14 ≤25 190 240 3...5
× H24, H34 ≤25 160 240 6...8
A
× H112 ≤25 80 180 14
× H12, H22, H32 ≤10 200 280 6
× H14, H24, H34 ≤5 235 300 4
AlMgSi × T5 ≤5 120 160 8
(6060) × T5 5 ≤ t ≤25 100 140 8
B
× T6 ≤15 140 170 8
× T6 ≤20 160 215 12
AlMg1SiCu × T4, T451 ≤12,5 110 205 12...14
(6061) × T6, T651 ≤12,5 240 290 6...9
× T651 12,5≤ t ≤80 240 290 6
× T4 ≤25 110 180 15 B
× T4 ≤20 110 205 16
× T6 ≤25 240 260 8
× T6 ≤20 240 290 10
74 Festigkeitsberechnung
TB 3-4 (Fortsetzung)
Kurzname Produktform Werkstoff- Dicke t Dehn- Zug Bruch Bestän-
(Werkstoff a) b) c) zustand1) (Durch grenze festigkeit dehnung2) dig-
nummer) messer) Rp0,2 Rm A keits
min. min. min. klasse3)
3 ENAW – mm N/mm2 N/mm2 %
TB 3-5 (Fortsetzung)
b) für Zahnrad-, Reibrad-, Riemen- und Kettengetriebe (nach Richter-Ohlendorf )
Ablesebeispiel: Kettengetriebe; Antrieb durch E-Motor, Anlauf mittel, Volllast mäßige Stöße, Empfind-
lichkeit Kette, tägliche Laufzeit 8 h ergibt KA = 1,6.
TB 3-6 Kerbformzahlen αk
a) Flachstab mit symmetrischer Außenkerbe
TB 3-6 (Fortsetzung)
c) Rundstab mit Ringnut d) abgesetzter Rundstab
3
Festigkeitsberechnung 79
TB 3-6 (Fortsetzung)
e) Rundstab mit Querbohrung
r
D1
D
D
d
d
d
TB 3-7 (Fortsetzung)
b) Stützzahl für Gusswerkstoffe (nach FKM)
Anmerkung: Bei Torsion ist Rm durch fWτ · Rm zu ersetzen (fWτ aus TB 3-2).
c) bezogenes Spannungsgefälle G’
Festigkeitsberechnung 81
TB 3-9 (Fortsetzung)
b) Welle-Nabe-Verbindungen und Spitzkerbe
gefährdete
Stelle
d
d
3 Nutformen N1 und N3
nach DIN 6885-1
gefährdete
Stelle
d
d
r
Nutform N2
nach DIN 6885-1
r d
d
2r
D
d
d
60°
D
d
Festigkeitsberechnung 83
3
1) Rautiefe Rz entsprechend dem Herstellverfahren nach TB 2-12
Allgemein kann gesetzt werden
Guss-, Schmiede- und Walzhautoberflächen Rz ≈ 200 μm
schruppbearbeitete Oberflächen Rz = 40 … 200 μm
schlichtbearbeitete Oberflächen Rz = 6,3 … 100 μm
feinbearbeitete Oberflächen Rz = 1 … 12,5 μm
feinstbearbeitete Oberflächen Rz = < 1 … 1,6 μm
2) Bestimmung von KOσ bei Verwendung experimentell ermittelter
Kerbwirkungszahlen und bekannter Oberflächenrauheit:
K Os Bauteil
K Os =
K Os Probe
b) Gusswerkstoffe
Rz Ê Rm ˆ
Stahlguss KOσ = 1 – 0,20 lg Á lg - 1˜ KOτ= 0,575 · KOσ + 0,425
mm Ë 20 N/mm 2 ¯
Gusseisen, Rz Ê Rm ˆ
KOσ = 1 – 0,16 lg Á lg - 1˜ KOτ= 0,35 · KOσ + 0,65
Kugelgrafit mm Ë 20 N/mm 2 ¯
Rz Ê Rm ˆ
Temperguss KOσ = 1 – 0,12 lg lg -1 KOτ= 0,25 · KOσ + 0,75
mm ËÁ 17,5 N/mm 2 ˜¯
Gusseisen, Rz Ê Rm
KOσ = 1 – 0,06 lg ˆ KOτ= 0,15 · KOσ + 0,85
Lamellengrafit Á lg - 1˜
mm Ë 5 N/mm 2 ¯
TB 3-11 (Fortsetzung)
b) Technologischer Größeneinflussfaktor Kt für Gusswerkstoffe
Bei Gusseisen mit Kugelgrafit und
Temperguss ist Kt für Zugfestigkeit
und Streckgrenze gleich
3
1) Rohteildurchmesser verwenden
c) Geometrischer Größeneinflussfaktor Kg
1,0
Kg Zug/Druck
0,95
Kg = 1,0
0,9
Biegung
0,85
Torsion
lg (d/7,5 mm) 0,8
0,8 Kg 1 – 0,2 · lg 20
d) Formzahlabhängiger Größeneinflussfaktor Kα
αk βk
1,0 1
Kα 0,965 1,5
0,95 0,940 2
0,920 2,5
0,9 0,905
3
0,880
0,860
4
0,85 5
lg (d/7,5 mm)
0,8 Kα 1 – 0,2 · lg αk · lg 20
TB 3-11 (Fortsetzung)
e) gleichwertiger Durchmesser für andere Bauteilquerschnitte
Form des
Querschnitts
3
d = 1) d t t b t
d = 2) d 2t 2t b 2b · t
b+t
1) Für
unlegierte Baustähle, Feinkornstähle, normalgeglühte Vergütungsstähle und Stahlguss.
2) Für
vergüteten Vergütungsstahl, Einsatzstahl, Nitrierstahl, Vergütungsstahlguss, GJS, GJL, GJMB,
GJMW, Schmiedestücke.
b) Spezifizierte Sicherheiten
SF (SB) Walz- und duktile Eisengusswerkstoffe
Schmiedestähle
Schadensfolgen nicht geprüft zerstörungsfrei geprüft
Schadensfolgen Schadensfolgen
groß gering groß gering groß gering
Wahrscheinlichkeit des groß 1,5 1,3 2,1 1,8 1,9 1,65
Auftretens der größten (2,0) (1,75) (2,8) (2,45) (2,5) (2,2)
Spannungen oder der
ungünstigsten Span- gering 1,35 1,2 1,9 1,65 1,7 1,5
nungskombination (1,8) (1,6) (2,55) (2,2) (2,25) (2,0)
SD
regelmäßige Inspektion nein 1,5 1,3 2,1 1,8 1,9 1,65
ja 1,35 1,2 1,9 1,7 1,7 1,5
Werkstoff Gleitreibungszahl µ
Paarung mit Paarung mit
gleichem Werkstoff gehärtetem Stahl
Aluminium 1,3 0,5
Chrom 1,5 1,2
Nickel 0,7 0,5
Gusseisen 0,4 0,4
Stahl, gehärtet 0,6 0,6
Lagermetall (PbSb) – 0,5
CuZn-Legierung – 0,5
Al2O3-Keramik 0,4 0,7
Polyamid (Nylon) 1,2 0,4
Polyethylen PE-HD 0,4 0,1
Polytetrafluorethylen 0,12 0,05
Polystyrol und Polyvinylchlorid PVC-U – 0,5
Polyoxymethylen – 0,4
TB 4-1 (Fortsetzung)
c) Reibungszahl einer Stahlgleitpaarung in Abhängigkeit vom Gleitweg bei Festkörperreibung
Phase Reibungszahl
A Anfangswert µ ≈ 0,1
B Maximalwert µ ≈ 0,8
C nimmt ab
D konstanter Endwert µ ≈ 0,6
4
TB 4-2 Effektive dynamische Viskosität ηeff in Abhängigkeit von der effektiven Schmier-
filmtemperatur ϑeff für Normöle (Dichte ρ = 900 kg/m3)
Tribologie 89
TB 4-5 (Fortsetzung)
Synthesebasisöl Eigenschaften Anwendungen
Polyalkylen Polymerisationsprodukte von Ethylen- und/oder Propy- Schneckengetriebe,
glykole lenglykol, gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten, schwerentflammbare
(Polyglykole) geringe Oxidationsbeständigkeit, gute Tieftemperatur Hydrauliköle, Kühl
eigenschaften, nicht mischbar mit Mineralölen, einge- schmierstoffe
schränkt mischbar mit Kohlenwasserstoffen, schlechte
Additivlöslichkeit, sehr gute Verschleiß- und Fress
4 schutzeigenschaften, sehr gutes Reibungsverhalten bei
Werkstoffpaarung Stahl/Bronze, begrenzt verträglich mit
Dichtungen, Elastomeren und Lacken, nicht toxisch,
schnell biologisch abbaubar.
Silikonöl Synthetisches Öl, sehr gutes Viskositäts-Temperatur- Wärmeübertragungsöle,
Verhalten, geringe Verdampfungsverluste bei hohen Hochtemperaturhydrau
Temperaturen, sehr gute Tieftemperatureigenschaften, liköle, Sonderschmier-
nicht mischbar mit Mineralölen und Kohlenwasserstof- stoffe
fen, hohe chemische Beständigkeit, keine Additivlös-
lichkeit, sehr schlechte Schmierungseigenschaften im
Mischreibungsgebiet, gute Verträglichkeit mit Dichtun-
gen und Lacken, schlechte Benetzbarkeit von Metall
oberflächen, schwer entflammbar, wasserabweisend.
Carbonsäure Sehr gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten, gute Oxi- Motoren, Kompressoren,
ester dationsbeständigkeit, sehr geringe Verdampfungsver Flugturbinen, Tief- und
luste bei hohen Temperaturen, sehr gute Tieftemperatur- Hochtemperaturfette
eigenschaften, mischbar mit Mineralölen, geringe
hydrolytische Beständigkeit, begrenzte Additivlöslich-
keit, mäßige Korrosionsschutzeigenschaften, geringe
Verträglichkeit mit Dichtungen und Lacken, nicht
toxisch, schnell biologisch abbaubar.
Phosphorsäure- Schlechtes Viskositäts-Temperatur-Verhalten, gute Oxi- Schwer entflammbare
ester dationsbeständigkeit, gute Tieftemperatureigenschaften, Hydrauliköle
nicht mischbar mit Mineralölen, mäßige Korrosions-
schutzeigenschaften, ausgezeichnete Verschleiß- und
Frostschutzeigenschaften, begrenzte Verträglichkeit mit
Dichtungen, nicht toxisch, schnell biologisch abbaubar,
schwer entflammbar.
Silikatester Sehr gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten, sehr gute Hydrauliköle,
Oxidationsbeständigkeit, sehr gute Tieftemperatureigen- Wärmeübertragungsöle
schaften, nicht mischbar mit Mineralölen, geringe
hydrolytische Beständigkeit, gute thermische Beständig-
keit, begrenzte biologische Abbaubarkeit
Tribologie 91
4
94 Tribologie
TB 4-9 Klassifikation für Schmierfette nach NLGI (National Lubricating Grease Institut)
NLGI-Klasse Walkpenetration1) Konsistenz Anwendungen
(DIN 51818) in 0,1 mm
000 445...475 fließend Getriebefette, Zentralschmieranlagen
00 400...430 schwach fließend Getriebefette, Zentralschmieranlagen
0 355...385 halbflüssig Getriebefette, Wälzlagerfette,
Zentralschmieranlagen
4 1 310...340 sehr weich Wälzlagerfette
2 265...295 weich Wälzlagerfette, Gleitlagerfette
3 220...250 mittelfest Wälzlagerfette, Gleitlagerfette,
Wasserpumpenfette
4 175...205 fest Wälzlagerfette, Wasserpumpenfette
5 130...160 sehr fest Wasserpumpenfette, Blockfette
6 85 ... 115 hart Blockfette
1) Fett
wird in einem genormten Fettkneter gewalkt, danach wird die Eindringtiefe eines standardisierten
Konus in einer festgelegten Zeit gemessen
TB 5-2 (Fußnoten)
1) A Degussa GB Chemie, Hanau; B CIBA-GEIGY GmbH, Wehr/Baden; C HENKEL, KGaA, Düsseldorf; D Sichel-
Werke GmbH, Hannover; E Beiersdorf AG, Unnastraße 48, Hamburg; F Loctite Deutschland GmbH, München;
G Th. Goldschmidt AG, Essen; H Cyanamid B.V., P.O. Box 1523, NL-BM Rotterdam.
2 1 Acrylharz; 2 Amin; 3 Cyanacrylat; 4 Epoxidharz; 5 Methacrylat; 6 Methylmethacrylat; 7 Nitrilepoxid; 8 Nitrilkaut-
schuk; 9 Polyaminoamid; 10 Polyamidepoxid; 11 Phenolharz.
3) Kd Kontaktdruck.
4) AL Aluminium; BM Buntmetalle; CU Kupfer; EL Elastomere; GL Glas; HK Hartkunststoff; HO Holz; KE Kera-
mik; KU Kunststoff; ME Metalle; PO Porzellan; RB Reibbeläge; ST Stahl; TI Titan; TP Thermoplaste; VB Ver-
bundwerkstoffe; WK wärmefeste Kunststoffe; ( ) bedingt zu verkleben.
5
TB 5-3 Festigkeitswerte für kaltaushärtende Zweikomponentenklebstoffe (nach Herstelleran-
gaben)
Handelsname Hersteller Harzbasis Zugscherfestigkeit τKB in N/mm2
bei Raumtemperatur
Al und Al-Legierung Stahl,
kalt gewalzt
Penloc GTR Panacol-Elosol 18 20
Acrylat
Penloc GTI 22 27
Araldit 2011 Vantico GmbH & Co. KG 27 26
Collano A8 6400 Collano AG 12 –
UHU endfest 300 plus UHU GmbH & Co. KG 17 –
Scotch Weld, DP 110 3M Epoxid 16 17
Scotch Weld, DP 410 25 19
Wevo, z.B. A10/B10 WEVO-Chemie GmbH 17 22
Terokal 221 Henkel Teroson 20 –
Teromix 6700 Polyurethan 13 –
5
TB 5-4 Hartlote nach DIN EN ISO 17672 und ihre Anwendung (Auswahl)
Gruppe Kurz Legierungskurzzeichen nach vormals Arbeits geeignetes Lötstelle Lötbare Werkstoffe Anwendungsbeipiele
zeichen DIN EN ISO 36771) DIN 8513-1 temperatur Flussmittel
Form2) Lot-
bis °C DIN EN 1045
Zufuhr3)
DIN 8513-5
Baustähle
hochleg. Stähle
Temperguss
Hartmetall
Al und Al-Leg.
Cu und Cu-Leg.
Ni und Ni-Leg.
Co und Co-Leg.
Glas, Keramik
Sondermetalle
Alumi Al107 B-Al92Si-575/615 L-AlSi7,5 610 FL10 S, F a, e × Lötplattierte Bleche und Bän-
nium Al112 B-Al88Si-575/585 L-AlSi12 590 FL20 S, F a, e × der, bei Gussstücken auch zum
hartlote Fugenlöten und Auftragen;
Wärmeaustauscher und Kühler
Silber- Ag212 B-Cu48ZnAg(Si)-800/830 L-Ag12 830 FH21 S a, e × × × × mechanisiertes Löten wärme
Hartlote empfindlicher Werkstücke
Ag244 B-Ag44CuZn-675/735 L-Ag44 730 FH21 S a, e × × × × Werkstücke mit erhöhten
Betriebstemperaturen; Wärme-
austauscher, Bandsägen
Ag340 B-Ag40ZnCdCu-595/630 L-Ag40Cd 610 FH10 S a, e × × × × ausgezeichnete Löteigenschaf-
ten, Handlöten und automati-
siertes Löten
Ag449 B-Ag49ZnCuMnNi-680/705 L-Ag49 690 FH21 S a, e × × × auch für schwer benetzbare
Werkstoffe wie Mo und W,
Auflöten von Hartmetall auf
Stahlträger
AG485 B-Ag85Mn-960/970 L-Ag85 960 FH21 S a, e × × Hochtemperatur-Hartlot,
warmfeste Lötstellen bis
600 °C, ammoniakbeständig
Kupfer- CuP281 B-Cu89PAg-645/815 L-Ag5P 710 FH21, ohne S, F a, e × Kupferrohre für Wärme- und
Phosphor- Kältetechnik
Hartlote
CP284 B-Cu80AgP-645/800 L-Ag15P 700 FH21, ohne S, F a, e × für thermisch und mechanisch
wechselbeanspruchte Löt
stellen
Kupfer- Cu141 B-Cu100(P)-1085 L-SFCu 1100 FH21 S e × Lötung mit hohen Anfor
Hartlote derungen
Cu925 B-Cu88Sn(P)-825/990 L-Sn12 990 ohne S e × × × Ofenlöten (Schutzgas, Vakuum)
Cu470 B-Cu60Zn(Sn)(Si)-875/895 L-CuZn40 900 FH20 S, F a, e × × × × × ohne hohe Festigkeitsansprü-
che, dickwandige Werkstücke
Nickel- Ni610 B-Ni74CrFeSiB-980/1070 L-Ni1 1130 FH30 S a, e × × × × × Hochtemperaturlote, warmfest,
hartlote Vakuum für schwer benetzbare Werk-
Ni650 B-Ni71CrSi-1080/1135 L-Ni5 1150 S a, e × × × × ×
und Schutzgas stoffe (W, Mo), auflöten von
Nickel- Hartmetall auf Stahlträger;
Kobalt Düsengehäuse, Turbinen-
hartlote schaufeln, Raketentechnik
Palla Pd287 B-Ag68CuPd-805/810 – 815 FH20 S a, e × × × × × × × Hochtemperaturlote
diumhal Pd verbessert das Benetzungs-
Pd587 B-Ag54PdCu-900/950 – 955 FH20 S a, e × × × × × × ×
tige Hart vermögen und das Ausbrei-
lote Pd647 B-Pd60Ni-1235 – 1250 Schutzgas S a, e × × × × tungsverhalten, warmfeste
Vakuum Lötstellen bis 600 °C; Gas
turbinenbau, Ventile, Düsen
gehäuse, Raketentechnik,
Metallkeramik
Gold Au351 B-Cu62AuNi-975/1030 – 1030 Schutzgas S a, e × × × × Hochtemperaturlote
haltige (Helium) gute Lötbarkeit auf St, Ni
Hartlote Vakuum und Co, hohe Festigkeit,
geringe Anfälligkeit gegen
H2-Versprödung
Au827 B-Au82Ni-950 – 950 S a, e × × × × hoher Widerstand gegen
Oxidation und Korrosion,
Löten von hitzebeständigen
Stählen und Ni-Legierungen,
Dauereinsatztemperatur bis
800 °C; Flugzeug- und Raum-
fahrttechnik, Turbinenbau
1) Die Bezeichnung enthält im dritten Teil die Solidus-/Liquidus-Temperatur in °C.
2) S Spaltlöten F Fugenlöten
3) a Lot angesetzt e Lot eingelegt
Bezeichnung
Das Lot muss mit der Benennung Lot, der Nummer der Norm ISO 17672 und einem Kurzzeichen bzw. nach DIN EN ISO 3677 bezeichnet werden. Beispiel: Für das Silberhartlot mit der
Zusammensetzung 48% Cu, 12% Ag und 40% Zn können folgende Varianten angesetzt werden:
Lot ISO 17672–Ag212 oder
Lot ISO 1767–B–Cu48ZnAg(Si)-800/830
5
5
TB 5-5 Weichlote nach DIN EN ISO 9453 und ihre Anwendung (Auswahl)
Gruppe Leg. Legierungs bisheriges Kurzzeichen Schmelz geeignetes Flussmittel bevorzugtes Anwendungsbeispiele
Nr. kurzzeichen nach (DIN 1707) temperatur °C (DIN EN 29454-1) Lötverfahren1)
ISO 3677 Beispiel
Zinn – Blei 101 S-Sn63Pb37 L-Sn63Pb 183 3.1.1. LO Elektroindustrie, gedruckte Schaltungen,
Feinwerktechnik
103 S-Sn60Pb40 L-Sn60Pb 183...190 1.1.1. FL, LO, KO Verzinnung, nichtrostende Stähle,
Elektroindustrie
Blei – Zinn 114 S-Pb60Sn40 L-PbSn40 183...238 2.1.2. FL, LO, KO Metallwaren, Feinblechpackungen,
Klempnerarbeiten
116 S-Pb70Sn30 – 183...255 3.2.2. FL, LO Klempnerarbeiten, Zink, Zinklegierungen
Zinn – Blei – Antimon 132 S-Sn60Pb40Sb L-Sn60Pb(Sb) 183...190 1.1.1. FL, LO, KO Feinwerktechnik, Elektroindustrie,
nichtrostende Stähle
136 S-Pb74Sn25Sb1 L-PbSn25Sb 185...263 3.1.1. FL, LO Bleilötungen, Schmierlote, Kühlerbau
Zinn – Blei – Bismut 141 S-Sn60Pb38Bi2 – 180...185 3.1.1. KO hochlegierte Stähle, Feinlötungen
Zinn – Blei – Cadmium 151 S-Sn50Pb32Cd18 L-SnPbCd18 145 1.1.2. FL, KO Schmelzlot, Thermosicherungen,
versilberte Keramik, Kabellötungen
Zinn – Blei – Kupfer 161 S-Sn60Pb39Cu1 L-Sn60PbCu2 183...190 1.1.3. KO Elektrogerätebau, Elektronik
Zinn – Blei – Silber 171 S-Sn62Pb36Ag2 L-Sn60PbAg 179 1.1.3. LO, KO, IL Elektrogerätebau, Elektronik,
gedruckte Schaltungen
Blei – Silber 182 S-Pb95Ag5 L-PbAg5 304...370 2.1.1. FL, KO für hohe Betriebstemperaturen;
Luftfahrtindustrie
Blei – Zinn – Silber 191 S-Pb93Sn5Ag2 – 296...301 2.1.1. FL, KO Elektromotoren, Elektrotechnik,
Luftfahrtindustrie
Bismut – Zinn 301 S-Bi58Sn42 – 139 1.1.3. KO, FL Niedertemperaturlötungen,
Temperaturauslöser
Zinn – Kupfer 402 S-Sn97Cu3 L-SnCu3 227...310 3.1.1. FL, LO, KO Feinwerktechnik, Metallwaren,
Kupferrohr-Installationen
Indium – Zinn 601 S-In52Sn48 L-SnIn50 118 1.1.1. FL Glas-Metall-Lötungen
Zinn – Silber 703 S-Sn96Ag4 L-SnAg5 221 2.1.2. FL, LO, KO, hervorragende Benetzungseigenschaften;
IL Kälteindustrie, hochlegierte Stähle,
Kupferrohr-Installation (Warmwasser, Heizung)
1)
FL Flammlöten KO Kolbenlöten LO Lotbadlöten IL Induktionslöten
Bezeichnung der Lote: Ein Zinn-Basis-Lot mit Massenanteil an Zinn von 60%, an Blei von 40%, Antimon von 0,2% und einem Schmelzbereich S 183 °C bis L 190 °C wird bezeichnet nach
DIN EN ISO 3677: S-Sn60Pb40 oder nach DIN EN ISO 9453: 103 (Legierungsnummer).
TB 5-6 Flussmittel zum Hartlöten nach DIN EN 1045
Klasse Typ Wirktempera- Zusammensetzung Flussmittel-Rückstände Verwendung
turbereich °C
FH FH10 550...800 Borverbindungen korrosiv, müssen durch Waschen Vielzweck-Flussmittel für Löttemperaturen oberhalb
Flouride oder Beizen entfernt werden 600 °C
FH11 550...800 Borverbindungen bevorzugt für Kupfer – Aluminium – Legierungen bei
Flouride, Chloride Löttemperaturen oberhalb 600 °C
FH12 550...850 Borverbindungen, Bor, Flouride bevorzugt für rostfreie und hochlegierte Stähle, sowie
Kleb- und Lötverbindungen
für Schwermetalle
werden
FH30 über 1000 Borverbindungen bei Gebrauch von Kupfer- und Nickelloten
Phosphate, Silikate
FH40 600...1000 borfrei korrosiv, müssen durch Waschen wenn die Anwesenheit von Bor nicht erlaubt ist
Chloride, Flouride oder Beizen entfernt werden
FL FL10 über 550 hygroskopische Chloride und ermöglichen hochwertige Leichtmetall-Hartlotverbin-
Flouride, Lithiumverbindungen dungen; Flussmittelreste müssten aber rückstandsfrei
entfernt werden
FL20 über 550 nicht hygroskopische Flouride nicht korrosiv, können auf dem keine so hochwertigen Verbindungen wie bei
Werkstück verbleiben, das dann Verwendung von FL10
Leichtmetalle
vor Feuchtigkeit zu schützen ist
Bezeichnungsbeispiel für Flussmittel FH10 nach dieser Norm: Flussmittel EN 1045 – FH10
101
5
102 Kleb- und Lötverbindungen
TB 5-10 Zug- und Scherfestigkeit von Hartlötverbindungen (nach BrazeTec – Umicore, ehem. Degussa)
Hartlote nach DIN EN ISO 17672, Arbeitstemperatur Zugfestigkeit σlB in N/mm2 Scherfestigkeit τlB1) 2)
Bezeichnung nach des Lotes in °C bei Grundwerkstoff in N/mm2
bei Grundwerkstoff
EN ISO 17672 ISO 3677 S235 E295 E335 X10CrNi18-8 CuZn37 S235 E335
Ag340 B-Ag40ZnCdCu-595/630 6101) 4103) 540 640 520 230 170 250
Ag330 B-Ag30CuCdZn-600/690 680 3803) 470 480 510 250 200 240
Ag244 B-Ag44CuZn-675/735 730 3903) 480 520 530 280 205 280
Ag212 B-Cu48ZnAg-800/830 830 370 460 460 440 210 170 200
1) Mittelwert bei Spaltbreite 0,1 mm.
2) Einstecktiefe 4 mm.
3) Bruch teilweise im Grundwerkstoff.
103
5
Schweißverbindungen
6
TB 6-1 Symbolische Darstellung von Schweiß- und Lötnähten nach DIN EN ISO 2553
a) Grundsymbole zur Kennzeichnung der Nahtart
Nahtart Darstellung der Naht2) Symbol1) Nahtart Darstellung der Naht2) Symbol1)
I-Naht3) V-Naht3)
Y-Naht3) HV-Naht3)
HY-Naht3) U-Naht3)
HU-Naht3) Bördelnaht
aufge aufge
weitete weitete
Y-Naht HY-Naht
Halbsteil-
Steilflan-
flanken-
kennaht3)
naht3)
Stirnnaht4) Stichnaht4)
Bolzen-
Kehlnaht schweiß-
verbindung
Punktnaht Liniennaht
(schmelz- (schmelz-
geschweißt) geschweißt)
Punktnaht Wider-
(wider- standsrol-
standsge- lenschweiß-
schweißt) naht
Auftrags-
Lochnaht
schweißen
1) Die schmale waagerechte Linie ist nicht Teil des Symbols. Sie zeigt die Position der Bezugslinie an.
2) Die Strichlinien geben die Nahtvorbereitung vor dem Schweißen an.
3) Stumpfnähte ohne weitere Angaben sind durchgeschweißt.
4) Darf auch für Stöße verwendet werden, bei denen mehr als 2 Fügeteile zu verbinden sind.
TB 6-1 (Fortsetzung)
b) Kombinierte Grundsymbole zur Darstellung beidseitiger Nähte
Nahtart Darstellung der Naht Symbol Nahtart Darstellung der Naht Symbol
Doppel-V- Doppel-U-
Naht Naht
(DV-Naht) (DU-Naht)
Doppel-HV- Doppel-HY-
Naht Naht mit
(DHV-Naht) Kehlnaht
Konkav Nahtüber
(hohl) gänge kerbfrei
–
Gegenlage Wurzelüber-
höhung
Schweißbad- Abstandhalter
sicherung1)
Aufschmelz- Baustellennaht
bare Einlage –
TB 6-1 (Fortsetzung)
d) Nahtmaße (Beispiele)
Symbol Nahtart Erläuterung Darstellung
I-Naht, nicht durchgeschweißt
s s = Nahtdicke ≠ Blechdicke
s
I-Naht, unterbrochen
n = Anzahl der Einzelnähte
l = Nennlänge der Einzelnähte
n x l (e) e = Abstand zw. Einzelnähten
l (e) l (e) l
Y-Naht, aufgeweitet
s = Nahtdicke ≠ Blechdicke 6
s
HY-Naht, aufgeweitet
s = Nahtdicke ≠ Blechdicke
s
a n x l (e)
(e)
l
(e)
l
Punktnaht, widerstandsgeschweißt A
d = Punkt-∅ an Fugenfläche A-A
e = Mittenabstand der Nähte (e) (e)
n = Anzahl der Punktnähte
d n (e)
d
A
108 Schweißverbindungen
TB 6-1 (Fortsetzung)
Liniennaht, schmelzgeschweißt
c = Liniennahtbreite an Fugenfläche
c
Stirnnaht mit Überlappung s
s = Dicke des Schweißguts
s
6
TB 6-2 Bewertungsgruppen für Unregelmäßigkeiten für Schweißverbindungen aus Stahl nach
DIN EN ISO 5817 (Auswahl)
Unregelmäßigkeit Bemerkungen Grenzwerte für Unregelmäßigkeiten bei Bewertungs
Benennung (Ord- gruppen (für t > 3 mm)
nungsnummer nach
D C B
ISO 6520-1)
Riss (100) – Nicht zulässig Nicht zulässig Nicht zulässig
Oberflächenpore Größtmaß einer Einzelpore Nicht zulässig
(2017) für
– Stumpfnähte d ≤ 0,3s, aber d ≤ 0,2s, aber
max. 3 mm max. 2 mm
– Kehlnähte d ≤ 0,3a, aber d ≤ 0,2a, aber
max. 3 mm max. 2 mm
Offener Endkrater- h ≤ 0,2t, aber h ≤ 0,1t, aber Nicht zulässig
lunker (2025) max. 2 mm max. 1 mm
Ungenügender Wur- Nicht für einseitig geschweißte Kurze Unregelmä- Nicht zulässig Nicht zulässig
zeleinbrand (4021) Stumpfnähte ßigkeit:
h ≤ 0,2t, aber
max. 2 mm
Einbrandkerbe Weicher Übergang wird ver- h ≤ 0,2t, aber h ≤ 0,1t, aber h ≤ 0,05t, aber
– durchlaufend langt. max. 1 mm max. 0,5 mm max. 0,5 mm
(5011)
– nicht durchlaufend
(5012)
Gaskanal (2015) – Stumpfnähte h ≤ 0,4s, aber h ≤ 0,3s, aber h ≤ 0,2s, aber
Schlauchpore (2016) max. 4 mm max. 3 mm max. 2 mm
l ≤ s, aber max. l ≤ s, aber max. l ≤ s, aber max.
75 mm 50 mm 25 mm
– Kehlnähte h ≤ 0,4a, aber h ≤ 0,3a, aber h ≤ 0,2a, aber
max. 4 mm max. 3 mm max. 2 mm
l ≤ a, aber max. l ≤ a, aber max. l ≤ a, aber max.
75 mm 50 mm 25 mm
Schweißverbindungen 109
TB 6-2 (Fortsetzung)
Unregelmäßigkeit Bemerkungen Grenzwerte für Unregelmäßigkeiten bei Bewertungs
Benennung (Ord- gruppen (für t > 3 mm)
nungsnummer nach
D C B
ISO 6520-1)
Lunker (202) – Kurze Unregelmä- Nicht zulässig Nicht zulässig
ßigkeit zulässig,
aber nicht bis zur
Oberfläche
– Stumpfnähte:
h ≤ 0,4s, aber
max. 4 mm
– Kehlnähte:
h ≤ 0,4a, aber
max. 4 mm 6
Einschlüsse – Stumpfnähte h ≤ 0,4s, aber h ≤ 0,3s, aber h ≤ 0,2s, aber
– feste (300) max. 4 mm max. 3 mm max. 2 mm
– Schlacke (301) l ≤ s, aber max. 1 ≤ s, aber max. 1 ≤ s, aber max.
– Flussmittel (302) 75 mm 50 mm 25 mm
– Oxid (303)
– Kehlnähte h ≤ 0,4a, aber h ≤ 0,3a, aber h ≤ 0,2a, aber
max. 4 mm max. 3 mm max. 2 mm
l ≤ a, aber max. l ≤ a, aber max. l ≤ a, aber max.
75 mm 50 mm 25 mm
Kantenversatz (507) h ≤ 0,25t, aber h ≤ 0,15t, aber h ≤ 0,1t, aber
max. 5 mm max. 4 mm max. 3 mm
TB 6-5 Nennwerte der Streckgrenze Re und der Zugfestigkeit Rm für warmgewalzten Baustahl
nach DIN EN 1993-1-1
Werkstoffnorm und Stahlsorte Erzeugnisdicke t
t ≤ 40 mm 40 mm < t ≤ 80 mm
Re Rm Re Rm
N/mm2 N/mm2 N/mm2 N/mm2
Baustahl S235 235 360 215 360
DIN EN 10025-2 S275 275 430 255 410
S355 355 510 335 470
S450 440 550 410 550
Feinkornbaustahl S275N/NL 275 390 255 370
DIN EN 10025-3 S355N/NL 355 490 335 470
6
S420N/NL 420 520 390 520
S460N/NL 460 540 430 540
Feinkornbaustahl S275M/ML 275 370 255 360
DIN EN 10025-4 S355M/ML 355 470 335 450
S420M/ML 420 520 390 500
S460M/ML 460 540 430 530
Wetterfester Baustahl S235W 235 360 215 340
DIN EN 10025-5 S355W 355 510 335 490
Baustahl vergütet S460Q/QL/QL1 460 570 440 550
DIN EN 10025-6
Warmgewalzte S235H 235 360 215 340
Hohlprofile S275H 275 430 255 410
DIN EN 10210-1
S355H 355 510 335 490
S275NH/NLH 275 390 255 370
S355NH/NLH 355 490 335 470
S420NH/NLH 420 540 390 520
S460NH/NLH 460 560 430 550
Hinweis: Für alle vorstehend genannten Baustähle sind in der Regel folgende Werte anzunehmen:
lastizitätsmodul E = 210 000 N/mm2; Schubmodul G = E/[2(1 + ν)] ≈ 81 000 N/mm2; Poissonsche
E
Zahl ν = 0,3; Wärmeausdehnungskoeffizient α = 12 · 10–6 je K (für ϑ ≤ 100 °C).
112 Schweißverbindungen
TB 6-6 Nennwerte der Streckgrenze Re und der Zugfestigkeit Rm für Gusswerkstoffe nach
DIN EN 1993-1-8/NA.B.3
TB 6-8 Maximales c/t-Verhältnis1) von ein- und beidseitig gelagerten Plattenstreifen für volles
Mittragen unter Druckspannungen nach DIN EN 1993-1-1 (Auszug)
Lagerung Spannungsverlauf2) max. c/t- Beulwert kσ (c/t)max
§ + Druck – Zug Verhältnis Stahlsorte S2353)
Formel für § = 0,+1,–1
beiseitig gelagerter
Plattenstreifen –1 23,9 124
6
+1 4,0 42
einseitig gelagerter
Plattenstreifen
c
–1 23,8 102
freier Rand
0 1,7 27,4
+1
0,43 14
0 0,57 15,8
(0,57–0,21 · §
+ 0,07 · §2)
–1
0,85 19,3
Re 235 275 255 420 460
ε 1,00 0,92 0,81 0,75 0,71
1) Für elastisches Nachweisverfahren (Querschnittsklasse 3).
2) Randspannungsverhältnis § = σ2/σ1; § = +1: reiner Druck; § = –1: reine Biegung, § = 0: Druckspan-
nung an einem Rand Null.
3) Für andere Stahlsorten als S235 gelten die ε-fachen Grenzwerte, wobei ε =
114 Schweißverbindungen
y–y c a
x–x d c
tf > 100 mm
y–y d c
x–x b b
I-Querschnitte
geschweißte
tf ≤ 40 mm y–y c c
x–x c c
tf > 40 mm y–y d d
warmgefertigte jede a a0
Hohlquer-
schnitte
kaltgefertigte jede c c
jede c c
L-Quer-
schnitte
jede b b
Schweißverbindungen 115
TB 6-10 Knicklinien
Berechnung von χ s. Gl. (6.9)
Nr.: Darstellung Beschreibung Nahtart Naht- Prüfart und -umfang1) Bewer- Kerb-
bear- tungs- fall-
beitung 100% 10% Sicht- gruppe2) linie
zfP zfP prüfg
Stumpf- und T-Stoßverbindungen, Normalbeanspruchung
Grundwerkstoff ohne Naht A
(Vollstab)
– mit Walzhaut,
1
nicht reinigungs-
gestrahlt, unbeein-
flusst
– wärmebeein- AB
2 flusst (thermisch
getrennt)
3 Stumpfstoßverbin- Stumpfnaht zwi- V-Naht und ja × B+ B
dungen schen Teilen glei- HV-Naht mit
Beanspruchung längs cher Dicke Gegenlage
4 zur Naht DV-Naht nein × B C
beidseitig durch- DHV-Naht
geschweißt und
5 einseitig durch- nein × C E1
geschweißt mit
Gegenlage
6 einseitig durch- I-Naht nein × B+ D
geschweißt ohne V-Naht
7 nein × B E1
Badsicherung HV-Naht
8 nein × C E1–
116 Schweißverbindungen
TB 6-11 (Fortsetzung)
Nr.: Darstellung Beschreibung Nahtart Naht- Prüfart und -umfang1) Bewer- Kerb-
bear- tungs- fall-
beitung 100% 10% Sicht- gruppe2) linie
zfP zfP prüfg
9 Stumpfstoßverbin- beidseitig durch- V-Naht, ja × B+ B
dung mit Beanspru- geschweißt und HV-Naht, D+
10 nein × B
chung quer zur Naht einseitig durch- DV-Naht,
11 geschweißt mit DHV-Naht, nein × C D
12 Gegenlage Nahtwinkel nein × C E1
> 30°
13 einseitig durch- I-Naht nein × B E1+
14 geschweißt ohne V-Naht nein × B E1
Badsicherung HV-Naht
15 nein × C F2
6 16 Längsbeanspruchte
T-Stoßverbindung
beidseitig durch-
geschweißt mit
DHV-Naht
HV-Naht mit
ja × B+ B+
17 ja × B B
Gegenlage Kehlnaht als
18 Gegenlage ja × C B–
19 HV-Naht mit nein × B+ C+
Gegenlage
20 nein × B C
21 nein × C C–
22 beidseitig nicht DHY-Naht, ja × B B
durchgeschweißt HY-Naht mit B–
23 ja × C
Kehlnaht als
24 Gegenlage, nein × B C
25 Doppelkehl- nein × C C–
naht
26 Querbeanspruchte beidseitig durch- DHV-Naht, ja × B+ C+
27 T-Stoßverbindung, geschweißt mit HV-Naht mit ja × B C
durchlaufender Gurt Gegenlage Kehlnaht als
28 beansprucht Gegenlage, ja × C C–
29 HV-Naht mit nein × B+ E4–
Gegenlage
30 nein × B E5+
Anrissort: Naht-
31 nein × C E5
übergang
32 beidseitig nicht DHY-Naht, ja × B C
durchgeschweißt HY-Naht mit C–
33 ja × C
Kehlnaht als
34 Gegenlage, nein × B E5+
35 Anrissort: Naht- Doppelkehl- nein × C E5
übergang naht
36 Querbeanspruchte beidseitig durch- DHV-Naht, ja × B+ D–
37 T-Stoßverbindung, geschweißt mit HV-Naht mit ja × B E1+
angeschlossener Steg Gegenlage Kehlnaht als
38 beansprucht Gegenlage, ja × C E1
39 HV-Naht mit nein × B+ E4–
Gegenlage
40 nein × B E5+
41 Anrissort: Naht- nein × C E5
übergang
42 einseitig durchge- HV-Naht, nein × B+ E6+
schweißt HV-Naht mit
43 Badsicherung nein × C E6–
44 beidseitig nicht DHY-Naht nein × C F1
durchgeschweißt Doppel
kehlnaht
Schweißverbindungen 117
TB 6-11 (Fortsetzung)
Nr.: Darstellung Beschreibung Nahtart Naht- Prüfart und -umfang1) Bewer- Kerb-
bear- tungs- fall-
beitung 100% 10% Sicht- gruppe2) linie
zfP zfP prüfg
45 Stumpfstoßverbin- beidseitig durch- V-Naht mit ja × B B–
dung von Bauteilen geschweißt mit Gegenlage,
46 nein × B C–
unterschiedlicher Gegenlage HV-Naht mit
Dicke Neigung ≥ 1:4 Gegenlage,
1. Symmetrischer DV-Naht,
47 Neigung ≥ 1:2 nein × B E1–
DHV-Naht,
Stoß
48 I-Naht nein × C E4+
49 ohne Anschrägen DHY-Naht nein × C F2
des dickeren Ble-
ches
beidseitig nicht
durchgeschweißt
6
Anrissort: Naht-
übergang oder
Nahtwurzel
50 2. unsymmetrischer beidseitig durch- I-Naht, ja × B+ B
Stoß geschweißt mit V-Naht mit
51 nein × B D
Gegenlage Gegenlage,
52 Neigung ≥ 1:4 HV-Naht mit nein × C D–
Gegenlage,
53 Neigung ≥ 1:2 DV-Naht, nein × C E5–
54 ohne Anschrägen DHV-Naht nein × C F1+
des dickeren
Bleches
Anrissort: Naht-
übergang oder
Nahtwurzel
Bauteilähnliche Verbindungen
55 Längsbeanspruchte geschweißte HV-Naht mit ja × B B
Kastenprofile Kastenträger aufgesetzter
56 nein × C C–
Kehlnaht
57 HV-Naht mit ja × B B
aufgesetzter
58 nein × C C+
Kehlnaht
oben und
Doppelkehl-
naht unten
59 HY-Naht mit ja × B C+
aufgesetzter
60 nein × C C–
Kehlnaht
61 einseitige ja × B E1+
Kehlnaht
62 nein × C E4
oben und
unten
118 Schweißverbindungen
TB 6-11 (Fortsetzung)
Nr.: Darstellung Beschreibung Nahtart Naht- Prüfart und -umfang1) Bewer- Kerb-
bear- tungs- fall-
beitung 100% 10% Sicht- gruppe2) linie
zfP zfP prüfg
63 Längsbeanspruchte aufgeschweißte Kehlnaht ja × B E1+
durchlaufende Bautei- Gurtplatte und bzw. Über-
64 ja × C E1
le mit aufgeschweiß- Kehlnähte an den lappnaht
ter Gurtplatte Stirnflächen bear-
beitet
65 aufgeschweißte nein × B F1+
Gurtplatte und
66 nein × C F1
unbearbeitete
Kehlnähte
Anrissort: Naht-
6 übergang
Anrissort: Naht-
übergang
Anrissort: Naht-
wurzel
Schweißverbindungen 119
TB 6-11 (Fortsetzung)
Nr.: Darstellung Beschreibung Nahtart Naht- Prüfart und -umfang1) Bewer- Kerb-
bear- tungs- fall-
beitung 100% 10% Sicht- gruppe2) linie
zfP zfP prüfg
78 Naht längs und HY-Naht, nein × C F2
quer zur Kraftrich- Kantenver-
tung. satz, Wur-
Rohre mit gleicher zelrückfall,
Wanddicke nicht durch-
Anrissort: Naht- geschweißt
wurzel
79 geschweißte Rah- quer zur Kraftrich- V-Naht ja × B+ B
menecken tung eingeschweiß- mit WIG,
80 nein × B D
tes Knotenblech, V-Naht mit
81
R 2b
gleiche Blech
dicken
Gegenlage,
HV-Naht mit
× C D– 6
82 b Gegenlage, ja × B+ D
83 DV-Naht, nein × B E1+
DHV-Naht
84 × C E1
85 V-Naht (ver- × C F2
meiden)
geschweißte Rah- Naht quer zur V-Naht mit nein × C E5
menecken Kraftrichtung, an WIG,
Kreuzungsstellen V-Naht mit
von Gurtblechen Gegenlage,
86
ohne angeschweiß- HV-Naht mit
te Blechecken; Gegenlage,
gleiche Blech DV-Naht,
dicken DHV-Naht
V-Naht, × C F2
Y-Naht
87
Schubbeanspruchung3)
Grundwerkstoff – reinigungsge- ohne Naht G+
strahlt, ansonsten
unbeeinflusst,
– mit Walzhaut,
88 nicht reinigungsge-
strahlt
– wärmebeeinflusst
(thermisches Tren-
nen)
89 Stumpfverbindungen durchgeschweißt DV-Naht, G
I-Naht
nicht durchge- DY-Naht, G–
schweißt DHY-Naht
90
120 Schweißverbindungen
TB 6-11 (Fortsetzung)
Nr.: Darstellung Beschreibung Nahtart Naht- Prüfart und -umfang1) Bewer- Kerb-
bear- tungs- fall-
beitung 100% 10% Sicht- gruppe2) linie
zfP zfP prüfg
91 T-Stoßverbindung durchgeschweißt DHV-Naht, H+
HV-Naht mit
Gegenlage
92 beidseitig nicht DHY-Naht, H
durchgeschweißt Doppelkehl-
naht
einseitig nicht HY-Naht, H–
durchgeschweißt HY-Naht mit
93
aufgesetzter
Kehlnaht
6 1) zfP zerstörungsfreie Schweißnahtprüfung; zfP-V volumenbezogene Prüfung bei durchgeschweißten Verbindungen
(z. B. RT, UT), zfP-O Oberflächenrissprüfung bei nicht durchgeschweißten Verbindungen (z.B. PT)
2) B+ zusätzliche Bewertungsgruppe, die ein höheres Qualitätsniveau gegenüber der Bewertungsgruppe DIN EN ISO
5817 erfordert (Anforderungen an die Unregelmäßigkeit der Nahtausbildung und 100% zfP-V)
3) keine Angaben hinsichtlich Nahtbearbeitung und Prüfung. Bei mittleren Sicherheitsbedürfnis Bewertungsgruppe C.
Schubspannungen: τzul =
In den Diagrammen b1 und b2 sind die mit den Vorzeichen „+“ oder „–“ gekennzeichneten Kerb-
falllinien für Normalspannungen nicht dargestellt. Sie liegen jeweils um den Faktor 1,04 höher
bzw. niedriger.
Schweißverbindungen 121
TB 6-12 (Fortsetzung)
b) Dauerfestigkeitsschaubilder (MKJ-Diagramme) der zulässigen Normal- und Schubspannungen
b1) für Bauteile aus S235 b2) für Bauteile aus S355
werden können. Maßgebend dafür sind die Gesamtbeanspruchung im Betrieb, besonders die Verzunderungsbedingungen.
4) Beanspruchung, bei welcher nach 100 000 h eine bleibende Dehnung von 1% gemessen wird. Anhaltswerte für 10 000 h s. Normblatt.
123
5) Beanspruchung, bei welcher ein Bruch nach 100 000 h eintritt. Anhaltswerte für 10 000 h und 200 000 h s. Normblatt.
6
6
TB 6-14 (Fortsetzung)
124
b) für sonstige Stähle, Gusswerkstoffe und NE-Metalle (Auswahl nach AD 2000-Merkblätter Reihe W)
Werkstoff Kenn- Anwendungs- Festigkeitskennwerte K6) in N/mm2 bei der Berechnungstemperatur in °C
wert grenzen7)
Art Kurzname 20 100 150 200 250 300 350 400 450 500 550
Verwendung
Unlegierte Stähle und S235JR, S235J2 235 187 – 161 143 122 – – – – –
Feinkornbaustähle nach S275JR, S275J2 275 220 – 190 180 150 – – – – –
DIN EN 10 025, S355J2, S355K2 Di · p 355 254 – 226 206 186 – – – – –
Rp0,2
DIN EN 10 207 und P235S ≤20000 235 171 162 153 135 117 – – – – –
DIN EN 10 028-3 P265S 265 194 185 176 158 140 – – – – –
für Flacherzeugnisse P275SL 275 221 203 176 159 132 – – – – ––
Nahtlose und ge- P195TR2 195 145 137 125 108 94 – – – – –
schweißte Rohre aus P235TR2 235 185 175 161 145 130 – – – – –
unlegierten und legier- P265TR2 265 208 197 180 162 148 – – – – –
ten ferritischen Stählen P235GH Rp0,2 8) 235 212 198 185 165 140 120 112 108 – –
nach P265GH 265 238 221 205 185 160 141 134 128 – –
DIN EN 10 216 und 16Mo3 280 255 240 225 205 180 170 160 155 150 –
DIN EN 10 217 13CrMo4-5 290 267 253 245 236 215 200 190 180 175 –
Nichtrostende (austeniti- X5CrNi18-10 210 191 172 157 145 135 129 125 122 120 120
sche) Stähle nach X5CrNiMo17-12-2 220 211 191 177 167 156 150 144 141 139 137
DIN EN 10 028-7 für X6CrNiMoTi17-12-2 Rp1,0 220 218 206 196 186 175 169 164 160 158 157
Flacherzeugnisse in lö- X2CrNiMoN17-13-3 280 246 218 198 183 175 169 164 160 158 157
sungsgeglühtem Zustand
Stahlguss, ferritische GS-38 200 181 167 157 137 118 – – – – –
und austenitische Sorten GS-45 230 216 196 176 157 137 – – – – –
nach DIN 1681, GS-20Mn5N Rp0,2 300 216 205 197 193 186 178 – – – –
DIN 17182 und GS-20Mn5V 360 264 253 246 241 234 226 – – – –
DIN EN 10213-2, -4, GP240GH 240 210 – 175 – 145 135 130 125 – –
für allgemeine Verwen- G20Mo5 245 – – 190 – 165 155 150 145 135 –
dungszwecke und für G17CrMoV5-10 440 – – 385 – 365 350 335 320 300 260
Verwendung bei erhöh- GX23CrMoV12-1 540 – – 450 – 430 410 390 370 340 290
ten Temperaturen
GX5CrNi19-10 Rp1,0 200 160 – 125 – 110 – – – – –
GX5CrNiMo19-11-2 210 170 – 135 – 115 – 105 – – –
Schweißverbindungen
Gusseisen mit Kugel p·V
grafit nach DIN EN 1563 EN-GJS-700-2/2U ≤ 65 000 420 400 390 370 350 320 280 – – – –
EN-GJS-600-3/3U ≤ 65 000 370 350 340 320 300 270 220 – – – –
EN-GJS-500-7/7U Rp0,2 ≤ 80 000 320 300 290 270 250 230 200 – – – –
EN-GJS-400-15/15U ≤100 000 250 240 230 210 200 180 160 – – – –
EN-GJS-400-18/18U-LT – 240 230 220 200 190 170 150 – – – –
EN-GJS-350-22/22U-LT – 220 210 200 180 170 150 140 – – – –
Gusseisen mit Lamel- p·V
Schweißverbindungen
lengrafit nach EN-GJL-150 ≤65 000 130 130 130 130 130 130 –
DIN EN 1561 EN-GJL-200 ≤65 000 180 180 180 180 180 180 –
Rm
EN-GJL-250 ≤65 000 225 225 225 225 225 225 –
EN-GJL-300 ≤65 000 270 270 270 270 270 270 270
EN-GJL-350 ≤65 000 315 315 315 315 315 315 315
Aluminium und Alumi- ENAW-Al99,5 O/H111, H112 Rp1,0 30 27 – – – – – – – – –
niumlegierungen (Knet- (ENAW-1050A) Rm/105 – 27 18 11 8 (3) – – – – –
werkstoffe)9) nach ENAW-AlMg3 O/H111, H112 Rp0,2 80 70 – 11 – – – – – – –
DIN EN 573-3 für (ENAW-5754) Rm/105 – (80) 45 – – – – – – – –
Bleche, Rohre, Profile ENAW-AlMg2Mn0,8 H112 Rp0,2 100 90 – – – – – – – – –
nach DIN EN 485-2 und (ENAW-5049) Rm/105 – (120) 60 25 20 – – – – – –
DIN EN 755-2 ENAW-AlMg4,5Mn0,7 H112 Rp0,2 130 (120) – – – – – – – – –
Kupfer und Kupferknet- Cu-DHP, R200 Rp1,0 60 55 55 – – – – – – – –
legierungen10) nach Cu-DHP, R200 Rm 200 200 175 150 125 – – – – – –
DIN 1787, DIN 17660 Cu-DHP, R240 Rp0,2 180 170 160 150 – – – – – – –
und DIN 17664 für CuZn20Al2As, R300 Rp1,0 100 86 86 – – – – – – – –
Bleche und Bänder nach CuZn38Sn1As, R340 Rp1,0 175 172 168 – – – – – – – –
DIN 17670 CuNi30Mn1Fe, R370 Rp1,0 140 130 126 123 120 117 112 – – – –
6) Die für 20 °C angegebenen Werte gelten bis 50 °C, die für 100 °C angegebenen Werte bis 120 °C (außer Al und Cu). In den übrigen Temperaturbereichen ist zwischen
den angegebenen Werten linear zu interpolieren, wobei eine Aufrundung nicht zulässig ist. Die angegebenen Festigkeitswerte sind abhängig von der Erzeugnisdicke.
Für Dicken bei St über 16 mm und bei GJS und GS über 60 mm, sowie max. Dicken s. AD 2000-Merkblätter. Die für GJL genannten Werte sind Erwartungswerte der
Zugfestigkeit eines Gussstückes bei einer maßgebenden Wanddicke von 10 bis 20 mm und gelten bis 300 °C bzw. 350 °C. Andere Dickenbereiche s. DIN EN 1563.
7) Di · p: Produkt aus dem größten Innendurchmesser Di in mm des Druckbehälters oder des Anbauteils und dem maximal zulässigen Druck p in bar.
p · V: Produkt aus Behälterinhalt V in Litern und maximal zulässigem Druck p in bar.
Beschränkung des Druckinhaltprodukts p · V gilt für Druckbehälter aus den genannten Gusseisenwerkstoffen GJL und GJS bei einem Innendruck von mehr als 6 bar
(10 bar bei EN-GJS-400-15/15U). Für Druckbehälter aus Gusseisen gelten für den maximal zulässigen Innenüberdruck 25 bar für GJL, GJS-700 und GJS-600, 64 bar
für GJS-500 und 100 bar für GJS-400.
8) s. AD 2000-Merkblätter W4 und W12.
9) Die für 20 °C angegebenen Werte gelten im Temperaturbereich von –270 °C bis +20 °C. Zwischen den angegebenen Werten ist linear zu interpolieren, wobei diese
nach unten auf die Einerstelle abzurunden sind.
10) Kennwerte K gelten für den Werkstoffzustand weich für geschweißte, hartgelötete oder wärmebehandelte Bauteile. Grenztemperaturen für ungeschweißte Bauteile
125
meist –196 °C bis 250 °C. Die zulässigen Spannungen bei Raumtemperatur gelten bis 50 °C. Mechanische Eigenschaften für nahtlose Rohre, Platten und Stangen,
sowie Zeitdehngrenzwerte enthält das AD 2000-Merkblatt W6/2.
6
126 Schweißverbindungen
Anwendungsbeispiel:
TB 7-2 Grenzwerte für Rand- und Lochabstände für Schrauben und Nieten an Stahl- und Alu-
miniumbauten nach EC 3 und EC 9 (Bezeichnungen nach Bild 7.15)
Versetzte Lochanordnung Versetzte Lochanordnung bei druckbeanspruchten Bauteilen
TB 7-4 Nietverbindungen im Stahlbau mit Halbrundnieten nach DIN 124, s. Maßbild 7.11
Lehrbuch
(Auszug) Maße in mm
Nenndurchmesser d1 10 12 16 20 24 30 36
Nietlochdurchmesser d0 10,5 13 17 21 25 31 37
Halbrundkopf (Form A) d8 16 19 25 32 40 48 58
k1 6,5 7,5 10 13 16 19 23
r1 8,0 9,5 13 16,5 20,5 24,5 30
Senkkopf (Form B) d8 16 19 26 31 37 44 52
w 1 2
t1 4,2 5,1 7,0 10,0 11,7 17,5 20,0
α 75° 60° 45°
Querschnittsfläche des Nietloches A0 mm2 87 133 227 346 491 755 1075
Grenzabscherkraft1) je Niet und Fv Rd kN 16,7 25,5 43,6 66,4 94,3 145,0 206,4
Scherfuge, Stahlsorte S235
max. Grenzlochleibungskraft2) F'b Rd kN 75,6 93,6 122,4 151,2 180,0 223,2 266,4
bezogen auf Blechdicke
t = 10 mm, Stahlsorte S235
7
Schaftlänge l3) Klemmlänge ∑tmax
A B A B A B A B A B A B A B
20 8 13 7 12
22 10 14 8 13
24 12 16 10 15 6 14
26 13 17 11 16 7 15
28 15 19 13 18 9 17
30 17 21 15 20 11 19 6 18
32 18 23 16 21 13 20 8 20
34 20 25 18 23 15 22 10 22
36 21 26 19 24 16 23 11 23
38 23 28 21 26 17 25 13 25 7 23
40 25 29 22 27 19 27 15 27 9 25
42 27 31 24 29 21 29 16 28 12 27
45 29 34 26 31 23 31 19 30 14 29
48 32 36 29 34 26 34 21 33 17 32
50 33 38 30 36 27 35 22 35 18 34 15 32
52 32 37 29 37 25 37 20 35 17 34
55 34 38 31 39 27 39 23 38 20 37
58 37 40 34 42 30 41 25 40 22 39
60 38 42 36 43 32 43 27 42 24 41
62 37 45 33 45 29 43 26 43 19 42
65 40 48 36 48 31 47 28 45 21 44
68 42 50 38 50 34 48 31 48 24 47
70 44 52 40 52 35 51 33 50 25 49
Nicht aufgeführt sind die zu vermeidenden Nenndurchmesser 14 18 22 27 33 mm.
1) Fv Rd = 0,6 · Rm Niet · A0/γM2, mit Rm Niet = 400 N/mm2 (Nietwerkstoff nach dem Schlagen), Nietlochquerschmitt A0
und Teilsicherheitsbeiwert γM2 = 1,25.
2) F' 2
b Rd = k1 · αb · Rm · d0 ·t/γM2, mit k1 = 2,5, αb = 1,0, Rm = 360 N/mm (S235), t = 10 mm und γM2 = 1,25.
3) Stufung der Nietlänge l (DIN 124): 16 18 20 usw. bis 40, dann 42 45 48 50 usw. bis 80, dann 85 90 95 usw. bis 160 mm.
132 Nietverbindungen
TB 7-5 Mindestwerte der 0,2%-Dehngrenze Rp0,2 und der Zugfestigkeit Rm für Aluminium-
Vollniete nach DIN EN 1999-1-1
Kurzname (Werkstoffnummer) Werkstoff Durchmesser 0,2%-Dehn- Zugfestigkeit
EN AW- zustand1) grenze Rp0,2 Rm
mm N/mm2 N/mm2
AlMg5 H111 ≤20 110 250
(5019) H14, H34 ≤18 210 300
AlMg3 H111 ≤20 80 180
(5754) H14, H34 ≤18 180 240
AlSilMgMn T4 ≤20 110 205
(6082) T6 ≤20 240 300
1) Zustandsbezeichnung nach DIN EN 515: H111 = geringfügig kalt verfestigt; H14 = kalt verfestigt, 1/2
hart; H34 = kalt verfestigt und stabilisiert, 1/2 hart; T4 = lösungsgeglüht, abgeschreckt und kalt ausgela-
gert; T6 = lösungsgeglüht, abgeschreckt und warm ausgelagert.
7
TB 7-6 Zulässige Wechselspannungen σW zul in N/mm2 für gelochte Bauteile aus S235 (S355)
nach DIN 15018-1
Häufigkeit der Gesamte Anzahl der vorgesehenen Spannungsspiele
Höchstlast über 2 · 104 über 2 · 105 über 6 · 105 über 2 · 106
bis 2 · 105 bis 6 · 105 bis 2 · 106
Gelegentliche Regelmäßige Regelmäßige Regelmäßige
nicht regelmäßige enutzung bei
B Benutzung im Benutzung im
Benutzung mit unterbrochenem Dauerbetrieb angestrengten
langen Ruhzeiten Betrieb Dauerbetrieb
selten 168 (199) 141 (161) 118 (129) 100 (104)
mittel 141 (160) 119 (129) 100 (104) 84 (84)
ständig 119 (129) 100 (104) 84 (84) 84 (84)
Für schwellende Beanspruchung auf Zug gelten die 1,6-fachen Werte.
Die zulässigen Spannungen entsprechen bei einer Sicherheit SD = 4/3 den ertragbaren Spannungen bei
90% Überlebenswahrscheinlichkeit.
7
Schraubenverbindungen
TB 8-1 Metrisches ISO-Gewinde (Regelgewinde) nach DIN 13 T1 (Auszug)
8
Maße in mm
H = 0,86603P
h3 = 0,61343P
H1 = 0,54127P
H
R = = 0,14434P
6
Gewinde- Stei- Flanken- Kerndurchmesser Gewindetiefe Span- Kern- Steigung
Nenn- gung durch- nungsquer- quer- winkel1)
durchmesser messer schnitt1) schnitt1) φ
d=D As A3
Reihe 1 Reihe 2 P d2 = D2 d3 D1 h3 H1 mm2 mm2 Grad
1 0,25 0,838 0,693 0,729 0,153 0,135 0,460 0,377 5,43
1,2 0,25 1,038 0,893 0,929 0,153 0,135 0,732 0,626 4,38
1,6 0,35 1,373 1,170 1,221 0,215 0,189 1,27 1,075 4,64
2 0,4 1,740 1,509 1,567 0,245 0,217 2,07 1,788 4,19
2,5 0,45 2,208 1,948 2,013 0,276 0,244 3,39 2,980 3,71
3 0,5 2,675 2,387 2,459 0,307 0,271 5,03 4,475 3,41
3,5 0,6 3,110 2,765 2,850 0,368 0,325 6,78 6,000 3,51
4 0,7 3,545 3,141 3,242 0,429 0,379 8,78 7,749 3,60
4,5 0,75 4,013 3,580 3,688 0,460 0,406 11,3 10,07 3,41
5 0,8 4,480 4,019 4,134 0,491 0,433 14,2 12,69 3,25
6 1 5,350 4,773 4,917 0,613 0,541 20,1 17,89 3,41
8 1,25 7,188 6,466 6,647 0,767 0,677 36,6 32,84 3,17
(9) 1,25 8,188 7,466 7,647 0,767 0,677 48,1 43,78 2,78
10 1,5 9,026 8,160 8,376 0,920 0,812 58,0 52,30 3,03
(11) 1,5 10,026 9,160 9,376 0,920 0,812 72,3 65,90 2,73
12 1,75 10,863 9,853 10,106 1,074 0,947 84,3 76,25 2,94
14 2 12,701 11,546 11,835 1,227 1,083 115 104,7 2,87
16 2 14,701 13,546 13,835 1,227 1,083 157 144,1 2,48
18 2,5 16,376 14,933 15,294 1,534 1,353 193 175,1 2,78
20 2,5 18,376 16,933 17,294 1,534 1,353 245 225,2 2,48
22 2,5 20,376 18,933 19,294 1,534 1,353 303 281,5 2,24
24 3 22,051 20,319 20,752 1,840 1,624 353 324,3 2,48
27 3 25,051 23,319 23,752 1,840 1,624 459 427,1 2,18
30 3,5 27,727 25,706 26,211 2,147 1,894 561 519,0 2,30
33 3,5 30,727 28,706 29,211 2,147 1,894 694 647,2 2,08
36 4 33,402 31,093 31,670 2,454 2,165 817 759,3 2,19
39 4 36,402 34,093 34,670 2,454 2,165 976 913,0 2,00
42 4,5 39,077 36,479 37,129 2,760 2,436 1121 1045 2,10
45 4,5 42,077 39,479 40,129 2,760 2,436 1306 1224 1,95
48 5 44,752 41,866 42,587 3,067 2,706 1473 1377 2,04
52 5 48,752 45,866 46,587 3,067 2,706 1758 1652 1,87
56 5,5 52,428 49,252 50,046 3,374 2,977 2030 1905 1,91
60 5,5 56,428 53,252 54,046 3,374 2,977 2362 2227 1,78
64 6 60,103 56,639 57,505 3,681 3,248 2676 2520 1,82
68 6 64,103 60,639 61,505 3,681 3,248 3055 2888 1,71
Die Gewindedurchmesser der Reihe 1 sind zu bevorzugen. Die Gewinde in ( ) gehören zu der hier nicht aufgeführten
Reihe 3 und sind möglichst zu vermeiden.
1) Nach DIN 13 T28
D1 = d – 2H1 = d – P
D4 = d + 2ac
d2 =D2 = d – 0,5P
R1 = max 0,5 · ac
R2 = max ac
Maße in mm
Steigung P 1,5 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12 14 16 18 20
Gewindetiefe 0,9 1,25 1,75 2,25 2,75 3,5 4 4,5 5 5,5 6,5 8 9 10 11
H4 = h3
Spiel ac 0,15 0,25 0,25 0,25 0,25 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 1 1 1 1
Hauptabmessungen in mm
Gewinde-
Nenndurchmesser
Steigung2) Flanken
durchmesser3)
Kern Flanken-
durchmesser3) Überdeckung3)
Kern
querschnitt3)
8
d P d2 = D2 d3 H1 = 0,5 · P A3 in mm2
8 1,5 7,25 6,2 0,75 30,2
10 (1,5) 2 9 7,5 1 44,2
12 (2) 3 10,5 8,5 1,5 56,7
16 (2) 4 14 11,5 2 104
20 (2) 4 18 15,5 2 189
24 (3) 5 (8) 21,5 18,5 2,5 269
28 (3) 5 (8) 25,5 22,5 2,5 398
32 (3) 6 (10) 29 25 3 491
36 (3) 6 (10) 33 29 3 661
40 (3) 7 (10) 36,5 32 3,5 804
44 (3) 7 (12) 40,5 36 3,5 1018
48 (3) 8 (12) 44 39 4 1195
52 (3) 8 (12) 48 43 4 1452
60 (3) 9 (14) 55,5 50 4,5 1963
651) (4) 10 (16) 60 54 5 2290
70 (4) 10 (16) 65 59 5 2734
751) (4) 10 (16) 70 64 5 3217
80 (4) 10 (16) 75 69 5 3739
851) (4) 12 (18) 79 72 6 4071
90 (4) 12 (18) 84 77 6 4656
951) (4) 12 (18) 89 82 6 5281
100 (4) 12 (20) 94 87 6 5945
1101) (4) 12 (20) 104 97 6 7390
120 (6) 14 (22) 113 104 7 8495
1) Diese Nenndurchmesser (Reihe 2, DIN 103) nur wählen, wenn unbedingt notwendig.
2) Die nicht in ( ) stehenden Steigungen bevorzugen. Bei mehrgängigem Gewinde ist P die Teilung.
3) Die angegebenen Werte gelten für die Gewinde mit den zu bevorzugenden Steigungen P.
Bezeichnungsbeispiel: Trapezgewinde Tr36 × 12P6 bedeutet Teilung P = 6 mm, Gangzahl n = Ph/P = 2,
Steigung Ph = n · P = 12 mm.
138 Schraubenverbindungen
TB 8-5 Genormte Schrauben (Auswahl). Einteilung nach DIN ISO 1891 (zu den Bildern sind
die Nummern der betreffenden DIN-Normen gesetzt)
Sechskantschrauben
Schrauben mit
Innensechskant bzw.
Innensechsrund bzw.
Innenvielzahl
Sechskantschrauben
Sechsrundschrauben
mit Flansch
Schraubenverbindungen 139
TB 8-5 (Fortsetzung)
Schlitzschrauben
Kreuzschlitzschrauben
Vierkantschrauben
Dreikantschrauben
Rundkopfschrauben
Senkkopfschrauben
Hammerschrauben
Schrauben verschie
dener Formen
Verschlussschrauben
(Stopfen)
Stiftschrauben
(Schraubenbolzen)
Gewindestifte mit
Schlitz, Innensechskant
bzw. Innensechsrund
Blechschrauben
(Schraubenende mit
Spitze oder Zapfen)
Gewinde-Schneid-
schrauben
gewindefurchende
Schrauben mit Kreuz-
schlitz, Innensechskant,
Innensechsrund
gewindebohren-
de Schrauben
(Bohrschrauben)
140 Schraubenverbindungen
TB 8-6 Genormte Muttern (Auswahl). Einteilung nach DIN ISO 1891 (zu den Bildern sind
die Nummern der betreffenden DIN-Normen gesetzt)
Vierkantmuttern
Hutmuttern
Kreuzlochmuttern Zweilochmuttern
315 582 1480 28129
Muttern
verschiedener
Formen
Flügelmuttern Ringmuttern Spannschlösser Bügelmuttern
Schraubenverbindungen 141
Federringe1)
8
Zahnscheibe (Form J) Zahnscheibe (Form V) Fächerscheibe (Form A) Fächerscheibe (Form J)
Sicherungsblech
für Nutmuttern mit 2 Lappen
1) Die Normen für Federringe, Federscheiben (außer Spannscheiben) und Sicherungsbleche wurden wegen ihrer Un-
wirksamkeit als Losdreh- und Setzsicherung bei Schrauben ab Festigkeitsklasse 8.8 zurückgezogen.
142 Schraubenverbindungen
Maße in mm
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
DIN EN 4014, 4032 u.a. 4014 4014 4017 4014 4014 4032 4035 1234 7089, 7090
ISO
DIN EN
DIN 475, ISO 272 935
Scheiben
8
Gewindelänge für l ≤ 125 mm
Nennlängenbereich
Gewindelänge für
Mutterhöhe Typ 1
Kronenmutter
Eckenmaß
Kopfhöhe
Gewinde
Splint
d s e k l1) l1) b b m2) m h d1 × l1 d2 s1
M 3 5,5 6,01 2 20… 30 6… 30 12 18 2,4 1,8 – – 7 0,5
M 4 7 7,66 2,8 25… 40 8… 40 14 20 3,2 2,2 5 1 ×10 9 0,8
M 5 8 8,79 3,5 25… 50 10… 50 16 22 4,7 2,7 6 1,2×12 10 1
M 6 10 11,05 4 30… 60 12… 60 18 24 5,2 3,2 7,5 1,6×14 12 1,6
M 8 13 14,38 5,3 40… 80 16… 80 22 28 6,8 4 9,5 2 ×16 16 1,6
M10 16 17,77 6,4 45…100 20…100 26 32 8,4 5 12 2,5×20 20 2
M12 18 20,03 7,5 50…120 25…120 30 36 10,8 6 15 3,2×22 24 2,5
M14 21 23,38 8,8 60…140 30…140 34 40 12,8 7 16 3,2×25 28 2,5
M16 24 26,75 10 65…160 30…200 38 44 14,8 8 19 4 ×28 30 3
M20 30 33,53 12,5 80…200 40…200 46 52 18 10 22 4 ×36 37 3
M24 36 39,98 15 90…240 50…200 54 60 21,5 12 27 5 ×40 44 4
M30 46 51,28 18,7 110…300 60…200 66 72 25,6 15 33 6,3×50 56 4
M36 55 61,31 22,5 140…360 70…200 – 84 31 18 38 6,3×63 66 5
1) Stufung der Längen l: 6 8 10 12 16 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 80 90 100 110 120 130
140 150 160 180 200 220 240 260 280 300 320 340 … 500.
2) Höhere Abstreiffestigkeit durch größere Mutterhöhen nach DIN EN ISO 4033 mit m/d ≈ 1.
3) Übergangsdurchmesser d begrenzt den max. Übergang des Radius in die ebene Kopfauflage. Nach DIN
a
267 T2 gilt allgemein für die Produktklassen A(m) und B(mg) bis M18: da = Durchgangsloch „mittel“ +
0,2 mm und für M20 bis M39: da = Durchgangsloch „mittel“ + 0,4 mm. Für die Produktklasse C(g) gelten
die gleichen Formeln mit Durchgangsloch „grob“.
4) Für Schrauben der hauptsächlich verwendeten Produktklasse A(m) Reihe „mittel“ ausführen, damit d ≈ d .
h a
Schraubenverbindungen 143
15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26
DIN EN
ISO
20273 DIN EN
76 3129 3110 974T2 DIN
Durchgangsloch4) Reihe 1 Reihe 2 Reihe 3
Kopf- bzw. Mutterauflagefläche
Reihe
8
beengten Raumverhält-
und Gewindeüberstand
sel, Steckschlüsselein
schlüsseleinsätze nach
Steckschlüsseleinsatz
DIN 3124
Gewinde
in mm2
nissen
mittel
grob
fein
dh dh dh Ap5) e1 d4 b1 d3 d3 d3 t1 t1 d
3,2 3,4 3,6 7,5 2,8 9,7 19 11 11 9 2,6 2,8 M 3
4,3 4,5 4,8 11,4 3,8 12,8 20 13 15 10 3,4 3,6 M 4
5,3 5,5 5,8 13,6 4,2 15,3 22 15 18 11 4,1 5,1 M 5
6,4 6,6 7 28 5,1 17,8 27 18 20 13 4,6 5,6 M 6
8,4 9 10 42 6,2 21,5 34 24 26 18 6,1 7,4 M 8
10,5 11 12 72,3 7,3 27,5 38 28 33 22 7,3 9 M10
13 13,5 14,5 73,2 8,3 32,4 44 33 36 26 8,4 11,4 M12
15 15,5 16,5 113 9,3 36,1 49 36 43 30 9,7 13,4 M14
17 17,5 18,5 157 9,3 42,9 56 40 46 33 10,9 15,4 M16
21 22 24 244 11,2 50,4 66 46 54 40 13,4 18,4 M20
25 26 28 356 13,1 64,2 80 58 73 48 16,1 22,3 M24
31 33 35 576 15,2 76,7 96 73 82 61 20,1 26,6 M30
37 39 42 856 16,8 87,9 – 82 93 73 23,9 32 M36
5) Ringförmige Auflagefläche ermittelt mit dem Mindestdurchmesser dw der Auflagefläche und dem
Durchgangsloch Reihe „mittel“. Evtl. Anfasung des Durchgangsloches abziehen!
6) Die Senktiefe für bündigen Abschluss ergibt sich aus der Summe der Maximalwerte von Kopfhöhe der
Schraube und Höhe der Unterlegteile sowie einer Zugabe von: 0,4 mm für M3 bis M6; 0,6 mm für M8
bis M20; 0,8 mm für M24 bis M27 und 1,0 mm ab M30.
Die Senktiefe auf der Mutternseite ist unter Einbeziehung des Überstandes des Schraubenendes in geeig-
neter Weise festzulegen.
7) t braucht nicht größer zu sein, als zur Herstellung einer spanend erzeugten und rechtwinklig zur Achse
TB 8-9 Konstruktionsmaße für Verbindungen mit Zylinder- und Senkschrauben (Auswahl aus
DIN-Normen) Gewindemaße s. TB 8-1. Maße für Sechskantmuttern, Scheiben und Durchgangs
löcher s. TB 8-8
Maße in mm
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
DIN EN 4762 1207 4762 11) 4762 1207 4762 4762
ISO 10642
DIN 6912 7984 6912 7984 6912 7984 6912 6912
8 7984
Kopfauflagefläche in mm2
Gewindelänge für l ≤ 125
Nennlängenbereich1)
Kopfdurchmesser
Innensechsrund
Schlüsselweite
Gewindelänge
Kopfhöhe
Gewinde
17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
10642 2009 10642 2009 10642 10642 2009 DIN EN
ISO
974T1 15065 74T1 15065 74T1 DIN
8
Senkdurchmesser8)
Schlüsselweite
Kopfhöhe
Gewinde
Reihe 1
Reihe 4
Reihe 5
Reihe 6
d2 d3 k5 k6 s3 l5 l6 d4 d4 d4 d4 d5 d5 ≈ t1 ≈ t1 d
6,72 5,5 1,86 1,65 2 8… 30 (25) 5…30 (30) 6,5 7 9 8 6,3 7,5 1,6 1,8 M 3
8,96 8,4 2,48 2,7 2,5 8… 40 (25) 6…40 (40) 8 9 10 10 9,4 10 2,6 2,4 M 4
11,2 9,3 3,1 2,7 3 8… 50 (30) 8…50 (45) 10 11 13 13 10,4 12,5 2,6 3,1 M 5
13,44 11,3 3,72 3,3 4 8… 60 (35) 8…60 (45) 11 13 15 15 12,6 14,5 3,1 3,6 M 6
17,92 15,8 4,96 4,65 5 10… 80 (45) 10…80 (45) 15 16 18 20 17,3 19 4,3 4,6 M 8
22,4 18,3 6,2 5 6 12…100 (50) 12…80 (45) 18 20 24 24 20 23,5 4,7 6 M10
26,88 – 7,44 – 8 20…100 (60) – 20 24 26 33 – 28 – 7 M12
– – 8,4 – – 25…100 (65) – 24 26 30 40 – 32 – 8 M14
33,6 – 8,8 – 10 30…100 (70) – 26 30 33 43 – 35 – 8,5 M16
40,32 – 10,16 – 12 35…100 (90) – 33 36 40 48 – 41,5 – 9,5 M20
– – – – – – – 40 43 48 58 – – – – M24
– – – – – – – 50 54 61 73 – – – – M30
8) Reihe 1: Schrauben nach DIN EN ISO 1207, DIN EN ISO 4762, DIN 6912, DIN 7984, DIN EN ISO 14579 und DIN EN ISO
14580 ohne Unterlegteile;
Reihe 4: Schrauben mit Zylinderkopf und Scheiben DIN EN ISO 7092 und DIN EN ISO 10673 Form S;
Reihe 5: Schrauben mit Zylinderkopf und Scheiben DIN EN ISO 7089, DIN EN ISO 7090 und DIN EN ISO 10673 Form S;
Reihe 6: Schrauben mit Zylinderkopf und Spannscheiben DIN 6796 und DIN 6908.
9) s. TB 8-8 unter 6).
10) auch für DIN EN ISO 2010, 1482, 1483, 7046, 7047, 7050, 7051, 14584, 14586, 14587, 15482, 15483
11) DIN EN ISO 14579: Die Abmessungen der Innensechsrundschrauben (Torx-Schrauben) sind identisch mit DIN EN ISO 4762,
Hydraulisches Anziehen ± 5% bis ± 17% kleinerer Wert für Schrauben lk/d ≥ 5 1,1 bis 1,4
reibungs- und torsionsfrei (Anwendung ab M20) größere kA-Werte bei kleineren lk/d
Schraubenverbindungen
8
148 Schraubenverbindungen
Gewinde
fertigung
Gewinde
Schmie-
trocken geölt MoS2 geölt trocken geölt trocken geölt trocken
rung
blank
blank
bis
– 0,20 – – – – – – –
Schraubenverbindungen 149
Oberfläche
Werkstoff
Fertigung
Schmie-
trocken geölt MoS2 geölt MoS2 geölt trocken geölt trocken geölt
rung
geschliffen
8
galvanisch
verzinkt
0,12 0,12
galvanisch
cadmiert
trocken
0,10 0,08
– bis – – – 0,10 bis 0,18 bis –
Gusseisen/
Temperguss
0,18 0,18
TB 8-12 (Fortsetzung)
d) Haftreibungszahlen in der Trennfuge (nach VDI-Richtlinie 2230)
Stoffpaarung Stahl-Stahl/ Stahl-Stahl1) Stahl-Stahl2) Stahl-GJL Stahl-GJL1) Stahl-GJS
GS
Haftreibungs trocken 0,1…0,3 0,15…0,40 0,04…0,15 0,11…0,24 0,26…0,31 0,1…0,23
zahl µT
geschmiert 0,07…0,12 0,06…0,1
8
TB 8-13 Richtwerte zur Vorwahl der Schrauben
Nenndurchmesser in mm für Schaftschrauben bei Kraft je Schraube1)
FB bzw. FQ in kN bis
Festigkeits- stat. axial 1,6 2,5 4 6,3 10 16 25 40 63 100 160 250
klasse dyn. axial 1 1,6 2,5 4,0 6,3 10 16 25 40 63 100 160
quer 0,32 0,5 0,8 1,25 2 3,15 5 8 12,5 20 31,5 50
4.6 6 8 10 12 16 20 24 27 33 – – –
4.8, 5.6 5 6 8 10 12 16 20 24 30 – – –
5.8, 6.8 4 5 6 8 10 12 14 18 22 27 – –
8.8 4 5 6 8 8 10 14 16 20 24 30 –
10.9 – 4 5 6 8 10 12 14 16 20 27 30
12.9 – 4 5 5 8 8 10 12 16 20 24 30
1) Für Dehnschrauben, bei exzentrisch angreifender Betriebskraft FB oder bei sehr großen Anziehfaktoren
sind die Durchmesser der nächsthöheren Laststufe zu wählen, bei sehr kleinen Anziehfaktoren die der
nächstkleineren.
Schraubenverbindungen 151
TB 8-14 Spannkräfte Fsp und Spannmomente Msp für Schaft- und Dehnschrauben bei ver-
schiedenen Gesamtreibungszahlen µges1)
Schaftschrauben Dehnschrauben (dT ≈ 0,9 d3)
Regel- µges Spannkraft Fsp Spannmoment Msp Spannkraft Fsp Spannmoment Msp
bzw. = µG in kN in Nm in kN in Nm
Feingewinde = µK bei Festigkeitsklasse2) bei Festigkeitsklasse2)
8.8 10.9 12.9 8.8 10.9 12.9 8.8 10.9 12.9 8.8 10.9 12.9
M5 0,08 7,6 11,1 13,0 4,4 6,5 7,6 5,3 7,8 9,1 3,1 4,5 5,3
0,10 7,4 10,8 12,7 5,2 7,6 8,9 5,1 7,6 8,9 3,6 5,3 6,2
0,12 7,2 10,6 12,4 5,9 8,6 10,0 5,0 7,3 8,6 4,1 6,0 7,0
0,14 7,0 10,3 12,0 6,5 9,5 11,2 4,8 7,1 8,3 4,5 6,6 7,7
M6 0,08 10,7 15,7 18,4 7,7 11,3 13,2 7,5 11,0 12,9 5,4 7,9 9,2
0,10 10,4 15,3 17,9 9,0 13,2 15,4 7,3 10,7 12,5 6,2 9,1 10,7
0,12 10,2 14,9 17,5 10,1 14,9 17,4 7,0 10,3 12,1 7,0 10,3 12,0
0,14 9,9 14,5 17,0 11,3 16,5 19,3 6,8 9,9 11,6 7,7 11,3 13,2
M8 0,08 19,5 28,7 33,6 18,5 27,2 31,8 13,8 20,3 23,8 13,1 19,2 22,5
0,10 19,1 28,0 32,8 21,3 31,8 37,2 13,4 19,7 23,1 15,2 22,3 26,1
0,12 18,6 27,3 32,0 24,6 36,1 42,2 13,0 19,1 22,3 17,1 25,2 29,5
0,14 18,1 26,6 31,1 27,3 40,1 46,9 12,5 18,4 21,5 18,9 27,8 32,5 8
M8 × 1 0,08 21,2 31,1 36,4 19,3 28,4 33,2 15,5 22,7 26,6 14,1 20,7 24,3
0,10 20,7 30,4 35,6 22,8 33,5 39,2 15,0 22,1 25,8 16,6 24,3 28,5
0,12 20,2 29,7 34,7 26,1 38,3 44,9 14,6 21,4 25,1 18,8 27,7 32,4
0,14 19,7 28,9 33,9 29,2 42,8 50,1 14,1 20,7 24,3 20,9 30,7 35,9
M10 0,08 31,0 45,6 53,3 35,9 52,7 61,7 22,1 32,5 38,0 25,6 37,6 44,0
0,10 30,3 44,5 52,1 42,1 61,8 72,3 21,5 31,5 36,9 29,8 43,7 51,2
0,12 29,6 43,4 50,8 47,8 70,2 82,2 20,8 30,5 35,7 33,6 49,4 57,8
0,14 28,8 42,3 49,5 53,2 78,1 91,3 20,1 29,5 34,6 37,1 54,5 63,8
M10 × 1,25 0,08 33,1 48,6 56,8 37,2 54,6 63,9 24,2 35,5 41,5 27,2 39,9 46,7
0,10 32,4 47,5 55,6 43,9 64,5 75,4 23,5 34,4 40,4 31,9 46,8 54,8
0,12 31,6 46,4 54,3 50,2 73,7 86,2 22,8 33,5 39,2 36,2 53,2 62,2
0,14 30,8 45,2 53,0 56,0 82,3 96,3 22,1 32,4 37,9 40,2 59,0 69,0
M12 0,08 45,2 66,3 77,6 62,7 92,0 108 32,3 47,5 55,6 44,9 65,9 77,1
0,10 44,1 64,9 75,9 73,5 108 126 31,4 46,1 54,0 52,3 76,8 89,8
0,12 43,1 63,3 74,1 83,6 123 144 30,4 44,7 52,3 59,1 86,8 102
0,14 41,9 61,6 72,1 93,1 137 160 29,4 43,1 50,6 65,3 95,9 112
M12 × 1,25 0,08 50,1 73,6 86,2 66,3 97,4 114 37,3 54,8 64,1 49,4 72,5 84,8
0,10 49,1 72,1 84,4 78,8 116 135 36,4 53,4 62,5 52,3 85,6 100
0,12 48,0 70,5 82,5 90,5 133 155 35,3 51,9 60,7 66,6 97,8 114
0,14 46,8 68,8 80,5 101 149 174 34,2 50,3 58,9 74,2 109 127
M14 0,08 62,0 91,0 106 99,6 146 171 44,5 65,3 76,4 71,5 105 123
0,10 60,6 88,9 104 117 172 201 43,2 63,4 74,2 83,4 122 143
0,12 59,1 86,7 101 133 195 229 41,8 61,4 71,9 94,3 138 162
0,14 57,5 84,4 98,8 148 218 255 40,4 59,4 69,5 104 153 179
M16 0,08 84,7 124 145 153 224 262 61,8 90,8 106 111 164 191
0,10 82,9 122 142 180 264 309 60,1 88,3 103 131 192 225
0,12 80,9 119 139 206 302 354 58,3 85,7 100 148 218 255
0,14 78,8 116 135 230 338 395 56,5 82,9 97,0 165 242 283
152 Schraubenverbindungen
TB 8-14 (Fortsetzung)
Schaftschrauben Dehnschrauben (dT ≈ 0,9 d3)
Regel- µges Spannkraft Fsp Spannmoment Msp Spannkraft Fsp Spannmoment Msp
bzw. = µG in kN in Nm in kN in Nm
Feingewinde = µK bei Festigkeitsklasse2) bei Festigkeitsklasse2)
8.8 10.9 12.9 8.8 10.9 12.9 8.8 10.9 12.9 8.8 10.9 12.9
M16 × 1,5 0,08 91,4 134 157 159 233 273 68,6 101 118 119 175 205
0,10 89,6 132 154 189 278 325 66,9 98,3 115 141 207 243
0,12 87,6 129 151 218 320 374 65,1 95,6 112 162 238 278
0,14 85,5 125 147 244 359 420 63,1 92,7 108 181 265 310
M20 0,08 136 194 227 308 438 513 100 142 166 225 320 375
0,10 134 190 223 363 517 605 97 138 162 264 376 440
0,12 130 186 217 415 592 692 94 134 157 300 427 499
0,14 127 181 212 464 661 773 91 130 152 332 473 554
M20 × 1,5 0,08 154 219 257 327 466 545 117 167 196 249 355 416
0,10 151 215 252 392 558 653 115 163 191 298 424 496
0,12 148 211 246 454 646 756 112 159 186 342 488 571
0,14 144 206 241 511 728 852 108 154 181 384 547 640
8 M24 0,08 196 280 327 529 754 882 143 204 239 387 551 644
0,10 192 274 320 625 890 1041 140 199 233 454 646 756
0,12 188 267 313 714 1017 1190 135 193 226 515 734 859
0,14 183 260 305 798 1136 1329 131 187 218 572 814 953
M24 × 2 0,08 217 310 362 557 793 928 165 235 274 422 601 703
0,10 213 304 355 666 949 1110 161 229 268 502 715 837
0,12 209 297 348 769 1095 1282 156 223 261 576 821 961
0,14 204 290 339 865 1232 1442 152 216 253 645 919 1075
1) Die Tabellenwerte gelten für eine 90%ige Ausnutzung der Mindestdehngrenze. Für andere Ausnutzungsgrade v sind
die Werte mit v/0,9 zu multiplizieren.
2) Für Schrauben anderer Festigkeitsklassen sind die Tabellenwerte im Verhältnis der Streck- bzw. 0,2%-Dehngrenzen
proportional umzurechnen.
Das Funktionsprinzip
Die Keilsicherungsscheiben haben auf der Innenseite Keilflächen und auf der Außenseite Radialrippen.
Der Winkel „α“ der Keilflächen ist größer als die Gewindesteigung „β“. Wenn die Schraube/Mutter
angezogen wird, prägen sich die Radialrippen formschlüssig in die Gegenauflage ein. Das Scheibenpaar
sitzt fest an seinem Platz und Bewegungen sind nur noch zwischen den aufeinanderliegenden
Keilflächen möglich. Schon bei geringster Drehung in Löserichtung erfolgt aufgrund der Keilwirkung
eine Erhöhung der Klemmkraft – die Schraube sichert sich somit selbst.
Direkt nach dem Anziehen setzt sich die Schraubenverbindung. Diese Setzerscheinungen werden
durch die Federwirkung der Nord-Lock Keilsicherungsfederscheiben® ausgeglichen.
Der Federeffekt (Fs) wirkt den Setzerscheinungen (L) der Schraubenverbindung entgegen und dadurch wird ein
Verlust der Klemmkraft in der Schraubenverbindung verhindert. Die Nord-Lock Keilsicherungsfederscheiben
bieten somit eine effektive Sicherung gegen Lösen bei Vibrationen und dynamischen Belastungen und gegen
Lockern aufgrund von Setzerscheinungen und Relaxation.
Die Vorteile
• Maximale Sicherheit für Schraubenverbindungen
• Sicherung durch Klemmkraft anstatt durch Reibung
• Erhalt der Klemmkraft bei Vibrationen, dynamischen Belastungen,
Setzerscheinungen und Relaxation
• Sicherungsfunktion auch bei Schmierung
• Schnelle und einfache Montage/Demontage
• Sicherungsfunktion bei hohen und niedrigen Vorspannkräften gewährleistet
• Gleicher Temperatureinsatz wie Schraube/Mutter
Nord-Lock GmbH
Tel +49 7363 9660 0
[email protected]
www.nord-lock.de
Schraubenverbindungen 153
TB 8-17 Beiwerte αb und k1 zur Ermittlung der Lochleibungstragfähigkeit im Stahl- und Alu-
miniumbau (EC3 und EC9)
Beiwert Innere Schrauben (Nieten) Randschrauben (-niet) jedoch
in Kraftrichtung p1 1 e1 αb ≤ RmS/Rm1)
αb = – αb =
3 · d0 4 3 · d0
und αb ≤ 1
für p1 ≥ 2,2 d0 für e1 ≥ 1,2 d0
senkrecht zur Kraft p2 e2 k1 ≤ 2,5
14243
richtung k1 = 1,4 · – 1,7 2,8 · – 1,7
d0 d0
k1 = min
empfohlen: p2 ≥ 3,0d0 p2
1,4 · – 1,7
interpolieren wenn: d0
2,4d ≤ p2 < 3,0d0
empfohlen: e2 ≥ 1,5d0
interpolieren wenn:
1,2d ≤ e2 < 1,5d0
Rand- und Lochabstände e1, e2, p1 und p2 siehe TB 7-2
d0 Lochdurchmesser
8 1) R
mS ≙ RmNiet bei Nietverbindungen
Stahl Gusseisen 3… 7
(z. B. C15, 35S20, E295) GS, GJMW 5…10
CuSn- und CuAl-Leg. 10…20
Stahl (z. B. C35) 10…15
Kunststoff „Turcite-A“1) 5…15
Kunststoff „Nylatron“2) …55
CuSn- und CuAl-Legierung Stahl (z. B. C35) 10…20
1) Hersteller:Busak + Luyken, Stuttgart-Vaihingen.
2) Gusspolyamid mit MoS2. Hersteller: Neff Gewindespindeln GmbH, Waldenbuch.
1) 2) wartungs- und geräuscharm, kein Spindelverschleiß, stick-slip-frei.
3) Hohe Werte bei aussetzendem Betrieb, hoher Festigkeit der Gleitpartner und niedriger
TB 9-1 Richtwerte für die zulässige mittlere Flächenpressung (Lagerdruck) pzul bei niedrigen
Gleitgeschwindigkeiten (z. B. Gelenke, Drehpunkte)
pzul wird durch die Verschleißrate des Lagerwerkstoffes bestimmt. ( )-Werte gelten für kurzzeitige
Lastspitzen
Bei Schwellbelastung gelten die 0,7-fachen Werte.
Zeile Gleitpartner (Lager-/Bolzenwerkstoff)1) pzul in N/mm2
bei Trockenlauf (wartungsfrei):
1 PTFE Composite2)/St 80 (250)
2 iglidur X3)/St gehärtet 150
3 iglidur G3)/St gehärtet 80
4 DU-Lager4)/St 60 (140)
5 Sinterbronze mit Festschmierstoff/St 80
6 Verbundlager (Laufschicht PTFE)/St 30 (150)
7 PA oder POM/St 20
8 PE/St 10
9 Sintereisen, ölgetränkt (Sint-B20)/St 8
bei Fremdschmierung:
10 Tokatbronze5)/St 100
11 St gehärtet/St gehärtet 25
12 Cu-Sn-Pb-Legierung/St gehärtet 40 (100)
13 Cu-Sn-Pb-Legierung/St 20
14 GG/St 5
15 Pb-Sn-Legierung/St 3 (20)
1) Harte und geschliffene Bolzenoberfläche (Ra ≈ 0,4 µm) günstig.
2) Kunststoffbeschichteter Stahlrücken. Hersteller: SKF.
3) Thermoplastische Legierung mit Fasern und Festschmierstoffen. Hersteller: igus GmbH, Bergisch Glad-
bach
4) Auf Stahlrücken (Buchse, Band) aufgesinterte Zinnbronzeschicht, deren Hohlräume mit PTFE und Pb
(genormter) Länge l1 = 100 mm, aus Automatenstahl (St): Bolzen DIN 1445–30h11×63×100–St.
Bolzen-, Stiftverbindungen und Sicherungselemente 157
TB 9-5 Pass- und Stützscheiben DIN 988 (Auswahl); Abmessungen in mm, Maßbild 9.11c
Lochdurchmesser d1 (D12) 13 14 15 16 17 18 19 20 22 22 25 25 26 28 30 32 35 36 37 40 42
Außendurchmesser d2 (d12) 19 20 21 22 24 25 26 28 30 32 35 36 37 40 42 45 45 45 47 50 52
Dicke s der Stützscheibe1) 1,5–0,05 2–0,05 2,5–0,05
Toleranzen der Passscheiben: –0,03 für s = 0,1 und 0,15; –0,04 für s = 0,2 und –0,05 für s ≥ 0,3.
Bezeichnung einer Passscheibe mit Lochdurchmesser d1 = 30 mm, Außendurchmesser d2 = 42 mm und Dicke
s = 1,2 mm: Passscheibe DIN 988 – 30 × 42 × 1,2.
Bezeichnung einer Stützscheibe (S) mit Lochdurchmesser d1 = 30 mm, Außendurchmesser d2 = 42 mm: Stützscheibe
DIN 988 – S 30 × 42.
158 Bolzen-, Stiftverbindungen und Sicherungselemente
TB 9-7 (Fortsetzung)
Sicherungsringe für Bohrungen (Regelausführung) DIN 472
Bohrungs Ring Nut8) Tragfähigkeit
durch
s3) a d2 5) m n Nut Ring
messer
FN6) FR7)
d1
max H13 min kN kN
16 1 3,8 16,8 1,1 1,2 3,4 5,5
19 1 4,1 20 1,1 1,5 5,1 6,8
22 1 4,2 23 1,1 1,5 5,9 8,0
24 1,2 4,4 25,2 1,3 1,8 7,7 13,9
26 1,2 4,7 27,2 1,3 1,8 8,4 13,85
28 1,2 4,8 29,4 1,3 2,1 10,5 13,3
32 1,2 5,4 33,7 1,3 2,6 14,6 13,8
35 1,5 5,4 37 1,6 3 18,8 26,9
40 1,75 5,8 42,5 1,85 3,8 27,0 44,6
42 1,75 5,9 44,5 1,85 3,8 28,4 44,7
47 1,75 6,4 49,5 1,85 3,8 31,4 43,5
52 2 6,7 55 2,15 4,5 42,0 60,3
55 2 6,8 58 2,15 4,5 44,4 60,3
62 2 7,3 65 2,15 4,5 49,8 60,9
68 2,5 7,8 71 2,65 4,5 54,5 121,5
72 2,5 7,8 75 2,65 4,5 58 119,2
9
75 2,5 7,8 78 2,65 4,5 60 118
80 2,5 8,5 83,5 2,65 5,3 74,6 120,9
85 3 8,6 88,5 3,15 5,3 79,5 201,4
90 3 8,6 93,5 3,15 5,3 84 199
95 3 8,8 98,5 3,15 5,3 88,6 195
100 3 9,2 103,5 3,15 5,3 93,1 188
110 4 10,4 114 4,15 6 117 415
120 4 11 124 4,15 6 127 396
130 4 11 134 4,15 6 138 374
140 4 11,2 144 4,15 6 148 350
150 4 12 155 4,15 7,5 191 326
160 4 13 165 4,15 7,5 212 321
170 4 13,5 175 4,15 7,5 225 349
DIN 471 umfasst Ringe von d1 = 3 bis 300 mm in der Regelausführung und von d1 = 15 bis 100 mm in der schweren
Ausführung.
Bei Umfangsgeschwindigkeiten der Wellen bis ∅ 100 mm ≤ 22 m/s und ∅ >100 mm ≤ 15 m/s ist das Aufspreizen der
Ringe für Wellen nicht zu befürchten. Genaue Ablösedrehzahlen siehe Norm.
DIN 472 umfasst Ringe von d1 = 8 bis 300 mm in der Regelausführung und von d1 = 20 bis 100 mm in der schweren
Ausführung.
Bezeichnung eines Sicherungsringes für Wellendurchmesser d1 = 30 mm und Ringdicke s = 1,5 mm: Sicherungsring
DIN 471 – 30 × 1,5.
Sicherungsringe werden im Regelfall phosphatiert und geölt (lfd. Nr. 1) oder brüniert und geölt (lfd. Nr. 2) geliefert
(nach Wahl des Herstellers).
Bezeichnung des Ringes mit phosphatiertem Überzug (lfd. Nr. 1): Sicherungsring DIN 471 – 30 × 1,5 – 1.
Für galvanische Überzüge gelten die Kurzzeichen nach DIN EN ISO 4042.
Bezeichnung des Ringes mit einem Überzug aus Zink (A), Schichtdicke 10 µm (9), keine Farbe (J): Sicherungsring
DIN 471 – 30 × 1,5 – A9J.
160 Bolzen-, Stiftverbindungen und Sicherungselemente
TB 9-7 (Fortsetzung)
Sicherungsscheiben für Wellen DIN 6799
Wellendurch Sicherungsscheibe Nut8) Tragfähigkeit
messerbereich Nut Scheibe
d1
s9) a d3 d2 m n FN6) FS7)
h11
Nenn-
von bis max maß min kN kN
6 8 0,7 4,11 11,3 5 0,74 1,2 0,90 1,15
7 9 0,7 5,26 12,3 6 0,74 1,2 1,10 1,35
8 11 0,9 5,84 14,3 7 0,94 1,5 1,25 1,80
9 12 1,0 6,52 16,3 8 1,05 1,8 1,42 2,50
10 14 1,1 7,63 18,8 9 1,15 2,0 1,60 3,00
11 15 1,2 8,32 20,4 10 1,25 2,0 1,70 3,50
13 18 1,3 10,45 23,4 12 1,35 2,5 3,10 4,70
16 24 1,5 12,61 29,4 15 1,55 3,0 7,00 7,80
20 31 1,75 15,92 37,6 19 1,80 3,5 10,00 11,00
25 38 2,0 21,88 44,6 24 2,05 4,0 13,00 15,00
32 42 2,5 25,8 52,6 30 2,55 4,5 16,50 23,00
Weitere Größen d2 < 5 mm s. Norm. Bei Umfangsgeschwindigkeit v > 12 m/s Gefahr des Ablösens durch Flieh-
9 krafteinwirkung. Ablösedrehzahl s. Norm.
Bezeichnung einer Sicherungsscheibe für Nutdurchmesser (Nennmaß) d2 = 15 mm: Sicherungsscheibe DIN 6799-15.
1) d4 = d1 + 2,1a.
2) d4 = d1 – 2,1a.
3) Dicke s ≤0,8 1…1,75 2…2,5 3 4 .
zul. Abw. –0,05 –0,06 –0,07 –0,08 –0,1
4) Nutdurchm. d2 ≤9,6 10,5…21 22,9…96,5 ≥101 .
Toleranzklasse h10 h11 h12 h13
5) Nutdurchm. d2 ≤23 25,2…103,5 ≥106 .
Toleranzklasse H11 H12 –H13
6) Tragfähigkeit der Nut bei ReL = 200 N/mm2 ohne Sicherheit gegen Fließen und Dauerbruch. Bei stat. Belastung
2fache Sicherheit gegen Bruch. Für abweichende Nuttiefen tʹ und Streckgrenzen RʹeL gilt:
tʹ RʹeL d1 – d2 t
FʹN = FN · · . Bei Sicherungsscheiben statt .
t 200 dʹ1 – d2 tʹ
7) Tragfähigkeit des Sicherungsringes bei scharfkantiger Anlage der andrückenden Teile. Stark verringerte Tragfähigkeit
bei Kantenabstand (Fase) siehe Norm.
8) Die Ausrundung r des Nutgrundes darf auf der Lastseite maximal 0,1 s betragen. Bewährte Nutausführungen
s. Bild 9.12.
9) zul. Abweichung: s ≤ 0,9: ±0,02, s ≥1,0: ±0,03.
Elastische Federn
10
TB 10-1 Festigkeitswerte von Federwerkstoffen in N/mm2 (Auswahl)
Federart Werkstoff und E-Modul statische dynamische
Behandlungszustand G-Modul1) Festigkeitswerte Festigkeitswerte
Blattfedern Federstahl, warmgewalzt E=206 000 σbzul = 0,7 Rm
DIN EN 10089 G=78500 Rm s. TB 10-5 nach Hersteller
Stahlbänder für Federn, kalt E=206 000 σbzul = 0,7 Rm angaben
gewalzt DIN EN 10132-4 G=78000 Rm s. TB 10-4
Drehfedern runder Federstahldraht nach s. Druck σbzul = 0,7 Rm
DIN EN 10270-1 bis -3 federn Rm s. TB 10-3 σ h ≤ σH
σH nach TB 10-8
Federstahl, warmgewalzt E=206000 σbzul = 0,7 Rm
vorzugsweise
DIN EN 10089 G=78500 Rm s. TB 10-5
Drahtsorte DH
Drähte aus Kupferlegierungen s. TB 10-6 verwenden
DIN EN 12166 Rm s. TB 10-6
TB 10-3 Zugfestigkeitswerte für Federstahldraht nach DIN EN 10270-1 bis DIN EN 10270-3
bei statischer Beanspruchung
a) patentiert gezogene unlegierte Federstähle b) ölschlussvergütete Federstähle Drahtsorte FD
2600 2600
2500 2500
2400 2400
2300 2300
2200 2200
2100 2100
Zugfestigkeit Rm in N/mm2
Zugfestigkeit Rm in N/mm2
2000 2000
1900 1900
SL Rm 1720 – 660 · lgd FDSiCrV
1800 SM, DM Rm 1980 – 740 · lgd 1800
1700 SH, DH Rm 2220 – 820 · lgd 1700
1600 FDSiCr
1600
1500 1500
1400 FDCrV
1400
1300 1300 FDC
SH, DH 1200
1200
1100 SL SM, DM 1100
1000 1000
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18
Drahtdurchmesser d in mm Drahtdurchmesser d in mm
1900
1800
1700 TDCrV
VDCrV TDSiCr
1600 VDSiCr
1500 TDC
VDC
1400
1300
1200
1100
1000
0 2 4 6 8 10
Drahtdurchmesser d in mm
164 Elastische Federn
TB 10-4 Kaltgewalzte Stahlbänder aus Federstählen nach DIN EN 10132-4 und nach DIN EN
10151 (Auszug)
Stahlsorte weichgeglüht (+A) oder weichgeglüht kaltgewalzt vergütet
nach DIN EN 10132-4 und leicht nachgewalzt (+LC) (+CR) (+QT)
Rp0,2 Rm Rm Rm
Kurzname Werk- N/mm2 N/mm2 N/mm2 N/mm2
stoff- max. max. max.
nummer
C55S 1.1204 480 600 1070 1100…1700
C60S 1.1211 495 620 1100 1150…1750
C67S 1.1231 510 640 1140 1200…1900
C75S 1.1248 510 640 1170 1200…1900
C85S 1.1269 535 670 1190 1200…2000
C100S 1.1274 550 690 1200 1200…2100
56Si7 1.5026 600 740 1200…1700
51CrV4 1.8159 550 700 1200…1800
75Ni8 1.5634 540 680 1200…1800
102Cr6 1.2067 590 750 1300…2100
nach DIN EN 10151, Stähle kaltgewalzt und wärmebehandelt, nichtrostend
E-Modul1) G-Modul1) Verfügbare Zugfestigkeitsstufen
10 kN/mm2 kN/mm2 (Auswahl)2)
+C850 +C1300 +C1700
X5CrNi18-10 1.4301 185/190 65/68 850…1000 1300…1500
X10CrNi18-8 1.4310 180/185 70/73 850…1000 1300…1500 1700…1900
X11Cr- 1.4369 190/200 73/78 850…1000 1300…1500
NiMnN19-8-6
X5CrNiMo17-12-2 1.4401 175/180 68/71 850…1000 1300…1500
X7CrNiAl17-7 1.4568 190/200 73/78 850…1000 1300…1500 1700…1900
1) Werte nach DIN EN 10270-3 für Lieferzustand/Zustand HT bzw. nach DIN EN 10151 für Lieferzustand/kaltgewalz-
ten und wärmebehandelten Zustand. Die Werte gelten für eine mittlere Zugfestigkeit von 1800 N/mm2. Bei einem Rm
von 1300 N/mm2 liegen die Werte beim E-Modul um 8 kN/mm2, beim G-Modul um 3 kN/mm2, niedriger. Zwischen-
werte interpolierbar.
2) Zugfestigkeit Rm in N/mm2 im kaltverfestigten Zustand. Die Norm enthält die Zugfestigkeitsstufen +C700, +C850,
+C1000, +C1150, +C1300, +C1500, +C1700, +C1900
Elastische Federn 165
TB 10-5 Warmgewalzte Stähle für vergütbare Federn nach DIN EN 10089 (Auszug)
Stahlsorte A Rp0,2 Rm Anwendungsbeispiele
Kurzname Werkstoff- % N/mm2 N/mm2 nach Deutsche Edelstahlwerke
nummer min. min.
38Si7 1.5023 8 1150 1300…1600 Federringe allgemein, Spannmittel für
den Oberbau
46Si7 1.5024 7 1250 1400…1700 Tellerfedern, Blattfedern allgemein
56Si7 1.5026 6 1300 1450….1750 Blattfedern allgemein, Schraubenfedern,
Tellerfedern
55Cr3 1.7176 3 1250 1400…1700 Vorwiegend für kaltgeformte Drehfedern
bis d = 24 mm
54SiCr6 1.7102 6 1300 1450….1750 Basislegierung für ölschlußvergütete
Feder- und Ventilfederdrähte, Fahrzeug-
tragfedern, Ventilfedern, Federspeicher-
bremsen
56SiCr7 1.7106 6 1350 1500…1800 wie 54SiCr6
61SiCr7 1.7108 5,5 1400 1550…1850 wird auf höhere Festigkeiten vergütet
51CrV4 1.8159 6 1200 1350…1650 Draht und Stabstahl bis dmax = 40 mm für
kalt- und warmgeformte Zug- und
Druckfedern, Drehfedern (Stabilisatoren)
54SiCrV6 1.8152 5 1600 1650…1950 wie 54SiCr6
der V-Zusatz ermöglicht höhere Vergü- 10
tungsfestigkeiten
60SiCrV7 1.8153 5 1650 1700…2000 wie 54SiCr6
der gleichzeitig erhöhte C-Gehalt ermög-
licht extrem hohe Vergütungsfestigkeiten
46SiCrMo6 1.8062 6 1400 1550…1850
52CrMoV4 1.7701 6 1300 1450…1750 Stabstahl d > 40 mm, sonst wie 51CrV4
(bessere Durchhärtbarkeit)
TB 10-9 (Fortsetzung)
b) Tellerfedern der Reihe B mit De/t ≈ 28, h0/t ≈ 0,75
Gruppe De Di t bzw. (tʹ) h0 F0,75 σIII σOM
h12 H12
l0 = t + h0 s0,75 = 0,75 · h0 s = h0
mm mm mm mm N N/mm2 N/mm2
1 8 4,2 0,3 0,25 118 1312 –1505
10 5,2 0,4 0,3 209 1281 –1531
12,5 6,2 0,5 0,35 294 1114 –1388
14 7,2 0,5 0,4 279 1101 –1293
16 8,2 0,6 0,45 410 1109 –1333
18 9,2 0,7 0,5 566 1114 –1363
20 10,2 0,8 0,55 748 1118 –1386
22,5 11,2 0,8 0,65 707 1079 –1276
25 12,2 0,9 0,7 862 1023 –1238
28 14,2 1 0,8 1107 1086 –1282
2 31,5 16,3 1,25 0,9 1913 1187 –1442
35,5 18,3 1,25 1 1699 1073 –1258
40 20,4 1,5 1,15 2622 1136 –1359
45 22,4 1,75 1,3 3646 1144 –1396
50 25,4 2 1,4 4762 1140 –1408
56 28,5 2 1,6 4438 1092 –1284
63 31 2,5 1,75 7189 1088 –1360
71 36 2,5 2 6725 1055 –1246
80 41 3 2,3 10518 1142 –1363
90 46 3,5 2,5 14161 1114 –1363
100 51 3,5 2,8 13070 1049 –1235
112 57 4 3,2 17752 1090 –1284
125
140
64
72
5
5
3,5
4
29908
27920
1149
1101
–1415
–1293
10
160 82 6 4,5 41008 1109 –1333
180 92 6 5,1 37502 1035 –1192
3 200 102 8 (7,5) 5,6 76378 1254 –1409
225 112 8 (7,5) 6,5 70749 1176 –1267
250 127 10 (9,4) 7 119050 1244 –1406
168 Elastische Federn
TB 10-9 (Fortsetzung)
c) Tellerfedern der Reihe C mit De/t ≈ 40, h0/t ≈ 1,3
Gruppe De Di t bzw. (tʹ) h0 F0,75 σIII σOM
h12 H12
l0 = t + h0 s0,75 = 0,75 · h0 s = h0
mm mm mm mm N N/mm2 N/mm2
1 8 4,2 0,2 0,25 39 1034 –1003
10 5,2 0,25 0,3 58 965 –957
12,5 6,2 0,35 0,45 151 1278 –1250
14 7,2 0,35 0,45 123 1055 –1018
16 8,2 0,4 0,5 154 1009 –988
18 9,2 0,45 0,6 214 1106 –1052
20 10,2 0,5 0,65 254 1063 –1024
22,5 11,2 0,6 0,8 426 1227 –1178
25 12,2 0,7 0,9 600 1259 –1238
28 14,2 0,8 1 801 1304 –1282
31,5 16,3 0,8 1,05 687 1130 –1077
35,5 18,3 0,9 1,15 832 1078 –1042
40 20,4 1 1,3 1017 1063 –1024
2 45 22,4 1,25 1,6 1891 1253 –1227
50 25,4 1,25 1,6 1550 1035 –1006
56 28,5 1,5 1,95 2622 1218 –1174
63 31 1,8 2,35 4238 1351 –1315
71 36 2 2,6 5144 1342 –1295
80 41 2,25 2,95 6613 1370 –1311
90 46 2,5 3,2 7684 1286 –1246
100 51 2,7 3,5 8609 1235 –1191
112 57 3 3,9 10489 1218 –1174
10 125
140
64
72
3,5
3,8
4,5
4,9
15416
17195
1318
1249
–1273
–1203
160 82 4,3 5,6 21843 1238 –1189
180 92 4,8 6,2 26442 1201 –1159
200 102 5,5 7 36111 1247 –1213
3 225 112 6,5 (6,2) 7,1 44580 1137 –1119
250 127 7 (6,7) 7,8 50466 1116 –1086
Hinweis: Für Federn der Reihe A kann eine annähernd gerade Kennlinie angenommen werden, für die Reihen B und C
ergibt sich ein degressiver Kennlinienverlauf, siehe TB 10-11c. In den Tabellen ist die größte rechnerische Zugspannung
angegeben, die an Stelle II (σII = σ0,75) oder Stelle III (σIII = σ0,75) auftreten kann. Rechnerische Druckspannung σOM am
oberen Mantelpunkt des Einzeltellers s. Lehrbuch Bild 10-21.
TB 10-10 Empfohlenes Spiel zwischen Bolzen bzw. Hülse und Tellerfeder nach DIN 2093
Di bzw. Da Spiel Di bzw. Da Spiel
≤16 mm ≈ 0,2 mm >31,5…50 mm ≈ 0,6 mm
>16…20 mm ≈ 0,3 mm >50…80 mm ≈ 0,8 mm
>20…26 mm ≈ 0,4 mm >80…140 mm ≈ 1,0 mm
>26…31,5 ≈ 0,5 mm >140…250 mm ≈ 1,6 mm
Elastische Federn 169
1 = 1,5
h o/t he C 1, 3
ei
0,9
2093–R
IN
0,8 e rn D 1 10
Fed
75
0,7
h e B 0, ,
i
e 0 0
4
0,6 3–R h A
2 3Ri
e
209 09
F/Fc
–e
0,5 N
Fed Feder
r
0,4
0,3
0,2
0,1
0
0 0,25 0,5 0,75 1
s / ho
Hinweis: Bei Tellerfedern mit Auflageflächen ist h0/t durch K4 ∙ h’0/t’ zu ersetzen.
170 Elastische Federn
1400 1400
a
1200 b 1200 a
Spannung su , s0 in N/mm2
Spannung su , s0 in N/mm2
1000 1000 b
c c
800 800
600 600
400 Tellerdicke t in mm 400 Tellerdicke t in mm
200 a kleiner 1,25 200 a kleiner 1,25
b ab 1,25 bis 6 b ab 1,25 bis 6
c über 6 bis 14 c über 6 bis 14
0 0
0 200 400 600 800 1000 1200 1400 0 200 400 600 800 1000 1200 1400
Spannung su in N/mm2 Spannung su in N/mm2
1400 1100
Tellerdicke t in mm
1200 1000 a kleiner 1,25
Spannung sSch in N/mm2
b ab 1,25 bis 6
Spannung su , s0 in N/mm2
10 1000 a
b 900 c über 6 bis 14
800 c
800
a, b
600 700
c
400 Tellerdicke t in mm 600
200 a kleiner 1,25
b ab 1,25 bis 6 500105 5·105 106 2·106
c über 6 bis 14
0 Lastspiele N
0 200 400 600 800 1000 1200 1400
Spannung su in N/mm2
TB 10-15 Druckfedern
10
a) Zulässige Schubspannung bei Blocklänge b) Spannungsbeiwert
nach DIN EN 13906-1 für warmgeformte
Druckfedern aus Stählen nach DIN EN 10089
172 Elastische Federn
800 3
in
64
er
ess
hm
u rc
600
kO
htd
Oberspannung
Dra
400
200 Federstahldraht
X10CrNi18-8
00 200 400 600 800 1000 N / mm 2
Unterspannung kU
174 Elastische Federn
Für Federn aus Federstahl nach DIN EN 10270 wird die Knicklänge Lk = L0 – sk mit
È 2˘
0,5 Í 1- G / E Ê p ◊ Dˆ ˙
sk = L0 1- 1- (v = 0,3 für Stahl)
1- G / E Í 0,5 + G / E ÁË v ◊ L0 ˜¯ ˙
Î ˚
TB 10-21 Korrekturfaktoren zur Ermittlung der inneren Schubspannung bei Zugfedern nach
DIN EN 13906-2 bei statischer Beanspruchung
α1 Wickeln auf Wickelbank
α2 Winden auf Federwindeautomat
10
Achsen, Wellen und Zapfen
11
Maße in mm
Durchmesser d 6 7 8 9 10 11 12 14 16 19 20 22 24 25 28
lang 16 20 23 30 40 50 60
Länge l
kurz – – 15 18 28 36 42
Toleranzklasse1) k6
Rundungsradius R2) 0,6 1
Durchmesser d 30 32 35 38 40 42 45 48 50 55 60 65 70 75 80
Länge l lang 80 110 140 170
kurz 58 82 105 130
Toleranzklasse1) k6 m6
Rundungsradius R1) 1 1,6
1) Andere Tolanzen sind in der Bezeichnung anzugeben.
2) Die Rundungsradien sind max. Werte: an Stelle der Rundungen können auch Freistriche nach DIN 509
Maße in mm
Durchmesser d1 6 7 8 9 10 11 12 14 16 19 20 22 24 25 28
Kegel- lang 10 12 15 18 28 36 42
länge l2 kurz – – – – 16 22 24
Gewindelänge l3 6 8 8 12 14 18
Gewinde d2 M4 M6 M8×1 M10×1,25 M12×1,25 M16×1,5
Passfeder1) b×h – 2×2 3×3 4×4 5×5
Nuttiefe t1 lang – 1,6 1,7 2,3 2,5 3,2 3,4 3,9 4,1
kurz – – – – 2,2 2,9 3,1 3,6 3,6
Durchmesser d1 30 32 35 38 40 42 45 48 50 55 60 65 70 75 80
Kegel- lang 58 82 105 130
länge l2 kurz 36 54 70 90
Gewindelänge l3 22 28 35 40
Gewinde d2 2)
M20×1,5 M24×2 M30×2 M36×3 M42×3 M48×3
Passfeder1) b × h 5×5 6×6 10×8 12×8 14×9 16×10 18×11 20×12
Nuttiefe t1 lang 4,5 5 7,1 7,6 8,6 9,6 10,8
11 kurz 3,9 4,4 6,4 6,9 7,8 8,8 9,8
1) Passfedernach DIN 6885-1.
2) Gewinde M56×4.
Bezeichnung eines langen kegeligen Wellenendes mit Passfeder und Durchmesser d1 = 40 mm:
Wellenende DIN 1448 – 40 × 82.
TB 11-3 Flächenmomente 2. Grades und Widerstandsmomente für häufig vorkommende Wellenquerschnitte (ca.-Werte)
Wellenquerschnitt Biegung Torsion
Ib Wb It Wt
π π π π
· d4 · d3 · d4 · d3
64 32 32 16
Achsen, Wellen und Zapfen
π π D 4 – d4 π π D 4 – d4
· (D4 – d4) · · (D4 – d4) ·
64 32 D 32 16 D
0,1 · d4 0,2 · d3
d 21 2
0,05 · d 21 · (d 21 – 24 · e 21) 0,1 · (d – 24 · e 21) 0,1 · d 21 · (d 21 – 24 · e 21) 0,162 · d 31
d2 1
11
178 Achsen, Wellen und Zapfen
Maße in mm
empfohlene Zuordnung zum Durchmesser d1
übliche Beanspruchung mit erhöhter Wechselfestigkeit
>1,6 >3 >10 >18 >80 >18 >50 > 80 >125
d1 ≤3 ≤18 ≤18 ≤80 ≤50 ≤80 ≤125
R1 0,2 0,4 0,6 0,8 1,2 1,2 1,6 2,5 4
t1 0,1 0,2 0,3 0,4 0,2 0,3 0,4 0,5
f1 1 2 2,5 4 2,5 4 5 7
≈g 0,9 1,1 1,4 2,3 3,4 2 3,1 4,8 6,4
t2 0,1 0,2 0,3 0,1 0,2 0,3
Bezeichnung eines Freistiches Form E mit Halbmesser R1 = 0,4 mm und Tiefe t1 = 0,2 mm: Freistich DIN 509 – E0,4 × 0,2.
11
Achsen, Wellen und Zapfen 179
a) zulässige Neigungen
Anwendungsfall αzul
Gleitlager mit feststehenden Schalen 3 · 10–4
Gleitlager mit beweglichen Schalen und starre Wälzlager 10 · 10–4
unsymmetrische oder fliegende Anordnung von Zahnrädern d1/(b1/2) · 10–4
b) zulässige Durchbiegungen
Anwendungsfall fzul
Allgemeiner Maschinenbau l/3000
Werkzeugmaschinenbau l/5000
Zahnradwellen (unterhalb des Zahnrades) mn/100
Schneckenwellen, Schnecke vergütet mn/100
Schnecke gehärtet mn/250
11
180 Achsen, Wellen und Zapfen
TB 11-6 Stützkräfte und Durchbiegung bei Achsen und Wellen von gleichbleibendem Querschnitt
Belastungsfall Auflagerkräfte Biegemomente
11
4
6
Achsen, Wellen und Zapfen 181
TB 11-6 (Fortsetzung)
Gleichung der Biegelinie Durchbiegung Neigungswinkel
11
182 Achsen, Wellen und Zapfen
TB 11-7 Kenngrößen für die Verformungsberechnung für Achsen und Wellen mit Querschnitts-
veränderung bei Belastungen links (a) bzw . rechts (b) von der Lagerstelle
Belastungsfall Durchbiegung fA, Neigungswinkel αʹ
1), 2), 3)
!
6; 79 F a2x a3x − a2x
fA = C1 4
+ 4
+ ::: + ’0 a 0
E da2 da3
y y y
!1), 2), 3)
10; 19 F a2 a3 − a2
’ =
0
C2 4
+ 4
+ :::
E da2 da3
!
6; 79 F a1x − a0x a2x − a1x a3x − a2x
fA = C1 4
+ 4
+ 4
+ ::: − ’0 a 0
E da1 da2 da3
y y y y y y
!1), 2), 3), 4)
10; 19 F a1 − a0 a2 − a1 a3 − a2
’0 = C2 4
+ 4
+ 4
+ :::
E da1 da2 da3
1) bei weiteren Absätzen sind die Gleichungen entsprechend zu ergänzen; für den zweiten Freiträger sind
die Bezeichnungen nach Bild 11-26 und Gl . (11 .26b) zu verwenden .
2) bei Belastung durch eine Radialkraft F = F gilt: C = C = 1, x = 3, y = 2 .
r 1 2
3) bei Belastung durch eine Axialkraft F = F gilt: C = r, C = 2r, x = 2, y = 1 .
11 a
r A
1 2
4) bei Belastung durch die Lagerkraft ist für F = F einzusetzen, ansonsten siehe 2) .
Elemente zum Verbinden von Wellen und Naben
12
TB 12-1 Welle-Nabe-Verbindungen (Richtwerte für den Entwurf)
a) Nabenabmessungen D und L (d = Wellendurchmesser)
Verbindungsart Nabendurchmesser D Nabenlänge L
GJL Stahl, GS GJL Stahl, GS
Passfederverbindung (2,0…2,2) d (1,8…2,0) d (1,6…2,1) d (1,1…1,4) d
Keilwelle, Zahnwelle (1,8…2,0) d1 (1,8…2,0) d1 (1,0…1,3) d1 (0,6…0,9) d1
zylindr. Pressverband, (2,2…2,6) d (2,0…2,5) d (1,2…1,5) d (0,8…1,0) d
Kegelpressverband,
Polygon-Festsitz
Spannverbindung, Klemm-, (2,0…2,2) d (1,8…2,0) d (1,6…2,0) d (1,2…1,5) d
Keilverbindung,
Polygon-Schiebesitz
Die Werte für Keilwelle und Kerbverzahnung gelten bei einseitig wirkendem T für leichte Reihe, bei mitt-
lerer Reihe ≈70%, bei schwerer Reihe ≈45% der Werte annehmen (d1 = „Kerndurchmesser“).
Bei gößeren Scheiben oder Rädern mit seitlichen Kippkräften ist die Nabenlänge noch zu vergrößern.
Allgemein gelten die größeren Werte bei Werkstoffen geringerer Festigkeit, die kleineren Werte bei Werk-
stoffen mit höherer Festigkeit.
Maße in mm
Wellen Nutenkeile und Federn Flach- und Hohlkeile
durch Breite Wellen- Nabennuttiefe Radius Flach Hohlkeile Wellen- Naben
messer × Nuttie- für Pass keile Breite abfla- nuttiefe
d Höhe fe feder Breite × chung
Keile Federn × Höhe
Höhe
über…bis b×h t1 t2 t2 rmax b×h b×h t1 t2
10… 12 4× 4 2,5 1,2 1,8 0,25 – – – –
12… 17 5× 5 3 1,7 2,3 0,4 – – – –
17… 22 6× 6 3,5 2,2 2,8 0,4 – – – –
22… 30 8× 7 4 2,4 3,3 0,4 8× 5 8 × 3,5 1,3 3,2
30… 38 10 × 8 5 2,4 3,3 0,6 10 × 6 10 × 4 1,8 3,7
38… 44 12 × 8 5 2,4 3,3 0,6 12 × 6 12 × 4 1,8 3,7
44… 50 14 × 9 5,5 2,9 3,8 0,6 14 × 6 14 × 4,5 1,4 4,0
50… 58 16 × 10 6 3,4 4,3 0,6 16 × 7 16 × 5 1,9 4,5
58… 65 18 × 11 7 3,4 4,4 0,6 18 × 7 18 × 5 1,9 4,5
65… 75 20 × 12 7,5 3,9 4,9 0,8 20 × 8 20 × 6 1,9 5,5
12 75… 85 22 × 14 9 4,4 5,4 0,8 22 × 9 22 × 7 1,8 6,5
85… 95 25 × 14 9 4,4 5,4 0,8 25 × 9 25 × 7 1,9 6,4
95…110 28 × 16 10 5,4 6,4 0,8 28 × 10 28 × 7,5 2,4 6,9
110…130 32 × 18 11 6,4 7,4 0,8 32 × 11 32 × 8,5 2,3 7,9
130…150 36 × 20 12 7,1 8,4 1,2 36 × 12 36 × 9 2,8 8,4
150…170 40 × 22 13 8,1 9,4 1,2 40 × 14 – 4,0 9,1
170…200 45 × 25 15 9,1 10,4 1,2 45 × 16 – 4,7 10,4
Bezeichnung einer Passfeder Form A mit Breite b = 10 mm, Höhe h = 8 mm und Länge l = 50 mm nach
DIN 6885: Passfeder DIN 6885 – A10 × 8 × 50.
TB 12-2 (Fortsetzung)
c) Lastverteilungsfaktor Kλ (Richtwerte)1)
c) Lastverteilungsfaktor Kλ (Richtwerte)1)
ltr /d
ltr /d
1,6 1,0
dukle Werkstoffe
1,5 duktile Werkstoffe
fL 1,4 fL = 1,8 – 0,1 · lg (NL ) fW 0,5
1,3
1,2
spröde Werkstoffe
1,1 0,2 fW = 2 · NW–0,1
spröde Werkstoffe
1,0 fL = 1,6 – 0,1 · lg (NL )
0,9 0,1
10 2 10 3 10 4 10 5 10 6 10 7 10 8 10 2 10 3 10 4 10 5 10 6 10 7 10 8 10 9 10 10
Häufigkeit der Lastspitzen NL Häufigkeit der Lastrichtungswechsel NW
12
f) empfohlene Passungen bzw. Toleranzen
f1) Passung Wellen- und Nabendurchmesser
Anordnung der Nabe Passung bei
Einheitsbohrung Einheitswelle
auf längeren Wellen, fest H7/j6 J7/h6, h8, h9
auf Wellenenden, fest H7/k6, m6 K7, M7/h6, N7/h8
auf Wellen, verschiebbar H7/h6, j6 H7, J7/h6, h8
TB 12-3 Keilwellen-Verbindungen
a) Abmessungen (n = Anzahl der Keile)
Maße in mm
Leichte Reihe DIN ISO 14 Mittlere Reihe DIN ISO 14 Schwere Reihe DIN 5464
(Auszug) (Auszug) (Auszug)
Zentrierung n d D b Zentrierung n d D b Zentrierung n d D b
Innen- 23 26 6 Innen- 11 14 3 Innen- 16 20 2,5
Zentrierung 6 26 30 6 Zentrierung 13 16 3,5 oder 18 23 3
28 32 7 16 20 4 Flanken 21 26 3
18 22 5 zentrierung 23 29 4
Innen- oder 32 36 6 6
21 25 5 26 32 4
Flanken- 36 40 7 10
23 28 6 28 35 4
zentrierung 42 46 8
26 32 6 32 40 5
8 46 50 9
28 34 7 36 45 5
52 58 10
42 52 6
56 62 10 Innen- oder 32 38 6
46 56 7
62 68 12 Flanken- 36 42 7
zentrierung 42 48 8 Flanken- 52 60 5
72 78 12
8 46 54 9 zentrierung 56 65 5
82 88 12 16
52 60 10 62 72 6
10 92 98 14
56 65 10 72 82 7
102 108 16
62 72 12
112 120 18 82 92 6
72 82 12 92 102 7
Bezeichnungsbeispiel Nabe: 20
82 92 12 102 115 8
Keilnaben-Profil DIN ISO
10 92 102 14 112 125 9
14-8 × 62 × 72.
102 112 16
Bezeichnungsbeispiel Welle:
112 125 18
Keilwellen-Profil DIN ISO
14-8 × 62 × 72.
b) Toleranzen für Nabe und Welle (Profil nach DIN ISO 14)
12 Toleranzen für die Nabe Toleranzen für die Welle
Nach dem Nach dem
Räumen nicht Räumen
behandelt behandelt
b d D b d D b d D Einbauart
H9 H7 H10 H11 H7 H10 d10 f7 a11 Gleitsitz
f9 g7 a11 Übergangssitz
h10 h7 a11 Festsitz
TB 12-4 Zahnwellenverbindungen
a) Passverzahnung mit Kerbflanken nach DIN 5481 (Auszug)
Maße in mm
Nenn Nenn- Fuß- Nenn- Fuß- Teil- Zähne-
durch maß kreis maß kreis kreis zahl
messer
d1 × d2 d1 A11 d2 d3 a11 d4 d5 z
8 × 10 8,1 9,93 10,1 8,25 9 28
10 × 12 10,1 12,01 12 10,16 11 30
12 × 14 12 14,19 14,2 12,02 13 31
15 × 17 14,9 17,32 17,2 14,9 16 32
17 × 20 17,3 20,02 20 17,33 18,5 33
21 × 24 20,8 23,8 23,9 20,69 22 34
26 × 30 26,5 30,03 30 26,36 28 35
30 × 34 30,5 34,18 34 30,32 32 36
36 × 40 36 40,23 39,9 35,95 38 37
40 × 44 40 44,34 44 39,72 42 38
45 × 50 45 50,34 50 44,86 47,5 39
50 × 55 50 55,25 54,9 49,64 52,5 40 1) Flankenwinkel
γ ≈ 47…51° mit
55 × 60 55 60,42 60 54,69 57,5 42
wachsendem Nenndurchmesser.
c) maximale Fügetemperatur 12
Werkstoff der Nabe Fügetemperatur
°C
Baustahl niedriger Festigkeit
Stahlguss 350
Gusseisen mit Kugelgrafit
Stahl oder Stahlguss vergütet 300
Stahl randschichtgehärtet 250
Stahl einsatzgehärtet oder
200
hochvergüteter Baustahl
190 Elemente zum Verbinden von Wellen und Narben
10 E in N/mm2 v
9 2 2 Stahl 210000 0,3
8 K = EA 1 + QI2 - nI + 1 + QA2 + nA
E 1-Q
I I 1 - QA EN-GJS-500-7 169000 0,25
7
EN-GJL-200 100000 0,25
6
CuSn-Gussleg. 95000 0,36
5 Al-Knetleg. 70000 0,32
4
Hilfsgröße K
1
2 2
3 Nabe aus
1 Stahl
1,5 5 4 2 EN-GJS-500-7
3 EN-GJL-200
4 CuSn-Gussleg.
5 Al-Knetleg.
1
0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1
Durchmesserverhältnis QA = DF /DAa
TB 12-9 (Fortsetzung)
c) Spannsatz DOBIKON 1012 d) Schrumpfscheibe HSD Baureihe 22
Ra < 3,2 mm
Ra < 3,2 mm
l
DF H7/h6
DF > 160
d H7/f7
H7/g6
D
Abmessungen übertragbar Pressung Schrauben Abmessungen übertragbar Schrauben
Welle Nabe
DF D L1 L2 T Fa pw pN MA DF d D l H T FA MA
mm mm mm mm Nm kN N/mm2 Nm mm mm mm mm mm Nm kN Nm
25 55 40 46 840 67 297 101 24 270 23
28 55 40 46 940 67 265 101 25 30 60 16 20 320 25 M6 12
M6 17 26 360 28
30 55 40 46 1000 67 248 101
35 60 54 60 1300 74 165 87 27 36 440 32
40 75 54 62 2900 145 282 116 30 38 72 18 22 610 41 M8 29
45 75 54 62 3260 145 251 116 33 820 50
50 80 64 72 4150 165 200 98 34 44 690 41
M8 41
55 85 64 72 5150 186 205 104 35 40 80 20 24 770 44 M8 29
60 90 64 72 6200 207 202 106 37 920 50
65 95 64 72 6750 207 187 100
38 1110 58
70 110 78 88 11500 329 223 114 40 50 90 22 26 1290 65 M8 29
80 120 78 88 14500 362 215 115 M10 83 42 1510 71
90 130 78 88 17800 390 208 115 42 1230 59
12 100 145 100 112 26300
110 155 100 112 31800
527 200
575 198
107
110 M12 145
45
48
55 100 23 29 1530
1860
68
78
M8 29
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26280-8_37
70 130 200 201 233 100 41 6 M12 × 80 1700 1700 22 0,108 23,6
Kupplungen und Bremsen
80 145 224 221 261 110 41 8 M12 × 80 1600 2650 32 0,179 31,2
90 164 250 281 281 120 54 8 M16 × 100 1500 4120 32 0,332 45
100 180 280 261 301 130 54 8 M16 × 100 1400 5800 32 0,516 57,5
110 200 300 281 329 140 60 8 M16 × 105 1320 8250 50 0,760 72,9
120 225 335 311 359 155 60 10 M16 × 105 1250 12500 50 1,254 99,5
140 250 375 341 397 170 70 10 M20 × 125 1180 19000 75 2,181 135
160 290 425 401 457 200 75 10 M24 × 125 1120 30700 75 4,036 199
13
13
TB 13-4 Elastische Klauenkupplung, Lehrbuch Bild 13-27 (Hadeflex-Kupplung, Bauform XW1, nach Werknorm)
196
Hauptmaße und Auslegungsdaten
Bau Maße in mm max. Nenn Nachgiebigkeiten Drehfedersteife Trägheits Gewicht2)
größe Dreh- dreh CT dyn moment2)
zahl moment1) Nm/rad
bei
d1 H7 d2 d3 l l1 l2 s nmax TKN ±ΔKa ΔKr ΔKw 1/2TKN TKN J m
min max min–1 Nm mm mm ° kg m2 kg
24 – 24 55 55 66 24 – 18 12500 30 1,2 0,3 0,7 2750 4200 0,0001 0,55
28 – 28 62 62 76 28 – 20 11100 50 1,2 0,3 0,7 3700 6400 0,0002 0,76
32 – 32 52 70 86 32 22 22 9800 70 1,2 0,3 0,7 4600 8000 0,0003 1,09
38 16 38 60 84 100 38 27 24 8100 120 1,5 0,4 0,7 7300 12600 0,0007 1,76
42 16 42 68 92 110 42 31 26 7400 160 1,5 0,4 0,7 9450 16800 0,001 2,38
48 19 48 76 105 124 48 36 28 6500 240 1,5 0,4 0,7 13350 24800 0,002 3,38
55 19 55 88 120 140 55 43 30 5700 360 1,8 0,5 0,7 19500 36350 0,004 4,89
60 24 60 96 130 152 60 47 32 5200 460 1,8 0,5 0,7 24700 45850 0,006 6,29
65 26 65 104 142 165 65 51 35 4800 600 1,8 0,5 0,7 34800 59900 0,009 8,15
75 32 75 120 165 190 75 59 40 4100 900 2,1 0,6 0,7 54150 93650 0,019 12,6
85 42 85 136 185 214 85 68 44 3700 1350 2,1 0,7 0,7 74350 135450 0,034 17,9
100 60 100 160 220 250 100 80 50 3100 2250 2,4 0,8 0,7 138800 220400 0,078 29,3
110 70 110 176 240 275 110 88 55 2800 3000 2,4 0,9 0,7 171000 309500 0,123 38,5
125 70 125 200 275 310 125 100 60 2500 4400 3,0 1,0 0,7 284900 463400 0,235 56,7
140 80 140 224 310 345 140 113 65 2200 6000 3,0 1,1 0,7 356000 602400 0,412 79,0
160 90 160 255 360 395 160 130 75 1900 9000 3,0 1,2 0,7 409000 823000 0,827 119,0
1) Maximaldrehmoment TK max = 3 TKN, Dauerwechseldrehmoment TKW = 0,5 TKN;
Resonanzfaktor VR = 6, Elastisches Element (einteiliger Stern) aus Vulkollan;
Passfedernuten nach DIN 6885.
2) Gewichte und Massenträgheitsmomente beziehen sich auf die max. Bohrungen d1 ohne Nut.
Kupplungen und Bremsen
TB 13-5 Hochelastische Wulstkupplung, Lehrbuch Bild 13-29 (Radaflex-Kupplung, Bauform 300, nach Werknorm)
Hauptmaße und Auslegungsdaten
Bau Maße in mm max. Nenn Nachgiebigkeiten Federsteifen Träg Ge-
größe Dreh- dreh heits wicht
zahl moment1) CT dyn moment
Nm/rad
bei
d1 H7 nmax TKN ±ΔKa ΔKr ΔKw Ca Cr Cw J m
max d2 d3 l1 l2 l3 min–1 Nm mm mm ° N/mm N/mm Nm/rad 0,5 TKN TKN kg m2 kg
Kupplungen und Bremsen
1,6 25 40 85 28 60 64 4000 16 0,5 0,5 0,5 180 120 85 352 305 0,0014 1,7
4 30 50 110 35 75 85 4000 40 1 1 1 185 130 138 573 573 0,0042 2,9
10 50 75 150 55 88 125 3000 100 1,5 1,5 1,5 300 210 535 1146 917 0,0156 7
16 55 85 175 60 106 135 3000 160 2 2 2 330 215 600 1117 1146 0,0366 10
25 60 100 205 65 120 150 2000 250 2,5 2,5 2,5 340 240 900 1432 1364 0,0795 16
40 70 115 240 75 140 170 2000 400 3 3 3 345 270 1500 2292 2578 0,1750 26
63 80 130 275 85 156 195 2000 630 3,5 3,5 3,5 440 280 1800 4985 4584 0,3090 37
100 90 150 325 100 188 225 1500 1000 4 4 4 510 290 2200 5959 6016 0,7780 60
1) Maximaldrehmoment TK max = 3 TKN, Dauerwechseldrehmoment TKW = 0,4 TKN; Verhältnismäßige Dämpfung § = 1,2;
Elastisches Element (Reifen) aus Vollgummi.
197
13
13
TB 13-6 Mechanisch betätigte BSD-Lamellenkupplungen, Lehrbuch Bild 13-37a und b (Bauformen 493 und 491, nach Werknorm)
198
Hauptmaße und Auslegungsdaten
Bau Maße in mm max. Schalt- Dreh Trägheitsmoment zul. Schalt Gewicht
größe Dreh- kraft moment3) J in kg m2 arbeit/ m in kg
Hub zahl2) Ein/Aus Nasslauf Schaltung4) Bauform
innen außen
Nasslauf
Bauform
d1 d2 d3 d4 d5 l1 l2 l3 l4 S h nmax F1 F2 TKNü TKNs 493 491 Wzul 493 491
H71) H7 min–1 N N Nm Nm Nm
max
4 30 70 82 55 50 60 35 29 47,5 10 8,5 3000 100 50 55 40 0,0006 0,00098 0,00045 7 · 103 1,6 1,2
6,3 35 80 92 60 60 60 40 34 47,5 10 8,5 3000 120 50 90 63 0,00083 0,00185 0,00075 11 · 103 1,8 1,4
10 40 90 110 70 65 70 40 34 56 10 11 3000 150 60 140 100 0,0025 0,00375 0,00213 15,5 · 103 3,5 3,1
16 45 90 120 85 75 75 50 44 58 15 11 2500 300 100 220 160 0,00375 0,0050 0,00275 20,5 · 103 5,0 4,0
25 50 100 130 85 85 78 50 42 61 15 12 2200 400 120 350 250 0,0050 0,0075 0,00425 27 · 103 6,5 4,3
40 65 120 160 105 110 97 60 52 79 15 14 2000 500 160 550 400 0,015 0,0208 0,0125 39 · 103 15 8,5
63 70 140 180 130 120 111 70 60 91 18 14 1800 700 200 900 630 0,025 0,0378 0,020 49 · 103 19 11
Reibpaarung: Stahl – Sinterbronze
1) Innenmitnehmer und Nabengehäuse auf ca. 0,5 d
1 max vorgebohrt.
2) Von den Schmierungsverhältnissen am Schaltring abhängig. Im Trockenlauf niedrigere Drehzahlen oder Kugellagerschaltringe verwenden.
3) Im Trockenlauf gelten ungefähr für T
KNü die 1,6fachen und für TKNs die 1,8fachen Werte.
4) Für Nass- und Trockenlauf. Die bei Dauerschaltungen pro Stunde zulässige Schaltarbeit W
h zul beträgt bei Trockenlauf 20 Wzul und bei Nasslauf 40 Wzul.
Kupplungen und Bremsen
TB 13-7 Elektromagnetisch betätigte BSD-Lamellenkupplung, Lehrbuch Bild 13-41 (Bauform 100, nach Werknorm)
Hauptmaße und Auslegungsdaten
Bau Maße in mm max. Drehmoment2) Trägheits Leis- zul. Schaltarbeit/ Ge-
größe Drehzahl Nasslauf moment J tung3) Schaltung4) wicht
d1 H7 d2 d3 d4 d61) l1 l2 l3 l4 l5 l6 nmax TKNü TKNs innen außen P Wzul m
max H7 min–1 Nm Nm kg m2 kg m2 W Nm kg
2,5 22 68 82 106 6×M6 59 55 6 6 8,5 4,5 3000 35 25 0,003 0,001 25 30 · 103 2,0
4 30 85 100 124 6×M6 63 59 6 6 8,5 4,5 3000 55 40 0,004 0,002 24 40 · 103 3,8
Kupplungen und Bremsen
6,3 36 90 110 138 6×M8 68 64 7 6 8,5 4,5 3000 90 63 0,006 0,004 23,6 50 · 103 4,7
10 42 105 122 154 6×M8 69 65 8 6 8,5 5 2500 140 100 0,010 0,005 26,1 60 · 103 6,2
16 48 115 135 170 6×M8 75 70 8 6 9 5,5 2500 220 160 0,017 0,008 38,7 70 · 103 8,3
25 55 135 155 190 6×M10 80 72 9 6 9 5,5 2000 350 250 0,03 0,013 40,0 90 · 103 10,5
40 62 140 170 212 6×M10 90 80 10 7 11 6,5 2000 550 400 0,06 0,03 59,4 0,11 · 106 16
63 72 170 200 254 6×M12 97 87 12 7 11,5 6,5 1500 900 630 0,11 0,05 62,5 0,27 · 106 23
100 82 190 235 280 6×M12 110 99 13 7 11,5 7 1500 1400 1000 0,21 0,09 74,5 0,32 · 106 34
160 95 230 260 324 6×M16 120 109 15 8 13,5 7,5 1250 2200 1600 0,41 0,19 100 0,38 · 106 50
250 110 270 305 370 6×M16 148 133 17 9 14 9 1250 3500 2500 0,88 0,38 142 0,54 · 106 75
400 130 310 350 420 12×M20 204 185 20 9 14 7,5 1000 5500 4000 2,25 0,88 144 0,67 · 106 135
630 135 350 400 480 12×M24 260 237 25 9 14 7,5 900 9000 6300 4,50 2,38 130 0,76 · 106 220
1000 170 420 475 560 12×M24 280 252 25 9 14 7,5 750 14000 10000 10,4 4,00 133 0,98 · 106 340
Reibpaarung: Stahl – Sinterbronze.
d5 = d4 – 1 bis Größe 16 bzw. d4 – 2 ab Größe 25, d5 = 252 mm ab Größe 400.
1) Bei Montage gebohrt.
2) Im Trockenlauf gelten ungefähr für T
KNü die 1,6fachen und für TKNs die 1,8fachen Werte.
3) Gleichspannung 24 V.
4) Für Nass- und Trockenlauf. Die bei Dauerschaltungen pro Stunde zulässige Schaltarbeit W
h zul beträgt bei Trockenlauf 10 Wzul und bei Nasslauf 20 Wzul.
199
13
200 Kupplungen und Bremsen
TB 13-8 Faktoren zur Auslegung drehnachgiebiger Kupplungen nach DIN 740 T2.
a) Anlauffaktor Sz
Anläufe je Stunde ≤120 120…240 >240
z1)
Sz 1,0 1,3 Rückfrage beim Hersteller erforderlich
1) Bei Anläufen und Bremsungen oder bei Reversieren ist z zu verdoppeln.
b) Temperaturfaktor St
Werkstoffmischung Umgebungstemperatur t in °C1)
über –20 über +30 über +40 über +60
bis +30 bis +40 bis +60 bis +80
Naturgummi (NR) 1,0 1,1 1,4 1,6
Polyurethan 1,0 1,2 1,4 nicht
Elastomere (PUR) zulässig
Acrylnitril-Budatienkautschuk (NBR) 1,0 1,0 1,0 1,2
(Perbunan N)
1) Die Temperatur bezieht sich auf die unmittelbare Umgebung der Kupplung. Bei Einwirkung von Strah-
13
TB 13-9 Positionierbremse ROBA-stopp, Lehrbuch Bild 13-64b (nach Werknorm)
Hauptmaße und Auslegungsdaten
Bau Maße in mm max. Brems- Trägheits zul. Reibarbeit zul Reib- Gewicht1)
größe Drehzahl moment moment1) pro Bremsung Wzul leistung
d1 H7 d2 H7 d3 d4 d5 l1 l2 nmax TBr JBr bei Schalt- bei Einzel- Pzul m
min max min–1 Nm kg m2 × 10–4 betrieb bremsung W kg
Nm Nm
3 8 12 21,9 58 79 3 × M4 30,2 15 6000 3 0,077 250 500 50 0,6
Kupplungen und Bremsen
13
TB 14-1 Maßpläne für Wälzlager
a) Maßplan für Radiallager (ausgenommen Kegelrollenlager), Auszug aus DIN 616
Lagerart s. TB 14-2 (Lagerreihe)
Vgl. Lehrbuch Bilder 14-7, 14-8, 14-9, 14-14 und TB 14-2: alle Maße in mm
DR Durchmesserreihe. MR Maßreihe r1s Kantenabstand. Abstandmaße a siehe Lehrbuch Bilder 14-7 und 14-8
d Kenn- DR 0 2 3 4 Schrägkugellager Reihe1)
Wälzlager
zahl
MR 10 02 22 32 03 23 33 04 72 73 32 33 034)
D B r1s2) D B r1s2) B3) B3) D B r1s2) B3) B3) D B r1s2) a a a a a
10 00 26 8 0,3 30 9 0,6 14 14,3 35 11 0,6 17 19 – – – 13 15 15 – –
12 01 28 8 0,3 32 10 0,6 14 15,9 37 12 1,6 17 19 – – – 14 16 17 – –
15 02 32 9 0,3 35 11 0,6 14 15,9 42 13 1,0 17 19 – – – 16 18 18 21 –
17 03 35 10 0,3 40 12 0,6 16 17,5 47 14 1,0 19 22,2 62 17 1,0 18 20 20 24 –
20 04 42 12 0,6 47 14 1,0 18 20,6 52 15 1,1 21 22,2 72 19 1,1 21 23 24 26 26
25 05 47 12 0,6 52 15 1,0 18 20,6 62 17 1,1 24 25,4 80 21 1,5 24 27 26 31 31
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26280-8_38
30 06 55 13 1,0 62 16 1,0 20 23,8 72 19 1,1 27 30,2 90 23 1,5 27 31 31 36 36
35 07 62 14 1,0 72 17 1,1 23 27 80 21 1,5 31 34,9 100 25 1,5 31 35 36 41 41
40 08 68 15 1,0 80 18 1,1 23 30,2 90 23 1,5 33 36,5 110 27 2,0 34 39 41 46 46
45 09 75 16 1,0 85 19 1,1 23 30,2 100 25 1,5 36 39,7 120 29 2,0 37 43 43 50 51
50 10 80 16 1,0 90 20 1,1 23 30,2 110 27 2,0 40 44,4 130 31 2,1 39 47 45 55 56
55 11 90 18 1,1 100 21 1,5 25 33,3 120 29 2,0 43 49,2 140 33 2,1 43 51 50 61 61
60 12 95 18 1,1 110 22 1,5 28 36,5 130 31 2,1 46 54 150 35 2,1 47 55 55 67 67
65 13 100 18 1,1 120 23 1,5 31 38,1 140 33 2,1 48 58,7 160 37 2,1 51 60 60 71 72
70 14 110 20 1,1 125 24 1,5 31 39,7 150 35 2,1 51 63,5 180 42 3,0 53 64 62 109 77
75 15 115 20 1,1 130 25 1,5 31 41,3 160 37 2,1 55 68,3 190 45 3,0 56 68 65 117 82
alle Maße in mm (erste Ziffer von MR: Höhenreihe Breitenreihe), Lagerart s. TB 14-2 (Lagerreihe)
dw Kenn- einseitig wirkend
zahl DR1 2 3 2
MR11 12 13 32 mit U2
dg D g = Dw H r1s dg D g = Dw H r1s dg Dg = Dw H r1s dg Dg = Dw H r1s R/A du Du su Hu
10 00 11 24 9 0,3 12 26 11 0,6 – – – – – – – – – – – – –
12 01 13 26 9 0,3 14 28 11 0,6 – – – – – – – – – – – – –
15 02 16 28 9 0,3 17 32 12 0,6 – – – – – – – – – – – – –
17 03 18 30 9 0,3 19 35 12 0,6 – – – – 19 35 13,2 0,6 32/16 26 38 4 15
20 04 21 35 10 0,3 22 40 14 0,6 – – – – 22 40 14,7 0,6 36/18 30 42 5 17
25 05 26 42 11 0,6 27 47 15 0,6 27 52 18 1 27 47 16,7 0,6 40/19 36 50 5,5 19
30 06 32 47 11 0,6 32 52 16 0,6 32 60 21 1 32 52 17,8 0,6 45/22 42 55 5,5 20
35 07 37 52 12 0,6 37 62 18 1 37 68 24 1 37 62 19,9 1 50/24 48 65 7 22
40 08 42 60 13 0,6 42 68 19 1 42 78 26 1 42 68 20,3 1 56/28,5 55 72 7 23
45 09 47 65 14 0,6 47 73 20 1 47 85 28 1 47 73 21,3 1 56/26 60 78 7,5 24
50 10 52 70 14 0,6 52 78 22 1 52 95 31 1 52 78 23,5 1 64/32,5 62 82 7,5 26
55 11 57 78 16 0,6 57 90 25 1 57 105 35 1,1 57 90 27,3 1 72/35 72 95 9 30
60 12 62 85 17 1 62 95 26 1 62 110 35 1,1 62 95 28 1 72/32,5 78 100 9 31
65 13 67 90 18 1 67 100 27 1 67 115 36 1,1 67 100 28,7 1 80/40 82 105 9 32
70 14 72 95 18 1 72 105 27 1 72 125 40 1,1 72 105 28,8 1 80/38 88 110 9 32
75 15 77 100 19 1 77 110 27 1 77 135 44 1,5 77 110 28,3 1 90/49 92 115 9,5 32
80 16 82 105 19 1 82 115 28 1 82 140 44 1,5 82 115 29,5 1 90/46 98 120 10 33
85 17 87 110 19 1 88 125 31 1 88 150 49 1,5 88 125 33,1 1 100/52 105 130 11 37
90 18 92 120 22 1 93 135 35 1,1 93 155 50 1,5 93 135 38,5 1 100/45 110 140 13,5 42
100 20 102 135 25 1 103 150 38 1,1 103 170 55 1,5 103 150 40,9 1,1 112/52 125 155 14 45
110 22 112 145 25 1 113 160 38 1,1 113 187/190 63 2 113 160 40,2 1,1 125/65 135 165 14 45
120 24 122 155 25 1 123 170 39 1,1 123 205/210 70 2,1 123 170 40,8 1,1 125/61 145 175 15 46
205
14
14
TB 14-1 (Fortsetzung)
206
d) Maßplan für zweireihig wirkende Axiallager (vgl. Lehrbuch Bild 14-15b). Auszug aus DIN 616 und FAG;
alle Maße in mm (erste Ziffer von MR: Höhenreihe Breitenreihe), Lagerart s. TB 14-2 (Lagerreihe)
dw Kenn- zweiseitig wirkend1)
zahl DR2 3
MR22 23
dg Dg H sw r1s/r2s dg Dg H sw r1s/r2s
10 02 17 32 22 5 0,6/0,3 – – – – –
12 – – – – – – – – – – –
15 04 22 40 26 6 0,6/0,3 – – – – –
17 – – – – – – – – – – –
20 05 27 47 28 7 0,6/0,3 27 52 34 8 1/0,3
25 06 32 52 29 7 0,6/0,3 32 60 38 9 1/0,3
30 072) 37 62 34 8 1/0,3 37 68 44 10 1/0,3
35 09 47 73 37 9 1/0,6 47 85 52 12 1/0,6
40 10 52 78 39 9 1/0,6 52 95 58 14 1,1/0,6
45 11 57 90 45 10 1/0,6 57 105 64 15 1,1/0,6
50 12 62 95 46 10 1/0,6 62 110 64 15 1,1/0,6
55 133) 67 100 47 10 1/0,6 67 115 65 15 1,1/0,6
60 15 77 110 47 10 1/1 77 135 79 18 1,5/1
65 16 82 115 48 10 1/1 82 140 79 18 1,5/1
70 17 88 125 55 12 1/1 88 150 87 19 1,5/1
75 18 93 135 62 14 1,1/1 93 155 88 19 1,5/1
80 – – – – – – – – – – –
85 20 103 150 67 15 1,1/1 103 170 97 21 1,5/1
90 224) 113 160 67 15 1,1/1 113 190 110 24 2/1
100 24 123 170 68 15 1,1/1,1 123 210 123 27 2,1/1,1
110 26 133 190 80 18 1,5/1,1 134 225 130 30 2,1/1,1
120 28 143 200 81 18 1,5/1,1 144 240 140 31 2,1/1,1
1) Beachte für dw die entsprechenden Kennzahlen der zweiseitig wirkenden Axiallager.
2) Kennzahl 08 auch für dw = 30 mm: MR 22: dg = 42; Dg = 68; H = 36, sw = 9; r1s/r2s = 1/0,6; MR 23: dg = 42; Dg = 78; H = 49; sw = 12; r1s/r2s = 1/0,6.
3) Kennzahl 14 auch für d = 55 mm: MR 22: d = 72; D = 105; H = 47, s = 10; r /r = 1/1; MR 23: d = 72; D = 125; H = 72; s = 16; r /r = 1,1/1.
w g g w 1s 2s g g w 1s 2s
4) Kennzahl 22 für d = 95 mm.
w
Wälzlager
TB 14-2 Dynamische Tragzahlen C, statische Tragzahlen C0 und Ermüdungsgrenzbelastung Cu in kN (nach FAG-Angaben Ausg. 2006).
Maße s. TB 14-1; d Bohrungskennzahl s. TB 14-1.
Lagerart Rillenkugellager Schrägkugellager einreihig
Wälzlager
Bohrungskennzahl
14 38 31 1,85 62 44 2,9 104 68 4,45 132 96,5 5,8 69,5 62 4,2 117 93 6
15 39 33,5 1,96 65,5 49 3,35 114 76,5 4,65 132 96,5 5,8 68 62 4,1 130 107 6,7
16 47,5 40 2,34 72 54 3,45 122 86,5 5,2 163 125 6,9 80 72 4,65 144 124 7,5
17 49 43 2,43 83 64 4,05 132 96,5 5,8 173 137 7,5 90 86 5,3 155 138 8,1
18 58,5 50 2,65 96,5 72 4,2 134 102 5,8 196 163 8,9 106 98 5,9 167 155 8,8
19 60 54 2,8 108 81,5 4,7 146 114 6,4 – – – 116 106 6,2 176 167 9,3
20 60 54 2,7 122 93 5,4 163 134 7,4 – – – 132* 124* 7,1* 199 197 10,6
21 71 64 3,1 132 104 5,7 173 146 7,5 – – – 144 142 7,9 209 214 11,2
22 80 71 3,45 143 116 6,3 190 166 8,6 – – – 155 154 8,3 232 245 12,5
24 83 78 3,55 146 122 6,2 212 190 9 – – – 169* 178* 9,3* 255* 285* 13,9*
1) ab 6415 mit Massivkäfig aus Messing, Nachsetzzeichen M; z. B. Rillenkugellager 6415-M.
2) Druckwinkel α = 40°, Tragzahlen für Lagerpaare: C = 1,625 · CEinzellager; C0 = 2 · C0 Einzellager .
Lager mit Blechkäfig aus Stahl oder Massivkäfig aus Polyamid, außer Schrägkugellager 7221 und 7321 (Käfig aus Messing); Tragzahlen mit * Käfig aus Polyamid.
207
14
14
TB 14-2 (Fortsetzung)
208
Bohrungskennzahl
14 83 76,5 4,15 163 167 8,8 183 166 8,6 35 0,19 3,36 5,21 13,7 3,52 0,85
15 91,5 85 4,25 185 192 9,7 212 204 10,5 39 0,19 3,32 5,15 15,5 3,48 0,95
16 98 93 4,95 209 213 11,5 224 220 10,8 40 0,16 3,9 6,03 16,8 4,08 0,99
17 126 151 7,3 223 229 10,9 245 255 11,7 49,5 0,17 3,73 5,78 20,6 3,91 1,18
18 140 169 7,9 245 275 12,8 265 285 12,9 57 0,17 3,74 5,79 23,3 3,92 1,3
19 156 186 8,6 260 285 12,9 285 310 14,1 64 0,17 3,73 5,78 27 3,91 1,45
20 181 224 10 270 320 13,9 325 365 16,3 70 0,18 3,58 5,53 29,5 3,75 1,55
21 213 247 11,1 – – – – – – 75 0,18 3,54 5,48 32 3,71 1,64
22 229 280 12,1 320 385 16 345 415 17,4 89 0,17 3,61 5,59 38 3,78 1,9
24 – – – – – – 380 480 19,3 121 0,2 3,11 4,81 52 3,25 2,5
1) bis Kennzahl 16 mit Druckwinkel α = 25°, Zusatzzeichen B; ab Kennzahl 17 Druckwinkel α = 35°, ohne Zusatzzeichen.
2) bis Kennzahl 13 mit Druckwinkel α = 25°, Zusatzzeichen B; ab Kennzahl 14 Druckwinkel α = 35°, ohne Zusatzzeichen.
3) Druckwinkel α = 35°, ab Kennzahl 15 mit zwei Haltenuten, Zusatzzeichen N2.
4) ab Kennzeichen 04 auch Ausführung K (mit kegeliger Bohrung, Kegel 1:12), außer 1221 und 1224.
5)
Wälzlager
Bohrungskennzahl
15 80 0,23 2,77 4,29 29,5 2,9 1,69 44,5 0,26 2,47 3,83 17,6 2,59 1,08 124 0,38 1,64 2,54 42 1,72 2,4
16 89 0,22 2,87 4,44 33 3 1,81 49,5 0,25 2,48 3,84 19,8 2,6 1,18 139 0,37 1,7 2,62 48,5 1,78 2,7
17 99 0,22 2,88 4,46 37,5 3,02 2,01 59 0,26 2,46 3,81 23,4 2,58 1,34 143 0,37 1,68 2,61 51 1,76 2,8
18 109 0,22 2,83 4,38 42,5 2,97 2,23 71 0,27 2,33 3,61 28,5 2,44 1,58 156 0,39 1,63 2,53 57 1,71 3
19 134 0,23 2,73 4,23 50 2,86 2,55 84 0,27 2,32 3,59 34 2,43 1,84 167 0,38 1,66 2,57 63 1,74 3,3
20 145 0,23 2,68 4,15 57 2,87 2,8 98 0,27 2,68 3,61 40 2,44 2,12 196 0,38 1,67 2,58 78 1,75 3,9
21 158 0,23 2,75 4,23 64 2,88 3,1 – – – – – – – – – – – – – –
22 165 0,23 2,79 4,32 71 2,92 3,3 126 0,28 2,23 3,45 51 2,33 2,55 221 0,37 1,69 2,62 94 1,77 4,4
24 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
1) bis Kennzahl 05 auch Ausführung K (mit kegeliger Bohrung, Kegel 1:12), außer Kennzahl 14 und 21 sowie Lager 2310.
2) bis Kennzahl 13 auch Ausführung mit beidseitig schleifender Dichtung (Nachsetzzeichen 2RS). Bei Ausführung 2RS sind die Werte der Baureihe 12 zu verwenden.
3) von Kennzahl 03 bis 11 auch Ausführung mit beidseitig schleifender Dichtung (Nachsetzzeichen 2RS). Bei Ausführung 2RS sind die Werte der Baureihe 13 zu ver
wenden.
4) Es gilt Y = Y1, wenn Fa/Fr ≤ e,
Y = Y2, wenn Fa/Fr > e.
209
14
14
TB 14-2 (Fortsetzung)
210
Lagerart Zylinderrollenlager1), 2)
Lagerreihe NU10 N2; NJ2; NU2; N2; NJ2 NU2 N3, NJ3 N3; NJ3 NU3 NJ22; NU22; NUP22 NJ23; NU23; NUP23
NUP2 NUP2 NU3, NUP3 NUP3
Maßreihe 10 02 03 22 23
C C0 Cu C C0 Cu Cu C C0 Cu Cu C C0 Cu C C0 Cu
02 – – – 15,1* 10,4* 1,47*** 1,29 – – – – – – – – – –
03 – – – 20,8 14,6 2,11** 1,82 30* 21,2* 3,3* 2,65 28,5 21,9 3,5 – – –
04 – – – 32,5 24,7 3,85 3,1 36,5* 26* 4,05* 3,25 38,5 31 5 48,5 38 6,3
05 16,7 12,9 1,52 34,5 27,5 4,35 3,5 48 36,5 5,8 4,7 41,5 34,5 5,7 66 55 9,4
06 22,9 19,3 2,4 45 36 5,7 4,65 61 48 8 6,4 57 48,5 8,1 86 75 13,2
07 29 26 3,15 58 48,5 7,9 6,4 76 63 10,7 8,6 72 64 10,8 108 98 17,4
08 33,5 30,5 3,35 63 53 8,7 7 95 78 12,9 10,4 83 75 12,9 132 119 20,7
09 40 37,5 4,8 72 63 10,6 8,6 108** 91** 15,2** 13,3 87 82 14,1 162 153 27
10 42,5 41,5 5,3 75 69 11,5 9,3 130 113 19,1 15,5 92 88 15,3 192 187 33
11 53 62 6,6 99 95 16,3 13,2 159 139 23,6 19,1 117 118 20,7 235 230 41
12 52 55 7,1 111 102 16,8 13,9 177 157 26,5 21,7 151 152 26,5 265 260 47
13 53 58 7,5 127 119 19,8 16,3 214 191 32 26 176 181 32 295 285 50
14 75 78 10,6 140 137 23,1 19 242 222 37 30 184 194 34 325 325 56
Bohrungskennzahl
15 76 82 11,1 154 156 26,5 21,7 285 265 43 34,5 191 207 36 390 395 67
16 91 99 13,6 165 167 27,5 22,6 300 275 46 37 220 243 42 420 425 73
17 93 103 14 194 194 31,5 26 320** 300** 49,5** 40 255 275 46** 435 445 75
18 111 124 16,8 215 217 35 28,5 370 350 55 44 285 315 52 510 530 86
19 113 130 17,3 260 265 41,5 34 390 380 59 48 340 370 60 540 580 92**
20 116 135 17,9 295 305 47,5 38,5 450 425 65 53 395 445 72 680 720 114
21 131 153 19,4 310 320 49 40 – – – – – – – – – –
22 166 190 24,4 345 365 56** 56 495** 475** 73** 59 455 520 81 750 800 126
24 174 207 26 390 415 64 52 610 600 87 70 530 610 96** 930 1010 153
1) Bei als Stützlager (NJ oder NU mit einem Winkelring HJ) oder Festlager (NUP oder NJ mit HJ) eingesetztem Lager muss Fa/Fr ≤ 0,4 bzw. ≤ 0,6 sein. Ständige axiale
Belastung ist nur zulässig, wenn das Lager gleichzeitig radial belastet ist. Fa darf die zulässige Axialkraft Fa zul nicht überschreiten. Werte für Fa zul s. Herstellerkataloge.
2) Lagerreihe 10 mit rollengeführten Käfigen aus Messing (Nachsetzzeichen M1); Lagerreihe 2, 3, 22, 23 verstärkte Ausführung, (Nachsetzzeichen E, z. B. NJ 2205 E)
* nicht NUP202, N303, N304.
** bei NJ202: Cu = 1,46; NJ203/NUP203: Cu = 2,1; NJ222/NUP222: Cu = 55; NU2217: Cu = 46,5; NU2224: Cu = 97; NU2319: Cu = 93, bei N309 und NU309: C = 115,
C0 = 98; Cu = 16,4; N317: C = 340, C0 = 325, Cu = 53; N322: C = 520, C0 = 510, Cu = 78.
Wälzlager
TB 14-2 (Fortsetzung)
Lagerart Kegelrollenlager1)
Wälzlager
Bohrungskennzahl
15 137 0,44 1,32 172 0,76 20,3 255 0,35 1,74 300 0,96 34,5 171 0,44 1,38 229 0,76 28 360 0,35 1,74 475 0,96 57
16 154 0,42 1,43 191 0,79 21,9 290 0,35 1,74 350 0,96 39,5 198 0,42 1,43 260 0,79 31 405 0,35 1,74 540 0,96 64
17 175 0,42 1,43 220 0,79 25,5 315 0,35 1,74 380 0,96 42 226 0,42 1,43 305 0,79 36 435 0,35 1,74 580 0,96 68
18 199 0,42 1,43 255 0,79 28,5 335 0,35 1,74 405 0,96 43,5 260 0,42 1,43 355 0,79 42 490 0,35 1,74 670 0,96 76
19 225 0,42 1,43 290 0,79 32 370 0,35 1,74 450 0,96 47,5 300 0,42 1,43 420 0,79 48,5 530 0,35 1,74 720 0,96 80
20 250 0,42 1,43 330 0,79 35,5 420 0,35 1,74 510 0,96 63 335 0,42 1,43 475 0,79 54 620 0,35 1,74 850 0,96 108
21 280 0,42 1,43 370 0,79 40 – – – – – – 385 0,42 1,43 550 0,79 63 670 0,35 1,74 940 0,96 118
22 315 0,42 1,43 425 0,79 45,5 475 0,35 1,74 580 0,96 71 415 0,42 1,43 590 0,79 66 740 0,35 1,74 1030 0,96 127
24 335 0,44 1,38 455 0,76 57 570 0,35 1,74 710 0,96 83 490 0,44 1,38 730 0,76 93 670* 0,39 1,53 970* 0,84 118*
1) Lagerpaar in O- oder X-Anordnung C = 1,715 · CEinzel; P = Fr + 1,12 · Y · Fa wenn Fa/Fr ≤ e,
P = 0,67 · Fr + 1,68 · Y · Fa wenn Fa/Fr > e;
C0 = 2 · C0 Einzel; P0 = Fr + 2 · Y0 · Fa.
2) Nachsetzzeichen A – Lager mit geänderter Innenkonstruktion; Tragzahlen mit * Normalausführung (ohne A).
211
14
14
TB 14-2 (Fortsetzung)
212
Bohrungskennzahl
16 125 163 245 285 305 0,22 3,04 4,53 325 2,97 38,5 250 0,22 3,14 4,67 270 3,07 34 500 0,34 1,99 2,96 510 1,94
17 156 200 270 320 345 0,23 2,9 4,31 375 2,83 42,5 305 0,22 3,04 4,53 325 2,97 38,5 540 0,33 2,04 3,04 560 2
18 173 220 300 360 380 0,24 2,87 4,27 415 2,8 47 345 0,23 2,9 4,31 375 2,83 42,5 610 0,33 2,03 3,02 630 1,98
19 208 265 335 400 430 0,22 3,04 4,53 455 2,97 47,5 380 0,24 2,87 4,27 415 2,8 47 670 0,33 2,03 3,02 695 1,98
20 224 290 365 440 490 0,22 3,14 4,67 530 3,07 61 430 0,24 2,84 4,23 475 2,78 52 815 0,33 2,03 3,02 915 1,98
21 245 315 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
22 285 375 430 520 600 0,21 3,24 4,82 640 3,16 69 550 0,25 2,71 4,04 600 2,65 62 950 0,33 2,07 3,09 1060 2,03
24 305 415 490 630 – – – – – – – 640 0,25 2,71 4,04 735 2,65 71 1080 0,33 2,06 3,06 1160 2,01
1) Ausführung K (mit kegeliger Bohrung 1:12) nicht für Lager 20204, 20214, 20219 und 20221, sowie 20304…10, 20314…17, 20319 und 20321…24.
2) Lager verstärkte Ausführung (Nachsetzzeichen E1), mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring (keine Schmiernut Lage 21304…07); Ausführung K nicht für
Lager 21304…06.
3) Es gilt: Y = Y1 , wenn Fa/Fr ≤ e,
Y = Y2 , wenn Fa/Fr > e,
4) fehlende Werte für Cu sind den Herstellerkatalogen zu entnehmen.
5) D, B, r1s entspricht Maßreihe 03.
Wälzlager
TB 14-2 (Fortsetzung)
Lagerart Axial-Rillenkugellager einseitig wirkend1), 3) Lagerart Axial-Rillenkugellager zweiseitig wirkend2), 3)
Wälzlager
Lagerreihe 511 512,532 U2 513, 533 U3 Lagerreihe 522, 542 U2 523, 543 U3
Maßreihe 11 12, 32 13, 33 Maßreihe 22, 42 23, 43
C C0 Cu C C0 Cu C C0 Cu C C0 Cu C C0 Cu
00 10 14 0,62 12,7 17 0,76 – – – 02 16,6* 25* 1,1* – – –
01 10,4 15,3 0,69 13,2 19 0,84 – – – 04 22,4* 37,5* 1,66* – – –
02 10,6 16,6 0,75 16,6 25 1,1 – – – 05 28 50 2,22 34,5 55 2,45
03 11,4 19,6 0,87 17,3 27,5 1,21 – – – 06 25 46,5 2,04 38 65,5 2,85
04 15 26,5 1,18 22,4 37,5 1,66 – – – 07 35,5 67 3 50 88 3,9
05 18 35,5 1,57 28 50 2,22 34,5 55 2,45 08 46,5 98 4,3 61** 112** 5**
06 19 40 1,77 25 46,5 2,04 38 65,5 2,85 09 39 80 3,55 75 140 6,3
07 20 46,5 2,06 35,5 67 3 50 88 3,9 10 50 106 4,7 86,5 170 7,5
08 27 63 2,75 46,5 98 4,3 61 112 5 11 61 134 6,1 102 208 9
09 28 69,5 3,05 39 80 3,55 75 140 6,3 12 62 140 6,2 100 208 9
10 29 75 3,3 50 106 4,7 86,5 170 7,5 13 64* 150* 6,6* 106** 220** 9,7**
11 30,5 75 3,3 61 134 6,1 102 208 9 14 65,5* 160* 7* 134 290 12,9
12 41,5 112 5 62 140 6,2 100 208 9 15 67 170 7,5 163 360 15,4
Bohrungskennzahl
Bohrungskennzahl4)
13 38 100 4,4 64 150 6,6 106 220 9,7 16 75 190 8,5 160 360 15,1
14 40 110 4,85 65,5 160 7 134 290 12,9 17 98 250 10,9 186 415 16,7
15 44 122 5,5 67 170 7,5 163 360 15,4 18 118 300 12,3 193 455 17,7
16 45 129 5,7 75 190 8,5 160 360 15,1 20 122 320 14,4 240 585 21,9
17 45,5 134 6 98 250 10,9 186 415 16,7 22 134* 365* 16* 280 750 27
18 45,5 140 6,1 118 300 12,3 193 455 17,7 24 134* 390* 14,2* 325** 915** 31,5**
20 85 270 13 122 320 14,4 240 585 21,9 26 183* 540* 18,9* 360** 1060** 35**
22 86,5 290 13,4 134 365 16 280 750 27 28 190* 570* 19,2* 405** 1250** 40**
24 90 310 13,9 134 390 14,5 325 915 31,5 30 236* 735* 24,2* 415** 1340** 41,5**
1) Lager der Reihen 511, 512 und 513 haben eine ebene Gehäusescheibe; Lager der Reihen 532 und 533 haben eine kugelige Gehäusescheibe. In Verbindung mit den Unter-
legscheiben U2 und U3 sind sie winkelbeweglich.
* nur Lagerreihe 522
2) Lager der Reihen 522 und 523 haben zwei ebene Gehäusescheiben; Lager der Reihen 542 und 543 haben kugelige Gehäusescheiben. In Verbindung mit den Unterleg-
scheiben U2 und U3 sind sie winkelbeweglich.
** nur Lagerreihe 523.
3)
213
Zur Vermeidung von Gleitbewegungen infolge von Fliehkräften und Kreiselmomenten müssen die Lager mit Fa min belastet werden. Werte für Fa min s. Herstellerkatalog.
4) Bohrungskennzahl für dw siehe TB 14-1c zweiseitig wirkend.
14
214 Wälzlager
TB 14-3 (Fortsetzung)
b) bei statisch äquivalenter Beanspruchung
Lagerart e einreihige Lager1) zweireihige Lager
Fa0 Fa0 Fa0 Fa0
≤e >e ≤e >e
Fr0 Fr0 Fr0 Fr0
X0 Y0 X0 Y0 X0 Y0 X0 Y0
Rillenkugellager1) 0,8 1 0 0,6 0,5 1 0 0,6 0,5
Schrägkugellager
• Reihe 72B, 73B α = 40°;
Einzellager und Tandem- 1,9 1 0 0,5 0,26 – – – –
Anordnung
• –; Lagerpaar in O- oder – 1 0,52 1 0,52 – – – –
X-Anordnung
• Reihe 32 B, 33 B α = 25° – – – – – 1 0,76 1 0,76
• Reihe 32, 33 α = 35° – – – – – 1 0,58 1 0,58
Vierpunktlager – 1 0,58 1 0,58 – – – –
Pendelkugellager – – – – – 1 s. TB 14-2 1 s. TB 14-2
Zylinderrollenlager – 1 0 1 0 – – – –
1
Kegelrollenlager2) 1 0 0,5 s. TB 14-2 – – – –
2Y0
Tonnenlager – 1 5 1 5 – – – –
Pendelrollenlager – – – – – 1 s. TB 14-2 1 s. TB 14-2
Axial-Rillenkugellager – – – 0 1 – – – –
Axial-Pendelrollenlager3) – 2,7 1 2,7 1 – – – –
1) Bei P0 < Fr0 ist mit P0 = Fr0 zu rechnen.
2) für Lagerpaar in O- oder X-Anordnung s. TB 14-2 Legende.
3) Die Radialkraft muss F ≤ 0,55 · F sein, um die zentrische Lage der Scheiben nicht zu gefährden.
r0 a0
14
216 Wälzlager
TB 14-6 Härteeinflussfaktor fH
a) bei verminderter Härte der b) bei maßstabilisierten Lagern
Laufbahnoberfläche (S1 bis S4) und höheren Temperaturen
14
Wälzlager 217
erforderlich
4) Für Radial-Kegelrollenlager kann in der Regel k6 bzw. m6 verwendet werden, weil Rücksichtnahme auf Verminderung der Lagerluft entfällt.
5) Für Achslagerungen von Schienenfahrzeugen mit Zylinderrollenlagern bereits ab 100 mm Achsschenkeldurchmesser n6 bis p6.
6) h9/IT5 bedeutet, dass außer der Maßtoleranz der Qualität 9 eine Zylinderformtoleranz der Qualität 5 vorgeschrieben ist.
Wälzlager
b) Toleranzklassen für Gehäuse
Punktbeanspruchung Unbestimmte Richtung Umfangsbeanspruchung
Wälzlager
der Beanspruchung
14
220 Wälzlager
14
TB 14-9 b) (Fortsetzung)
Mit verstärkter Ausführung, Nachsetzzeichen E (erhöhte Tragfähigkeit)
Wälzlager
Lagerreihen
Lager NU 10 NU 2 NU 2 E NU 22 NU 22 E NU 3 NU 3 E NU 23 NU 23 E NU 4
bohrung NU 20 E NJ 2 NJ 2 E NJ 22 NJ 22 E NJ 3 NJ 3 E NJ 23 NJ 23 E NJ 4
NUP 2 NUP 2 E NUP 22 NUP 22 E NUP 3 NUP 3E NUP 23 NUP 23 E NUP 4
d D da db D da db dc D da db dc D da db dc
max min max min min max min min max min min
17 – – – 40 21 25 27 – – – – – – – –
20 42 25 27 47 26 29 32 52 27 30 33 – – – –
25 47 30 32 52 31 34 37 62 33 37 40 – – – –
30 55 35 38 62 37 40 44 72 40 44 48 90 44 47 52
35 62 41 44 72 43 48 50 80 45 48 53 100 52 55 61
40 68 46 49 80 49 52 56 90 51 55 60 110 57 60 67
45 75 52 54 85 54 57 61 100 57 60 66 120 63 66 74
50 80 57 59 90 58 62 67 110 63 67 73 130 69 73 81
55 90 63 66 100 65 68 73 120 69 72 80 140 76 79 87
60 95 68 71 110 71 75 80 130 75 79 86 150 82 85 94
65 100 73 76 120 77 81 87 140 81 85 93 160 88 91 100
70 110 78 82 125 82 86 92 150 87 92 100 180 99 102 112
75 115 83 87 130 87 90 96 160 93 97 106 190 103 107 118
80 125 90 94 140 94 97 104 170 99 105 114 200 109 112 124
85 130 95 99 150 99 104 110 180 106 110 119 210 111 115 128
90 140 101 106 160 105 109 116 190 111 117 127 225 122 125 139
95 145 106 111 170 111 116 123 200 119 124 134 240 132 136 149
100 150 111 116 180 117 122 130 215 125 132 143 250 137 141 156
105 160 118 122 190 124 129 137 225 132 137 149 260 143 147 162
110 170 124 128 200 130 135 144 240 140 145 158 280 158 157 173
120 180 134 138 215 141 146 156 260 151 156 171 310 168 172 190
130 200 146 151 230 151 158 168 280 164 169 184 340 183 187 208
221
14
222 Wälzlager
a) Betriebsviskosität v b) Bezugsviskosität v1
Betriebszustände für κ
κ < 0,4 Grenzschichtreibung: Festkörperreibung verursacht Verschleiß, starker Einfluss von Additiven
0,4 < κ < 4 Mischreibung: teilweise metallische Berührung, anteiliger Einfluss von Additiven.
Bei κ < 1 und ec ≥ 0,2 kann bei Verwendung von Schmierstoffen mit nachgewiesen wirksamen EP-Zusätzen
mit dem Wert κ = 1 gerechnet werden. In diesem Fall ist der Lebensdauerwert auf aISO ≤ 3 zu begrenzen.
κ > 4 Flüssigkeitsreibung: völlige Trennung der Oberflächen durch Schmierfilm. Kein Einfluss von Additi-
ven. Es ist mit κ = 4 zu rechnen.
14
Wälzlager 223
TB 14-11 Verunreinigungsbeiwert ec
Grad der Verunreinigung, Anwendungsbereich Beiwert ec
dm < 100 mm1) dm ≥ 100 mm
Größte Sauberkeit 1 1
Partikelgröße ≤ Schmierfilmhöhe; Laborbedingungen
Große Sauberkeit 0,8 bis 0,6 0,9 bis 0,8
Vom Hersteller abgedichtete, gefettete Lager
Ölumlaufschmierung mit Feinstfilterung der Ölzufuhr
Normale Sauberkeit 0,6 bis 0,5 0,8 bis 0,6
Gefettete Lager mit Deckscheiben
Öltauch- oder Ölspritzschmierung aus dem Ölsumpf im Gehäuse,
Kontrolle der empfohlenen Ölwechselfristen, normale Sauberkeit
des Öls
Leichte Verunreinigungen 0,5 bis 0,3 0,6 bis 0,4
Fettgeschmierte Lager ohne Dicht- oder Deckscheiben
Öltauch- oder Ölspritzschmierung, unsichere Kontrolle der
Ölwechselfristen
Typische Verunreinigungen 0,3 bis 0,1 0,4 bis 0,2
Lager mit Abrieb von anderen Maschinenelementen verschmutzt
Starke Verunreinigungen 0,1 bis 0 0,1 bis 0
Nicht oder schlecht gereinigte Gehäuse (Formsand, Schweißpartikel),
stark verschmutzte Lagerumgebung, unzureichende Abdichtung der
Lager, Wasser oder Kondenswasser verursacht Stillstandskorrosion
oder mindert die Schmierstoffqualität
Sehr starke Verunreinigungen 0 0
1) d mittlerer Lagerdurchmesser: dm = (D + d)/2.
m
14
224 Wälzlager
14 1) Die Werte gelten für Schmierstoffe ohne Additive. Für κ < 0,1 ist das Berechnungsverfahren nicht anwendbar.
TB 15-1 (Fortsetzung)
c) Augenlager DIN 504 (Form B ohne Buchse)
d11) a b1 b2 c d2 d3 d4 d6 d7 h1 h2 m t
Form D7 max ±0,2 max
A B
D10 D7
– 20 110 50 35 18 – 45 12 M10 30 56 75
25
– 140 60 40 25 – 60 14,5 M12 40 75 100
30
25 35 35
160 60 45 25 80 14,5 M12 50 95 120
30 40 40
35 45 45
190 70 50 30 90 18,5 M16 60 110 140
40 50 50
45 55 55
220 80 55 35 100 24 M20 70 125 160
50 60 60 G¼ 10
(55) (65) 65
240 90 60 35 120 24 M20 80 145 180
60 70 70
(65) (75) 75
270 100 70 45 140 28 M24 90 165 210
70 80 80
(75) 85
90 300 100 80 45 160 28 M24 100 185 240
80 90
100
90 330 120 90 45 100 180 28 M24 100 195 270
(110)
1) eingeklammerte Größen möglichst vermeiden. Allgemeintoleranzen wie bei a).
TB 15-1 (Fortsetzung)
e) Steh-Gleitlager DIN 118 (Hauptmaße nach Bild 15-25a)
Wellendurchmesser b1 b2 c d21) d3 h1 h2 l1 l2 zugehörige
d1 D9 max max 0 max max Sohlplatte
Form –0,2 DIN 189
G K l1
25
45 100 20 M10 13 60 130 180 140 290
30
35 25
55 110 25 M12 15 65 140 200 150 330
40 30
45 35
65 125 25 M12 15 75 160 220 170 360
50 40
55 45
75 140 30 M16 20 90 190 260 200 410
60 50
55
70 85 160 30 M16 20 100 210 290 230 450
60
80 70 95 180 35 M20 25 110 230 330 260 510
90 80 110 200 35 M20 25 125 260 370 290 570
100
90 125 224 50 M24 30 140 290 410 320 650
110
1) Befestigung Hammerschrauben mit Nase (DIN 188).
15
228 Gleitlager
1)vor dem Einpressen, Aufnahmebohrung H7; nach dem Einpressen etwa H8.
2)Einpressfase C2 von 15°: Y in der Bezeichnung angeben.
Eingeklammerte Werte möglichst vermeiden.
Gleitlager 229
TB 15-2 (Fortsetzung)
b) nach DIN 8221, Maße nach Lehrbuch Bild 15-22c aus Cu-Legierung DIN EN 1982, verwendbar
für Lager DIN 502, Form B d1 = 25… 80 mm
DIN 503, Form A d1 = 45…150 mm
DIN 504, Form B d1 = 20…180 mm
d1 b 1) d2 1) f
25 35
60 ± 0,2 z6
30 40
0,6
35 45
70 ± 0,3 C8
40 50
45 55 y6
80 ± 0,3
50 60
(55) 65 0,8
90 ± 0,3
60 70
(65) 75
100 ± 0,3
70 80
x6
(75) 85
100 ± 0,3
80 90
90 B8 100 1
100 120 ± 0,3 115
110 125
(120) 135
125 140 ± 0,3 140 v6
(130) 145
140 155 1,2
160 ± 0,3
(150) 165
1)Passung vor dem Einpressen.
Eingeklammerte d1 möglichst vermeiden.
15
15
TB 15-3 Lagerschalen DIN 7473, 7474, mit Schmiertaschen DIN 7477 (Auszug)
230
Maße in mm nach Lehrbuch Bild 15-23a, b, c. Bezeichnung: Gleitlager DIN 7474 – A80 × 80 – 2K. (Form A für d1 = 80 mm, b1 = 80 mm
mit 2 Schmiertaschen DIN 7477 – K80)
d1 b1 b2 b3 b4 c d2 d3 d4 d5 d6 d7 s t1 t2 Schmiertaschen1)
Nennmaß Bauform Bauform Bauform DIN 7477
c≈
kurz lang kurz lang kurz lang Tole- a Form Form d t
ranzfeld K L
50 35 50 25 35 10 29 44 10 65 m6 70 59 56 4 – 1,5 3 – 4 10 25 5 2
56 40 56 30 40 10 33 49 10 70 m6 75 64 63 4 – 1,5 3 – 4 11 30 5 2
60 45 60 30 40 12 38 53 10 80 m6 85 74 67 4 – 1,5 4 – 4 12 30 5 2
63 45 63 30 40 12 38 56 10 80 m6 85 74 70 4 – 1,5 4 – 4 12 30 5 2
70 50 70 35 50 12 42 62 12 90 m6 95 84 78 5 – 1,5 4 – 4 14 35 5 2
75 55 75 40 50 15 47 67 12 95 m6 101 87 83 5 – 2 4 – 4 15 35 5 2,8
80 60 80 40 55 15 52 72 15 105 m6 112 97 88 5 – 2 5 – 4 16 40 5 2,8
85 65 85 45 60 15 56 76 15 110 m6 117 102 93 6 – 2 5 – 5 17 45 8 2,8
90 65 90 45 65 15 56 81 15 115 m6 123 107 99 6 – 2 5 – 5 18 45 8 2,8
100 75 100 50 70 15 65 90 20 130 m6 138 122 110 7 – 2,5 6 – 5 20 50 8 2,8
110 80 110 55 75 20 69 99 20 140 k6 150 130 121 7 – 2,5 6 – 5 22 55 8 3,5
125 95 125 65 90 20 83 113 20 160 k6 170 150 137 9 – 2,5 8 – 6 25 60 8 3,5
130 100 130 70 90 20 88 118 25 170 k6 180 160 142 9 – 2,5 8 – 6 26 65 8 3,5
140 105 140 75 100 20 93 128 25 180 k6 190 170 152 9 – 2,5 8 – 6 28 70 8 3,5
150 115 150 80 105 20 102 137 32 195 k6 205 185 163 11 M8 2,5 10 15 6 30 75 12 3,5
160 120 160 85 110 25 106 146 32 205 k6 215 193 174 11 M8 2,5 10 15 6 32 80 12 3,5
170 130 170 90 120 25 115 155 32 220 k6 232 208 185 11 M8 2,5 10 15 10 34 85 12 3,5
180 135 180 95 125 25 119 164 32 230 k6 245 218 196 11 M8 2,5 10 15 10 36 90 12 3,5
190 145 190 100 135 25 129 174 40 245 k6 260 233 206 13 M8 3 15 15 10 38 95 12 3,5
200 150 200 105 140 25 134 184 40 260 k6 275 248 216 13 M8 3 15 15 10 40 100 12 3,5
225 170 225 120 160 32 152 207 40 290 k6 305 274 243 13 M10 3 15 20 12 45 110 12 4,2
250 190 250 130 175 32 170 230 50 325 k6 345 309 270 15 M10 3 18 20 15 50 125 12 4,2
265 200 265 140 185 32 180 245 50 345 j6 365 329 285 15 M10 3 18 20 15 53 130 15 4,2
280 210 280 145 195 32 190 260 60 360 j6 380 344 300 15 M10 3 20 20 15 56 140 15 4,2
Toleranzklasse für d1: H7 vor Einbau: b1: f 7 Form B; b2: E9 Form A, H7 Form B; Gleitflächen: Rz = 6,3 µm, Passflächen: Rz = 25 µm.
Gleitlager
1) Schmiertaschen kreisförmig oder tangential verlaufend (Tiefe t, vgl. auch Lehrbuch Bild 15-21). Ölzulaufbohrungen (d) an tiefster Stelle.
Gleitlager 231
TB 15-5 (Fortsetzung)
b) Schmiernuten
Bezeichnung einer Schmiernut Form C mit t2 = 1,2 mm Nuttiefe: Schmiernut ISO 12 128 – C 1,2
Form C Form D
d1 t2 e1 e2 r1 r2 s
≤30 0,8 5 3 1,5 2,5 3 >1,5…2
≤30 1 8 4 2 4 4,5 >2…2,5
≤100 1,2 10,5 5 2,5 6 6 >2,5…3
≤100 1,6 14 6 3 8 9 >3…4
≤100 2 19 8 4 12 12 >4…5
>100 2,5 28 10 5 20 15 >5…7,5
>100 3,2 38 12 7 28 21 >7,5…10
>100 4 49 15 9 35 27 >10
15
c) Schmiertaschen
Schmiertaschen sind im Allgemeinen dann vorgesehen, wenn größere Schmierräume erforderlich
sind. Form und Maße s. Norm.
TB 15-6 Lagerwerkstoffe (Auswahl)
Werkstoff 0,2%-Dehn- Elastizitäts- Brinellhärte Längenaus spezifische Mindesthärte Merkmale und Hinweise für die
grenze modul dehnungs Lager der Welle Verwendung
Gleitlager
Norm Kurzzeichen
Rp0,2 E koeffizient belastung1)
Werkstoff
N/mm2 kN/mm2 α pL
nummer
min min 10–6/K N/mm2
Blei-Guss PbSb15Sn10 HB 10/250/180 Geeignet bei mittleren Belastungen
legierungen 2.3391 43 31 21 24 7,2 160 HB und mittleren Gleitgeschwindigkei-
DIN ISO 4381 ten (u = 1…4 m/s); für Gleitlager,
Gleitschuhe, Kreuzköpfe
Zinn-Guss SnSb12Cu6Pb HB10/250/180 Geeignet bei mittleren Belastungen
legierungen 2.3790 und hohen bis niedrigen Gleitge-
DIN ISO 4381 schwindigkeiten (u <1 bis >5 m/s),
61 56 25 22,7 10,2 160 HB
hoher Verschleißwiderstand bei
rauen Zapfen; für Gleitlager in Turbi-
nen, Verdichtern, Elektromaschinen
Kupfer-Blei- G-CuPb10Sn10 80 90 HB 10/1000/10 18 18,3 250 HB Geeignet für mittlere Belastungen
Zinn-Guss 2.1816 65 und mittlere bis hohe Gleitgeschwin-
legierungen G-CuPb15Sn8 80 85 60 18 15 200 HB digkeiten, zunehmender Pb-Gehalt
DIN ISO 2.1817 vermindert die Empfindlichkeit
4382-1 G-CuPb20Sn5 60 75 45 19 11,7 150 HB gegen Fluchtungsfehler und kurzzei-
2.1818 tigen Schmierstoffmangel, brauchbar
für Wasserschmierung
Kupfer- G-CuSn8Pb2 HB 10/1000/10 Geeignet bei gerinen bis mäßigen
Zinn-Guss 2.1810 130 75 60 18 21,7 280 HB Belastungen, ausreichende Schmie-
legierungen rung
DIN ISO
G-CuSn10P Für gehärtete Wellen, bei einer Kom-
4382-1 130 95 70 18 50 300 HB
2.1811 bination von hoher Belastung, hoher
Gleitgeschwindigkeit, Schlag- oder
Kupfer-Knet CuSn8P HB 2,5/62,5/10
Stoßbeanspruchung; ausreichende
legierungen 2.1830 200 115 80 17 56,7 55 HRC
Schmierung und gute Fluchtung
DIN ISO 300 120
erforderlich
4382-2 400 140
480 160
CuZn31Si1 250 100
2.1831 350 105 135 18 58,3
233
450 160
15
15
TB 15-6 (Fortsetzung)
234
Werkstoff 0,2%-Dehn- Elastizitäts- Brinellhärte Längenaus spezifische Mindesthärte Merkmale und Hinweise für die
grenze modul dehnungs Lager der Welle Verwendung
Norm Kurzzeichen
Rp0,2 E koeffizient belastung1)
Werkstoff
N/mm2 kN/mm2 α pL
nummer
min min 10–6/K N/mm2
Gusseisen mit EN-GJL-200 (100) 80 bis 103 HB 30 11,7 (3) Geeignet bei geringen Ansprüchen,
Lamellen σd0,1 ≈ 260 150 Wellen gehärtet und geschliffen, für
55 HRC
graphit EN-GJL-300 (200) 108 bis 137 200 11,7 (5) Hebezeuge, Landmaschinen
DIN EN 1561 σd0,1 ≈ 390
Thermoplasti- Polyamid Schlagzäher Werkstoff, besonders
sche Kunststof- (PA6) stoß- und verschleißfest, empfohle-
fe für Gleitlager ner nichtmetallischer Gleitpartner:
σy ≈ 50 2,6 85 12
DIN ISO 6691 POM; für stoß- und schwingungs-
beanspruchte Lager, Gelenksteine,
Landmaschinen, Bremsgestänge
Polyoxymethy- 50 HRC Im Vergleich zu PA härter, stoßemp-
len (POM) findlicher, weniger verschleißfest,
kleinerer Reibwert; empfohlener
nichtmetallischer Gleitpartner: PA;
σy ≈ 65 2,8 120 18
gut bei Trockenlauf- oder Mangel-
schmierung; Gleitlager für die Fein-
werktechnik, Elektromechanik und
Haushaltsgeräte
1)nach VDI 2204-1.
Bezeichnung eines thermoplastischen Kunststoffes für Gleitlager nach DIN ISO 6691, z. B. Polyamid 6 (PA6) für Spritzgussverarbeitung (M) mit Entformungshilfsmittel
(R), der Viskositätszahl 140 ml/g (14), einem Elastizitätsmodul 2600 N/mm2 (030) und schnell erstarrend (N): Thermoplast ISO 6691 – PA6, M R, 14–030N.
Bezeichnung eines Lagermetalls mit dem Kurzzeichen CuSn8P und einer Mindest-Brinell-Härte von 120: Lagermetall ISO 4382 – CuSn8P – HB120.
Gleitlager
Gleitlager 235
15
236 Gleitlager
15
Gleitlager 239
15
240 Gleitlager
TB 15-11 (Fortsetzung)
b) Verlagerungsbereiche A, B, C für 360°-Lager (s. Lehrbuch 15.4.1-1c unter Hinweis)
15
Gleitlager 241
TB 15-12 (Fortsetzung)
c) für vollumschließende Lager µ/§B = f (So, b/dL)
TB 15-13 Verlagerungswinkel β = f (ε, b/dL) bei reiner Drehung (s. Lehrbuch unter Gl. 15.6)
a) für das vollumschließende Radiallager b) für das halbumschließende Radiallager
15
242 Gleitlager
TB 15-14 Erfahrungswerte für die zulässige kleinste Spalthöhe h0 zul nach DIN 31652-3
(Norm zurückgezogen), wenn Wellen-RzW ≤ 4 µm und Lagergleitflächen-RzL ≤ 1 µm
Grenzrichtwerte h0 zul in µm
Wellendurchmesser dW Wellenumfangsgeschwindigkeit uw
in mm in m/s
über bis 0 bis 1 über 1 über 3 über 10 über 30
bis 3 bis 10 bis 30
251) 63 3 4 5 7 10
63 160 4 5 7 9 12
160 400 6 7 9 11 14
400 1000 8 9 11 13 16
1000 2500 10 12 14 16 18
1) einschließlich
TB 15-15 Grenzrichtwerte für die maximal zulässige Lagertemperatur ϑL zul nach DIN 31652-3
(Norm zurückgezogen)
Art der Lagerschmierung ϑL zul in °C2)
Druckschmierung1) (Umlaufschmierung) 100 (115)
drucklose Schmierung (Eigenschmierung) 90 110)
1) Beträgt das Verhältnis von Gesamtschmierstoffvolumen zu Schmierstoffvolumen je Minute (Schmier-
stoffdurchsatz) über 5, so kann ϑL zul auf 110 (125) °C erhöht werden.
2) Die in Klammern gesetzten Temperaturen können nur ausnahmsweise – z. B. aufgrund besonderer
15
Gleitlager 243
TB 15-16 (Fortsetzung)
b) V·pZrel infolge des Zuführdrucks (nach DIN 31652-2), vgl. Lehrbuch 15.4.1-3, Gl. (15-15)
15
244 Gleitlager
TB 15-17 Belastungs- und Reibungskennzahlen für den Schmierkeil ohne Rastfläche bei Ein-
scheiben- und Segment-Spurlagern
15
TB 16-1 Mechanische und physikalische Kennwerte von Flachriemen-Werkstoffen (Auswahl)
Riemenwerkstoff Elastizitätsmodul Dichte zul. max. max. Bie- zul. Nenn- Riemen Reibungszahl Tem
Riemensorte Riemen- Verhältnis gehäufig- umfangs- geschwin peratur
Ez Eb span- keit kraft digkeit
nung
ρ σz zul t/d fb max5) F ’t max υmax5) µ6) ϑmax
N/mm2 kg/dm3 N/mm2 – l/s N/mm m/s – °C
Standard S 250 50…90 1,0 3,6…4,1 0,033 5 – 30
Fleischseite 35
Geschmeidig G 350 40…80 0,95 4,3…5 0,04 10 – 40 (0,25 + 0,02 √− υ)
Haarseite
Leder-
Hochge- HGL 4,3…6,5 45
Riemengetriebe
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26280-8_40
mehrlagig: Gummi-
Gewebe-
Polyamid- bzw.
900…1500 10…20 300 20…50
Polyesterfasern oder
Baumwollfasern
Baumwolle 500…1400 1,3 2,3…5 0,05 – (0,3) –
Kunstseide 40 50
– 40 1,0 3,3…5 0,04 – (0,35) –
(imprägniert)
Textil-
Nylon, Perlon 500…1400 1,1 9 0,07 80 – 60 (0,3) 70
Kordfäden aus 1) 600…700 300 14…25 0,008…0,025 200 (0,7)
Mehrschicht-
2) 800 60 (80)
geschichtet und 400…500 200 4…15 0,01…0,035 (0,6)
vorgereckt4)
1) Laufschicht Gummi. 5) nur unter günstigen Verhältnissen erreichbar; von den Anwendungsbedingungen
2) Laufschicht Leder. abhängig.
3) z. B. Extremultus 81 der Fa. Siegling, Hannover. 6) µ-Werte sind von vielen Einflussgrößen abhängig (z. B. Alter bzw. Laufzeit des
4) z. B. Extremultus 85/80 der Fa. Siegling, Hannover. Riemens, Umwelteinflüsse, Riemengeschwindigkeit).
16
16
TB 16-2 Keilriemen, Eigenschaften und Anwendungsbeispiele
246
k
Ausbeute k
16
248 Riemengetriebe
b) Eigenschaften
Riementyp ( k1) 10 14 20 28 40 541) 801)
Zugfestigkeit in N/mm Riemenbreite 225 315 450 630 900 1200 1800
spezifische Umfangskraft F t’ 2) 12,5 17,5 25 35 48 67,5 110
in N/mm Riemenbreite
Nenndurchmesser d1N in mm 100 140 200 280 400 540 800
Bruchdehnung εB in % 22
Riemendicke t in mm 80 LT 2,2 2,6 2,9 3,6 4,4 5,6 6,3
80 LL 3,2 3,6 4,1 5,0 6,2 6,5 –
85 GT 1,6 1,8 2,5 2,9 3,7 4,5 6,0
85 GG3) 1,9 2,1 2,6 3,1 – – –
1) nur in den Ausführungen LT und GT.
2) die zulässige Spannung kann als fiktiver Wert ermittelt werden aus σz zul ≈ F ’t/t mit F ’t = f (d1, β1, Riemen-
typ) nach TB 16-8, angegebene Werte gelten für β = 180°.
3) bei der Bauart 85 GG ist hinter der Zahl des Riementyps noch ein N anzufügen, z. B. 14 N.
16
Riemengetriebe 249
TB 16-8 Diagramme zur Ermittlung F ’t, ε1, Riementyp für Extremultus-Riemen (nach Fa.
Siegling, Hannover)
TB 16-8 (Fortsetzung)
TB 16-9 (Fortsetzung)
b) Zuordnung Riemenbreite b – kleinste Scheibenkranzbreite B
b 20 25 32 40 50 71 90 112 125
B 25 32 40 50 63 80 100 125 140
b 140 160 180 200 224 250 280 315 355
B 160 180 200 224 250 280 315 355 400
b) Schmalkeilriemen
Beispiel: Für die Berechnungsleistung P’ = 24 kW und n1 = 1200 min–1 wird gewählt: Schmalkeil-
riemen SPA
c) Keilrippenriemen
16
Riemengetriebe 253
TB 16-12 Keilriemenabmessungen (in Anlehnung an DIN 2215, ISO 4184, DIN 7753 sowie
Werksangaben; Auszug)
Normalkeilriemen
DIN 2215 6 10 13 17 22 32 40
Profilkurzzeichen nach
ISO 4184 Y Z A B C D E
obere Riemenbreite b0 ≈ 6 10 13 17 22 32 40
Richtbreite bd ≈ 5,3 8,5 11 14 19 27 32
Riemenhöhe h≈ 4 6 8 11 14 20 25
Abstand hd ≈ 1,6 2,5 3,3 4,2 5,7 8,1 12
Mindestscheibenrichtdurchmesser dd min ≈ 28 50 71 112 180 355 500
Innenlängen1) (= Bestelllänge) Li 185 300 560 670 1180 2000 3000
(Richtlänge Ld = Li + ΔL) bis bis bis bis bis bis bis
850 2800 5300 7100 18000 18000 18000
Längendifferenz ΔL 15 22 30 40 58 75 80
Biegewechsel (s–1) fB max ≈ 80
Riemengeschwindigkeit (m/s) υmax 30
Schmalkeilriemen
Profilkurzzeichen nach DIN 7753 T1 – SPZ SPA SPB SPC – –
obere Riemenbreite b0 ≈ – 9,7 12,7 16,3 22 – –
Richtbreite bd ≈ – 8,5 11 14 19 – –
Riemenhöhe h≈ – 8 10 13 18 – –
Abstand hd ≈ – 2 2,8 3,5 4,8 – –
Mindestscheibenrichtdurchmesser dd min ≈ – 63 90 140 224 – –
Richtlängen1) (= Bestelllänge) Ld – 587 732 1250 2000 – –
bis bis bis bis
3550 4500 8000 12500
Biegewechsel (s–1) fB max ≈ 100
Riemengeschwindigkeit (m/s) υmax 42 16
1) Herstellerangaben beachten (vorzugsweise nach DIN 323, R40).
254 Riemengetriebe
16
Riemengetriebe 255
rk
c
fP B fR A e f Einzelheit
hb
ra
40o 0,5 o dd…74 mm: fR = 0,13 mm
B dd>74…250 mm: fR = 0,25 mm
dd>250 mm: fR = 0,25 mm + 0,004
t je mm Bezugs-∅ über 250 mm
dw
dd
A
fp = 0,0002 · dd
ri
Profil-Kurzzeichen PH PJ PK PL PM
Rippenabstand s 1,60±0,2 2,34±0,2 3,56±0,2 4,70±0,2 9,40±0,2
Keilrippenriemen nach DIN 7867
Riemenhöhe h max1) 3 4 6 10 17
Anzahl der Rippen z2) 2…31 2…50 2…50 2…60 2…45
Riemenbreite b b=s·z
Rippengrundradius rg max 0,15 0,20 0,25 0,40 0,75
Rippenkopfradius rk min 0,30 0,40 0,50 0,40 0,75
Standard-Richtlänge Ld 2) min 559 330 559 954 2286
max 2155 2489 3492 6096 15266
zul. Riemengeschwindigkeit υ max2) 60 m/s 50 m/s 50 m/s 40 m/s 30 m/s
Profil-Kurzzeichen H J K L M
Rillenabstand e 1,60±0,03 2,34±0,03 3,56±0,05 4,70±0,05 9,40±0,08
Keilrippenscheiben nach DIN 7867
16
Riemengetriebe 257
TB 16-15 (Fortsetzung)
b) Nennleistung je Riemen für Schmalkeilriemen
16
258 Riemengetriebe
TB 16-15 (Fortsetzung)
c) Nennleistung je Rippe für Keilrippenriemen
16
Riemengetriebe 259
16
260 Riemengetriebe
TB 16-16 (Fortsetzung)
c) je Rippe für Keilrippenriemen
TB 16-17 (Fortsetzung)
c) Längenfaktor c2 für Schmalkeilriemen
200
100
80
60
Berechnungsleistung P in kW
40
30
20
10
8
6
4
3
2
1 16
0,8
0,6
0,4
0,3
0,2
0,110 20 40 100 200 400 1000 2000 4000 10000
Drehzahl n1 der kleinen Zahnscheibe in min –1
262 Riemengetriebe
b) Scheibenzähnezahl
Riemen- Teilung Zahnhöhe Länge Scheibenzähnezahl Mindestzähnezahl
profil p hz Ld zmin zmax bei Gegenbiegung
mm mm mm
T 2,5 2,5 0,7 120…1475 10 114 11
T5 5 1,2 100…1500 10 114 12
T 10 10 2,5 260…4780 12 114 15
T20 20 5,0 1260…3620 15 114 20
d) Riemen-Zähnezahlen zR (Auszug)
16 Profil T2,5 64 71 72 73 80 84 90 92 98 106 114 116 122 127 132 152 168
192 200 216 240 248 260 312 380 520 590
Profil T5 66 68 71 73 78 80 82 84 91 92 96 100 101 102 105 109 110
112 115 118 122 124 126 130 138 140 144 145 150 153 156 160 163 168
180 184 185 188 198 215 220 232 243 263 276 300
Profil T 10 66 68 69 70 72 73 75 76 78 80 81 84 85 88 89 92 96
97 98 101 108 111 114 115 121 124 125 130 132 135 139 140 142 145
146 150 156 161 175 178 188 196 225 310 478
Profil T 20 63 73 89 94 118 130 155 181
Riemengetriebe 263
c) Riemenprofil T 10 d) Riemenprofil T 20
16
16
TB 16-21 Oberflächengekühlte Drehstromasynchronmotoren mit Käfigläufer nach DIN EN 50347 264
315M 315 457 508 216 M24 65 × 140 80 × 170 132 132 90 75 1,45 2,35
TB 16-21 (Fortsetzung)
Baugröße Kipp- zu Nenndrehmoment zul. Wellenbelastung6) Schmalkeilriemenscheibe Kupplung
TKi/TN4) 5) für nS = 1500 min–1, DIN 22117) bei ns = 1500 min–1
bei ns in min–1 wenn Kraftangriff bei bei ns = 1500 min–1 z. B. Bauart
Riemengetriebe
16
TB 17-1 Rollenketten nach DIN 8187
(Auszug) = = = = = =
Bezeichnung einer Einfach-Rollenkette nach
DIN 8187 mit Ketten-Nr. 16 B mit 92 Gliedern:
Rollenkette DIN 8187 – 16 B – 1 × 92
Maße in mm
Kettengetriebe
Einfach-Rollenkette (–1)
Ketten-Nr. p b1 b2 d1’ e g1 k a1 Bruchkraft Gelenkfläche Gewicht
N kg/m
min max max max max max min cm2 ≈
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26280-8_41
03 5 2,5 4,15 3,2 – 4,1 2,5 7,4 2200 0,06 0,8
04 6 2,8 4,1 4 – 5 2,9 7,4 3000 0,08 0,12
05 B 8 3 4,77 5 5,64 7,1 3,1 8,6 5000 0,11 0,18
06 B 9,525 5,72 8,53 6,35 10,24 8,2 3,3 13,5 9000 0,28 0,41
081 12,7 3,3 5,8 7,75 – 9,9 1,5 10,2 8200 0,21 0,28
082 12,7 2,38 4,6 7,75 – 9,9 – 8,2 10000 0,17 0,26
083 12,7 4,88 7,9 7,75 – 10,3 1,5 12,9 12000 0,32 0,42
084 12,7 4,88 8,8 7,75 – 11,1 1,5 14,8 16000 0,36 0,59
085 12,7 6,38 9,07 7,77 – 9,9 2 14 6800 0,32 0,38
08 B 12,7 7,75 11,3 8,51 13,92 11,8 3,9 17 18000 0,5 0,70
TB 17-1 (Fortsetzung)
Bezeichnung einer Zweifach-Rollenkette nach DIN 8187 mit Ketten-Nr. 08 B mit 120 Gliedern:
Rollenkette DIN 8187 – 08 B – 2 × 120
Maße in mm
Zweifach-Rollenkette (–2) Dreifach-Rollenkette (–3)
Ketten-Nr. a2 Bruch- Gelenk- Gewicht a3 Bruchkraft Gelenkfläche Gewicht
kraft N fläche kg/m N kg/m
max min cm2 ≈ max min cm2 ≈
03 – – – – – – – –
04 – – – – – – – –
05 B 14,3 7800 0,22 0,36 19,9 11100 0,33 0,54
06 B 23,8 16900 0,56 0,78 34 24900 0,84 1,18
081 – – – – – – – –
082 – – – – – – – –
083 – – – – – – – –
084 – – – – – – – –
085 – – – – – – – –
08 B 31 32000 1,01 1,35 44,9 47500 1,51 2,0
10 B 36,2 44500 1,34 1,8 52,8 66700 2,02 2,8
12 B 42,2 57800 1,79 2,5 61,7 86700 2,68 3,8
16 B 68 106000 4,21 5,4 99,9 160000 6,31 8
20 B 79 170000 5,91 7,2 116 250000 8,87 11
24 B 101 280000 11,09 13,5 150 425000 16,63 21
28 B 124 360000 14,79 16,6 184 530000 22,18 25
32 B 126 450000 16,21 21 184 670000 24,31 32
40 B 154 630000 25,5 32 227 950000 38,25 48
48 B 190 1000000 41,23 50 281 1500000 61,84 75
56 B 221 1600000 55,8 70 330 2240000 83,71 105
64 B 250 2000000 72,5 120 370 3000000 108,74 180
72 B 283 2500000 92,4 160 420 3750000 137,57 240
17
Kettengetriebe 269
Maße in mm
Ketten- B1 (h14) B2 B3 e A F1) r4
Nr. einfach mehrfach min min max
03 2,3 – – – – 9 3,0
04 2,6 2,5 8,0 – 5,5 9 3,5
0,4
05 B 2,8 2,7 8,3 14,0 5,65 10 5
06 B 5,3 5,2 15,4 25,7 10,24 15 6
08 B 7,2 7,0 21,0 34,8 13,92 20 8
10 B 9,1 9,0 25,6 42,2 16,59 23 10 0,6
12 B 11,1 10,8 30,3 49,7 19,46 27 11
16 B 16,2 15,8 47,7 79,6 31,88 42 15
20 B 18,5 18,2 54,6 91,1 36,45 50 18 0,8
24 B 24,1 23,6 72,0 120,3 48,36 63 23
28 B 29,4 28,8 88,4 147,9 59,56 76 25
32 B 29,4 28,8 87,4 145,9 58,55 79 29
1
40 B 36,2 35,4 107,7 180,0 72,19 97 36
48 B 43,4 42,5 133,7 224,9 91,21 116 43
1) nach Herstellerangaben
17
270 Kettengetriebe
TB 17-3 Leistungsdiagramm nach DIN ISO 10823 für die Auswahl von Einfach-Rollenketten
Typ B nach DIN 8187-1
1000
16B
12B
10 10B
08B
06B
05B
0,1
10 100 1 000 10 000
Drehzahl des kleinen Kettenrades n 1 in min –1
Anmerkung 1: Die Nennwerte für die Leistung von Zweifach- bzw. Dreifachketten können errechnet wer-
den, indem der PD-Wert für die Einfachketten mit dem Faktor 1,7 bzw. 2,5 multipliziert wird.
Anmerkung 2: Für das Leistungsschaubild gelten folgende Bedingungen: z1 = 19 Zähne, X = 120 Glieder,
i = 1 : 3 bis 3 : 1, Lh = 15000 h, optimale Betriebsbedingungen.
17
Kettengetriebe 271
2
1,8
1,6
1,4
1,08
1,2 f1 = 19z1
1
0,9
Faktor f1
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,311 15 20 25 30 35 40 45
Zähnezahl des kleinen Kettenrades
17
272 Kettengetriebe
8
6
4 Bereiche:
3
3 1 Manuell in regelmäßigen Abständen
erfolgende Ölzufuhr durch Sprühdose,
2 Ölkanne oder Pinsel
1,5 2 Tropfschmierung
3 Ölbad oder Schleuderscheibe
1 4 Druckumlaufschmierung mit Filter
0,8 2 und gegebenenfalls Ölkühler
0,6
0,4
1
0,3
0,2
0,15
04 06 10 16 24 32 40 48
05 08 12 20 28
Ketten-Nr. . . . B
17
Elemente zur Führung von Fluiden
(Rohrleitungen) 18
TB 18-1 Rohrarten – Übersicht
Rohrart Technische Lie- Maßnorm Werkstoffe Anwendung
Benennung ferbedingungen Beispiele
nahtlose Stahlrohre für DIN EN 10216-1 DIN EN 10220 P195TR1 unlegierte Stähle bei Raum-
Druckbeanspruchung P265TR2 temperatur
(für Gefahrenkategorie da = 10,2 bis 711 mm
I bis III)
DIN EN 10216-2 DIN EN 10220 16Mo3 warmfeste Stähle für höhere
X11CrMo9–1+NT Temperaturen,
da = 10,2 bis 711 mm
TB 18-1 (Fortsetzung)
Rohrart Technische Lie- Maßnorm Werkstoffe Anwendung
Benennung ferbedingungen Beispiele
nahtlose Rohre für den Ma- DIN EN 10297-1 DIN EN 10220 E335K2 legierte und unlegierte Stäh-
schinenbau und allgemeine 34CrMo4 le bei Raumtemperatur,
Anwendungen 16MnCr5 da = 26,9 bis 610 mm
(teilweise zur Wärmebe-
handlung geeignet)
Rohre und Fittings für den DIN EN 10224 DIN EN 10224 L235 nahtlose und geschweißte
Transport wässriger Flüs- L275 Rohre aus unlegierten
sigkeiten und Trinkwasser, L355 Stählen
verfügbar mit Beschich- da = 26,9 bis 2743 mm
tung und Auskleidung
Stahlrohre und Rohrleitun- DIN EN 10208-1 DIN EN 10220 L235GA unlegierte nahtlose und ge-
gen für brennbare Medien L360GA schweißte Stahlrohre in der
Anforderungsklasse A
da = 33,7 bis 1626 mm
DIN EN 10208-2 DIN EN 10220 L245NB unlegierte und legierte
L360QB nahtlose und geschweißte
L555MB Stahlrohre in der Anforde-
rungsklasse B
da = 33,7 bis 1626 mm
nahtlose kaltgezogene DIN EN 10305-1 DIN EN 10305-1 E235 Fahrzeugbau, Möbelindus
Präzisionsstahlrohre E410 trie, allgemeiner Maschinen-
42CrMo4 bau, glatte Oberfläche
15S10 (Ra ≤ 4 µm), maßgenau,
da = 4 bis 260 mm
geschweißte kaltgezogene DIN EN 10305-2 DIN EN 10305-2 E155 wie DIN EN 10305-1
Präzisionsstahlrohre E355 da = 4 bis 150 mm
geschweißte maßgewalzte DIN EN 10305-3 DIN EN 10305-3 E155 wie DIN EN 10305-1
Präzisionsstahlrohre E355 da = 6 bis 193,7 mm
Präzisionsstahlrohre für DIN EN 10305-4 DIN EN 10305-4 E215 nahtlose kaltgezogene Rohre
Hydraulik und Pneumatik E235 da = 4 bis 80 mm
E355
DIN EN 10305-6 DIN EN 10305-6 E155 geschweißte kaltgezogene
E195 Rohre
E235 da = 4 bis 80 mm
geschweißte Rohre aus DIN 17455 DIN EN ISO X6Cr17 Lebensmittel-, Pharma-,
nichtrostenden Stählen für 1127 X5CrNi8-10 Automobilindustrie, Hausin-
allgemeine Anforderungen X2CrNiMo17-12-2 stallation, Berechnungsspan-
nung 80% (v = 0,8)
da = 6 bis 1016 mm
geschweißte Rohre aus DIN EN 10312 DIN EN ISO X5CrNi18-10 Transport von Wasser und
nichtrostendem Stahl 1127 anderen wässrigen Flüssig-
keiten
nahtlose Stahlrohre für DIN 2445-1 DIN EN 10220 P195TR2 hydraulische Hochdruckan-
schwellende Beanspru- DIN EN 10216-1 P235TR2 lagen bis 500 bar
chung warmgefertigte Rohre
18 da = 21,3 bis 355,6 mm
DIN 2445-2 DIN EN 10305-4 E235 hydraulische Hochdruckan-
DIN EN 10305-4 E355 lagen bis 500 bar
Präzisionsstahlrohre
da = 4 bis 50 mm
Elemente zur Führung von Fluiden (Rohrleitungen) 275
TB 18-1 (Fortsetzung)
Rohrart Technische Lie- Maßnorm Werkstoffe Anwendung
Benennung ferbedingungen Beispiele
Stahlrohre für Wasser DIN EN 10216-1 DIN 2460 P195TR1 Trinkwasserleitungen, meist
leitungen DIN EN 10217-1 P235TR1 mit Umhüllung und Ausklei-
dung, bis 120 °C; DN 80 bis
DN 2000 (geschweißt);
DN 80 bis DN 500 (nahtlos)
PN 16 bis PN 125
Gasleitungen aus Stahl- DIN EN 10216-1 DIN 2470-1 P195TR1 Öffentliche Gasversorgung
rohren DIN EN 10217-1 P235TR1 DN 25 bis > DN 600
≤ 16 bar, ≤ 120 °C
Rohre aus unlegiertem DIN EN 10255 DIN EN 10255 S195T Transport von flüssigen und
Stahl mit Eignung zum gasförmigen Medien. Nicht
Schweißen und Gewinde- für Trinkwasser.
schneiden da = 10,2 bis 165,1 mm
(R1/8 bis R6)
Gewinderohre mit Güte- DIN EN 10216-1 DIN 2442 P195TR1 Flüssigkeiten, Luft und
vorschrift DIN EN 10217-1 P235TR1 ungefährliche Gase
Ausführung: nahtlos und
geschweißt
da = 10,2 bis 165,1 mm
PN 1 bis PN 100
Rohre und Formstücke aus DIN EN 545 DIN EN 545 Wasserleitungen, ober
duktilem Gusseisen irdisch oder erdverlegt,
DN 40 bis DN 2000
Muffenrohre bis 64 bar
Flanschrohre PN 10 bis
PN 40
Rm ≥ 420 N/mm2
DIN EN 969 DIN EN 969 Transport von Luft oder
brennbaren Gasen bis zu
einem Druck von 16 bar
oberirdisch oder erdverlegt
DN 40 bis DN 600
nahtlose Rohre aus Kupfer DIN EN 12449 DIN EN 12449 Cu-DHP, CuFe2P, allgemeine Verwendung
und Kupferlegierungen CuSn6, CuZn37, da = 3 bis 450 mm,
CuZn38Mn1Al t = 0,3 bis 20 mm
nahtlose Rohre aus Kupfer DIN EN 1057 DIN EN 1057 CW024A Kalt- und Warmwasser
(Cu-DHP) anlagen, Heizungssysteme,
gasförmige und flüssige
Hausbrennstoffe, Abwasser
da = 6 bis 267 mm
nahtlose Rohre aus Alumi- DIN EN 754-7 DIN EN 754-7 Rohrleitungen, auch bei
nium, gezogen tiefen Temperaturen
da = 3 bis 350 mm
nahtlose Rohre aus Alumi- DIN EN 755-7 DIN EN 755-7 ENAW- Rohrleitungen, auch bei
nium, stranggepresst 1080A-H112 tiefen Temperaturen
da = 8 bis 450 mm
–270 °C bis 100 °C
Rohre aus Polypropylen DIN 8078 DIN 8077 PP-H100 Rohrleitungen für Säuren, 18
PP-B80 Laugen, schwache Lösungs-
PP-R80 mittel, Gas, Wasser, Getränke
da = 100 bis 1000 mm,
PN 2,5 bis PN 20
–10 °C bis 80 °C
276 Elemente zur Führung von Fluiden (Rohrleitungen)
Maße in mm
PN 62) PN 403) PN 63
Nennweite
durchemesser
durchemesser
Außendurch-
Außendurch-
Außendurch-
durchmesser
Lochdurch-
Lochdurch-
Lochdurch-
Dichtleiste
Lochkreis-
Dichtleiste
Lochkreis-
Dichtleiste
Lochkreis-
messer
messer
messer
messer
messer
messer
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Nenn-
Nenn-
Nenn-
größe
größe
größe
DN D d K dh D d K dh D d K dh
20 90 48 65 11 4 M10 105 56 75 14 4 M12 – – – – – –
25 100 58 75 11 4 M10 115 65 85 14 4 M12 – – – – – –
32 120 69 90 14 4 M12 140 76 100 19 4 M16 – – – – – –
40 130 78 100 14 4 M12 150 84 110 19 4 M16 170 84 125 23 4 M20
50 140 88 110 14 4 M12 165 99 125 19 4 M16 180 99 135 23 4 M20
60 150 98 120 14 4 M12 175 108 135 19 8 M16 190 108 145 23 8 M20
65 160 108 130 14 4 M12 185 118 145 19 8 M16 205 118 160 23 8 M20
80 190 124 150 19 4 M16 200 132 160 19 8 M16 215 132 170 23 8 M20
100 210 144 170 19 4 M16 235 156 190 23 8 M20 250 156 200 28 8 M24
125 240 174 200 19 8 M16 270 184 220 28 8 M24 295 184 240 31 8 M27
150 265 199 225 19 8 M16 300 211 250 28 8 M24 345 211 280 34 8 M30
200 320 254 280 19 8 M16 375 284 320 31 12 M27 415 284 345 37 12 M33
250 375 309 335 19 12 M16 450 345 385 34 12 M30 470 345 400 37 12 M33
300 440 363 395 23 12 M20 515 409 450 34 16 M30 530 409 460 37 16 M33
350 490 413 445 23 12 M20 580 465 510 37 16 M33 600 465 525 41 16 M36
400 540 463 495 23 16 M20 660 535 585 41 16 M36 670 535 585 44 16 M39
450 595 518 550 23 16 M20 685 560 610 41 20 M36 – – – – – –
500 645 568 600 23 20 M20 755 615 670 44 20 M39 – – – – – –
600 755 676 705 28 20 M24 890 735 795 50 20 M45 – – – – – –
1) Teil 1: Stahlflansche, Teil 2: Gusseisenflansche, Teil 3: Flansche für Kupferlegierungen, Teile 4 bis 6: Flansche aus
Al-Legierungen, anderen metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen.
Die Anschlussmaße der Flansche nach dieser Norm sind mit Flanschen aus anderen Werkstoffen kompatibel.
2) Die Anschlussmaße gelten bis DN 100 auch für PN 2,5.
3) Die Anschlussmaße gelten bis DN 100 auch für PN 25.
18
Elemente zur Führung von Fluiden (Rohrleitungen) 279
Rohrerweiterung
plötzlich von A1 nach A2 ζ1 = (1-A1/A2)2
18
TB 18-8
TB 18-9 Dichte und Viskosität verschiedener Flüssigkeiten und Gase
a) Flüssigkeiten (bei ca. 1 bar)
Medium Temperatur t Dichte ρ kinematische Viskosität ν
in °C in kg/m3 in m2/s
Wasser 0 999,8 1,792 · 10–6
10 999,7 1,307 · 10–6
20 998,2 1,004 · 10–6
40 992,2 0,658 · 10–6
60 983,2 0,475 · 10–6
100 958,4 0,295 · 10–6
Erdöl roh (Persien) 10 895 700 · 10–6
30 880 25 · 10–6
50 868 12 · 10–6
Spindelöl 20 871 15 · 10–6
60 845 4,95 · 10–6
100 820 2,44 · 10–6
Dieselkraftstoff 20 850 4,14 · 10–6
Heizöl 20 930 51,8 · 10–6
Benzin 15 720 0,78 · 10–6
MgCl2-Sole (20%) –20 1184 10,94 · 10–6
0 1184 4,64 · 10–6
20 1184 2,41 · 10–6
Frigen 11 0 1536 0,357 · 10–6
Spiritus (90%) 15 823 2,19 · 10–6
Glyzerin 20 1255 680 · 10–6
Bier 15 1030 1,15 · 10–6
Milch 15 1030 2,9 · 10–6
Wein 15 1000 1,15 · 10–6
b) Gase (Normzustand)1)
Medium Dichte ρn2) dynamische Konstante C Gaskonstante R
in kg/m3 Viskosität ηn3) in J/(kg K)
in Pa s
Luft 1,293 17,16 · 10–6 110,4 287,06
Sauerstoff (O2) 1,429 19,19 · 10–6 138 259,8
Stickstoff (N2) 1,251 16,62 · 10–6 103 296,8
Kohlenmonoxid (CO) 1,250 16,57 · 10–6 101 296,8
Kohlendioxid (CO2) 1,977 13,70 · 10–6 274 188,9
Wasserstoff (H2) 0,0899 8,41 · 10–6 83 4124
Methan (CH4) 0,717 10,01 · 10–6 198 518,3
Propan (C3H8) 2,019 7,50 · 10–6 188,6
Stadtgas 0,585 12,70 · 10–6 120
Erdgas 0,78 10,40 · 10–6 165
1) Durch Normtemperatur Tn = 273,15 K bzw. ta = 0 °C und Normdruck pa = 101325 Pa = 1,013 bar festgelegter Zustand
eines Stoffes.
2) p Tn p
Bei der Betriebstemperatur T und dem Betriebsdruck p gilt n .
3)
pn T RT
T 1 C / Ta
18
Für die dynamische Viskosität bei der Betriebstemperatur gilt näherungsweise n .
Tn 1 C / T
Statt Tn und ηn können auch andere zusammengehörende Werte von T und η eingesetzt werden. Es bedeuten:
C Konstante; p Druck im Betriebszustand (Absolutdruck); pn Normdruck (101325 Pa = 1,013 bar); R individuelle
Gaskonstante; T absolute Temperatur im Betriebszustand; Tn Normtemperatur (273,15 K); ηn dynamische Viskosität
im Normzustand; ρ Dichte im Betriebszustand; ρn Dichte im Normzustand.
18
TB 18-10 Festigkeitskennwerte1) zur Wanddickenberechnung von Stahlrohren (Auswahl)
282
Stahlsorte Rm Spannungsart Dehngrenze ReH bzw. Rp0,2 und Zeitstandfestigkeit2) Rm/t/ϑ in N/mm2
(Werkstoffnummer) N/mm2 20 100 150 200 250 300 350 400 450 500 550 600 650 700 750 800
min °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C °C
Nahtlose und geschweißte Rohre aus unlegierten und legierten Stählen bei Raumtemperatur (DIN EN 10216-1 und DIN EN 10217-1)
P195 (1.0107 und 1.0108) 320 ReH, Rp0,2/ϑ 195
P235 (1.0254 und 1.0255) 360 ReH, Rp0,2/ϑ 235
P265 (1.0258 und 1.0259) 410 ReH, Rp0,2/ϑ 265
Nahtlose Rohre aus warmfesten Stählen (DIN EN 10216-2)
ReH, Rp0,2/ϑ 235 198 187 170 150 132 120 112 108
P235GH (1.0345) 360
Rm/2 · 105/ϑ 128 66 24
ReH, Rp0,2/ϑ 280 243 237 224 205 173 159 156 150 164
16Mo3 (1.5415) 450
Rm/2 · 105/ϑ 218 84 25
ReH, Rp0,2/ϑ 280 249 241 234 224 219 212 207 193 180
10CrMo9-10 (1.7380) 480
Rm/2 · 105/ϑ 204 124 57 28
Geschweißte Rohre aus warmfesten Stählen (DIN EN 10217-2)
P195GH (1.0348) 320 ReH, Rp0,2/ϑ 195 175 165 150 130 113 102 94
P235GH (1.0345) 360 ReH, Rp0,2/ϑ 235 198 187 170 150 132 120 112
P265GH (1.0425) 410 ReH, Rp0,2/ϑ 265 226 213 192 171 154 141 134
16Mo3 (1.5415) 450 ReH, Rp0,2/ϑ 280 243 237 224 205 173 159 156
Nahtlose Rohre aus nichtrostenden austenitischen Stählen (DIN EN 10216-5)3)
Rp0,2/ϑ 195 155 140 127 118 110 104 98 95 92 90
X5CrNi18-10 (1.4301) 500
Rm/105/ϑ 74 45 23 11 5
Rp0,2/ϑ 180 147 132 118 108 100 94 89 85 81 80
X6CrNiTi18-10 (1.4541) 460
Rm/105/ϑ 65 39 22 13 8
Rp0,2/ϑ 205 175 158 145 135 127 120 115 112 110 108
X5CrNiMo17-12-2 (1.4401) 510
Rm/105/ϑ 118 69 34 20 10
1) Re für Wanddicke ≤ 16 mm.
2) Die für 20 °C angegebenen Festigkeitskennwerte gelten bis 50 °C, die für 100 °C angegebenen Werte bis 120 °C. Sonst ist zwischen den angegebenen Werten linear zu
interpolieren, z. B. für 80 °C zwischen 20 und 100 °C und für 170 °C zwischen 150 und 200 °C. Aufrundung ist dabei nicht zulässig.
3) Lösungsgeglüht.
Elemente zur Führung von Fluiden (Rohrleitungen)
Elemente zur Führung von Fluiden (Rohrleitungen) 283
2,5 8 1,0 1,0 1,5 1,5 1,5 2,0 M14 × 1,5 G 1/4 A
6,3 10 1,0 1,0 1,5 1,5 2,0 2,5 M16 × 1,5 G 1/4 A
16 12 1,0 1,5 2,0 2,0 2,5 2,5 M18 × 1,5 G 3/8 A
40 16 1,5 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 M22 × 1,5 G 1/2 A
63 20 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 M27 × 2 G 3/4 A
100 25 2,0 2,5 3,0 3,5 4,5 6,0 M33 × 2 G 1A
160 30 2,0 3,0 4,0 5,0 5,0 6,0 M42 × 2 G 1 1/4 A
250 38 3,0 4,0 5,0 5,5 7,0 8,0 M48 × 2 G 1 1/2 A
Bestellbeispiel: 90 m Rohre – 25 × ID20 – EN 10305-1 – E235+N – Genaulänge 1800 mm – Option 19
(90 m nahtlose Präzisionsstahlrohre mit einem Außendurchmesser von 25 mm, einem Innendurchmesser
von 20 mm nach EN 10305-1, gefertigt aus der Stahlsorte E235 (1.0308) im normalgeglühten Zustand
(+N), geliefert in Genaulängen 1800 + 3 mm mit einem Abnahmeprüfzeugnis 3.1B (Option 19)).
18
284 Elemente zur Führung von Fluiden (Rohrleitungen)
18
Dichtungen
TB 19-1 Dichtungskennwerte für vorgeformte Feststoffdichtungen
19
a) Dichtungskennwerte nach AD 2000 – Merkblatt B7
Dichtungs- Dichtungsform Werkstoff Dichtungskennwerte
art
für Flüssigkeiten für Gase und Dämpfe
Vorverformung Betriebs- Vorverformung Betriebs-
zustand zustand
k0 k0 · KD k1 k0 k0 · KD k1
mm N/mm mm mm N/mm mm
Flachdichtung Dichtungspappe
getränkt – 20 bD bD – – –
Gummi – bD 20,5 bD – 2 bD 0,5 bD
Weich-
PTFE – 20 bD 1,1 bD – 25 bD 1,1 bD
stoffdich-
Graphit1) – –7) –7) – 25 bD 1,7 bD
tungen
Graphit2) – –7) –7) – 20 bD 1,3 bD
Faserstoff 3) – –7) –7) – 40 bD 2 bD
Faserstoff 4) – –7) –7) – 35 bD 2 bD
Welldichtung Al – 8 bD 0,6 bD – 30 bD 0,6 bD
Cu, CuZn 40 – 9 bD 0,6 bD – 35 bD 0,7 bD
Metall- weicher Stahl – 10 bD 0,6 bD – 45 bD bD
weichstoff-
Blechummantelte Al – 10 bD bD – 50 bD 1,4 bD
dichtungen
Dichtung Cu, CuZn 40 – 20 bD bD – 60 bD 1,6 bD
weicher Stahl – 40 bD bD – 70 bD 1,8 bD
Flachdichtung
– 0,8 bD – bD + 5 bD – bD + 5
Spießkantdichtung
– 0,8 – 5 1 – 5
Ovalprofildichtung
– 1,6 – 6 2 – 6
Metall- Runddichtung
– 1,2 – 6 1,5 – 6
dichtungen
Ring-Joint-Dichtung
– 1,6 – 6 2 – 6
Linsendichtung
– 1,6 – 6 2 – 6
Kammprofildichtung
− −
– 0,4 √X – 9 + 0,2 X 0,5 √X – 9 + 0,2 X
X = Anzahl d. Kämme
Kamm- PTFE-Auflagen – –7) –7) – 15 bD 1,1 bD
profilierte auf Weichstahl
Stahldich- Graphit-Auflagen – –7) –7) – 20 bD 1,1 bD
tungen5) auf Weichstahl
Spiraldich- PTFE-Füllstoff – –7) –7) – 50 bD 1,4 bD
tungen mit
weichem Graphit-Füllstoff – –7) –7) – 40 bD 1,4 bD
Füllstoff6)
TB 19-1 (Fortsetzung)
b) Formänderungswiderstand KD und KDϑ c) Hilfswert Z
metallischer Dichtungswerkstoffe
Werkstoff KD KDϑ in N/mm2 Zustand Werkstoffe mit bekannter Werkstoffe
20 °C 100 °C 200 °C 300 °C und Streckgrenze und Sicherheit ohne bekannte
Gütewert gegen Streckgrenze bzw. Streckgrenze
Al, weich 100 40 20 (5) Rm/100000 mit Sicherheit
Cu 200 180 130 100 gegen Zug
bei Dehn- bei Schaft-
Weicheisen 350 310 260 210 festigkeit
schrauben schrauben z. B.
unleg. Stahl 400 380 330 260 z. B. nach nach DIN EN
legierter Stahl 450 450 420 390 DIN 2510 ISO 4014
austenit. Stahl 500 480 450 420 Für den Betriebszustand
bei
φ = 0,75 1,6 1,75 2,91
φ = 1,0 1,38 1,51 2,52
Für den Einbau- und Prüfzustand
1) Expandierter Graphit ohne Metalleinlage.
2)
bei
Expandierter Graphit mit Metalleinlage.
3)
φ = 0,75 1,34 (1,37) 1,46 (1,49) 2,26
Faserstoff mit Bindemittel (hD < 1 mm).
4)
φ = 1,0 1,16 (1,18) 1,27 (1,29) 1,95
Faserstoff mit Bindemittel (hD ≥ 1 mm).
5) beidseitig mit weichen Auflagen. Werte in Klammer gelten für Re/Rm > 0,8
6) einseitig oder beidseitig mit Ring-Verstärkung. φ = 0,75 für unbearbeitete parallele Auflageflächen der zu
7) Solange keine Dichtungskennwerte für Flüssigkeiten verbindenden Teile
vorliegen, können die Dichtungskennwerte für Gas φ = 1,0 für spanabhebend bearbeitete parallele Auflage
und Dämpfe verwendet werden. flächen
TB 19-2 (Fortsetzung)
b) Richtwerte für Nutabmessungen
Maße für d3 bis d8 siehe unter Tabelle; Maß g in TB 19-3
+0,25 +0,25
z b1 0 z b1 0
r1
t1
g
t1
15–20o
r2 15–20o r2
g
d3 H8
d6 H11
d3 H8
r1
d4 f7
d5 h11
d4 f7
Kolbendichtung Stangendichtung
radialer Einbau: statisch und dynamisch d = d1 + d2
+0,2 d7 h11 d8 H11 +0,2 b3 0,05
b2 0 b2 0
r4
t2 0,05
p
r2
r2
t1 +0,10
r3
t1 +0,10
p
r1
r1
Flanschdichtung 48o
axialer Einbau (statisch): Innen- und Außendruck Trapeznut
d2 b1 b2 b3 t1-stat. t2-dyn. t2 r1 r2 r3 r4 z2)
1,78 2,53 3,20 – 1,30 1,40 – – – 2,00
0,30 0,10
2,62 3,51 4,00 2,40 2,00 2,10 2,10 0,40 2,50
0,25
3,53 4,67 5,30 3,20 2,70 2,80 2,80 3,00
0,60 0,80
5,33 6,86 7,60 4,80 4,20 4,60 4,20 0,20 3,50
0,40
6,99 8,68 8,70 6,50 5,801) 6,00 5,60 1,00 1,60 4,00
1)für Flanschdichtung t = 5,70 mm 2) bei 20°.
Kolbendichtung: Innendurchmesser d1 des O-Rings 1…6% kleiner als Nutgrunddurchmesser d5 wählen
Stangendichtung: Außendurchmesser des O-Rings (d1 + 2 · d2) 1…3% größer als Außendurchmesser d6
wählen
Nennmaß d3 = d4 ergibt sich durch die prozentale Verpressung (Verformung) des O-Rings im Schnurdurch-
messer d2 in Nuttiefe t; üblich: statisch 15…30%, dynamisch 6…20%; ggf. durch Versuche absichern
d7 = d1; d8 = d1 + 2 · d2
Oberflächenrauheit: alle Flächen Ra = 1,6 µm; außer Dichtfläche dynamisch: Ra = 0,4 µm
Umfangsgeschwindigkeit in m/s
2500
25
Drehzahl in min-1
20 2000
15 1500
10 1000
Acrylnitril-Butadien-
Kautschuk (NBR)
5 500
19
Dichtungen 291
b) innen dichtend
19
292 Dichtungen
TB 19-8 Stopfbuchsen
a) Empfohlene Abmaße für Packungen nach DIN 3780 Maße in mm
Innendurchmesser d 4…4,5 5…7 8…11 12…18 20…26 28…36 38…50 53…75 80…120 125…200
Ringdicke 2,5 3,0 4,0 5,0 6,0 8,0 10,0 12,5 16,0 20,0
b) Empfohlene Packungslängen L in
Abhängigkeit von Druck p und
Innendurchmesser d bei den übli-
chen Querschnitten
19
TB 19-10 Konstruktionsrichtlinien für Lagerdichtungen (nach Halliger)
a) Berührende Lagerdichtungen
Art der Dichtung Einsatzbereich Anforderungen an Abdichtung Vorteile Nachteile Bemerkungen
Dichtungen
die Lauffläche
Filzring u ≤ 4 m/s Toleranz h11 Nach innen: Preiswerte Dich- Elastizität des Filz muss mit Öl getränkt sein;
t ≤ 100 °C Rauheit Ra ≤ 0,8 Fett tung, geringe Be- Filzes lässt nach bei t > 100 °C Ringe mit PTFE-,
größere Drücke arbeitungskosten, (Spaltbildung), Graphit-, Kunststoff- oder Glas-
Nach außen:
möglich einfache Montage Reibungswärme fasern
geringe Verunreini-
gung, wenig Feuch-
tigkeit
Radial-Wellen u ≤ 12 m/s Toleranz h11 Nach innen: Gute Abdichtung Hohe Forderungen Viele Bauformen, bei großen
dichtring p ≤ 0,5 bar Rundheit IT8 Öl solange Lippe und an Lauffläche und Durchmessern auch geteilt, Form
Sonderformen Ra = 0,2 ... 0,81) Fett Gleitfläche unbe- Montage, Ver- mit Staublippe bei erhöhtem
bis 100 bar Härte 45 … 55 HRC schädigt schleiß der Lauf- Schmutzanfall verwenden, Dicht-
(größerer Wert bei Nach außen: fläche lippe muss geschmiert sein
u > 4 m/s) mäßige Verunreini-
gung, Spritzwasser
O-Ring u ≤ 0,5 m/s Toleranz f7 Nach innen: Geringes Einbau- Starke Schwankung u bis 4 m/s bei Sonderquerschnit-
größere p möglich Rauheit Ra ≤ 0,8 Öl volumen des Reibmomentes, ten (z.B. Quadring), empfindlich
Härte 60 HRC Fett altert gegen mechanische Beschädigung
Nach außen:
Schlamm
V-Ring u ≤ 12 m/s Lauffläche: Ra ≤ 2,5 Nach innen: Preiswerte Dich- Begrenzte Dicht- Vielfach als Vordichtung und
mit Haltering Welle: Ra = 12,5 Fett tung, geringe Be- wirkung, nicht unter Spritzscheibe eingesetzt, bei
u ≤ 30 m/s Rundheit IT 14…15 Öl arbeitungskosten, Flüssigkeitsspiegel Fluchtungsfehlern seitlich
p ≤ 0,3 bar Schiefstellung 1…4° einfache Montage, verwenden abstützen, Dichtlippe hebt bei
Nach außen: klein bauend u > 15 m/s ab, bei Öl im Lager-
geringe Verunreini- raum V-Ring gegen Innenwand
gung, Spritzwasser schleifen lassen
293
19
19
TB 19-10 (Fortsetzung)
294
a) Berührende Lagerdichtungen (Fortsetzung)
Art der Dichtung Einsatzbereich Anforderungen an Abdichtung Vorteile Nachteile Bemerkungen
die Lauffläche
Axial-Gleitring- u ≤ 10 m/s Toleranz h7 Nach innen: Hohe Betriebs Teuer, größerer Leckverluste nehmen ab während
dichtung (mit p ≤ 5 bar Welle: Ra = 1,02) Öl sicherheit und Platzbedarf Einlaufvorgang, weitere Baufor-
Dichtbalg) (Gleitfläche liegt in Fett Lebensdauer, selbst men auch für höchste Anforde-
Dichtung und hat nachstellend rungen an Drehzahl, Druck und
Nach außen:
sehr hohe Anforde- Temperatur
geringe Verunrei-
rungen)
nigung, flüssige
Medien unter Druck
Laufwerkdichtung u ≤ 10 m/s bei Gleitfläche liegt in Nach innen: Hohe Betriebs Relativ teuer Geringe Anforderungen an
Ölschmierung Dichtung Öl sicherheit und den Einbauraum (große axiale,
u ≤ 3 m/s bei Fett Lebensdauer radiale und winklige Abwei-
Fettschmierung chungen zulässig), selbsttätiger
Nach außen:
p ≤ 3 bar Verschleißausgleich
sehr starke Verunrei-
nigung, Spritzwasser
Nilos-Ring u ≤ 5 m/s Nach innen: Kostengünstig, Schleift während Sonderbauart für höhere Dreh-
p = 0 bar Fett raumsparend, der Einlaufphase bis zahlen auch berührungsfrei, bei
gleitet an der hoch- sich infolge Ab- stärkerem Schmutzanfall und
Nach außen: wertigen Lager- nutzung ein Spalt Spritzwasser 2 Nilosringe mit
mäßige Verunreini- Seitenfläche bildet Fettfüllung im Zwischenraum
gung, Spritzwasser anordnen
u zulässige Umfangsgeschwindigkeit (Standardtypen), p zul. Druckdifferenz zwischen Lagerraum und Umgebung, t zul. Temperatur an der Dichtung
1) drallfrei, vorzugsweise im Einstich geschliffen.
2) Richtwerte für die Wellenoberfläche, die Gleitfläche liegt in der Dichtung und hat sehr hohe Anforderungen.
Dichtungen
TB 19-10 (Fortsetzung)
b) Berührungsfreie Lagerdichtungen
Art der Dichtung Einsatzbereich Abdichtung Vorteile Nachteile Bemerkungen
Dichtungen
einfacher Spalt p = 0 bar Nach innen: Kostengünstig Schmutz und Feuch- Spaltbreite 0,1…0,3 mm, Spalt möglichst
u unbegrenzt Fett tigkeit kann in La- lang wählen, Rillen im Gehäuse oder in der
gerraum durch Spalt Welle sowie Fettfüllung im Spalt erhöhen die
Nach außen:
kriechen Schutzwirkung
geringe Verunreinigung
Spalt mit Spritzring p = 0 bar Nach innen: Größere Spaltbreite Spritzring schleudert Öl in Auffangraum;
u unbegrenzt Öl als bei einfachem Ölrückflussbohrung zum Lagerraum unter Öl-
(Fett) Spalt möglich niveau legen, da sonst Schaum den Ölrückfluss
behindern kann
Nach außen:
keine
Gewindeförmige Kleiner Druck Nach innen: In radialer Richtung Nur eine Drehrich- Rillen, im Gehäuse oder auf der Welle ange-
Rillen möglich Öl geringer Platzbedarf tung zulässig, fördert ordnet, fördern das Öl in Lagerraum zurück
u unbegrenzt Staub in Lagerraum,
Nach außen: nur im Betrieb wirk-
keine sam
Labyrinth p = 0 bar Nach innen: Sehr gute Abdich- Im allgemeinen teuer, Spalte klein halten, Nachschmierung der La-
u unbegrenzt Fett tung bei Füllung mit bei mehreren Stegen byrinthe erhöht die Dichtwirkung, bei größerer
u ≤ 5 m/s bei Fett- (Öl) steifem Fett platzaufwendig Durchbiegung der Welle abgeschrägte Stege
füllung verwenden (sonst wird Schutz nach innen
Nach außen:
gepumpt), radiales Labyrinth wegen Montage
starke Verunreinigung
geteilt ausführen
Feuchtigkeit
Labyrinth als Kauf- p = 0 bar Nach innen: Kostengünstiger, Neben den abgebildeten Z-Lamellen können
teil u unbegrenzt Fett kleiner bauend die Labyrinthe aus federnden Lamellenringen,
(Öl) Kolbenringen, Kunststoffteilen etc. aufgebaut
sein
Nach außen:
starke Verunreinigung
295
Feuchtigkeit
19
Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen)
20
TB 20-1 (Fortsetzung)
20 Nr. Art, Norm, Behandlung Bezeichnung Flankenhärte1) σF lim2) σH lim2)
(N/mm2) (N/mm2)
19 Vergütungsstahl C45E
flamm- oder induktions (Umlaufhärtung, b < 20 mm) Fuß
gehärtet mitgehärtet
20 34CrMo4 (Umlauf- oder Einzel-
zahnhärtung) 230…380
50 HRC 980…1275
270…410
21 42CrMo4 56 HRC 1060…1330
Fuß nicht
(Umlaufhärtung) mitgehärtet
22 34CrNiMo6 150…230
(Einzelzahnhärtung)
23 Vergütungsstahl 42CrMo4 + QT
und Einsatzstahl Nitrierhärtetiefe < 0,6 mm,
langzeit-gasnitriert Rm > 800 N/mm2, m < 16 mm)
48…57 HRC 260…430 780…1215
24 16MnCr5 + QT
(Nitrierhärtetiefe < 0,6 mm,
Rm > 700 N/mm2, m < 10 mm)
25 Vergütungs- und C45E N für d < 300 mm,
30…45 HRC 225…290 650… 780
Einsatzstähle nitro m < 6 mm
carburiert
26 16 MnCr5N für d < 300 mm,
m < 6 mm
27 45…57 HRC 225…385 650… 950
42CrMo4 + QT
d < 600 mm, m < 10 mm
28 carbonitriert 34Cr4 + QT
Kernfestigkeit bis 45 HRC, 55…60 HRC 300…450 1100…1350
Kfz-Getriebe
29 Einsatzstähle 16MnCr5
(DIN 17210), Standardstahl, normal bis
DIN EN 10084 m = 20 mm
einsatzgehärtet
30 15CrNi6, für große Abmessun-
58…62 HRC 310…525 1300…1650
gen; über m = 16 mm
31 18CrNiMo7-6, für große Ab-
messungen; über m = 16 mm bei
Stoßbelastung über m = 5 mm
1) HB Brinell-Härtewert, HRC Rockwell-Härtewert C.
2) Festigkeitswerte nach ISO 6336-5 gelten für das Standard-Referenz-Prüfrad und Standard-Betriebsbedingungen.
Untere Grenzwerte und ohne Streubereich angegebene Werte (ML) sind sicher erreichbar, obere Werte (ME) nur bei
umfassender Kontrolle. Einzelheiten siehe ISO 6336-5.
TB 20-2 Übersicht zur Dauerfestigkeit für Zahnfußbeanspruchung der Prüfräder nach DIN 3990
(Härtewerte nach Brinell HB, Rockwell HRC und Vickers HV1, HV10) gültig für Prüfradabmessungen: m = 3…10 (Yx = 1) mm,
Rz = 10 µm YR relT = 1, υ = 10 m/s, b = 10…50 mm, Geradverzahnung mit Verzahnungsqualität 4 bis 7, qs = 2,5 (Yδ relT = 1), (YST = 2,
Schrägungswinkel β = 0° (Yβ = 1), KA = KFβ = KFα = 1, σFE = YST · σF lim = 2 · σF lim
FE Flim
Allgemeine
Baustähle Vergütungsstähle, hart- oder gasnitriert
Vergütungsstähle, legiert, vergütet
HV 1 (Prüflast 9,8 N)
(Prüflast 98,1 N) HV10
HB
Normalerweise werden Werte aus dem mittleren Bereich gewählt. Für bestimmte Werkstoffe s. TB 20-1.
299
20
300 Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen)
b) geeignete Werkstoffpaarungen
Werkstoffkennzeichen nach a) Eigenschaften und Verwendungsbeispiele
Schnecke Schneckenrad
1 geringe Gleitgeschwindigkeit und mäßige Belastung; Hebezeuge,
Werkzeugmaschinen, allgemeiner Maschinenbau
2 bei mittleren Belastungen und Dreh bevorzugte Paarung
A zahlen für Getriebe aller Art
3
4 bei hohen Belastungen und mittleren Universalgetriebe, Fahr-
Drehzahlen zeuggetriebe
1…4 wie bei Paarung A mit 1…4, jedoch bei hohen Drehzahlen
B
5 und 6 korrosionsbeständig, für geringe Belastungen, Leichtbau, Apparatebau
Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen) 301
SAE-Viskositätsklas-
SAE-Viskositätsklas-
(Turbinen-, Pumpen-
sen nach DIN 51512
(alterungsbeständig)
sen nach DIN 51511
Schmieröle N (ohne
nach DIN ISO 3448
bes. Anforderung)
Schmieröle TD–L
Schmieröle C und
und Generatoren)
Schmieröle CLP
nach DIN 51515
Kraftfahrzeug-
(v50 in mm2/s)
(v40 in mm2/s)
Getriebeöle
(Motoren)
Kennzahl
22 16
× × × ×
32
10 W
32 25
75 × × × × ×
46
46 36
20 W × × × ×
68
20
68 49 × × × ×
80 ×
100 68 30 × × ×
150 92 × × ×
40
220 114 × × ×
90 ×
220 144 × × ×
50
320 169 × ×
460 225 × × ×
140 ×
680 324 ×
302 Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen)
TB 20-6 Richtwerte für den Einsatz von Schmierstoffarten und Art der Schmierung, abhängig
20 von der Umfangsgeschwindigkeit bei Wälz- und Schraubwälzgetrieben
Umfangsgeschwindigkeit Schmierstoff Art der Schmierung
Stirn- und bis 1 m/s Haftschmierstoffe Sprüh- oder Auftragschmierung
Kegelradgetriebe bis 4 m/s Schmierfette Tauchschmierung
Haftschmierstoffe Sprühschmierung
bis 15 m/s Schmieröle Tauchschmierung
über 15 m/s Schmieröle Druckumlauf- oder Spritzschmierung
Schneckengetriebe bis 4 m/s (bis 1 m/s) Schmierfette Tauchschmierung
Schnecke (Schneckenrad) bis 10 m/s (bis 4 m/s) Schmieröle Tauchschmierung
eintauchend über 10 m/s (über 4 m/s) Schmieröle Spritzschmierung in Eingriffsrichtung
TB 20-7 Viskositätsauswahl von Getriebeölen (DIN 51509) gültig für eine Umgebungstempe-
ratur von etwa 20 °C
a) für Stirnrad- und Kegelradgetriebe
Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen) 303
TB 20-7 (Fortsetzung)
b) für Schneckengetriebe 20
TB 20-8 Reibungswerte bei Schneckenradsätzen (Schnecke aus St, Radkranz aus Bronze,
gefräst)
Gleitgeschwindigkeit υg (m/s) <0,5 1 2 3 6 >10
Schnecke gedreht oder gefräst, µ≈ 0,09 0,08 0,065 0,055 0,045 0,04
vergütet ρ ≈ (°) 4,5 4,3 3,7 3,1 2,6 2,3
Schnecke gehärtet, Flanken µ≈ 0,05 0,04 0,035 0,025 0,02 0,015
geschliffen ρ ≈ (°) 3 2,3 2 1,4 1,15 1
Modul mn
Zähnezahl z
Bezugsprofil Verzahnung
Werkzeug
Schrägungswinkel ß
Flankenrichtung
Teilkreisdurchmesser d
Profilverschiebungsfaktor 2) x
Verzahnungsqualität, Toleranzfeld
Prüfgruppe nach DIN 3961 1)
Achsabstand im Gehäuse a±
mit Abmaßen
Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen) 305
Modul mP
Zähnezahl z
Teilkegelwinkel δ
Äußerer Teilkreisdurchmesser de
Äußere Teilkegellänge Re
Fußwinkel ϑf
oder Fußkegelwinkel δf
Profilwinkel αP
Verzahnungsqualität
Achsenwinkel im Gehäuse
mit Abmaßen ∑
306 Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen)
Zähnezahl z1
Mittenkreisdurchmesser dm1
Modul (Axialmodul) mP
Zahnhöhe h1
Flankenrichtung rechtssteigend
linkssteigend
Steigungshöhe pz1
Mittensteigungswinkel γm
Flankenform nach DIN 3975 A, N, I, K
Axialteilung px
Verzahnungsqualität
Zahnräder und Zahnradgetriebe (Grundlagen) 307
Zähnezahl z2
Modul (Stirnmodul) m
Teilkreisdurchmesser d2
Profilverschiebungsfaktor x2
Zahnhöhe h2
Flankenrichtung rechtssteigend
linkssteigend
Verzahnungsqualität
Schnecke
Zähnezahl z1
Achsabstand im Gehäuse a±
mit Abmaßen
Außenverzahnte Stirnräder
21
z
u z
z
z
z z z z
z z z
Das eingezeichnete Ablesebeispiel Geradstirnrad-
Getriebe bei αw = 23,7° für z1 = 8 wird ε1 ≈ 0,6;
für z2 = 17 wird ε2 ≈ 0,69; somit εα = ε1 + ε2 ≈ 1,3
TB 21-3 Bereich der ausführbaren Evolventenverzahnungen mit Bezugsprofil nach DIN 867
für Außen- und Innenräder nach DIN 3960
21
z z z z
x
x
z z z
z z
Ablesebeispiel: Gegeben seien z1 = 24, z2 = 108, damit i = 4,5, Summe der Profilverschiebungsfaktoren
x1 + x2 = +0,5 (ausgeglichene Verzahnung mit höherer Tragfähigkeit nach TB 21-4). Man trage über der
mittleren Zähnezahl zm = (z1 + z2)/2 = (24 + 108)/2 = 66 den Mittelwert der Summe der Profilverschiebungs-
faktoren xm = (x1 + x2)/2 = 0,25 von der 0-Linie auf. Durch diesen Punkt ziehe man eine den benachbarten
L-Linien (i > 1!) angepasste Gerade. Diese gibt dann über z1 und z2 die zugehörigen Werte
x1 = +0,36 und x2 = +0,14 an. Dabei ist zu beachten, dass die Summe der gefundenen Werte x1 und x2 mit der
vorgegebenen Summe der Profilverschiebungsfaktoren genau übereinstimmt. Bei Übersetzung i < 1 S-Lini-
en verwenden.
312 Außenverzahnte Stirnräder
TB 21-8 (Fortsetzung)
b) Zahndickentoleranzen Tsn in µm nach DIN 3967 (Auszug)
Teilkreisdurch Toleranzreihe
messer (mm)
über bis 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 21
– 10 3 5 8 12 20 30 50 80 130 200
10 50 5 8 12 20 30 50 80 130 200 300
50 125 6 10 16 25 40 60 100 160 250 400
125 280 8 12 20 30 50 80 130 200 300 500
280 560 10 16 25 40 60 100 160 250 400 600
560 1000 12 20 30 50 80 130 200 300 500 800
über 125
12 16 22 32 45 63 90 14 20 28 36 50 71 100 16 22 32 45 63 80 110
bis 280
über 280
14 18 25 36 50 71 100 16 22 32 40 56 80 110 18 25 36 50 71 90 125
bis 560
über 560
14 20 28 40 56 80 110 18 25 36 45 63 90 125 20 28 36 56 80 100 140
bis 1000
Verzahnungs m (mn) von 6 bis 10 mm m (mn) von 10 bis 16 mm m (mn) von 16 bis 25 mm
qualität Rs Rs Rs
6 7 8 9 10 11 12 6 7 8 9 10 11 12 6 7 8 9 10 11 12
über 10
14 18 25 36 50 71 100 – – – – – – – – – – – – – –
bis 50
über 50
16 22 32 45 63 80 110 18 25 36 50 71 100 140 – – – – – – –
bis 125
d in mm
über 125
18 25 36 50 71 90 125 20 28 40 56 80 110 160 22 32 45 63 90 125 160
bis 280
über 280
20 28 40 56 80 110 140 22 32 45 63 90 125 160 25 36 50 71 100 140 180
bis 560
über 560
22 32 45 63 80 125 160 25 36 50 71 100 140 180 28 40 56 80 110 140 200
bis 1000
21 Achslage-Genauigkeitsklasse 4 bis 6
Achslage-Genauigkeitsklasse 7 bis 9
Achslage-Genauigkeitsklasse 10 bis 12
ISO-Toleranzfeld
js
5 6 7 8 9 10 11
über 10 + 4 + 5,5 + 9 +13,5 + 21,5 + 35 + 55
bis 18 – 4 – 5,5 – 9 –13,5 – 21,5 – 35 – 55
über 18 + 4,5 + 6,5 +10,5 +16,5 + 26 + 42 + 65
bis 30 – 4,5 – 6,5 –10,5 –16,5 – 26 – 42 – 65
über 30 + 5,5 + 8 +12,5 +19,5 + 31 + 50 + 80
bis 50 – 5,5 – 8 –12,5 –19,5 – 31 – 50 – 80
über 50 + 6,5 + 9,5 +15 +23 + 37 + 60 + 95
bis 80 – 6,5 – 9,5 –15 –23 – 37 – 60 – 95
über 80 + 7,5 +11 +17,5 +27 + 43,5 + 70 +110
Achsabstand a (Nennmaß) in mm
21
k
x
i
i
i
i
k
z z
21 normal-
geglüht
vergütet
HB > 200
einsatz-,
flamm- oder
nitriert
b) Modulbreitenverhältnis §m = b1/m
Lagerung Verzahnungs §m
qualität
Stahlkonstruktion, leichtes Gehäuse 11…12 10…15
Stahlkonstruktion oder fliegendes Ritzel 8… 9 15…25
gute Lagerung im Gehäuse 6… 7 20…30
genau parallele, starre Lagerung 6… 7 25…35
b/d1 ≤ 1, genau parallele, starre Lagerung 5… 6 40…60
TB 21-14 Berechnungsfaktoren
Verzahnungsqualität
6 7 8 9 10 11 12
qH 1,32 1,85 2,59 4,01 6,22 9,63 14,9
K1 9,6 15,3 24,5 34,5 53,6 76,6 122,5
Geradverzahnung
K2 0,0193
K1 8,5 13,6 21,8 30,7 47,7 68,2 109,1
Schrägverzahnung
K2 0,0087
Außenverzahnte Stirnräder 317
21
F
b
K
K
Bei KHβ > 2 (KFβ > 1,8) liegen die Werte erheblich über den tatsächlichen Verhältnissen, d. h. auf der siche-
ren Seite; bei KHβ > 1,5 (KFβ > 1,4), wenn möglich, Konstruktion steifer ausführen.
318 Außenverzahnte Stirnräder
TB 21-16 Flankenlinienabweichung
a) durch Verformung fsh in µm, abhängig von b je Radpaar; Erfahrungswerte
Zahnbreite b 1) in mm bis über20 über40 über100 über200 über315 über560
21 20 bis40 bis100 bis200 bis315 bis560
sehr steife Getriebe und/oder 5 6,5 7 8 10 12 16
Ft/b < 200 N/mm
z. B. stationäre Turbogetriebe
mittlere Steifigkeit und/oder 6 7 8 11 14 18 24
Ft/b ≈ 200…1000 N/mm
(meist Industriegetriebe)
nachgiebige Getriebe 10 13 18 25 30 38 50
und/oder Ft/b > 1000 N/mm
1) Bei ungleichen b ist die kleinere Breite einzusetzen.
b) Faktor K’ zur Berücksichtigung der Ritzellage zu den Lagern (nach DIN 3990)
s
d
l/2
s
d
l/2
Außenverzahnte Stirnräder 319
TB 21-16 (Fortsetzung)
c) zulässige Flankenlinien-Winkel-Abweichungen fHβ in µm (nach DIN 3962)
DIN-Qualität Zahnbreite b in mm
bis 20 >20 bis 40 >40 bis 100 >1001) 21
6 8 9 10 11
7 11 13 14 16
8 16 18 20 22
9 25 28 28 32
10 36 40 45 50
11 56 63 71 80
12 90 100 110 125
1) statt der angegebenen Werte können für b > 160 mm auch andere Sondertoleranzen vereinbart werden.
v
y
y
alle v
y
F
y
Vergütungsstahl, Baustahl (V: Rm ≥ 800N/mm2, GJS (perl), (bai) Gusseisen mit Kugelgraphit, mit perlitischem,
St: Rm < 800 N/mm2) sowie GJS (perl, bai) ferritischem, bainitischem Gefüge
yβ = (320 N/mm2/σH lim) · Fβx ≤ max yβ Eh Einsatzstahl, einsatzgehärtet
Gusseisen (GJL) und GJS (ferr) IF Stahl und GJS, induktions- oder flammgehärtet
yβ = 0,55 · Fβx ≤ max yβ NT Nitrierstahl, langzeit-gasnitriert
Einsatzgeh. oder nitrierter Stahl NV Vergütungs- und Einsatzstahl, langzeit-gasnitriert
yβ = 0,15 · Fβx ≤ 6 µm
320 Außenverzahnte Stirnräder
Schrägverzahnung KFα 4)
1,0 1,1 1,2 1,4 εαn = εα/cos2 βb ≥ 1,4
β > 0° KHα
Geradverzahnung KFα 1/Yε ≥ 1,2 2)
nicht gehärtet
Schrägverzahnung KFα 4)
TB 21-18 (Fortsetzung)
c) Einlaufbetrag yα in µm (nach DIN 3990); bei unterschiedlichen Werkstoffen für Ritzel (1) und
Rad (2) gilt yα = (yα1 + yα2)/2
21
v
v
y
alle v
Vergütungsstahl, Baustahl (V: Rm ≥ 800 N/mm2, St: Rm < 800 N/mm2) sowie GJS (perl, bai)
yα = (160 N/mm2/σH min) · fpe ≤ max yα
Gusseisen (GJL) und GJS (ferr)
yα = 0,275 ∙ fpe ≤ max yα
Einsatzgeh. oder nitrierter Stahl
yα = 0,075 ∙ fpe ≤ 3 µm
GJS (perl), (bai) Gusseisen mit Kugelgraphit, mit perlitischem, ferritischem, bainitischem Gefüge
Eh Einsatzstahl, einsatzgehärtet
IF Stahl und GJS, induktions- oder flammgehärtet
NT Nitrierstahl, langzeit-gasnitriert
NV Vergütungs- und Einsatzstahl, langzeit-gasnitriert
322 Außenverzahnte Stirnräder
b) Spannungskorrekturfaktor YSa
Bezugsprofil α = 20°, ha = m, hf = 1,25 · m, ρf = 0,25 · m
Außenverzahnte Stirnräder 323
TB 21-19 (Fortsetzung)
c) Schrägenfaktor Yβ
21
Y
Re
R p0,2
q s
Y
Rz
Bei Rz < 1 für Vergütungsstähle: YR relT = 1,12; einsatzgehärtete und weiche Stähle: YR relT = 1,07; GJL, GJS (ferr) und
nitrierte Stähle: YR relT = 1,025.
Bei 1 µm ≤ Rz ≤ 40 µm für V-Stähle: 1,674 – 0,529 (Rz + 1)0,1; Eh und weiche Stähle: 5,306 – 4,203 (Rz + 1)0,01; GJL,
GJS (ferr) und nitr. Stähle: 4,299 – 3,259 (Rz + 1)0,005
324 Außenverzahnte Stirnräder
TB 21-20 (Fortsetzung)
d) Größenfaktor YX (Zahnfußspannung): ZX (Flankenpressung)
21
m m
TB 21-21 (Fortsetzung)
b) Elastizitätsfaktor ZE (wenn nicht ausdrücklich angegeben Poisson-Zahl ν = 0,3)
Rad 1 Rad 2
Werkstoff Elastizitätsmodul
N/mm2
Werkstoff Elastizitätsmodul
N/mm2
ZE 21
√ N/mm2
Stahl (St) 206000 Stahl (St) 206000 189,8
Stahlguss (GS) 202000 188,9
Gusseisen (GJS) 173000 181,4
mit Kugelgraphit
Guss-Zinnbronze 103000 155,0
Zinnbronze 113000 159,8
Gusseisen (GJL) mit Lamel- 126000 165,4
lengraphit bis bis
118000 162,0
Stahlguss (GS) 202000 Stahlguss (GS) 202000 188,0
Gusseisen (GJS) 173000 180,5
mit Kugelgraphit
Gusseisen (GJL) mit Lamel- 118000 161,4
lengraphit
Gusseisen (GJS) 173000 Gusseisen (GJS) 173000 173,9
mit Kugelgraphit mit Kugelgraphit
Gusseisen (GJL) mit Lamel- 118000 156,6
lengraphit
Gusseisen (GJL) 126000 Gusseisen (GJL) mit Lamel- 118000 146,0
mit Lamellengra- bis lengraphit bis
phit (Grauguss) 118000 143,7
Stahl 206000 Hartgewebe ν = 0,5 7850 i. M. 56,4
c) Überdeckungsfaktor Zε
326 Außenverzahnte Stirnräder
21 ZL = CZL +
4 .1 − CZL /
134 2
1; 2 +
40
¢H lim
mit CZL = + 0; 6357
4375
N N
für 850 ¢H lim 1200
mm2 mm2
N
CZL = 0; 83 für ¢H lim < 850
mm2
N
CZL = 0; 91 für ¢H lim > 1200
mm2
b) Geschwindigkeitsfaktor Zv
2 .1 − CZv /
Zv = CZv + r
32
0; 8 +
v
TB 21-22 (Fortsetzung)
c) Rauigkeitsfaktor ZR
CZR
21
3
ZR =
Rz100
Streubereich
Vergütungsstahl, Baustahl (V: Rm ≥ 800 N/mm2, St: Rm < 800 N/mm2) sowie GJS (perl, bai)
yα = (160 N/mm2/σH lim) · fpe ≤ max yα
Gusseisen (GJL) und GJS (ferr)
yα = 0,275 ∙ fpe ≤ max yα
Einsatzgeh. oder nitrierter Stahl
yα = 0,075 ∙ fpe ≤ 3 µm
GJS (perl), (bai) Gusseisen mit Kugelgraphit, mit perlitischem, ferritischem, bainitischem Gefüge
Eh Einsatzstahl, einsatzgehärtet
IF Stahl und GJS, induktions- oder flammgehärtet
NT Nitrierstahl, langzeit-gasnitriert
NV Vergütungs- und Einsatzstahl, langzeit-gasnitriert
Kegelräder und Kegelradgetriebe
22
TB 22-2 Werte zur Ermittlung des Dynamikfaktors Kv für Kegelräder (nach DIN 3991-1)
a) für Geradverzahnung; b) für Schrägverzahnung
Qualität 6 7 8 9 10 11 12
K1 9,5 15,34 27,02 58,43 106,64 146,08 219,12
K2 a) 1,0645
b) 1,0000
K3 a) 0,0193
b) 0,0100
23
23
J
J
J OT 2,4 · 10 –11 · K W –3,1 JOT 318 · 10 –12 · K W –2,24
K K
K K
K K
334 Schraubrad- und Schneckengetriebe
TB 23-10 (Fortsetzung)
g) Aluminiumbronze, Schmierung mit h) Aluminiumbronze, Schmierung mit
Mineralöl Polyalphaolefin
23
J
J
JOT 5,45 · 10 –9 · K W –1,23 JOT 16,6 · 10 –9 · K W –1,17
K K
nicht betreibbar
J
K K
K K
Schraubrad- und Schneckengetriebe 335
TB 23-12 Schmierstoff-Strukturfaktor WS
Schnecke aus 16MnCr5 nach DIN EN 10084 Schmierstoff-Strukturfaktor WS
Schneckenradwerkstoff nach Mineralöl Polyalphaolefin Polyglykol
CuSn12-CGZ
CuSn12Ni2-CGZ 1
DIN EN 1982
CuSn12Ni2-C-GC 0;35
0M 1
1
CuAl10Fe5Ni5-C-GZ 0;35
0M
EN-GJS-400-15 DIN EN 1563
1
EN-GJL-250 DIN EN 1561
TB 23-13 Pressungsfaktor WH
Bronzewerstoffe
Werkstoff Gusseisenwerkstoff
σHm < 450 N / mm2 σHm ≥ 450 N / mm2
450 4;5
1;4
300
WH 1,0
H m H m
Umlaufgetriebe
24
TB 24-1 Gegenseitige Zuordnung der Übersetzungen ixy als Funktion f(...) der möglichen
anderen Übersetzungen bei Zweiwellengetrieben
ixy = f (i12) f (i21) f (i1s) f (is1) f (i2s) f (is2)
1 1 1 is2
i12 = i12 1 – i1s 1–
i21 is1 1 – i2s is2 – 1
1 1 is1 1
i21 = i21 1 – i2s 1–
i12 1 – i1s is1 – 1 is2
1 1 i2s 1
i1s = 1 – i12 1– i1s
i21 is1 i2s – 1 1 – is2
1 i21 1 1
is1 = is1 1– 1 – is2
1 – i12 i21 – 1 is1 i2s
1 i1s 1 1
i2s = 1– 1 – i21 i2s
i12 i1s – 1 1 – is1 is2
i12 1 1 1
is2 = 1– 1 – is1 is2
i12 – 1 1 – i21 i1s i2s
–1 i12 – η21
<0 2–s η2–s =
i12 – 1
24
i12 – 1
<0 s–2 +1 ηs–2 =
1
i12 – η
21
i12
–1
0…1 1–s –1 η
η1–s = 21
i12 – 1
s–1 i12 – 1
0…1 +1 ηs–1 =
i12 · η12 – 1
i12 – η21
0…1 2–s –1 η2–s =
i12 – 1
i12 – 1
0…1 s–2 +1 ηs–2 =
1
i12 – η
12
i12 · η12 – 1
>1 1–s +1 η1–s =
i12 – 1
i –1
>1 s–1 –1 ηs–1 = i 12
12
η21 – 1
1
i12 –
>1 2–s +1 η12
η2–s =
i12 – 1
s–2 –1 i12 – 1
>1 ηs–2 =
i12 – η21
Umlaufgetriebe 339
Umlaufgetriebe und 1 2 1 s 2 1 s
Darstellung nach
WOLF 2 2 2
1 1 1
s s s
24
n z n z n z
i12 i12 = n 1 = – z2 i12 = n 1 = – z2 i12 = n 1 = – z2
2 1 2 1 2 1
n n n
ixy i12 = n1 i1s = n1 i2s = n1
2 s s
n1 n1 n2 · i12
n n2 = ns = ns =
i12 1 – i12 i12 – 1
wenn P: 1 → 2 wenn P: 1 → 2
wenn P: 1 → 2
1
T2 = – T1 · i12 · η0 Ts = T1 .i12 0 − 1/ Ts = T2 −1
i12 0
T
wenn P: 2 → 1 wenn P: 2 → 1 wenn P: 2 → 1
i
i12 0
T2 = – T1 · 12 Ts = T 1 −1 Ts = T 2 −1
η0 0 i12
wenn P: 1 → 2
wenn P: 1 → 2
wenn P: 1 → 2 1
ηx–y i ·η –1 i12 –
η1–2 = η0 η1–s = 12 12 η12
i12 – 1 η2–s =
i12 – 1
wenn P: 2 → 1
wenn P: 2 → 1 wenn P: 2 → 1
i –1
1 i12 – 1 ηs–2 = 12
η2–1 = η ηs–1 = 1
0 i12 · η12 – 1 i12 –
η12
PGW1 = T1 · ω1 PGW1 = T1 · (ω1 – ωs) PGW1 = – T1 · ωs
PGW
PGW2 = T2 · ω2 PGW2 = – T2 · ωs PGW2 = T2 · (ω2 – ωs)
PK1 = T1 · ωs PK1 = T1 · ωs PK1 = T1 · ωs
PK PK2 = T2 · ωs PK2 = T2 · ωs PK2 = T2 · ωs
PKs = Ts · ωs PKs = Ts · ωs PKs = Ts · ωs
Sachwortverzeichnis
A C
Abmessungen für lose Schmierringe 231 Clinchverbindungen 134
Abscherkräfte für Stifte 157
Achsabstand 314 D
Achsabstand, Abmaße 314
Dauerfestigkeit, Zahnfußbeanspruchung der
Achshalter 158
Prüfräder 299
Allgemeintoleranzen
Dauerfestigkeitsschaubild
–, für Schweißkonstruktionen 110
–, Baustahl 69
–, Grenzabmaße für Längenmaße 63
–, Drehstabfedern 166
–, Grenzabmaße für Form und Lage 216
–, Einsatzstahl 71
Aluminiumlegierungen 23
–, Schraubendruckfedern 172
Anschlussmaße für runde Flansche 276
–, Tellerfedern 170
Anwendungsfaktor 75
–, Vergütungsstahl 70
Augenlager 226
Deckellager 226
Axialfaktoren, Walzlager 214
Dichte und Viskosität verschiedener Flüssigkeiten
Axiallager 205
und Gase 281
Dichtungskennwerte für Feststoffdichtungen 285
B
Dickenbeiwert für geschweißte Bauteile 121
Bauformenkatalog für Schweißverbindungen Drehfedern, Dauerfestigkeitsschaubild
115ff. –, Spannungsbeiwert 166
Baustahl 1 Drehstabfeder, Dauerfestigkeitsschaubild 171
Belastungskennwerte für Schraubradgetriebe 331 –, Ersatzlänge 171
Berechnungsbeiwerte für ebene Platten Drehstrommotoren 264
und Böden 127 Drehzahlfaktor für Wälzlager 216
Berechnungstemperatur für Druckbehälter 126 Druckfeder, Dauerfestigkeitsschaubild 172
Betriebseingriffswinkel 311 –, Spannungsbeiwert 171
Betriebsfaktor 75 –, theoretische Knickgrenze 174
Betriebsviskosität 220 Druckstabquerschnitte 114
Bewegungsschrauben, zulässige Flächenpressung Druckstufen, Nenndrücke 276
154 Durchbiegungen, Achsen, Wellen 180
Bewertungsgruppen für Unregelmäßigkeiten für Durchmesser-Breitenverhältnis 316
Schweißverbindungen 108f.
Bezugsviskosität 222 E
Bleche 34
E-Modul, Federn 161
Blindniete mit Sollbruchdorn 130
Einflussfaktor der Oberflächenrauheit 83
Bolzen 156
Einflussfaktor der Oberflächenverfestigung 85
Bolzenverbindungen, mittlere Flächenpressung
Eingriffsteilungsabweichung 320
155
Einheitsbohrung, Passungsauswahl 59f.
Breitenfaktor für Stirnräder 317
Einheitswelle, Passungsauswahl 61f.
Buchsen für Gleitlager 228f.
Einlaufbetrag 321
Einlaufbeträge Flankenlinien 319
Einsatzstahl 4
Elastizitätsfaktor 325
G K
G-Modul 9 Kegel 190
Ganzmetallkupplung, biegenachgiebige 194 Kegel-Spannsysteme 191
gemittelte Rautiefe nach Herstellverfahren 68 kegelige Wellenenden 176
Sachwortverzeichnis 343
Kegelräder 329 M
–, Überdeckungsfaktor 329
Maßpläne für Wälzlager 203ff.
–, Vorwahl der Abmessungen 329
Magnesiumlegierungen 27f.
–, Zeichnungsangaben 305
maximales c/t-Verhältnis 113
Kegelrollenlager 204
Mehrschichtflachriemen, Ausführungen, Eigen-
Kehlnähte
schaften 248
–, Bewertungsgruppen 107
Messzähnezahl für Stirnräder 315
–, Korrelationsbeiwert 112
Mindestwerte der 0,2%-Dehngrenze 132
Keile, Maße 182
Mittelspannungsempfindlichkeit, Faktoren 85
Keilriemen, Eigenschaften und Anwendungs
Mittenrauwert 68
beispiele 246
Keilriemenabmessungen 253 mittlere Rauigkeitshöhe von Rohren 278
Keilriemenscheiben 254 Modulreihe für Zahnräder 309
Keilrippenriemen 255 Muttern
Keilwellen-Verbindungen, Abmessungen 186 –, Abmaße 140
Kerbformzahlen 77ff. –, genormte 140
Kerbwirkungszahlen 81f.
Kettengetriebe 267 N
Kettenräder, Haupt-Profilabmessungen 269 Nahtarten, Grundsymbole 105
Klauenkupplung, elastische 195f. Nenndruckstufen 276
Klebstoffe 96f. Nennleistung
Klebverbindungen 95 – für Keilrippenriemen 258
Knicklinie 114f. – für Normalkeilriemen 256
Konstruktionsrichtlinien für Lagerdichtungen – für Schmalkeilriemen 257
293ff. Nennweiten für Rohrleitungen 277
Korrekturfaktoren Keil- und Keilrippenriemen Nietverbindungen im Stahlbau mit Halbrundnieten
260 131
Korrelationsbeiwert für Kehlnähte 112 Nilos-Ringe 291
Kunststoffe, Festigkeitskennwerte, Eigenschaften, Nitrierstahl 5
Verwendung 29ff. Normzahlen 54
Kupferlegierungen 17ff.
Kupplungen O
–, Anlauffaktor 200
–, Frequenzfaktor 200 O-Ringe 286f.
–, Temperaturfaktor 200 Oberflächen, Zuordnung 67
Oberflächenbehandlungsverfahren, Klebverbin-
L dungen 95
Lagerdichtungen, Konstruktionsrichtlinien 293 P
Lagerschalen 230
Lagerwerkstoffe 233f. Passfedern, Maße 184
Lagetoleranzen 65 Passfederverbindungen 184
Lamellenkupplung 198f. Passscheiben, Abmessungen 155
Längenausdehnungskoeffizient 189, 233f. Passungen
Längenfaktor Riementrieb 260f. –, Anwendungsbeispiele 66
Langzeitwarmfestigkeitswerte 123 –, Einheitsbohrung 59f.
Lebensdauer, nominelle; Richtwerte 217 –, Einheitswelle 61f.
Lebensdauerbeiwert 224 –, Gleitlager 237
Lebensdauerfaktor, Walzlager 216 Passungssystem
Lebensdauerfaktor 327 –, Einheitsbohrung Passungsauswahl 59f.
Leistungs-Übersetzungszuschlag 259 –, Einheitswelle Passungsauswahl 61f.
Leistungsdiagramm Rollenketten 270 Polygonprofile, Abmessungen 188
Lochleibungstragfähigkeit, Beiwerte 154 Positionierbremse 201
344 Sachwortverzeichnis