Volkslieder
Volkslieder
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ii
iii
Inhalt
Berufelieder 1
Beim Kronenwirt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Die Leineweber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Drunten im Unterland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
v
Es wollt ein Jägerlein jagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Im Frühtau zu Berge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Im grünen Wald . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Jan Hinnerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Muÿ i denn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
vi
O du lieber Augustin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Schwäfelhelzle, Schwäfelhelzle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Kinderlieder 65
Adebor, du Gauder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
vii
Es geht eine Zipfelmütz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Es regnet, es regnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Gah von mi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Gestern abend ging ich aus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Grün, grün, grün sind alle meine Kleider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Hänschen klein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Hänsel und Gretel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Häschen in der Grube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Heile heile Sägen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Heiÿa, Kathreinerle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Herr Smidt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Hoppe-hoppe Reiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
viii
Ringlein, Ringlein, du muÿt wandern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Ri-ra-rutsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Schlaf,Kindlein schlaf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Widewidewenne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Liebeslieder 113
ix
All mein Gedanken, die ich hab' . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
x
Lütt Anna Susanna . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Studentenlieder 165
xi
Ein kleiner Matrose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
xii
Weihnachtslieder 197
xiii
Tausend Sterne sind ein Dom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .222
Zeitenlieder 229
Guantanamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
Guten Abend, gute Nacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .242
xiv
O wie wohl ist mir's am Abend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .247
Nachwort 251
Literatur 253
xv
Berufelieder
1
Als ich einmal reiste
42
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Als ich ein- mal rei- ste in
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das Sach sen-
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war ich der Reich- ste, das ist der Welt be- kannt.
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Rum- mel, dum mel, rau- di- de- ra, rum- mel, dum mel, rau- di- de- ra, da
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- - -ste, -
-das ist -der Welt be- kannt.
war ich der Reich-
Rummel ...
Rummel ...
Rummel ...
∞∞∞∞∞∞∞
Exentrisch = Verrückt + Reich
Weltformel
2
Als ich ein jung Geselle war
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Als ich ein jung Ge- sel- le war nahm ich ein stein- alt
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Weib. Ich hatt sie kaum drei Ta- ge, Ti- Ta- Ta- ge, da
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hatts mich schon ge- reut, da hatts mich schon ge- reut.
Da ging ich auf den Kirchhof hin und bat den lieben Tod:
"Ach lieber Tod von Basel, Bi-Ba-Basel, :/ hol mir mein Alte fort! /:"
Und als ich wieder nach Hause kam, mein Alte war schon tot;
ich spannt die Roÿ an'n Wagen, Wi-Wa-Wagen, :/ und fuhr mein Alte fort. /:
Und als ich auf den Kirchhof kam, das Grab war schon gemacht.
"Ihr Träger tragt fein sachte, si-sa-sachte,:/ daÿ die Alte nicht erwacht! /:"
"Scharrt zu, scharrt zu, scharrt immer zu, das alte böse Weib!
Und als ich wieder nach Hause kam, warn Tisch und Bett zu weit.
Ich wartet kaum drei Tage, Ti-Ta-Tage, :/ und nahm ein junges Weib. /:
Das junge Weibel, das ich nahm, das schlug mich alle Tag.
"Ach lieber Tod von Basel, Bi-Ba-Basel, :/ hätt ich mein alte Plag! /:"
∞∞∞∞∞∞∞
Er hat des Freundes Frau umsorgt
vom Abend bis zum Morgen.
Erst fühlte sie sich ausgeborgt,
doch dann durchaus geborgen.
Hansgeorg Stengel (1922-2003)
∞∞∞∞∞∞∞
Regen auf Sankt Nikolaus,
wird der Winter streng und graus.
Bauernweisheit
∞∞∞∞∞∞∞
Der Snob ist unverläßlich. Das Werk, das er lobt, kann gut sein.
Karl Kraus (1874-1936)
3
Als wir jüngst in Regensburg
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Als wir jüngst in Re- gens- burg wa- ren, sind wir ü- ber den
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áádel ge- fah- ren,
Stru- da war’n vie- le Hol- den, die mit-
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Dirn-
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del, juch- hei- ras- sas- sa, muß der Schiffs- mann fah- ren!
Und ein Mädel von zwölf Jahren ist mit über den Strudel gefahren;
weil sie noch nicht lieben kunnt, fuhr sie sicher über Strudels Grund.
Schwäbische ...
Schwäbische ...
Schwäbische ...
Schwäbische ...
Als sie auf die Mitt' gekommen, kam ein groÿer Nix geschwommen,
Schwäbische ...
Worte und Weise: bei Erk und Silcher, Allgemeines deutsches Kommersbuch, 1909
∞∞∞∞∞∞∞
Tapferkeit wird dadurch nicht schlechter,
dass sie ein wenig schwerfällt.
George Bernard Shaw (1856-1950)
∞∞∞∞∞∞∞
Es hört doch jeder nur, was er versteht.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
4
As Burlala geburen was
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-As Bur- la- la ge- bu- ren was, donn was
-hei noch so
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lütt, so lütt,
-as lütt. Sien Mud- der nehm em woll
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up Arm un leggt em in dei Weig’ so warm. Deck mi
1.
44
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tau seggt hei, deck mi tau, seggt hei, deck mi tau
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seggt Bur- la-
2.
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la, juch he, deck mi tau seggt Bur- la- la.
:/ As Burlala nah dei Schaul henkem, donn was hei noch so dumm. /:
Hei wüÿt ok nich, wout, woans, verleet sick ganz up Hans un Franz.
Sien Öllern stünn'n woll an sien Graff un wischten sick dei Tranen af.
"Och Petrus, leewe Petrus mien, ick müch nu geern in'n Himmel sien."
5
Auf, auf zum fröhlichen Jagen
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Auf, auf zum fröh- lichen Ja- gen, auf in die grü- ne
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Heid! Es fängt schon an zu ta- gen, es ist die schönste
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Zeit. Die Vö- gel in den Wäl- dern sind schon vom Schlaf er-
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wacht und ha- ben auf den Fel- dern ihr Mor- gen- lied voll-
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bracht. Tri- di- he- jo di- he- jo di he- di he di
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. ˇ ˇ -tri- di-
he tri- di-o, he- jo di- he- jo di tri- di- o, o.
Tridihejo, ...
Tridihejo, ...
Tridihejo, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter,
in dem er nichts davon hat?
George Bernard Shaw (1856-1950)
6
Auf der Lüneburger Heide
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Lü- ne- bur- ger Hei- de, in dem wun- der- schö- nen
ging ich auf und ging ich un- ter, al- ler- lei am Weg ich
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Land, Va-
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-ra und juch-
fand.
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hei- ras- sa, und juch- hei- ras- sa, be- ster
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- -denn -du
Schatz, be- ster Schatz, weißt, du weißt es ja.
Und die Bracken und die bellen, und die Büchse und die knallt,
Valeri, ...
Valeri, ...
unsre Herzen wolln wir tauschen, denn du glaubst nicht, wie das tut.
Valeri, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Ein kluger Mann soll, bevor er an irgendein Werk geht,
sei es ein gutes oder böses,
sorgfältig an die Folgen denken:
Die Folgen der Taten, die man übereilt vollbracht hat,
schmerzen wie ein Pfeil im Herzen bis zum Tode.
Lebensweisheit des Hinduismus
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Frauenherz und eine Festung sind sich darin ähnlich,
dass man beide erst kennenlernt, nachdem man sie erobert hat.
Ludwig Kalisch (1814-1882)
7
Auf de schwäbsche Eisebahne
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Auf de schwäb- sche Ei-se-bah-ne gibt’sgar vie- le Halt- sta- tio- ne: Stue-gart,Ulm und
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- - -Dur-les-
- -bach.
Bi- be- rach, Meck- le- beu-re, Ru- la, ru- la, ru- la- la,
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- - ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ- ˇ- ˇ-
ru-la, ru-la, ru-la-la, Stuegart, Ulm und Bi- be- rach,Meck- le- beu-re, Durles- bach.
wo ma esse, trinke ka, alles, was der Mage ma. Rulla, ...
was uns sonst das Posthorn blies, pfeifet jetzt die Lokomotiv.
Rulla, ...
d' Studente fahre erste Klaÿ, s' mache das halt nur zum Spaÿ.
Rulla, ...
Rulla, ...
Eine Geiÿ hat er sich kaufet und daÿ sie ihm nit entlaufet,
Rulla, ...
"Böckli, tu nur woidle springe, 's Futter werd i dir scho bringe."
Rulla, ...
Rulla, ...
schmeiÿt en, was er schmeiÿe ka, d'm Konduktör an Schädel na. Rulla, ...
Rulla, ...
So jetzt wär das Lied gesunge, 's hätt euch wohl in d' Ohre 'klunge.
Wer's no nit begreife ka, fang's no mal von vorne a! Rulla, ...
8
Auf du junger Wandersmann
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Auf, du jun- ger Wanders mann! Jet-zo kommt die Zeit her- an, die Wan- der- zeit,die
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gibt uns Freud. Wolln uns auf die Fahrt be- ge- ben, das ist un- ser schön- stes Le- ben
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gro- ße Was- ser, Berg und Tal an- zu- schau- en ü- ber- all.
und seine Freud auf grüner Heid. Wo die Vöglein lustig singen
und die Hirschlein fröhlich springen; dann kommt man vor eine Stadt,
Mancher hinterm Ofen sitzt und gar fein die Ohren spitzt,
kein' Stund vors Haus ist kommen 'aus; den soll man als G'sell erkennen
oder gar ein' Meister nennen, der noch nirgends ist gewest,
und Not und Pein, das muÿ so sein: Trägt's Felleisen auf dem Rücken,
Morgens, wenn der Tag angeht und die Sonn am Himmel steht
so herrlich rot wie Milch und Blut; auf, ihr Brüder, laÿt uns reisen,
∞∞∞∞∞∞∞
Bäutigam: ein Mann, der es nicht fertiggebracht hat,
zugleich ein Mädchen und den Mund zu halten.
Dan Bennett
∞∞∞∞∞∞∞
Wer einen Freund sucht ohne Fehler,
bleibt ohne Freund.
Weisheit aus der Türkei
∞∞∞∞∞∞∞
Sagt die eine Emanze zur anderen beim Essen:
“Reichst Du mir mal bitte die Salzstreuerin?“
9
Beim Kronenwirt
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Beim Kro- nen- wirt, da ist heut Ju- bel und Tanz, hei di- del-
Die Kathrein trägt heut ih- ren hei- li- gen Kranz,
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dei, di- del dum. Die Mu- sik, die spielt und es ju- belt und lacht, die
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Knö del, die duf- ten, der Kro- nen- wirt lacht. Hei, di- del
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ha ha ha ha, hei, di- del ha ha ha ha! Hei,
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di- del ha ha ha ha! Hei, di- del- dum.
Der Krischan, der hat bei dem Pfarrer sein' Platz, hei...
und rot wie der Mohn glüht, die Kathrein, sein Schatz, hei...
und bis sieben Uhr bleiben die Brautleute hier. Hei ...
Auf einmal wird`s still und der Hans bläst 'nen Tusch,...
Vom Tanze ertönet das uralte Haus, beim Kronwirt geht nun das Lämpeli aus ...
∞∞∞∞∞∞∞
Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann,
gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
Benjamin Franklin (1706-1790)
10
Bei einem Wirte wundermild
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Bei ei- nem Wir- te wun- der mild, da war ich jüngst zu
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Ga- ste: ein gold- ner Ap- fel
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war sein Schild an ei- nem lan- gen A- ste.
mit süÿer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret.
Sie sprangen frei und hielten Schmaus und sangen auf das beste.
Ich fand ein Bett zu süÿer Ruh auf weichen grünen Matten.
Der Wirt, der deckte selbst mich zu mit seinem grünen Schatten.
∞∞∞∞∞∞∞
Schule = Gefängnis + Pubertät
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat,
muss es auch eine Aufgabe für ihn geben.
Chinesisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Geliebt zu werden kann eine Strafe sein.
Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.
Robert Lembke (1913-1989)
11
Das Wandern ist des Müllers Lust
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Das Wan-dern ist des Mül- lers Lust,das Wan-dern ist des Mül- lers Lust, das
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Wa- dern. Das muß ein schlech- ter sein, dem
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nie- mals fiel das das Wan-dern ein, das
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dern, das Wan- dern, das Wan- dern, das Wan- dern.
Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht, :/ ist stets auf Wanderschaft bedacht, /:
das Wasser.
Die gar nicht gerne stille stehn :/ und sich bei Tag nicht müde drehn, /:
die Räder.
Sie tanzen mit den muntern Reih'n :/ und wollen gar noch schneller sein, /:
die Steine.
und wandern.
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Gast sitzt an der Bar trinkt seinen Whiskey,
legt 10 Euro auf den Tisch und geht.
Knurrt der Barkeeper:
“So was! Gibt 10 Euro Tringeld bezahlt aber seinen Whiskey nicht.“
∞∞∞∞∞∞∞
Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war.
Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
Mark Twain (1835-1910)
12
Die Gedanken sind frei
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Die Ge- dan- ken sind frei, wer kannsie er- ra- ten? Sie flie- gen vor-
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bei wie nächt-li- che Schat- ten. KeinMensch kann sie wis- sen, kein
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Jä- ger er- schie- ßen. Es blei- bet da- bei: die Ge- dan- ken sind frei!
∞∞∞∞∞∞∞
Aus den Träumen des Frühlings wird im Herbst Marmelade gemacht.
Peter Bamm (1897-1975)
∞∞∞∞∞∞∞
Nichts ist so billig zu haben wie Dummheit,
und nichts kommt uns so teuer zu stehen.
∞∞∞∞∞∞∞
Die Kölner wohnen in Köln,
und die Hamburger bei MäcDonälds.
Kindermund
13
Die Getränke sind frei
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will,
darf man nicht hingehen.
Audrey Hepburn (1929-1993)
∞∞∞∞∞∞∞
Bei allem, was man dem Kind beibringt,
hindert man es daran, es selbst zu entdecken.
Jean Piaget (1896-1980)
∞∞∞∞∞∞∞
Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr.
Jeff Taylor
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ein Mann einer Frau etwas ans Herz legt,
dann bestimmt seine Hand.
Helen Vita (1928-2001)
∞∞∞∞∞∞∞
Die geschickteste Art, einen Konkurrenten zu besiegen,
ist, ihn in dem zu bewundern, worin er besser ist.
Peter Altenberg (1859-1919)
14
Die Leineweber
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Die Lei- ne we- ber
- - - -ha- -ben -ei- -ne sau- be- re Zunft, ha- rum, di-
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Mitt- fa- sten hal- ten sie Zu- sam- men- kunft, ha- rum, di-
444
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scha- rum, dieschrum, schrum, schrum. A-sche- graue, dun-kel- blau-e,
scha- rum, dieschrum, schrum, schrum. mir ein Viertel, dir ein Viertel,
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schrum, schrum, schrum, fein o- der grob, ge ges- se wern se
schrum, schrum, schrum,
444 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G - - ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ?
-Ju- -le, -mit der
- - - - -
doch mit der Spu-le mit der Schrum, Schrum,Schrum.
Das eine ist gestohln und das andre nicht sein, harum, ... Aschegraue, ...
Da setzen sie die Wanzen und die Flöhe hinein, harum, ... Aschegraue, ...
Als führen zwanzig Müllerwagen über die Brück', harum, ... Aschegraue, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Optimist ist ein Mensch,
der alles halb so schlimm
oder doppelt so gut findet.
Heinz Rühmann (1902-1994)
∞∞∞∞∞∞∞
Sinn des Lebens: etwas, was keiner genau weiß.
Jedenfalls hat es keinen Sinn,
der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.
Peter Ustinov (1921-2004)
∞∞∞∞∞∞∞
Beim Spielen habe ich mir ein bisschen in die Hose gepinkelt.
Aber es hat sowieso geregnet.
Kindermund
15
Drunten im Unterland
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Drun- ten im Un- ter- land, da ist’s halt fein.
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- ŔŔ im -
Schle- hen im O- ber- land, Trau- ben Un- ter- land;
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G ˇ ˇ ŻŻ ˇ Ãˇ ˇ ˇ ˇ Ş ˇ ˘
Ş ˇ ˇ Ŕ Ŕ ÏÏ >
drun- ten im Un- ter- land möcht i wohl sein.
∞∞∞∞∞∞∞
Vertrauen wird oft dadurch erschöpft,
dass es in Anspruch genommen wird.
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist ein Jammer, dass die Spanne so kurz ist zwischen der Zeit,
wo man zu jung ist, und jener, wo man zu alt ist.
Montesquieu (1689-1755)
∞∞∞∞∞∞∞
Weisheit findt man eher unter Runzeln als unter glatten Backen.
∞∞∞∞∞∞∞
Nichts beschleunigt die Genesung so sehr
wie regelmäßige Arztrechnungen.
Alec Guinness (1914-2000)
16
Drunten in der grünen Au
44 3
G 4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ > ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ
Alle: Drunten in der grü- nen Au steht ein Birn- baum tragt
1. 2.
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G ˇ ˇ 7 ˇ > ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ
ˇ
Laub, juch- he! Laub! Was ist auf dem Baum? A
(Einer)
44
G ˇ ˇ ˇ 7 7
-wun- -der- ˇ ˇ > > ˇ ˇ ˇ
schö- nes Ast’l. (Alle:) Ast’l am Baum,
Baum in der Au.
Drunten ... Was ist in dem Nest? A wunderschönes Ei. Ei im Nest, ...
Drunten ... Was wird aus dem Ei? A wunderschöner Vog'l. Vog'l aus'm Ei, ...
Drunten ... Was hat denn der Vog'l? A wunderschöne Fed'r. Fed'r am Vog'l, ...
Drunten ... Was wird aus der Fed'r? A wunderschönes Bett. Bett aus der Fed'r, ...
Drunten ... Was liegt in dem Bett? A wunderschönes Mad'l. Mad'l im Bett, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ein Mann glaubt, eine Frau besiegt zu haben,
dann hat er meistens schon verloren.
∞∞∞∞∞∞∞
Die Sonne geht unter, damit Nacht werde
und Menschen sich über eine neue Morgenröte freuen mögen.
Johann Gottfried Herder (1744-1803)
∞∞∞∞∞∞∞
Liebe fängt dort an, wo keine Gegenleistungen erwartet werden.
∞∞∞∞∞∞∞
Auf den leeren Seiten der Geschichte
sind die glücklichen Tage der Menschheit verzeichnet.
Leopold von Ranke (1796-1886)
17
Ein Heller und ein Batzen
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G 4 ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ -die -bei-de mein,
Ein Hel- ler und ein Bat- zen, wa- ren ja mein, der
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- ÈÈ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Hel- ler ward zu Was- ser, der Bat-zen ward zu Wein, ja Wein, der Hel- ler ward zu
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G ˇ ˘` 7˘ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˘
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Was- ser, der Bat- zen ward zu Wein. Hei- di, hei- do, hei-da,
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ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ 7 ˘`
- - - - - - -
hei- di, hei- do, hei-da, hei- di, hei-do, hei- da- ha- ha- ha- ha, ha.
Die Mädel und die Wirtsleut, die rufen beid': "O weh!"
:/ Die Wirtsleut, wenn ich komme, die Mädel, wenn ich geh. /:
Heidi, ...
:/ und drauÿen auf der Heiden, da singt der Vogel frei. /: Heidi, ...
:/ und gäb's kein Loch im Fasse, da tränk ich gar nicht draus! /: Heidi, ...
War das 'ne groÿe Freude, als ihn der Herrgott schuf,
:/ ein Kerl, wie Samt und Seide, nur schade, daÿ er suff. /: Heidi, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Mann steigt in den Bus,
in der einen Hand ein Würstchen, in der anderen eine Portion Pommes frites.
“Hallo“, sagt der Fahrer, “das hier ist kein Speisewagen!“
“Weiss ich“, sagt der Mann,
“deshalb hab ich mir mein Essen auch selbst mitgebracht!“
∞∞∞∞∞∞∞
Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.
Konrad Adenauer (1876-1967)
∞∞∞∞∞∞∞
Poesie ist wie der Duft, der sich verflüchtigt
und dabei in unserer Seele die Essenz der Schönheit zurücklässt.
Jean Paul (1763-1825)
18
Ein Jäger aus Kurpfalz
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ˇ( -ger -aus -Kur- - - -den
Ein Jä- pfalz, der rei- tet durch
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grü- nen Wald, er schießt das Wild da- her, gleich ihm ge-
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- - -die -Jä-
fällt. Ju- ja, ju- ja, gar lu- stig ist ge- rei all-
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hier auf grü- ner Heid, all-
-hier auf
- grü- ner Heid.
Auf sattelt mir mein Pferd und legt darauf den Mantelsack!
Jetzt reit ich nicht mehr heim, bis daÿ der Kuckuck "Kuckuck" schreit:
∞∞∞∞∞∞∞
Putsch = Absetzung - Wahl
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Zwei sind auf jeden Fall besser dran als einer allein.
Wenn zwei zusammenarbeiten, bringen sie es eher zu etwas.
Wenn zwei unterwegs sind und hinfallen,
dann helfen sie einander wieder auf die Beine.
Aber wer allein geht und hinfällt, ist übel dran, weil niemand ihm helfen kann.
Wenn zwei beieinander schlafen, können sie sich gegenseitig wärmen.
Aber wie soll einer allein sich warm halten?
Ein einzelner Mensch kann leicht überwältigt werden, aber zwei wehren den Überfall ab.
Noch besser sind drei; man sagt ja:
Ein Seil aus drei Schnüren reißt nicht so schnell.
Aus der Bibel Die gute Nachricht, Kohelet 4.9-12 (2000)
19
Ein Jäger längs dem Weiher ging
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Ein Jä- ger längs dem Wei- her ging, lauf, Jä- ger lauf! Die
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Däm- me- rung den Wald um- fing. Lauf, Jä- ger, lauf, Jä- ger,
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lauf, lauf, lauf, mein lie- ber Jä- ger, gu- ter Jä- ger, lauf, lauf, lauf, mein
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lie- ber Jä- ger, lauf, mein lie- ber Jä- ger, lauf!
Was ist das für ein Untier dort? Lauf, Jäger, lauf!
Das Tier könnt dir ein Leides tun. Lauf, Jäger, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Erfolg ist eine Reise, kein Bestimmungsort.
B. Sweetland
∞∞∞∞∞∞∞
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen,
aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
Arthur Arthur Schopenhauer (1788-1860)
∞∞∞∞∞∞∞
Meine Art zu scherzen besteht darin, die Wahrheit zu sagen.
Sie ist der köstlichste Scherz der Welt.
George Berhard Shaw (1856-1950)
20
Ein Vogel wollte Hochzeit halten
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Ein Vo- gel woll- te Hoch- zeit ma- chen in dem grü- nen
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Wal- de! Vi-de
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ral- la- la, vi- de- ral- la- la, vi- de- ral- la- la- la- la!
Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute,
viderallala ...
Die Lerche, die Lerche, sie führt die Braut zur Kerche,
viderallala ...
viderallala ...
viderallala ...
Der Pfau mit seinem bunten Schwanz, er führt die Braut zum ersten Tanz,
viderallala ...
Der Kibitz, der Kibitz, der macht dabei den schönsten Witz,
viderallala ...
Der Seidenschwanz ,der Seidenschwanz, der sang das Lied vom Jungfernkranz,
viderallala ...
Der schwarze Rab', das war der Koch, das sieht man an dem Kleide noch,
viderallala ...
viderallala ...
viderallala ...
Frau Nachtigall, Frau Nachtigall, sie sang mit ihrem schönsten Schall,
viderallala ...
viderallala ...
Das Finkelein, das Finkelein, das führt das Paar zur Kammer 'nein,
viderallala ...
viderallala ...
Der Hahn, er krähte: "Gute Nacht", nun wird die Kammer zugemacht,
viderallala ...
Worte und Weise: Volkslied, seine Wurzeln reichen bis 1530 zurück
21
Es blies ein Jäger wohl in sein Horn
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Es blies ein Jä- ger wohl in sein Horn, wohl
Und al- les, was er blies, das war ver- lorn das
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in sein Horn. Halia- hus- sa- sa, ti-
war ver- lorn.
G2 ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ - ˇ ˘ ˘ ˘ >
ral- la- la und al-
-
les, was er blies, das war ver- lorn.
"Und sterb' ich heute, so bin ich tot, ... Begräbt man mich unter Rosen rot, ..."
Er warf sein Netz wohl über den Arm, ... Da schrie das Mägdelein, daÿ Gott erbarm, ...
Er warf sein Netz wohl über den Fuÿ, ... Daÿ sie zu Boden fallen muÿ, ...
Er warf sein Netz wohl über den Leib, ... Da ward sie des jungfrischen Jägers Weib, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Die Bauernfamilie besucht das Nobelrestaurant in der Stadt.
Der Ober kommt natürlich sofort an den Tisch. “Was darf ich ihnen bringen?“
“Nix, wir sitzen bloss so da...“ meint der Vater.
“Aber mein Herr... das geht nicht, sie müssen schon etwas bestellen.“
“So, ja, hmm.... dann bestellen sie doch mal dem Koch einen schönen Gruss.“
∞∞∞∞∞∞∞
Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.
George Bernhard Shaw (1856-1950)
22
Es, es, es und es
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G2 44 ˘ ˘ ˇ ˇ ȡ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` >
Es, es es und es, es ist ein har- ter Schluß,
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G2 ˘ ˘ ˇ ˇ ȡ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ȡ
weil, weil, weil und weil, weil ich aus Frank- furt muß. So
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G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Ď ˇ
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schlag ich Frank- furt aus dem Sinn und wen- de mich Gott
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ˇ -
weiß, wo hin. Ich will mein Glück pro- bie- ren, mar- schie- ren.
:/ Sie, sie, sie und sie, Frau Meistrin, leb sie wohl! /:
ihr Speck und Kraut, das schmeckt mir nicht; ich will ...
Und, und, und und und, und wird auf mich zuletzt,
auch, auch, auch und auch, auch mal ein Hund gehetzt:
∞∞∞∞∞∞∞
Warum mögen Blondinen Gewitter?
Sie denken, dass sie fotografiert werden.
23
Es geht nichts über die Gemütlichkeit
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G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˘`
Es geht nichts ü- ber
-die Ge- müt- lich- keit, ei ja, ja
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so.
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Wenn der Va- ter mit der Mutter auf die Kir- mes geit, ei ja, ja
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G `˘ 7 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- - - - - - -vi- -de-
so. Vi- de- ri, vi- de- ra, vi- de- ral- la- la,
4 ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˇ ˘ > `˘
- - - - ˇ
ri, vi- de- ra, vi- de- ral- la- la, ei ja, ja so.
Hab'n wir kein Geld, so haben's andre Leut, ei ja, ja so. Videri, ...
Zum Trübsal blasen ist es lang noch Zeit, ei ja, ja so. Videri, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Eigentlich ist Adoptieren besser.
Da können sich die Eltern ihre Kinder aussuchen
und müssen nicht nehmen, was sie bekommen.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Fragt der junge Richter seinen ergrauten Kollegen.
“Ich habe da einen Schwarzbrenner, der Kirschwasser gemacht hat.
Wieviel soll ich ihm wohl geben ?“
“Auf keinen Fall mehr als fünf Euro pro Liter“
∞∞∞∞∞∞∞
Altern ist ein hochinteressanter Vorgang:
Man denkt und denkt und denkt –
und plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern.
Ephraim Kishon (1924-2005)
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist dem Untertan untersagt,
den Maßstab seiner beschränkten Einsicht
an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
24
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
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ˇ( - - - - - - - > > ˇ(
Es klap- pert die Mühle am rau- schen- den Bach, klipp klapp! Bei
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Tag und bei Nacht ist der Mül- ler stets wach, klipp klapp!
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mah- let das Korn zu dem kräf- ti- gen Brot, und ha- ben wir die- ses so
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- - - - - - -
hats kei- ne Not. Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!
Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp!
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Stück Torte: Fünf Minuten im Mund, fünf Stunden im Magen
– ein Leben lang an den Hüften.
∞∞∞∞∞∞∞
Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Sicher ist, dass nichts sicher ist.
Selbst das nicht.
Joachim Ringelnatz (1883-1934)
∞∞∞∞∞∞∞
Verlockend ist der äußre Schein,
der Weise dringet tiefer ein.
Wilhelm Busch (1832-1908)
25
Es wollt ein Jägerlein jagen
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Es wollt ein Jä- ger- lein ja- gen drei- vier- Stund vor
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Ta- gen wohl in dem grü- nen Wald, ja Wald, wohl
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in dem grü- nen Wald. Hal- li, hal- lo, hal-
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li, hal- lo, wohl in dem grü- nen Wald.
Sie tät dem Jäger sagen: "Ich möcht ein Kränzlein tragen
"Will zum Altar dich führen, dich soll ein Kränzlein zieren
∞∞∞∞∞∞∞
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Hermann Hesse (1877-1962)
∞∞∞∞∞∞∞
Jede Ordnung ist der erste Schritt
auf dem Weg in neuerliches Chaos.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Angst haben wir alle.
Der Unterschied liegt in der Antwort auf die Frage wovor.
Frank Thiess (1890-1977)
∞∞∞∞∞∞∞
Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt,
dass er die Menschen schlechter machen kann.
Karl Kraus (1874-1936)
26
Es wollt ein Schneider wandern
ˇ – ˇ
42
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Es wollt ein Schnei- der dern am Mon- tag in der
be- geg- net ihm der Teu- fel, hat we- der Strumpf noch
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Früh, He, he, du Schneider- gsell! Du mußt mit mir in d’Höll, du
Schuh:
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G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ -
ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ?
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mußt uns Teu- fel klei- den, es ge- he, wie es wöll.
Er schlug den Teufeln die Buckel voll, die Höll wohl auf und ab.
"Es ist ein Graus, kein Teufel hat kein Wedel mehr;
27
Es zogen auf sonnigen Wegen
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Es zo- gen auf son- ni- gen We- gen drei
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la- chen- de Mäd- chen vor- bei. Sie schwenk- ten die Rök- ver-
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we- gen und träl- ler- ten al- le drei: So
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G ˇ` ( ˇ) ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ( ˇ` ( ˇ) ˇ( - ? -
tra- le- ral- la- la, so tral- le- ral- la- la, so
1. 2.
ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˘
- - -la, -so - . - -la- >
tra- la- la- la- tral- le- ral- la. So la.
Ihr Lied klang so hell in die Weite, sie liefen so froh durch den Mai,
ich konnt mich für keine entscheiden, drum küÿt ich sie alle drei:
So tralerallala...
Doch ach, eine jede wollt haben, daÿ ich ihr Alleinigster sei,
kein Drittel den ganzen Knaben, den wollten sie alle drei:
So tralerallala...
will keiner verderben die Laune, drum laÿ ich euch alle drei:
So tralerallala...
Deutsches Volkslied
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist durchaus nicht dasselbe,
die Wahrheit über sich zu wissen
oder sie von anderen hören zu müssen.
Aldous Huxley (1894-1963)
∞∞∞∞∞∞∞
Iss dein Brot und hoffe nicht auf fremden Kuchen.
Sorbisch
28
Freut euch des Lebens
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Freut euch des Le- bens, weil noch das Lämp- chen glüht, pflük- ket die
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Ro- se, eh sie verblüht. Manschafftso gern sich SorgundMüh, suchtDor-nen auf und
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fin- det sie undläßt das Veil-chen un-be merkt, das dort am We- ge blüht!
Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt und laut der Donner ob uns brüllt,
dann lacht am Abend nach dem Sturm die Sonne uns so schön.
Wer Neid und Miÿgunst sorgsam flieht und G'nügsamkeit im Gärtchen zieht,
dem schieÿt sie schnell zum Bäumchen auf, das goldne Früchte trägt.
Wer Redlichkeit und Treue liebt und gern dem ärmern Bruder gibt,
Freut euch ..
Und wenn der Pfad sich furchtbar engt und Miÿgeschick uns plagt und drängt,
Sie trocknet ihm die Tränen ab und streut ihm Blumen in das Grab;
Sie ist des Lebens schönstes Band, schlagt, Brüder, traulich Hand in Hand,
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen,
bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat.
Mark Twain (1835-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Alles nimmt ein gutes Ende
für den, der warten kann.
Lew Tolstoi (1828-1910)
29
Gehn mir weng rüber
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- - -
Gehn mir weng rü- ber, gehn mir weng nü- ber, gehn mir weng nü- ber zum
Macht nur weng sach- te, ’sist erst halb ach- te, gehn mir weng nü- ber zum
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Schmied sei- ner Frau! Schmied Der Schmied, der hat zwei Töch- ter-
1. 2.
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- - -
lein, die möch- ten ger- ne ge- hei- ratet sein undda gehn mir weng
4 ˘ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ 7
G ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˘`
- -
rü- ber, gehn mir weng nü- ber, gehn mir weng nü- ber zum Schmied!
Der Schmied, der hat e Kanapee, und wenn mer sich draufsetzt,
Der Schmied, der hat en runden Tisch, und wenn mer sich 'na setzt,
Der Schmied, der hat 'ne Sau geschlacht't, at Sägspä' nei de Wurst gemacht,
∞∞∞∞∞∞∞
Die Schädlichkeit der Medizin besteht darin,
dass sich die Menschen mehr mit ihrem Leib als mit ihrem Geist befassen.
Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Ja, dass Zehntausend umkomm’n bedauern wir sehr,
aber ein Zahn, der uns weh tut, der schmerzt uns noch mehr.
Otto Reutter (1870-1931)
∞∞∞∞∞∞∞
Seltsamerweise trifft uns immer das unerwartet,
worauf wir schon lange gewartet haben.
L. Leonidow
30
Ging ein Weiblein Nüsse schütteln
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Ging ein Weiblein Nüsseschüt- teln, Nüsseschüt- teln, Nüsseschüt- teln, al- le Jun-gen
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hal-fen rüt-teln hal-fen rüt-teln rums. Ging ein Weiblein Nüsse schüt-teln, Nüsse schüt-teln,
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Nüsse schüt- teln, al- le Jun-gen teln, hal- fen rüt- teln, rums.
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Glück auf, Glück auf! Der Stei- ger kommt. Und er
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hat sein hel- les Licht, bei der Nacht, und er hat sein hel- les
G
4 ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ ˇ )ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ ˘ <
Licht bei der Nacht schon an- ge- zündt, schon an- ge- zündt.
:/ aus Felsenstein. /:
31
Hab mein Wage vollgelade
G2 34 ` ˇ ˇ ˇ` ( ˇ ) ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
ˇ( ˇ) ˇ` ( ˇ ) `ˇ ( ˇ )
Hab mein Wa- ge voll- ge- la- de, voll mit al- ten Weib- sen. Als wir
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
ˇ` ( ˇ ) ˇ` ( ˇ ) ˇ
in die Stadt ’nein- ka- men, fing’n sie an zu kei- fen. Drum
G2 `ˇ- ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ
. - - - - . - - ˇ >
lad ich all mein
-
Le- be- ta- ge nie al- te Weib- sen
-auf mein Wa ge.
G2 44 ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ ˇ ˇ ˘ >
Hü! Schim- mel, hü, ja hü, hü, Schim- mel hü!
Drum lad ich all mein Lebetage nie alte Männer auf mein Wage.
Drum lad ich all mein Lebetage nur junge Mädchen auf mein Wage.
∞∞∞∞∞∞∞
Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen,
dann bitte ich um Verzeihung!
Johannes Brahms (1833-1897)
∞∞∞∞∞∞∞
Rosine = Traube + Zeit
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Wer den Feind umarmt, macht ihn bewegungsunfähig.
Nepalesisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Der Geist nimmt eine Hürde nach der anderen,
die Dummheit aber kennt keine Hindernisse.
W. Lebedew
32
Heute wollen wir das Ränzlein schnüren
G 44 `ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ( `ˇ
ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ( - - -Lachen, Lust und Froh- sinn
- mit hin-
Heute wol- len wir das Ränz lein schnü- ren,
G ˘ ˇ` ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ — ˇ ˇ ˇ ˇ
> ˇ( ˇ( - - -
ein. Gol- den schei- net uns die Sonn’ zur
- Freu- de, lok- kend
`
G ˇ ˇ ˇ
-
ˇ
-
ˇ ˇ ˘ > ˇ` ( ˇ ˘ ˇ ˇ` ˇ
- - -vom . - .
schallt der Am- sel- ruf Hain. Jauchzt die Fie- del, sing ein
G ˘ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˇ(
˘` ˇ(
Lie- del, laß die Sor- gen all zu Haus; denn wir
ˇ` ¨ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ `ˇ ˇ ˇ ˘`
G `ˇ Ď ˇ ( ˇ -
ˇ - - - - . -
ˇ 7
- - -
wan- dern, denn wir wan- dern, denn wir wan-dern in die Welt hin- aus.
Jauchzt ..
Jauchzt ...
∞∞∞∞∞∞∞
Wie alt man geworden ist,
sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.
Heinrich Böll (1917-1985)
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist das Osterfest alljährlich
für den Hasen recht beschwerlich.
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Alles vergeht, aber etwas bleibt doch.
A. Dawidowitsch
33
Heut ist ein wunderschöner Tag
2 ˇ` ˇ
G2 44 ˇ ˇ( ˇ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ( ˇ ˇ ˇ` ˇ ˘` ˇ
- .
Heut ist ein wun der- schö ner Tag, die Son- ne lacht uns so hell. Und
2 ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ` ˇ ˘
G2 ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
- - . - .
wie ein lich- ter Glok- ken-schlag grüßt uns die lok- ken-de Fer- ne. Und
2ˇ ˇ ˇ `ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˘ ˇ
G2 ˇ ˇ ˘
- . >
<
-
wie ein lich- ter Glok-ken schlag grüßt uns die lok- ken de Fer- ne.
:/ Und über Wald und weite Höhn jubelt der Lerche Gesang. /:
Uns sind die Herzen so frei wie den Lerchen hoch da droben.
:/ Und hell klingt unser Lied dabei, froh aller Sorgen enthoben. /:
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn es nach mir ginge,
würde man sich mit Gesundheit anstecken und nicht mit Krankheiten.
Robert G. Ingersoll (1833-1899)
∞∞∞∞∞∞∞
Liebe bezwingt ja das All;
so mag sie auch uns denn bezwingen.
Vergil (70-19)
∞∞∞∞∞∞∞
Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entschließen, aus ihnen zu erwachen.
Josephine Baker (1906-1975)
∞∞∞∞∞∞∞
Es sind immer nur die Schwachen,
die die Schwachen verachten.
Gertrud von Le Fort (1876-1971)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Spanier hassen die Stiere keineswegs.
Sie verübeln ihnen nur ihre heimtückische Einstellung zu den Toreros.
Ephraim Kishon (1924-2005)
34
Hoch auf dem gelben Wagen
ˇ ˝ ˇ ˘
44 ˇ
G 4 ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˘ <
ˇ - ˇ -
Hoch auf dem gel- ben Wa- gen sitz ich beim Schwager vorn.
4 ˇ ˇ ˜ˇ ˇ` ˇ ˇ ˆ ˇ ˇ ( ˇ ( ˘ < ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ( ˇ ˇ ˘
-
Vor-wärts die Ros-se tra-
- - -
ben lu- stig schmettertdas Horn.
- -
Fel- der,Wie-senund
4 ˇ ˇ
G ˘ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ 7 `
˘ - - > ˇ( ˇ)ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
Au- en, leuch- ten-des Äh- ren- gold. Ich möch- te ja so ger- ne noch
1. 2.
4 ˘ ˘ 4ˇ ˇ ˘ ˇ 6ˇ
G ˇ ˇ( ˇ( ˘ ˇ 7 ˘ <
È >
schau- en, a- ber der Wa- gen, der rollt. Ich rollt.
:/ Ich möchte ja so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der rollt. /:
:/ Ich bliebe ja so gerne bei der Linde, aber der Wagen, der rollt. /:
schwenkt statt der Peitsche die Hippe, Stundenglas statt des Horns,
sag ich: "Ade nun, ihr Lieben, die ihr nicht mitfahren wollt.
:/ Ich wäre ja so gerne noch geblieben, aber der Wagen, der rollt. /:"
∞∞∞∞∞∞∞
Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das Gleiche
wie eine Frau von einem Mann: Respekt.
Clint Eastwood (*1930)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst.
Er gibt auch anderen eine Chance.
Winston Churchill (1874-1965)
35
Ich ging emol spaziere
42
G 4 ˇ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ( ˇ` ( ˇ. ˇ- ˇ-
Ich ging e-mol spa- zie- re, na-
-
nu, na- nu, na- nu! Ich ging e- mol spa-
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ
G ˇ ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ? ˇ ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( - .
Ż -
Ż re, -wassagst -
zie- du denn da- zu. Ich ging e- mol spa- zie- re, bums fal- le-
4ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ? - - . - - Ŕ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˘
- . - - - . - -
ra! Und tät ein Mä-del füh- re, ha, ha,ha, ha, ha, ha, ha, ha,ha, ha ha!
Sie sagt, sie hätt viel Gulde, ... 's warn aber lauter Schulde. ...
Sie sagt, sie tät viel Erbe, ... 's warn aber lauter Scherbe. ...
Sie sagt, sie wär von Adel, ... ihr Vater fÜhrt die Nadel. ...
Sie sagt, sie könnt gut koche, ... 's war hart wie lauter Knoche. ...
Sie sagt, sie könnt schön tanze, ... ihr Rock war voller Franse. ...
Sie sagt, ich sollt sie küsse, ... es braucht niemand zu wisse. ...
Sie sagt, ich sollt sie nehme, ... sie macht mir's recht bequeme. ...
Der Sommer ist gekommen, ... ich hab sie nicht genommen. ...
Der Winter ist gekommen, ... ich hab sie doch genommen. ...
∞∞∞∞∞∞∞
Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.
Mahatma Gandhi (1869-1948)
∞∞∞∞∞∞∞
Erst habe ich gemerkt, wie das Leben ist.
Und dann habe ich verstanden, warum es so ist,
und dann habe ich begriffen, warum es nicht anders sein kann.
Und doch möchte ich, dass es anders wird.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
∞∞∞∞∞∞∞
Am teuersten kommt uns zu stehen,
worauf wir getrost hätten verzichten können.
L. Leonidow
36
Ich schieÿ den Hirsch im wilden Forst
G2 24 ˇ ˇ`
ˇ ) ˇ` ( ˇ ) ˇ` ( ˇ ) ˇ` ( ˇ` ( ˇ ) ˇ` ( ˇ) ˇ ? @ ˇ
.Ich schieß
- denHirsch im wil-den Forst, im
ˇ) tie- fen Wald das Reh,
.
den
G2 ˇ` ˇ ) ˇ` ( ˇ) ˇ` ( ˇ ) ˇ` ( ˇ) `ˇ ( ˇ` ˇ ) ˇ ? @ ˇ.
- ˇ) -
Ad- ler auf der Klip- pe Horst,die En- te auf dem See; kein
`ˇ `ˇ ˇ `ˇ
G2 ˇ` ˇ) -
ˇ ˇ`
ˇ ) ˇ` ( ˇ ˇ`
ˇ) - . ? 7
- -. . -mei- ne Büchse ˇ(
Ort, der Schutz ge- wäh- ren kann, wo zielt, und
G2 34 ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ 7
- - ˇ` >
den- noch hab ich har- ter Mann
-die Lie- be auch
-ge- fühlt.
Auf Dornen schlief ich wie auf Flaum, vom Nordwind unberührt.
:/ Und dennoch hat die harte Brust die Liebe oft gespürt. /:
Der wilde Falk ist mein Gesell, der Wolf mein Kampfgespan;
der Tag geht mir mit Hundsgebell, die Nacht mit Hussa an.
∞∞∞∞∞∞∞
Diese finden jenes, jene dieses schön.
Aber sie müssen es ’finden’.
Suchen will es keiner.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Musik wird oft nicht schön empfunden,
weil sie mit Geräusch verbunden.
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Die deutsche Sprache sollte sanft und erfurchtsvoll
zu den toten Sprachen abgelegt werden,
denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.
Mark Twain (1835-1910)
37
Ich wandre ja so gerne
erklingt mein Lied durch Busch und Tann', das jeder gerne hört.
Diesen Weg auf den Höh'n bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder,
bin ich weit in der Welt, habe ich Verlangen, Thüringer Wald nur nach dir.
den Rennsteig gibt's ja nur ein Mal und nur ein Wandrerglück.
∞∞∞∞∞∞∞
Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao durch den man euch zieht
auch noch zu trinken.
Erich Kästner (1899-1974)
∞∞∞∞∞∞∞
Lach über dich selbst, bevor es ein anderer tut.
E. Maxwell
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn alle Menschen wüssten, was die einen über die anderen reden,
so gäbe es keine vier Freunde auf Erden.
Blaise Pascal (1623-1662)
∞∞∞∞∞∞∞
Verschiebe nicht auf morgen,
was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.
Mark Twain (1835-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Betrunken = Redefreiheit + Lallen
Weltformel
38
Ick heff mol een Hamborger Veermaster sehn
G 44 ˇ `ˇ ˇ ˇ
ˇ` ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ČĄĄ ČĄĄ
> ˇ
ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ
> ˇ
Ick heff mol eenHambor ger Veer ma-stersehn, to my hoo- day, to my hoo- day De
G ˇ` ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ
ˇ `ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `˘ >
Ma- stenso scheew as den Schipper sien Been,to my hoo- day, hoo- day ho.
G 7 ˘` ˇ ˇ` ˇ ˇ` ˇ `˘ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ` ˇ
˘ ˇ Ť ˇ - - -
Blow, boys, blow for Ca- li- for- ni- o, there is plen-ty of gold so
1. 2.
G ˇ ˇ ČČĄĄ ` ˇ ( `ˇ < 7
ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ >
I am told on the banks of Sa- cra- men- to. men- to.
Dat Deck weer von Iesen, voll Schiet un voll Smeer, :/ to my hooday, /:
Dat Logis weer vull Wanzen, de Kombüs weer vull Dreck, :/ to my hooday, /:
to my hooday, ...
Shanty
∞∞∞∞∞∞∞
Das Leben ist der ernsthafte Versuch,
etwas aus dir und deiner Umwelt zu machen ...
man kann aber auch viel Spaß
an der Unmöglichkeit des Ganzen haben.
Anton Wilson (1932-2007)
∞∞∞∞∞∞∞
Es gibt überall Blumen
für den, der sie sehen will.
Henri Matisse (1869-1954)
39
Im Frühtau zu Berge
ÛÛ
G2 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ? ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( -tau ˇzu( -
Im Früh- Ber- ge wir ziehn, val- le- ra, es grü- nen die
˜ˇ ÉÉ ˇ
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ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ? 7 ˇ( ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ
Fel- der, die Höhn, va- le- ra. Wir wan- dern oh- ne Sor gen
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Û ğ
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G2 ˇ` ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? 7
sin- gend in den Mor- gen, noch e- he im Ta- le die Häh- ne krähn.
Im grünen Wald
Das Rehlein trank wohl aus dem klaren Bach, klaren Bach,
40
Im Krug zum grünen Kranze
44 4 ăă ˇ ÚÚ ÚÚ ăă ăă
G 4 ˇ ˇ `ˇ - ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ
Ŕ
Im Krug zum grü- nen Kran-ze, da kehrt’ ich dur- stig ein; da
44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ÎÎ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ‰ ˇ
G ÎÎ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
saß ein Wan- drer drin- nen,ja drin- nen,am Tisch bei küh-lem Wein, da
44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
G Ï Ï ˘ >
saß ein Wan- drer drin- nen, ja drin- nen, am Tisch bei küh-lem Wein.
:/ Sein Haupt ruht auf dem Bündel, ja Bündel, als wär's ihm viel zu schwer. /:
Ich tät mich zu ihm setzen, ich sah ihm ins Gesicht,
:/ das schien mir gar befreundet, und dennoch kannt ich's nicht. /:
∞∞∞∞∞∞∞
Übrigens aber ist der Mensch ein dunkles Wesen,
er weiß nicht, woher er kommt noch wohin er geht,
er weiß wenig von der Welt und am wenigsten von sich selbst.
Ich kenne mich auch nicht,
und Gott soll mich davor behüten.
Johann Wolfgang Goethe zu Eckermann (10. April 1829)
∞∞∞∞∞∞∞
Männer können keine Männer heiraten,
weil dann keiner das Brautkleid anziehen kann.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Die kleinen Stationen sind sehr stolz darauf,
dass die Schnellzüge an ihnen vorbei müssen.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Vater: ein Mann, der seinen Sohn zu einem so tüchtigen Menschen
heranwachsen sehen möchte, wie er selbst gern einer geworden wäre.
41
Im Wald und auf der Heide
ˇ ¨ ˇ ˇ ȡ
2 ÉÉ
G2 68 ˇ ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ` ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
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Im Wald und auf der Hei- de, da such ich mei- ne Freu- de; ich
22 ŔŔ ˇ` ˝ ˇ ŔŔ ` ˝
G ˇ ˇ( ˇ ȡ ˇ ? ˇ( ˇ ˇ ( ˇ Č ˇ ˇ ˇ ˇ- ? ˇ(
bin ein Jä-
-gers- mann!- ich bin ein Jä-
-
gers- mann! Die
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G2 ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ Å ˇ ˇ ˇ ˇ
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For- sten treu zu pfle- gen, das Wild- pret zu er- le- gen, mein
2 ŔŔ ` ˇ¯
G2 ˇ ˇ ˇ ȡ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ `ˇ
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- - - - - -
Lust hab ich dar- an, mein Lust hab ich dar- an. Hal-
2 ÛÛ Û
Û ÉÉ
G2 ˇ Şˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ čˇ ˇ ˇ ˇ
-
ˇ ˇ
-
ˇ ȡ ˇ ˇ` > 7
- - -dar-
li, hal- lo, hal- li, hal- lo, mein Lust hab ich an.
Und streich ich durch die Wälder, und zieh ich durch die Felder
:/ mein Tagwerk ist getan. /: Dann zieh ich von der Heide
∞∞∞∞∞∞∞
Die Gier von heute unterscheidet sich in nichts
von der Gier der Menschen vor 500 Jahren.
Nur haben die Gierigen heute andere Möglichkeiten und Hebel,
die ganze Volkswirtschaften zu grunde richten können.
Niels Ole Oermann, Wirtschaftsethiker (Handelblatt 22.03.2013)
42
Jan Hinnerk
44 ÉÉ
G 4 ˇ ˇ Ď ˇ ˇ 7 7
ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ(
Jan Hin- nerk wahnt up de Lam-mer- lam- mer- straat, kann
4 ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˘` ? ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
-
ma- ken, wat he will, kann ma- ken, wat he will;
1. 2.
4 ÉÉ
G 7 ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ 7 ˘
> ˇ( ˇ( ˇ ˇ Şˇ ˇ ˇ
- -
swieg manjüm-mer,jüm-mer still, still. Un dar maakt he sik en
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ > ˇ ˇ ˇ ˘` ˇ
ˇ - - - - - -
Gei- ge- ken, Gei- ge- ken per- dauz! Vi- go- lien, Vi- go- lien, see dat
4
G ˇ- ˇ- ˇ > ˇ
-
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ˇ ˇ
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ˇ ˇ ˇ > ˇ
- -
Gei- ge- ken, Vi- go- lien, Vi- go- lien, see dat Gei- ge- ken. Un
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ -
- - - - -
Vi- go- vi- go- lien, un Vi- go- vi- go- lien, un sien
1. 2.
4
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ 7 ˘
>
Deern, de heet Ka- trien, un sien
-
Deern,
-de heet Kat- rien rien.
Un Vigovigolien, ...
Volkslied
43
Jetzt fahrn wir übern See
1.
ˇ ˇ ˇ
G2 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- . . - ˇ ˇ ˇ ˇ
-
ˇ > 7
ˇ - - - - - - - -
Jetzt fahrn wir ü- bern See, übern See, jetzt fahrn wir ü- bern
2.
G2 ˇ 7 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ # ˇ- ˇ ˇ
? - - - - - - - - - -
See. Mit ei- ner höl- zern Wurzel, Wur- zel, Wurzel, Wur- zel, mit
1. 2.
ˇ ˇ
G2 - -
ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ- ˇ
-
ˇ
-
ˇ
-
ˇ
- > ? 7 ˇ
- -
ei- ner höl- zern Wur- zel, ein Ru- der war nicht dran.
:/ Und als wir drüber warn, drüber warn, und als wir drüber (warn), /:
:/ Ein Jäger blies ins Horn, blies ins Horn, ein Jäger blies ins (Horn). /:
:/ Das Liedlein, das ist aus, das ist aus, das Liedlein, das ist (aus). /:
:/ Und wer das Lied nicht singen kann, singen, singen, singen kann
und wer das Lied nicht singen kann, der zahlt ein halb' Faÿ (Wein). /:
∞∞∞∞∞∞∞
Der Präsident will keine Ja-Sager
und keine Ja-Sagerinnen um sich herum haben.
Wenn er nein sagt, sagen wir alle nein.
E. Dole (Ass. v. R. Reagen)
∞∞∞∞∞∞∞
Schuld haben sie beide nicht:
Weder der Mensch, noch das Schicksal;
sie passen nur immer ganz genau aufeinander.
Wilhelm Raabe (1831-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
44
Jetzt kommen die lustigen Tage
G2 44 ˘ ˇ ˘ ˇ` ˇ ˘
ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ > - > ˇ
- -
Jetzt kom-men die lu- sti- gen Ta- ge Schät- zel, a- de! Und
˘ ˇ ˇ ˇ`
G2 ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ? - ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ( ˇ
- -
daß ich es dir gleich sa- ge: Es tut mir gar nicht weh. Und im
G2 ˇ ˇ ( ˇ ( `ˇ ˇ( ˇ ` ( 4ˇ ) ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ
- - - - - -
Som- mer,da blüht der ro- te, ro-te Mohn, und ein lu- sti- ges Blut kommt
˘ ˘ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ` ˇ ˘
G 2 ˇ ` ˇ) ` ˇ ˇ ˇ ˇ > - >
-al-le-weil - .da- von: Schät-zel, a- de, a- de, Schät-zel, a- de!
Und küÿt du auch einen andern, wenn ich es nur nicht seh'.
Ach, das ist ja nicht wahr, das kann ja gar nicht sein.
So sing' ich die alten Lieder, vorbei ist all mein Weh.
∞∞∞∞∞∞∞
Den kleinen Dieb man henken tut,
vor’n großen zeucht man ab den Hut.
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Pessimist ist ein Mensch,
der sich über schlechte Erfahrungen freut,
weil sie ihm recht geben.
∞∞∞∞∞∞∞
Offizier in Preußen:
Meine Herren! Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos!
Offizier in Österreich:
Meine Herren! Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!
45
Kennt ji all dat niege Leed
44 2
G 4 ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( ˇ( -nie- -ge - - -nie- -ge
Kennt ji all dat Leed, nie- ge Leed, Leed,
4 ˇ
G4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇˇ( ˇ
ˇ ˇ( ˇ(
wat dat gan- ze
- - - - -
Dörp all weet, von Herrn Pas- turn sien Kauh, jau,
44 ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- ˇ ( ˇ
- - . - - -
-sing -man -tau, von Herrn Pas- -turn sien Kauh- jau- jau,
sing man tau,
44 ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
>
- - - - - . - - - -
sing man tau, sing man tau, von Herrn Pas- turn sien Kauh!
Pingsten leg' sei dot in 'n Stall, uns Herrn Pasturn sien Kauh. Jau, ...
hett dat ganze Dörp wat kräg'n von Herrn Pasturn sien Kauh. Jau, ...
Pasters Knecht sihr freut sick hett, ..., kreeg' dat ganze Plückenfett ...
Un dat lütte Kinnermät'n, ..., kreeg' dat Stück, wo't Kalw in sät'n ...
Nahwers Jung steeg' öwer'n Tuun, ..., kreeg'n Stück von dei Kalduun ...
Un de lüdde düchtig Lihrer ... kreegt dat grote fedde Ürer ...
Schriewer Meier kreeg' ok noch wat, ... dei halt sick'n Uhr als Dintenfatt ...
Doch dat Leed is man ihrst half, ... in den Stall steiht noch'n Kalf ...
∞∞∞∞∞∞∞
Der Zustand, in dem wir leben, ist der wahre Weltuntergang: der stabile.
Karl Kraus (1874-1936)
46
Laÿ doch der Jugend
G 34 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ
ˇ -
Laß doch der Ju- gend, der Ju- gend, der Jug- end ih- ren Lauf,
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˘ >
ˇ
laß doch der Ju- gend der Ju- gend ih- ren Lauf.
G ˇ( ˇ( ˇ( < ˇ( ˇ ¨ ˇ ˇ ˇ ˇ ( 4ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˜ ˇ ˇ ( Č 4ˇ ( ˇ
9 - - - - ˇ - -
Hübsche Mäd-chen wach sen im- merwie-der auf, laß doch der Ju-gend Ih- ren Lauf!
G ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ
Tanz mit der Dorl, walz mit der Dorl bis nach Schwei- nau mit der Dorl,
G ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ >
tanz mit der Dorl, walz mit der Dorl bis nach Schwei- nau!
Seht nur wie allerliebst und nett 's Mädel die Füÿe setzt!
G2 68 ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ( ˇ ˇ(
Lau ren- tia, lie- be Lau- ren- tia mein, wann wer den wir wie der bei-
ˇ`
G2 ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ) ˇ ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
sam- men sein?
-Am Sonn- tag. Ach, wenn es doch erst wie- der
G2 ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ
ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ -
Sonn- tag wär, und ich bei mei ner Lau- ren- tia wär, Lau- ren-
- tia wär.
47
Lütt Matten, dei Has'
G 34 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Lütt Mat-ten, de Has, de mak si en Spaß, he weer bi’t Stu- de- ern, dat
˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ - -
Dan- zen to le- ern, un danzt ganz al- leen up de ach- ter- sten Been.
∞∞∞∞∞∞∞
Am reichsten sind die Menschen, die auf vieles verzichten können.
Rabindranath Tagore (1861-1941)
∞∞∞∞∞∞∞
Wie beginnt ein schottisches Rezept für Omeletts?
“Man leihe sich drei Eier ...“
∞∞∞∞∞∞∞
Die meisten Menschen machen sich selbst bloß
durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden.
Wilhelm von Humboldt (1767-1835)
∞∞∞∞∞∞∞
Arbeiter und Bauer brauchen keine Mauern.
Graffiti an der ehemaligen Berliner Mauer
∞∞∞∞∞∞∞
Radarfalle = Mist, zu schnell + zu spät
Weltformel
48
Lustig ist das Zigeunerleben
44 6 ÈÈ
G ˇ 8 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˘ 7
- - - - -ria, >
Lu- stig ist das Zi- geu- ner- le- ben, fa- ria, fa- ho.
Brauchen dem Kai ser kein Zins zu ge- ben, fa- ria, fa- ria ho.
44 ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ( ˇ`
- - - - - - . - É
É
Lu- stig ist es im grü- nen Wald, wo des Zi- geu- ners Auf- ent- halt.
44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ`
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ - Ï
ˇ
- ŽŽ - ŽŽ Ï - > ?
Fa- ria, fa- ri- a, fa- ria, fa- ri- a, fa- ria- fa- ri- a, ho.
Wenn der Hunger uns gleich tut plagen, faria, faria, ho.
Kommt der Jäger aber nicht, fürchten wir auch sein Hündlein nicht.
Faria, ...
Faria, ...
Schwenkst du dir die Schale nicht, trinken wir auch den Kaffee nicht.
Faria, ...
Worte und Weise: Volkslied, aus dem Elsaß und Tirol kommend (um 1850)
44 6
G ˇ 8
ˇ ˇ ˇ( ? ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ? ˇ ˇ ? ˇ ˇ` ˇ
-MeinHut, - ? - > - - -mein Hut, > -
der hat drei Ek-ken, drei Ek- ken hat und
44 ˇ
G - ? ˇ ˇ( ? ˇ( ˇ( ˇ > ˇ( ˇ( ? ˇ ˇ ? ˇ >
7
- - - - ˇ`
hätt er nicht drei Ek- ken, so wär es nicht mein Hut.
Neapolitanische Weise
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Standpunkt ist ein Gesichtskreis vom Radius Null.
David Hilbert (1862-1943)
49
Mein Vater war ein Wandersmann
G 44 ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ( ˇ ˇ `ˇ ˇ(
Mein Va- ter war ein Wan- ders- mann und
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
mir steckt’s auch im Blut, drum wan- dre ich, so
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
>
lang ich kann und schwen- ke mein- nen Hut.
Das Wandern schafft stets frische Lust, erhält das Herz gesund.
Froh atmet drauÿen meine Brust, und froh singt stets mein Mund.
Was murmelt's Bächlein dort und rauscht so lustig hin durchs Rohr,
weils fern sich regt, mit Wonne lauscht ihm dein empfänglich Ohr.
Drum trag ich Ränzel und den Stab weit in die Welt hinein
und werde bis ans kühle Grab ein flotter Bursche sein.
∞∞∞∞∞∞∞
Die Bürger demokratischer Gesellschaften
sollten Kurse für geistige Selbstverwaltung besuchen,
um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können.
Noam Chomsky (*1928)
∞∞∞∞∞∞∞
Was wir brauchen, ist eine Geschichte, die mit einem Erdbeben beginnt
und dann langsam auf ihren Höhepunkt zusteuert.
Samuel Goldwyn (1879-1974)
∞∞∞∞∞∞∞
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft,
denn in ihr gedenke ich zu leben.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Lieben = Mögen mal Mögen
Weltformel
50
Mit dem Pfeil, dem Bogen
Ď Ď
G 68 ˇ ˇ( `ˇ `ˇ ˇ ˇ( ˇ Ď ˇ ˇ `ˇ > ?
ˇ ˇ(
Mit dem Pfeil, dem Bo- gen durch Ge- birg und Tal
ˇ ˇ( Ê Ê 7 ĆĆ
G ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ` ˇ` ˇ Ď ˇ ˇ `ˇ > ˇ ˇ
kommt der Schütz ge- zo- gen früh am Mor- gen- strahl. La la-
1. 2.
ĆĆ ĆĆ ` 7
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( > ?
ˇ( ˇ` ˇ` ˇ
la, la la la, la la- la- la, la la- la- la- la- la- la la- la.
Lalala, ...
Lalala, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain (1835-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Und wenn es nicht wahr ist, so ist es doch sehr gut erfunden.
∞∞∞∞∞∞∞
Fürchte dich nicht vor der Dunkelheit,
denn sie wäre nicht da,
wenn das Licht nicht irgendwo anderen helfen würde.
∞∞∞∞∞∞∞
Man muss zwar nicht ausgesprochen blöd sein, um hier zu arbeiten,
aber es erleichtert sie Sache ungemein!
∞∞∞∞∞∞∞
Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch.
Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter.
Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.
Ludwig Feuerbach (1804-1872)
51
Muÿ i denn
44 4 ŢŢ ÉÉ
G 4 ˇ( 7 ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ( -i
Muß i denn, muß denn zum Städ- te- le ’naus,
Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wied- rum komm,
4 ÉÉ ŻŻ
G4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
7
ˇ( ˇ(
Städ- te- le ’naus, und du, mein Schatz, bleibst hier?
wied- rum komm, kehr i ein mein Schatz, bei dir. Kann i
44 ˇ ˇ
G 7 `ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ÏÏ
ˇ
gleich nit all- weil bei dir sein
-
han i
- doch mei Freud
4 ˇ ÉÉ an
G 4 ˘` ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ - ˇ ˇ ˇ ˘
- - -
dir wenn i komm, wenn i komm, wenn i wied- rum komm,
1. 2.
44 ÉÉ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ 7 ˘`
- ˇ > ˇ( ˇ(
wied- rum komm, kehr i ein, mein Schatz bei dir. Kann i dir.
wie wenn die Lieb jetzt wär vorbei. Sind au drauÿ, sind au drauÿ,
der Mädele viel, Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu.
Denk du net, wenn i ein andre seh, so sei mei Lieb vorbei;
sind au drauÿ,...
Übers Jahr, übers Jahr, wenn mer Träubele schneidt, Träubele schneidt,
Übers Jahr do ist mei Zeit vorbei, do g'hör i mei und dein.
∞∞∞∞∞∞∞
Bürokaffe = (Kaffe - Gut) + Blabla
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Nerven = Daran erinnern + Daran erinnern + Daran erinnern
Weltformel
52
Nun ade, du mein lieb Heimatland
4 ÉÉ
G 42 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ȡ ˇ` ˇ) ˇ( ˇ
4 ˇ)Şˇ) - - - - -
ˇ) ˇ( - -
Nun a de, du mein lieb Hei- mat- land, lieb Hei- mat- land, a-
Es geht jetzt fort zum frem- den Strand, lieb Hei- mat- land, a-
44
G ˇ 7 7 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ- ˇ ˇ
? ˇ) ˇ) ˇ( ˇ` (
. . .
de! Und so sing ich denn mit fro- hem Mut, wie man
de!
44 ˇ É
G -
ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ơ ˇ` ˇ) ˇ( ˇ ˇ 7
- - - - . - -Hei- - ?
sin- get, wenn man wan- dern tut, lieb mat- land, a- de!
Wie du grüÿest mich mit Feld und Au, lieb Heimatland ade!
doch jetzt zur Ferne zieht's mich hin, lieb Heimatland, ade! /:
O du lieber Augustin
4 3 `ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ
G 4 - - - ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ - - -
ˇ ˇ
O du lie- ber Au- gu- stin, Au- gu- stin, Au- gu- stin, o du lie- ber
4ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Au- gu- stin, al- les is hin! Geld is weg, Madl is hin, Geld is din,
4 ˇ` ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ - - - ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ >
du bist min! O du lie- ber Au- gu- stin, al- les is hin!
53
Schwäfelhelzle, Schwäfelhelzle
4
G 4 24 ˇ` ( ˇ ˇ ˇ ( `ˇ ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ` ( ˇ ˇ ˇ (
. - ˇ ( ˇ . -
Schwä- fel-helz-le, Schwä- fel-helz-le, Schwä- fel-helz-le muaß ma ha, daß ma al- lä
44 ˇ
G ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( ˇ > - - - - - -
Au- gen- blick ä Fier-lä ma- chä ka. Wenn die Fraubi finsch- trer Nacht
44 ææ
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
-
eb- be vo sim Schlof er- wacht,will sie Licht und Lam- pe fin- de, um die- sel- be
4
G 4 ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ > ˇ ˇ ˇ ˇ. ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
-a- zu- zün-de, muaßsie Schwä-fel ha. - - - . - - - . .
Tra-la- la, tra- la- la la la, tra- la-
44
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ) ˇ) ˇ >
.
la la la, tra-la- la la la, tra-la- la la la, tra-la- la!
Schwäfelhelzle ...
Unser Hans, der arme Tropf, stoÿt sisch fast ä Loch im Kopf;
Schwäfelhelzle ...
Schwäfelhelzle ...
Wenn der Fuchs den Winter spirt un der Owä länger wird,
Schwäfelhelzle ...
∞∞∞∞∞∞∞
Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele,
und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
Vincent van Gogh (1853-1890)
54
Wann wir schreiten Seit' an Seit'
44 ` É
G 4 `ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ) ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
>
ˇ` ˇ
- - .
Wann wir schrei-ten Seit an Seit und die al- ten Lie- der sin- gen, und die
ˇ( ˇ "ˇ
4 ˇ ˘ 2 ˇ ˇ
G `ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ > ˇ` ( ˇ ) ˇ` ˇ ( ˇ` 4
- -
Wäl- der wi- der klin- gen, füh- len wir, es muß ge- lin- gen: Mit uns
4 4 `˘ 2 ˇ ˇ 4 ˘` 2 ˇ ˇ 4 `˘ ˇ ˘ ˘ `˘
G 4
ˇ 4 4 4 4
> >
zieht die neu-e Zeit, Mit uns zieht die neu- e Zeit
hält die alte Mutter Erde, daÿ der Mensch ihr eigen werde,
∞∞∞∞∞∞∞
Vorhersagen sind schwierig.
Vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.
∞∞∞∞∞∞∞
Das Glück wechselt wie der Mond.
Französisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Das Neue daran ist nicht gut, und das Gute daran ist nicht neu.
nach Lessing
∞∞∞∞∞∞∞
Ein freundliches Wort kostet nichts,
und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke.
Daphne du Maurier (1907-1989)
∞∞∞∞∞∞∞
Besser einen Tag gefastet
als den Magen überlastet.
55
Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen
ĆĆ ˇ ğğˇ ÉÉ
G2 24 ˇ ˇ ˇ ˇĹĹ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ- ˇ ˇ ˇ(
ˇ( - - ˇ(
Was gleicht wohl auf Er- den dem Jä- ger- ver- gnü- gen, wem
Beim Klan- ge der Hör- ner im Grü- nen zu lie- gen, den
ĆĆ ŐŐˇ ˇ ğğˇ ˇ ˇ ˇ
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ - - ? 7 7 ˇ(
spru- delt der Be-
-cher -desLe- bens so reich? ist
Hirsch zu ver- fol- gen durch Dik- kicht und Teich, er-
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( 7 ˇ ? ˇ ˇ ˇ
- - - - ˇ( - -
fürst-li- che Freu- de, ist männlich Ver- lan- gen, Mahl. Wenn Wäl- der und
star- ket die Glie- der und wür- zet das 1. 2.
ÎÎ ĹĹ
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- - - -und Ï
Ï -ger -der
Fel- sen uns hal- lend um- fan- gen, tönt frei- er freud-
Ä Ä
2
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ
-le ? ˇ( ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ) ˇ)
vol- Po- kal. Jo- ho! Tralera, la la la la la la la la
G2 7 ˇ ˇ( -
ˇ ˇ ˇ( -
ˇ ˇ
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ˇ( ˇ
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ˇ( ˇ
-
ˇ( ˇ ˇ) ˇ ˇ
la la la la la la la la la la la la la la
-la .
la la la
1. 2.
G2 ˇ ˇ 7 ˇ
ˇ) ˇ ˇ ˇ) ˇ) ˇ( ˇ ˘ ˇ) ˇ) ˇ( ˇ) ˇ) ˇ ?
-la .
la la la
-la la la la
-la la
-
la la la la la la la
∞∞∞∞∞∞∞
Der Dieb steht über dem Arzt:
Wenn er aus dem Haus geht, weiß er, was den Leuten fehlt.
56
Was macht der Fuhrmann
G 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ
-
ˇ ˇ
ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
Was
-macht -der Fuhr- mann, der
--
Fuhr-mann spannt den Wa- gen an, die
G ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ
- - ˇ( ˇ(
Pfer- de ziehn, die Peit- scheknallt, daß laut es durch die Stra- ßen hallt,
ĽĽ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
-mann -hol- -la >
he, Fuhr- he, he, he, he.
und als sie kamen drüben an, da öffnet er die Kisten geschwind,
∞∞∞∞∞∞∞
Der Jammer mit den Menschen ist, dass die Klugen feige,
die Tapferen dumm und die Fähigen ungeduldig sind.
Das Ideal wäre der tapfere Kluge mit der nötigen Geduld.
Truman Capote (1924-1984)
∞∞∞∞∞∞∞
Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
Philip Rosenthal (1916-2001)
57
Wem Gott will rechte Gunst erweisen
G 44 ˇ ˇ ˇ`
-
ˇ ˇ
- ˘ ˇ ˇ ˇ
ˇ -.
Wem Gott will rech- te Gunst er- wei- sen, den
G ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ ŔŔ
ˇ ˘ > ˇ Ď ˇ `ˇ ˇ ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ (
schickt er in die wei- te Welt; dem will er sei- ne Wun- der
G ˘ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
- . - - >
wei- sen in Berg und Tal und Strom und Feld.
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ich groß bin, werde ich ein Mann.
Vielleicht auch ein Onkel.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Gehen zwei Kekse Skifahren, einen zerbröselts ...
∞∞∞∞∞∞∞
Alles, was der Mühe wert ist, getan zu werden,
ist auch der Mühe wert, so lange zu suchen,
bis man jemanden gefunden hat, der fähig ist, es zu tun.
Laurence J. Peter (1919-1990)
∞∞∞∞∞∞∞
Und der Vater ruft: Was seh ich? Die Mamsell ist heiratsfähig!
Wilhelm Busch (1832-1908)
58
Wenn de Pott awer nu een Lock hett
43 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G 4 ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ
ˇ( ˇ( - - - - - - -
Wenn de Pott a- wer nu een Lock hett, mien lee- wer
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ( ?
- - - - - - - - ˇ
Hei- ne- rich, mien lee- wer Hei- ne- rich? Stopp
4
G `ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ >
ˇ ˇ ˇ
to, mien lee- we Lie- se, lee- we Lie- se stopp to!
"Mit Stroh!"
"Mit'n Biel!"
"Üp'n Steen!"
"Mak em natt!"
"Mit Water!"
"In'n Pott!"
"Lat' sien!"
∞∞∞∞∞∞∞
Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt;
Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht.
Laurence J. Peter (1919-1990)
∞∞∞∞∞∞∞
Wer nicht glaubt, ist kein Christ,
sondern einfach nur ein Mensch.
Kindermund
59
Wenn die bunten Fahnen wehen
ˇ` ˇ ˇ
G 44 `ˇ ˇ( ˇ
ˇ
- ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ `ˇ ˇ( ˇ
ˇ
Wenn die bun-ten Fah- nen we- hen
-
geht die Fahrtwohl ü- bers Meer. Wolln wir fer- ne
ˇ` ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˘
G - ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Lan- de se- hen
-
fällt der Ab- schied uns nichtschwer. Leuch-tet die Son- ne,
ˇ ˜ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˘ ˘ ˇ
G ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘`
>
zie- hen die Wol- ken, klin- gen die Lie- der weit ü- bers Meer.
Doch es geht auch ohne Sonne, wenn sie mal nicht scheinen mag.
Schmettern ihre alten Lieder, daÿ die Welt vom Schlaf erwacht.
Immer vorwärts ohne Zagen, bald sind wir dem Ziel genaht.
∞∞∞∞∞∞∞
Das Schlimmste, das ich kenne, ist Untertänigkeit oder der Wunsch,
sich unbedingt zu unterwerfen, dieses Mitmachen, Mitlaufen, Mitsingen,
Mitmarschieren und dabei auch noch in eine peinliche Euphorie verfallen.
Heinrich Böll (1917-1985)
∞∞∞∞∞∞∞
So lebe ich fettlos, fleischlos, fischlos dahin,
fühle mich aber ganz wohl dabei.
Fast scheint mir, dass der Mensch gar nicht als Raubtier geboren ist.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau.
Er wartet, bis sie es selbst tut.
Humphrey Bogart (1899-1957)
60
Wenn hier en Pott mit Bohnen steit
G 24 ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( -
ˇ ˇ`
- ˇ)ˇ( ˇ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ- ˇ ? ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ-
Wenn hier enPott mit Boh-nen steit un dor enPott mit Bri, denn lat ick Brie un
G ˇ` ˇ) ˇ( ˇ( ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ? ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ- ˇ`
- ˇ) ˇ( ˇ(
- ˇ ( -
Boh- nen stahn un griep na min Ma- rie. Ma- rie, Ma- ra, Ma-rusch- ka-ka, Ma-
G ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ? ˇ ˇ ˇ ( `ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
- - - - . - ˇ ?
rie, Ma-ra, Ma- rie. Ma- rie, Ma-ra, Ma- rusch-ka- ka, Ma- rie, Ma-ra, Ma- rie.
Marie ...
Marie ...
denn segg ick: "Eh'r en Johr vergeiht, büst du min söte Fru."
Marie ...
Marie ...
denn lach ick un denn frei ick mi, dat we so glücklich sünd.
Marie ...
∞∞∞∞∞∞∞
Kommt ein Mann ins Lokal und ruft:
“Herr Wirt, schnell einen Doppelten, ehe der Krach losgeht!“
Er kippt den Doppelten hinunter und sagt:
“Noch einen, ehe der Krach losgeht!“
Nach dem 5. Glas fragt der Wirt seinen Gast:
“Was für einen Krach meinen Sie eigentlich?“
“Ich kann nicht bezahlen...“
∞∞∞∞∞∞∞
Lieber reich und gesund als arm und krank.
61
Wie lieblich schallt durch Busch und Wald
46 Ł Ł ˇ
G 8 ˇ( ˇ Ę ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ Ę ˇ ˇ ˇ
-
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Wie lieb- lich schallt, durch Busch und Wald des
4 ˇ
ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ ˇ` ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ
G ÉÉ - ÉÉ
- - - -
Wald- horns sü- ßer Klang, des Wald- horns sü- ßer
G
4
ˇ` ¯ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( - - -
Klang.
4 ÉÉ Der Wi- der- hall im Ei-
ÉÉ
chen- tal hallt’s
G ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ `ˇ < ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ `ˇ < ˇ
- -so - - -so lang.
nach so lang, lang, hallt’s nach so lang
Und jeder Baum im weiten Raum :/ dünkt uns wohl noch so grün. /:
Es wallt der Quell wohl noch so hell :/ durchs Tal dahin, dahin. /:
∞∞∞∞∞∞∞
Bildung kommt von Bildschirm
und nicht von Buch;
sonst müßte es Buchung heißen.
Dieter Hildebrandt (*1927)
∞∞∞∞∞∞∞
Man merkt nie, was schon getan wurde,
man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt.
Marie Curie (1867-1934)
∞∞∞∞∞∞∞
Anfang und Ende einer Liebe kündigen sich dadurch an,
dass man sich scheut, mit dem anderen allein zu sein.
Jean de La Bruyère (1645-1696)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn du hochkommst, komm doch vorbei!
W. Turenko
62
Wo mag denn nur mein Christian sein
44 4 ą É
É É É
G 4 ˇ ąˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? ˇ( ˇ ( ˇ` ˇ(
ˇ`
Wo mag denn nur mein Chri stian sein, in Ham- burg o- der
1. 2.
44 `ˇ
G ˇ ˇ > 7 ˇ ˇ < 7 ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ(
ˇ - -
Bre- men? Bre- men? Seh ich mir sei- ne Stu- be an, so
44 1. 2.
G ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˇ ˇ `ˇ
ˇ( > ˇ( ˇ ˇ ˇ
denk ich an mein’ Chri sti- an denk ich an mein’ Chri- sti- an.
:/ Schau ich mir diesen Flegel an, denk ich an meinen Christian. /:
:/ Schau ich mir diesen Holzklotz an, denk ich an meinen Christian. /:
:/ Schau ich mir dieses Rindvieh an, denk ich an meinen Christian. /:
:/ Der Esel, der den Milchkarrn zog, der ist schon längst gestorben. /:
:/ Höre ich einen Esel schrein, so fällt mir gleich mein Christian ein. /:
∞∞∞∞∞∞∞
An Rheumatismus und an wahre Liebe
glaubt man erst,
wenn man davon befallen ist.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)
∞∞∞∞∞∞∞
Im letzten Jahr habe ich eine Weltreise gemacht;
in diesem Jahr fahre ich mal woanders hin.
∞∞∞∞∞∞∞
Praktikum = Scheißarbeit + Zeugnis
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Vorgarten = Garten - Alles, wozu ein Garten gut ist
Weltformel
63
64
Kinderlieder
65
Aba Haidschi bumbaidschi
G2 68 ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ` ˇ
ˇ) ˇ) - . - - - ˇ(
A- ba Haid- schi- bum- baid- schi, schlaf lan- ge, es
G2 ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ
- . - - - - ˇ( -ist .ja -aus- -gan- ge und -
ist ja dein Mut- ter aus- gan- ge, sie
G2 ˇ- ˇ
-
ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- ˇ( - . - - -Büb- -lein
kummt lang net heim und läßt das klei- ne
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G2 - - -
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ˇ) ˇ)
ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ
so lang al- lein. A- ba
-Haid- .schi- -bum- baid- - schi
-bum
2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G - - - - - ˇ` >
ˇ( ˇ . . -
bum, bum bum, a- ba Haid- schi- bum- baid- schi bum bum.
∞∞∞∞∞∞∞
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Frau muss zweimal so gut sein wie ein Mann,
um nur halb soviel zu erreichen.
F. Hurst
∞∞∞∞∞∞∞
Alle sind gleich, nur die Denkmäler sind verschieden.
I. Kanishai
66
Ach, lieber Schuster du
42
G 4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
ˇ( ? ˇ( -du -mir - ? ˇ(
Ach, lie- ber Schu- ster du, flick mei- ne Schuh! Die
4 ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ? -
ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ
- - -sind -ent- - -
Schuh, die zwei, der Schu- ster macht sie neu! Wer
4 ˇ ˇ
G ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( -
ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ
- -das - -
weiß wie noch wer- den kann, wer weiß, wie das noch wird. Wer
4 ˇ
G ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( -
ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ?
- - - -
weiß, wer mich noch neh- men kann, wer weiß wer mich noch nimmt?
Kinderlied
Adebor, du Gauder
44 2
G ˇ 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ? ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ?
-A- -de- - - - - - -
bor, du Gau- der, bring mi ’n lüt- ten Brau- der,
44 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ( ? ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ?
-A- -de- -bor, -du Be- ster,
- . . - -
bring mi ’ne lüt- te Schwe- ster!
Mecklenburgischer Kinderreim
∞∞∞∞∞∞∞
Alle Frauen warten auf den Mann ihres Lebens,
aber in der Zwischenzeit heiraten sie.
Iris Berben (*1950)
∞∞∞∞∞∞∞
Unterhaltung besteht meistens nicht darin,
dass man selbst etwas Gescheites sagt,
sondern, dass man etwas Dummes anhören muss.
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen,
darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
Aristoteles (384-322)
67
Alle meine Entchen
ĽĽ
G 24 ĽĽˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ
Al- le mei- ne Ent- chen schwim men auf dem See, schwim men auf dem
G ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
˘
See, Köpf- chen in das Was- ser, Schwänz- chen in die Höh’.
werden kugelrund.
Kinderlied
4 ˇ ˇ «ˇ ˘
G 4 44 ˇ` ˇ( ˇ ˇ
á
á `ˇ ˇ ˇ
ˇ ˘ ˇ >
Al- le Vö- gel sind schon da, al-
- le Vö- gel, al- le!
44 áá á
á
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Şˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Şˇ ˘
Welch ein Sin- gen, Mu- si- ziern! Pfei- fen, Zwit schern, Ti- ri- liern!
44 ˇ ˇ ˇ «ˇ ˘
G ˇ` ˇ( ˇ á
á `ˇ ˇ ˇ
ˇ ˘ ˇ >
Früh- ling will nun ein mar- schiern, kommt
-
mit Sang und Schal- le.
Wie sie alle lustig sind, flink und froh sich regen!
∞∞∞∞∞∞∞
Gib unseren guten Vorsätzen Kraft – wenigstens für 14 Tage.
68
Auf der Straÿe ging heute
G 34 ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ
ˇ ˘
Auf der Stra-ße ging heu- te die klei- ne Ma- rei, und es frag- ten die
G ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( ˇ( ˇ ˇ -
Leu- te, wo der Va- ter denn sei. ”Ei mein Va- ter ist ein klu- ger Mann,
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ
- ˘
er baut Brücken für die Ei- sen- bahn, flin- ke, flin- ke, flin-ke Ei- sen- bahn.”
Worte und Weise: Willi Stumpe
44 ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ
G 4 ˇ > ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ
Auf ei- nem Baum ein Kuk- kuck, sim- sa- la- bim- bam-
4 ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˜ˇ
G ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ > ˇ ˇ > ¯
ba- sa- la- du- sa- la- dim, auf ei- nem Baum ein Kuk- kuck saß.
Worte und Weise bei L. Erks und W. Irmers ”Deutschen Volksliedern” 1, 1838
∞∞∞∞∞∞∞
Auch Ärzte sind nur Menschen.
Das müssen sie lernen,
das bekommen sie nicht bei der Geburt mit.
Norbert Blüm (*1935)
∞∞∞∞∞∞∞
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
Voltaire (1694-1778)
∞∞∞∞∞∞∞
Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling.
Lao-Tse (604-531)
69
Auf unsrer Wiese gehet was
42 ÃÃ áá
G 4 ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Auf uns- rer Wie- se ge- het was, wa- tetdurch die Sümp- fe, es
4 ÉÉ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
hat ein wei- ßes Jäck- lein an, trägt auch ro- te Strümp-fe, fängt die Frö- sche:
4 ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
Õ
Õ
schnapp, wapp,wapp, klap-pert lu- stig: klapper-di- klapp. Wer kann das er- ra- ten?
trägt auch rote Strümpfe, fängt die Frösche schnapp, wapp, wapp,
G 24 ˇ ˇ ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( >
ˇ ˇ
A, a, a, der Win- ter, der ist da!
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
Herbst und Som- mer sind ver- gan- gen, Win- ter, der hat an- ge- fan- gen.
G ˇ ˇ ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( >
ˇ ˇ
A, a, a, der Win- ter, der ist da.
O, o, o, wie sind wir alle froh, wenn der Niklaus wird was bringen
und vorm Tannenbaum wir singen. O, o, o, wie sind wir alle froh.
Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
Die einen arbeiten in der Sphäre der Produktion,
die anderen betätigen sich in der Sphäre der Konsumtion.
I. Iwanow
70
A, b, c, die Katze lief in'n Schnee
ÉÉÇÇ ÉÉ
ˇ
G2 24 ˇ ˇ ˇ
? - ˇ` ˇ ˇ ˇ
ˇ ?
ˇ
-
A,
ÉÉ b, ÉÉ c, ŔŔ ą die
ą Kat-ÉÉ ze lief in’n
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Schnee,
ĽĽ
und
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ(
als sie wie- der
ÏÏ raus kam, da
ˇ` ˇ ˇ ˇ
hatt’É
ÉÇÇ ÉÉ Stie- fel an, o
sie wei- ße
G2 ˇ` ˇ ˇ ˇ Ż Ż
ˇ` ˇ ˇ ˇ
ˇ >
je- mi- ne, o je- mi- ne, o je- mi ne, o je.
A, b, c, das Kätzchen lief zur Höh'. Es leckt' sein kaltes Pfötchen rein
und putzte sich die Stiefel fein. A, b, c, und ging nicht mehr in'n Schnee.
G 24 ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ
-
Bak- ke, bak- ke
- -
Ku- chen, der Bäk- ker hat ge- ru- fen,
- wer
- -
will schö- nen
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ?
Ku- chen bak- ken, der muß
-ha- -ben sie- ben Sa- chen: Ei- er und Schmalz,
G ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ? ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ? ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ?
But- ter und Salz, Zuk- ker und Mehl,
- -
Saf- ran macht den Ku- chen gehl.
Worte und Weise aus Mecklenburg, Sachsen und Thüringen, vor 1840
∞∞∞∞∞∞∞
Der 1. April ist der Tag, an dem wir uns erinnern sollen,
was wir 364 Tage im Jahr sind: nämlich Narren.
Mark Twain (1835-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Auch Ratschläge sind Schläge.
Willy Brandt (1913-1992)
∞∞∞∞∞∞∞
Zwiebeln = Weinen - Katharsis
Weltformel
71
Der Kuckuck und der Esel
G2 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
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ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
ˇ ˇ
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Der Kuk-kuck und der E- sel, die hat- ten ei- nen Streit, wer
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ
Ï
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wohl am be- sten sän- ge, wer wohl am be- sten sän- ge zur
ˇ¸ˇ ˇ
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ
Ď >
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
schö- nen Mai- en- zeit zur schö- nen Mai- en- zeit.
Das klang so schön und lieblich, so schön von fern und nah;
G2 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ? ˇ( ˇ ˇ ˇ
ˇ(
Der Sand- mann ist da. Der Sand- mann ist
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
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Ê Ê
ˇ ˇ ˇ
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da. Er hat so schö- nen wei- ßen Sand, ist
ˇ
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ÏÏ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ?
al- len Kin- dern wohl be-kannt. Der Sand- mann ist da!
Der Sandmann zog ursprünglich als Händler von Dorf zu Dorf und verkaufte weißen Scheuersand.
∞∞∞∞∞∞∞
Man muss spielen mit der Schwere und so tun, als sei es leicht.
Martin Walser (*1927)
∞∞∞∞∞∞∞
Nach dem Kriege melden sich viele Helden.
72
Die Blümelein, sie schlafen
ŔŔ ÏÏ
G2 44 ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ȡ ˇ ˇ ȡ ˇ ˘`
ˇ ˇ
Die Blü- me- lein, sie schla- fen schon längst im Mon- den-schein, sie
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Ŕ ÏÏ ŔŔ
G2 ˇ` ˇ ( ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ Č ˇ ˇ ˇ Č ˇ ˇ `˘ 7 ˇ ȡ
nik- ken mit den Köpf- chen auf ih- ren Sten- ge- lein. Es
ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇŐ
ŔŔŐ
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ - Č `˘ >
rüt- telt sich der Blü- ten- baum, er säu- selt wie im Traum.
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Ŕ ŔŔ
`ˇ ˝ ˇ ( ˇ Č ˇ ˇ Č ˇ ˇ ˇ Č ˇ ˇ ˇ
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G2 ˇ ˇ ˘ ˘ >
Schla- fe, schla- fe, schlaf ein, mein Kin- de lein.
Schlafe, ... /:
:/ und wo er nur ein Kindchen fand, streut er ins Aug' ihm Sand:
Schlafe, ... /:
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Hase kommt in eine Kneipe, setzt sich an den Tresen und bestellt:
“Ein Bier und nen Korn du Arsch.“
Der Hase trinkt aus, bezahlt und geht. Am nächsten Tag dasselbe Spiel und am darauf
folgenden Tag wieder.
Da wird es dem Wirt zu bunt:
“Wenn du noch einmal Arsch zu mir sagst,
hole ich mir zwei Nägel und nen Hammer
und nagle dich mit deinen Ohren da oben an der Decke fest.“
“Schon gut“, sagt der Hase und geht.
Nach 2 Wochen kommt der Hase wieder in die Kneipe und setzt sich an den Tresen:
“Hat du 2 Nägel und nen Hammer?“
“Nein!“ antwortet der Wirt.
“Na dann gib mir mal ein Bier und nen Korn du Arsch!“
∞∞∞∞∞∞∞
Eine der verbreitetsten Krankheiten ist die Diagnose.
Karl Kraus (1874-1936)
73
Die Tiroler sind lustig
43 ˇ ˇ ˘ ˇ
G ˇ ˇ
4- -
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- - - -
Die Ti- ro- ler sind lu- stig, die Ti- ro- ler sind froh, sie ver- kau- fen ihr
4 Ŕ
Ŕ `ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ > Ð
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Bett- zeug und schla-fen auf Stroh. Ru- di- ru- di rul- lal- la,
4 `ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ Ð
Ð ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ ˇ ˇ ˇ
rul- lal- la, rul- lal- la, ru- di- ru- di rul- lal- la, rul- lal- lal- la.
Erst dreht sich das Weibchen, dann dreht sich der Mann,
dann tanzen sie beide und fassen sich an. Rudi ...
Volkslied
∞∞∞∞∞∞∞
Ist es jemals vorgekommen, dass einer,
der mit sich in Frieden lebt, seinen Mitmenschen angeht?
H. Taner (1915-1986)
∞∞∞∞∞∞∞
Was manche Menschen sich selber vormachen,
das macht ihnen so schnell keiner nach.
Gerhard Uhlenbruck (*1929)
∞∞∞∞∞∞∞
Solange ich kann, gingen die Uhren immer zu schnell.
Marie-Luise Kaschnitz (1901-1974)
∞∞∞∞∞∞∞
Der Weihnachtsmann und der liebe Gott sind gute Freunde.
Was der eine nicht weiß, weiß der andere.
Deshalb wissen beide immer alles.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Man kriegt immer mehr als genug von dem, was man nicht haben will.
Rogin
74
Dornröschen war ein schönes Kind
ÛÛ ŻŻ ŻŻ ŢŢ
G2 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- ÏÏ ˇ ˇ ˇ - -
Dorn- rös- chen war ein schö- nes Kind, schö- nes Kind, schö- nes Kind, Dorn-
ÏÏ ŢŢ
ˇ
G2 ÏÏˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ?
rös- chen war ein schö- nes Kind, schö- nes Kind.
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist ein großer Trost, andere dort scheitern zu sehen,
wo man selbst gescheitert ist.
William Somerset Maugham (1875-1965)
∞∞∞∞∞∞∞
Auf Kissen kommt man nicht zu Wissen.
∞∞∞∞∞∞∞
Ein dick aufgetragener Vaterstolz
hat mir immer den Wunsch eingegeben,
dass der Kerl wenigstens Schmerzen der Zeugung verspürt hätte.
Karl Kraus (1874-1936)
75
Dreh dich, dreh dich Rädchen
46 Ľ
G ˇ ( `ˇ ˇ ( `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
8 ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ć ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ď - -
Drehdich, dreh dich Räd- chen, spin -ne mir ein Fäd- chen, vie- le, vie- le
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G `ˇ ˇ` ˇ` ˇ` ˘` ˇ - ˇ ˇ
- ˇ( ˇ ˇ( ˇ - -braucht
hun- dert El- len lang. Hur- tig, hur- tig muß
à man spin- nen, Müt- ter- chen
G ˇ
4
ˇ ˇ ˇ ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇÉ Ż ˇ `ˇ
ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ -
ˇ( ˇ ˇ( ˇ - - -
fri-sches Lin nen; dar-um Räd-chen oh- ne Ruh, dreh dich, dreh dich im- merzu.
G 24 ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ˇ >
Du und ich, wir bei- de, ja so pro- me- nie- ren wir.
G ˇ( ˇ) ˇ) ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ
So pro- me-
-nie- -ren wir, ha, ha, so pro- me- nie- ren wir, ha ha.
G > ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
Und du gibst mir die Rech- te, und du gibst mir die
G ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ(
-du gibst
- mir
- -den -ja, ˘
Lin- ke, und Arm, so pro- me- nie- ren wir!
Tanzlied
∞∞∞∞∞∞∞
Der Sieg über die Angst,
das ist auch ein Glücksgefühl,
in dem ich mir nahe bin.
Reinhold Messner (*1944)
76
Eine kleine Geige möcht' ich haben
4 2 ŁŁˇ ˇ ÏÏ ŁŁˇ ˇ
G 4ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ÛÛ ÏÏ ÛÛ
Ei-
Õ ne klei ne Gei- ge möcht ich ha- ben, ei- ne klei ne Gei- ge
4 Õ
ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ áᡠˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ááˇ
hätt ich gern! Al- le Ta- ge spielt’ ich
- mir
- drei
-
zwei Stückchen
4 ˇ ÄÄ ÃÃ
G ˇ 4ˇ ˇ`
6ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ
ČČ - ˇ( Ê Ê É
É Ê Ê É
É - ˇ(
o- der vier und sän- ge und sprän ge gar lu- stig her um, ja,
4 Ä Ä ÃÃ Ł Ł
ˇ` ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇÛ ˇ
G Ê É É Ê É
É ˇ Û
Ê Ê
sän- ge und sprän ge gar lu- stig her um: di- del di- del dum- dum
4 ˇ ѡ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
Ö Ð Ö Ö
dum- dum dum- dum di- del di- del dum- dum dum- dum- dum!
Eine kleine Geige klingt gar lieblich, eine kleine Geige klingt gar schön.
Nachbars Hans und unser Spitz kämen alle wie der Blitz
Ł ĽĽ ˇ
G2 44 ? ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ÉÉ
ˇ ˇ ? ˇ( ? ˇ 7
ˇ( -still
Ein Männ- lein steht im Wal- de ganz und stumm,
es Ê
ÊÇÇ hat von lau- ter Pur- pur ein Mänt-ÊÊÇÇlein um.
Ř
Ř Ä
Ä
G2 > ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ
Ř
Ř
É Sag, werŔ
É mag das
ŔŔ Männ- lein sein, das da steht im
G 2 ˇ Ŕ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ? <
ČČ - ? ˇ >
Wald al- lein mit dem pur- pur- ro- ten Män-
- te- lein.
Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein
77
Es geht eine Zipfelmütz
1.
G 24 ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ) ˇ) ˇ(
7
Es geht
-ei- -ne Zip- fel-mütz in un-sermKreis her- um, wi- di- bum,
2.
ÉÉ
G ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ > ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( Ã - - - - - -
um. Drei- mal drei ist neu- ne, du weißt ja, wie ich’s mei- ne.
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( - - - - - ˇ ˇ
Drei- mal drei und eins ist zehn Zip- fel-mütz bleib stehn, bleib stehn, bleib
G ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ -
stehn! Sie rüt- teln sich, sie schüt- teln sich sie werf’n die Bei- ne
G ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
- ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ? -Wir ˇ ?
hin- ter sich, sie klat-schen in die Hand: bei- de sind ver- wandt!
Kinderlied aus Pommern
Es regnet, es regnet
G 24 ˇ ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ(
Es reg- net, es reg- net, die Er- de wird naß. Die
G ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ?
ˇ
Bäu- me, die Blu- men, die Tie- re, das Gras.
Dieses weithin bekannte Kinderlied geht zurück auf Fragmente
alten Brauchtums zur Besprechung des Regens.
∞∞∞∞∞∞∞
Warum können Adam und Eva keine Chinesen gewesen sein?
Weil Sie sonst nicht den Apfel gegessen hätten sondern die Schlange !
∞∞∞∞∞∞∞
Rolltreppe = Treppe - Fettverbrennung
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Frauen fürchten nicht das Alter.
78
Sie fürchten nur die Meinung der Männer über alte Frauen.
Jeanne Moreau (*1928)
79
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
42 ˇ ˇ Ř
ŘŐŐ ˇ
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ -
ˇ( ˇ ˇ ˇ(
Es tanzt ein Bi- Ba- But- ze-mann in un-sem Haus her- um, bie- de-bum, es
4 ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? ˇ
ˇ ˇ -
tanzt ein Bi- Ba- But- ze- mann
4 ŔŔŊŊ ˇ ÕÕ ŔŔŊŊ ÏÏ in un-ŔŔ
serm Haus
ŊŊ ÏÏ her- Ŕum.
ŔŊŊ Er
G ˇ` ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ
- ˇ(
rüt- telt sich, er schüt- telt sich, er wirft sein Säck lein hin- ter sich, es
4 ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
ˇ ˇ
tanzt ein Bi- Ba- But- ze- mann in un- serm Haus her- um.
Worte: frei nach ”Des Knaben Wunderhorn” III
Weise: aus Hessen und Thüringen
43
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ < ˇ 7
Es war ei- ne Mut- ter, die hat- te vier Kin- der,
den Früh- ling, den Som- mer, den Herbst und den Win- ter.
Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee,
∞∞∞∞∞∞∞
Von Papa habe ich mich abversohnt.
Der schimpft immer mit mir.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Ich stehe immer unter dem starken Eindruck dessen,
was ich von einer Frau denke.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
James Bond sagt zu der Kellnerin: “Stell mir nen Martini hin.“
“Soll ich ihn rühren oder schütteln?“
“Ich wär gerührt, wäre er geschüttelt!“
80
Es wollen zwei auf Reisen gehn
G 24 ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ¨ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ - -
Es wol- len zwei auf Rei- sen gehnund sich die wei- te Weltbe-
G ˇ ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˘
sehn: Der Kof- fer macht den Ra- chen breit: komm mit, es ist so weit.
G > ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
ˇ` ˇ ˇ` ˇ -
Wo- hin soll denn die Rei- se gehn? Wo- hin, sag wo- hin, ja wo-
˘ ˇ ˇ ˘
G ˇ ˇ `ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ
hin? Wo wir den bun- ten Som- mer sehn, da- hin, ja, da- hin.
Weil heiÿ das Reisefieber brennt, weckt es die Lust, die jeder kennt,
Wohin ...
Wohin ...
Sie kommen schon - das Ziel ist nah! Es trägt die Mundharmonika
den frohen Klang den Weg zurück - das Lied vom Ferienglück.
Wohin ...
∞∞∞∞∞∞∞
Die Arznei macht kranke,
die Mathematik traurige
und die Theologie sündhafte Leute.
Martin Luther (1483-1546)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Mann kommt in eine Bar und fragt:
“Wem gehört der Dobermann da draußen?“
“Mir!“ antwortet ein riesiger, breitschultriger Mann,
“Warum fragst Du?“
“Weil eben mein Pudel Deinen Hund getötet hat,“ antwortet der erste.
“Das soll wohl ein Witz sein?!“ fragt der Dobermannbesitzer.
“Ich warne Dich, ich bin heute nicht in der Laune, solche Witze zu hören.“
“Aber ich sage die Wahrheit,“ entgegnet der erste.
“Es scheint, als ob dein Hund erstickt ist, als er meinen Pudel fressen wollte.“
81
Fuchs, du hast die Gans gestohlen
Ð Ð
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G 24 َ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ
ˇ
Fuchs, du hast die ÏGans
ÏÏ Ï ge- stoh- len, ÃÃ gib sie wie
ĎĎ
der
G ˘ ˇ ˇ ˇ ˘ 7 ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ
her, gib sie wie der her, sonst wird dich der
1. 2.
ÃÃ Ä
Ä Ä
Ä
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇIJ ˇ 7 >
ˇ ˇ
Jä- ger ho- len mit dem Schießge- wehr, wehr.
:/ daÿ dich färbt die rote Tinte und dann bist du tot. /:
Liebes Füchslein laÿ dir raten, :/ sei doch nur kein Dieb, /:
Gah von mi
43
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
Gah von mi, gah von mi, ick mag di nich seihn, kumm tau mi, kumm
4 ˇ ˇ ˘
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
tau mi, ick bün so al- lein. Ru- di- ral- lal- lal- la, ru- di-
4 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ral- la- lal- la, ick heff ei- nen an- nern,un dei danzt so schön.
Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
Wer sich selbst nicht misst, der wird gemessen.
∞∞∞∞∞∞∞
Man kann nicht in die Zukunft schauen,
wenn die Augen noch voller Tränen der Vergangenheit sind.
∞∞∞∞∞∞∞
Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel.
Aldous Huxley (1894-1963)
82
Gestern abend ging ich aus
4 2 ğğ ŻŻ ÉÉ
ˇ ˇ ˇ
ˇ
G 4ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Û
ˇ ˇ ˇ
Ge stern a-
4 ˇ ÕÕbend ging ÕÕ
ich aus, ging wohl in den
ÉÉ Wald hin- aus;
ÃÃ
G ÛÛˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Ä
Ä ˇ ˇ ˇ
saß ein Häs- lein in dem Strauch, guckt mit sei- nen Äug lein raus.
4 ğğ ŻŻ ÉÉ
ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ÏÏ
ˇ ˇ ˇ ˇ
Kommt das Häs- lein dicht her- an, daß mir’s was er- zäh- len kann.
"Armes Häslein, bist so blaÿ! Geh dem Bauer nicht ins Gras,
geh dem Bauer nicht ins Kraut, sonst bezahlst's mit deiner Haut!
Sparst dir manche Not und Pein, kannst mit Lust ein Häslein sein."
42
G 4 ˇˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
Grün, grün, grünsind al- le mei-ne Klei der,grün, grün, grünist al- les was ich hab.
4 ŐŐ Ł Ł
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
da- rum lieb ich al- les, was so grün ist, weil mein Schatz ein Jä-ger, Jä-ger ist.
∞∞∞∞∞∞∞
Bei uns hat jeder sein eigenes Zimmer.
Nur Papa nicht,
der muss immer bei Mama schlafen.
Kindermund
83
Hänschen klein
G2 44 ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Häns- chen klein, ging al- lein in die wei- te Welt hin- ein.
G2 ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
˘ <
Stock und Hut stehn ihm gut, er ist wohl ge- mut.
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
A- ber Mut- ter wei- net sehr, hat ja nun kein Häns- chen mehr;
G2 ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ <
da be- sinnt sich das Kind, kehrt nach Haus ge- schwind.
"Ich bin hier, bleib bei dir, geh nicht fort von hier!"
Da freut sich die Mutti sehr und das Hänschen noch viel mehr;
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Frau, die gern Männer hat,
hat nur einen Mann gern.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Wie kastriert man einen Kühlschrank?
Tür auf. Eier raus. Tür zu.
∞∞∞∞∞∞∞
Die Fähigkeit zu denken unterscheidet nicht so sehr den Menschen vom Affen
als vielmehr den Menschen vom Menschen.
W. Chotschinski
∞∞∞∞∞∞∞
Mit Jungfrauen und Kuchen handeln ist gefährlich,
denn altbacken kauft sie niemand.
∞∞∞∞∞∞∞
Gier bringt uns in größere Schwierigkeiten als Faulheit.
Laurence J. Peter (1919-1990)
84
Hänsel und Gretel
1. 2.
ĽĽ ÕÕ
G 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ >
7
ˇ ? ˇ(
Hän- sel und Gre- tel ver- lie- fen sich im Wald. kalt. Sie
Es war so fin- ster und auch so bit- ter
ĽĽ Ä
Ä ĽĽ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
ka- men an ein Häus- chen von Pfef- fer- ku- chen fein:
ĽĽ Ê
Ê Ł
Ł
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˘
Wer mag der Herr wohl von die- sem Häus- chen sein?
G 44 ˘ ˘ 7 ˇ — ˇ ˇ — ˇ ¯ 7
ˇ ˇ ˇ ˇ
Häs- chen in der Gru- be saß und schlief;
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ar- mes Häs- chen bist du krank, daß du nicht mehr hüp- fen kannst?
G ˘ ˘ ˘ ˘ <
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
Häs- chen hüpf! Häs- chen hüpf! Häs- chen hüpf!
Worte bei Friedrich Wilhelm Fröbel, (1782-1852)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein freundliches Lächeln kann mehr sein als ein gutes Essen.
Afrikanisch
85
Heile heile Sägen
G 24 ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ? ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ?
Hei- le,
-hei- -le Sä- gen, mor- gen
- -
gifft dat Rä- gen,
G ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ? ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ?
- -
ö- wer- mor- gen Sün- nen- schien,
-
denn ward’t wed der
- bä- der sien!
Kinderreim
Heiÿa, Kathreinerle
44 3 ˇ ˇ
G 8 - ˇ ˇ ˇ` ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ? - ˇ ˇ ˇ` ˇ) ˇ(
- - -
Hei- ßa, Kath-rei- ner- le, schnür dir die Schuh.
- -
Schürz dir dein Rök- ke-le,
-
44
G ˇ( ˇ( ˇ( ? ˇ ˇ
ˇ ˇ) ˇ) ˇ) ˇ) ˇ) ˇ) ˇ( - - ˇ( ˇ( ˇ(
gönn dir kein Ruh! Di-dl, du-dl, da-dl,schrum, schrum, schrum, geht schon der
44 ˇ
G ˇ - ˇ- ˇ-ˇ ˇ` ˇ ) ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ?
ˇ( - - - ˇ
Hop- ser um; hei- ßa, Kath- rei- ner- le, frisch im- mer- zu.
∞∞∞∞∞∞∞
Die Philosophen sind wie Zahnärzte,
die Löcher bohren ohne sie füllen zu können.
Giovannino Guareschi (1908-1968)
∞∞∞∞∞∞∞
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
Abraham Lincoln (1809-1865)
86
Herr Smidt
Ľ Ľ Ľ
G 24 ˇ ˇ ˇ( > ˇ ˇ ˇ( > ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( > 7
Herr Smidt, Herr Smidt, wat kriggt dien
-Jul- chen mit?
Ľ
Ľ
G ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( @ ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
Ein Wasch lapp’n
-un ein Bes- sen- stäl, dat is för Jul- chen
ĹĹ ˇ ˇ ˇ`
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ? ˇ( ˇ( ˇ
-un - -
nich tau väl! Ein Wasch lapp’n ein Bes- sen- stäl, dat is nich tau väl!
Tanzlied
Hoppe-hoppe Reiter
G 24 ˇ ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ 7
Hop- pe-
-hop- pe
- Rei- ter, wenn er fällt,
- dann
- schreit er,
fällt er in den Gra- ben, fres- sen ihn die Ra- ben,
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
fällt er in den Sumpf, macht der Rei- ter plumps.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Axiom ist ein Theorem, das sein Alibi nachgewiesen hat.
B. Dabushski
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist schwieriger, einen Job zu kriegen, als ihn zu behalten.
Laurence J. Peter (1919-1990)
87
Hopp, hopp, hopp
42 ÃÃ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
4 > ÉÉ >
Hopp, hopp, hopp, Pferd- chen lauf Ga- lopp!
4 ÕÕ ˇ ˇ ˇ Õ Õ Č Č ÕÕ ˇ ˇ ÕÕ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Ü- ber Stock und ü- ber Stei- ne, a- ber brich dir nicht die Bei- ne!
4 ĽĽ ÉÉ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Ď
Ď > É É >
Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, Pferd- chen lauf Ga- lopp!
∞∞∞∞∞∞∞
Alle unsere Irrtümer übertragen wir auf unsere Kinder,
in denen sie untilgbare Spuren hinterlassen.
Maria Montessori (1878-1952)
∞∞∞∞∞∞∞
Alte Leute wird es immer geben.
Auch wenn viele sterben, wachsen immer welche nach.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Um ernst zu sein, genügt Dummheit,
während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerläßlich ist.
William Shakespeare (1554-1616)
∞∞∞∞∞∞∞
Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet:
Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
∞∞∞∞∞∞∞
Zehn Küsse werden leichter vergessen als einer.
Jean Paul (1763-1825)
88
Ich bin ein Musikante
42
G 4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ
ˇ( - - - - - - ? ˇ(
Ich bin ein Mu- si- kan- te und komm aus Schwa- ben- land. Wir
4 ˇ ˇ
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ > ˇ ˇ
- - - - - -
sind die Mu-si- kan- tenundkomm’n aus Schwaben- land. Ich kann spie- len,
4 ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
wir
-kön--nen spie- len, auf
-der -Trom- pe- te, auf
-der Trom-
- pe- te:
4
G 7 > ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ 7
- - - - - -
Teng- teng-te-reng, teng- teng-te-reng, teng-teng-te- reng, teng- teng,
Ich bin ... auf der Pauke. Bum bum berum, ...
Ich bin ... auf der Geige. Sim sim serim, ...
46 ˇ`
G 8 ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ > ˇ(
Ich geh mit mei- ner La- ter- ne und mei- ne La- ter- ne mit mir. Da
4 ˇ `ˇ
G ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` > ˇ 7 ˇ
- - ĽĽ ten
-ten leuch- - -
o- ben leuch- ten die Ster- ne und un- wir. Mein
4 ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ > 7
- - - -
Licht ist aus, ich geh nach Haus, ra- bim mel, ra- bam mel, ra bum.
Kinderlied
89
Ich war mal auf dem Dorfe
G 24 ˇ ( ĽĽ ĽĽˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
ˇ ˇ ˇ ?
Ich war mal auf dem Dor- fe, da gab es ei- nen Sturm, da
ŢŢ ÉÉ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ?
ˇ
zank- ten sich fünf Hüh- ner- chen um ei- nen Re- gen- wurm.
Und als kein Wurm mehr war zu sehn, da sagten alle: "Piep."
É É Ŕ
G 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ
In ei- nem klei- nen Ap- fel, da sieht es lu- stig aus: es
ČČĄĄ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
ˇ ˇ ˘
sind da- rin fünf Stüb- chen, grad wie in ei- nem Haus.
Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
Die Nächstenliebe ist nicht die beste, aber die bequemste.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Das Leben geht weiter als es erlaubt ist.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Nimm dir Zeit für deine Freunde,
sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.
∞∞∞∞∞∞∞
Manche Leute kaufen sich von dem Geld, das sie nicht haben, Sachen,
die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.
90
Jetzt danzt Hannemann
ˇ
G 24 ˇ ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ? ˇ ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ? ˇ `ˇ ( ˇ ) ˇ ( ?
ˇ ˇ
Jetzt danzt Hanne- mann, jetzt danzt Hanne- mann jetzt danzt Hanne- mann
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ? - ˇ( ˇ( ˇ(
und sie- ne lie- we Fruu. O, du
- -
mien Möp- pel- ken, mien Möp pel- ken, mien
G ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ( ? - ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ >
Möp- pel- ken, o, du
-mien -Möp- pel- ken, mien Möp- pel- ken bist du.
Kindlein mein
42 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G 4- - ˇ ˇ
Ţ
Ţ - Ţ Ţ - - -
Kind lein mein, schlaf doch ein, weil die Stern- lein kom- men,
4 ˇ ˇ
G ˇ ˇŤŤ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 3 ˇ
4 - -
- - ŽŽ - - - -
und der Mond kommt auch schon wie- der an- ge schwom-men. Ei- a,
43 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G 4 ˇ ˘ - ˇ ˘
- - - - -
Wieg- lein, Wieg- lein mein, schlaf mein Kind- lein, schlaf doch ein!
Kindlein mein, schlaf nur ein, denn die Nacht kommt nieder,
∞∞∞∞∞∞∞
Geduldig wartet der Kellner am Tisch des jungen Pärchens,
das nur Augen für sich hat, um die Bestellung aufzunehmen.
Nach 5 Minuten säuselt der verliebte Max:
“Ach, du bist so süß, dass ich dich fressen könnte...“
“Na also, das hätten wir...“, seufzte erleichtert der Kellner
“und was wünscht der Herr zu trinken...?“
91
Kuckuck, Kuckuck
G2 34 ˇ ˇ >
ˇ ˇ > ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ
Kuk- kuck, Kuk- kuck, ruft’s aus dem Wald. Las- set uns sin- gen,
G2 ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˘ >
tan- zen und sprin- gen, Früh- ling, Früh- ling, wird es nun bald.
Laterne, Laterne
ąąˇ ąąˇ ŢŢ
G 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
-
La- ter- ne, La- ter ne, Son- ne,Mond und Ster- ne! Bren-ne
ČČ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
auf, mein Licht,bren -ne auf, mein Licht, a- ber nur meine lie- be La- ter- ne nicht!
Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Gedankenstrich ist zumeist ein Strich durch den Gedanken.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen.
Heinz Rühmann (1902-1994)
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
Albert Einstein (1879-1955)
92
Leise, Peterle leise
ÉÉ
G 68 ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ Ů ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ Ď ˇ ˇ(
Lei- se, Pe- ter- le lei- se, der Mond geht auf die
G ˇ Ş ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ(
-ßes ˇ( ˇ
Rei- se. Er hat sein wei- Pferd ge zäumt, das geht so still, als
G ˇ ˇ( ? ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ` ?
ˇ ˇ
ob es träumt. Lei- se, Pe- ter- le, lei- se!
das sitzt ihm grad' auf Nas' und Ohr. Stille, Peterle, stille!
44 ˇ ˇ ˇ
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ ˘ ˇ
Lie- be Schwe- ster tanz mit mir, bei- de Hän- de reich ich dir:
4 ˘
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Ein- mal hin, ein- mal her, rund- her- um das ist nicht schwer.
Ei, das hast du schön gemacht! Ei, das hätt ich nicht gedacht:
Kinderlied
G 24 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ( ˇ( ˇ
Li- rum, la- rum, Löf- fel- stiel, wer nichts lernt, der kann nicht viel.
Kinderreim
93
Lott is dot
44 2
G 4ˇ ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ` ( ˇ ˇ- ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
- - . - -
Lott is dot, Lott is dot, Ju- le liggt in’n Gra- ben, lat ehr man,
4
G4 ˇ( ˇ ˇ` ( ˇ ) ˇ ) ˇ ) ˇ ( ˇ 7 ˘ ˘ ˘
- ˇ( ˇ( ˇ
lat ehr man,sei kümmt all wed der nah Ba- ben. Een, twee, dree,
44
G ˇ` ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ >
7
-in’n - - -
vier, Hop-pen- sack, in’n Hop-pen- sack, in’n Hop-pen- sack is Füer!
dat's man gaut, dat's man gaut, denn gifft dat wat to arben.
Tanzlied
G 24 ˇ ( ˇ( ˇ
-
ˇ
- ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
Mei- ne Blüm- chen ha- ben Durst, hab’s gar
-wohl ge-
- se- hen,
G ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ) ˇ(
- - ˇ( ˇ( - ˇ( ˇ ˇ
hur- tig, hur- tig will ich drum hin zum Brun nen ge- hen.
Worte: Christian Dieffenbach
Weise: Karl August Kern
∞∞∞∞∞∞∞
Schließe Dein leibliches Auge,
damit Du mit dem inneren Auge zuerst siehest Dein Bild.
Dann fördere zutage, was Du im Dunkeln gesehen,
damit es zurückwirke auf andere von außen nach innen.
Casper David Friedrich (1774-1840)
∞∞∞∞∞∞∞
Weihnachtsmann = Christkind + 100 kg + Bart
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Unter der Woche wohnt Gott im Himmel.
Nur sonntags kommt er in die Kirche.
Kindermund
94
Morgens, wenn der Hahn kräht
G 24 ˇ( ˇ( ˘ ˘ ˇ
-
ˇ
-
ˇ ˇ ˘
ˇ( ˇ( - -ki-
Mor- gens, wenn der Hahn kräht, Ki- ke- ri- ki,
G ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˘ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
- -ke- ˘
ki- ri- ki- ki, ki- ke- ri- ki- ki!
:/"Uhuhuhu, uhuhuhu!"/:"uhuhuhu!"
Vierstimmiger Kanon
Mündlich überliefert
G 44 ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˘
Puff, puff, puff die Ei- sen- bahn! Wer will mit
-
nach Ham- burg fahrn?
G ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˘
Ganz al- lei- ne fahr ich nicht, ich nehme mir die ... ... mit.
Kinderlied
G 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘
Rin- gel, Rin- gel, Rei- he, wir sind der Kin- der drei- e,
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
sit- zen un- term Hol- der- busch, ru- fen al- le: Husch, husch, husch.
Worte und Weise: altes Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
95
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.
Ralph Waldo Emerson (1803-1882)
96
Ringlein, Ringlein, du muÿt wandern
42 çç ÏÏ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
4
Ring-lein, Ring-lein, du mußtwan- dern, von der ei- nen Hand zur an- dern.
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ĽĽ
O wie herr- lich, o wie schön, kei- ner darf das Ring-lein sehn.
Gesprochen:
Kinderlied
Ri-ra-rutsch
44 2
G ˇ 4
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ(
? - -fah- ˇ( ˇ >
Ri- ra- rutsch, wir ren in der Kutsch.
44 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- -
-In -der Kut- -fah- -ren - -
-auf -dem E- -rei- -ten
sche wir, sel wir.
4
G4 ˇ ˇ ˇ ? ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ >
- -fah-
Ri- ra- rutsch, wir ren in der Kutsch.
Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Lebensvrsicherung ist das Geld, das man bekommt,
wenn man einen tödlichen Unfall überlebt.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Moralische Verantwortung ist das, was dem Manne fehlt,
wenn er es von der Frau verlangt.
Karl Kraus (1874-1936)
97
Schlafe, mein Prinzchen
G 68 ˇ` ( ˇ) ˇ( ˇ( ˇ
ˇ( ˇ( ˇ( `˘ ˇ` ( ˇ ) ˇ( ˇ(
-schlaf
Schla- fe, mein Prinz chen, schlaf ein, so wie die Schäf- chen
G `˘ ˇ ( 4ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ˘` ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ(
ein, Gar ten und Wie se ver- stummt, auch nicht ein Bien chen mehr
G `˘ ˇ 4ˇ ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˘` ˇ ( 4ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
summt,
-Lu- na
-mit -sil- -
ber- nem Schein schaut dir zum Fen- ster her-
G ˘` 6ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˘` ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ(
ein, schla- fe beim sil- ber- nen Schein. Schla- fe, mein Prinz- chen, schlaf
7 ÏÏÍÍ 7
G ˇ ( 4ˇ ( 6 ˇ ( ˇ`
˘
ein.
? ˇ(
Schlaf
Ã
ein,
Ć !ˇ( ˇ
schlaf
`˘
ein.
Worte: Friedrich Wilhelm Gotter
Weise: Wolfgang Amadeus Mozart, KV 350
ČĄĄ
Č ÂÂ ĆĆ ČČĄĄ ˇ
G2 44 ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ` ˇ ˇ
ˇ
-hol- -der sü- ßer Kna- be, lei- se wiegt dich
Schla- fe, schla- fe
ĆĆ àà ˇ ˇ ˇ ffl ˇ ˇ ˇ
ÃÃÁÁ
2
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ ˇ` ˇ ( ˇ` ˇ ˇ
-dei- -ner Mut- ter Hand. ÄÄ Ä ÂÂ -de Ga- ˇbe
Sanf- te Ru- he, mil-
ĽĽĞĞ Č Č Õ Õ
G2 ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- - >
bringt dir schwe- bend die- ses Wie- gen- band.
Eine Lilie, eine Rose, nach dem Schlafe wird sie dir zum Lohn.
98
Schlaf,Kindlein schlaf
G2 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ? ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ(
Schlaf, Kind- lein schlaf! Der Va- ter hü- tet
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
? ˇ(
Schaf, die Mut- ter schüt- telt’s Bäu- me- lein, da
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
fällt her- ab ein Träu- me- lein. Schlaf, Kind- lein, schlaf.
die Sterne sind die Lämmerlein, der Mond, der ist das Schäferlein.
Schlaf ...
Schlaf ...
mit einer güldnen Schelle fein, das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf ...
sonst kommt des Schäfers Hündelein und beiÿt mein böses Kindelein.
Schlaf ...
geh fort, du schwarzes Hündelein und weck mir nicht mein Kindelein.
Schlaf ...
ein Schaf und eine bunte Kuh, mein Kindlein, mach die Augen zu.
Schlaf ...
∞∞∞∞∞∞∞
Ändere Deine Einstellung zu den Menschen,
und die Menschen ändern Ihre Einstellung zu Dir.
Samy Molcho (*1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern.
Konfuzius (551-479)
99
Spannenlanger Hansel
ĽĽ ĽĽ ĽĽ
G2 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ ˇ ˇ ˇ
Span- nen- lan- ger Han- sel, nu- del- dik- ke Dirn, gehn wir in den
ĽĽ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ
Gar- ten, schüt- teln wir die Birn’n! Schütt- le ich die gro- ßen,
ĽĽ Ŕ
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G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
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schüt- telst du die klein’ ! Wenn das Säck- lein voll ist, gehn wir wie der heim.
Kinderlied
G 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Steigt ein Büb- lein auf den Baum, steigt so hoch, man sieht es kaum,
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
ˇ ˇ
hüpft von Ast zu Äst- chen, schlüpft ins Vo- gel- nest- chen.
ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
>
ˇ
Hui, wie lacht es, hui, da kracht es! Plumps, da liegt es un- ten.
Worte: Friedrich Güll
Weise: Ernst Dahlke
∞∞∞∞∞∞∞
Laß dich auf keine Gangart ein,
die Mißerfolg verspricht.
Das Leben soll ein Lehrgang sein,
ein Leerlauf aber nicht.
Hansgeorg Stengel (1922-2003)
∞∞∞∞∞∞∞
Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769)
100
Stolzer König, was suchst du hier
ÉÉ
G 34 ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ- ˇ ˘ ˇ( ˇ( ˇ
ˇ( ˇ( - ˇ ˇ ˇ
Stol- zer Kö- nig, was suchst du hier, was ist dein Ver- lan-
G ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ- ˇ ˘ ˇ( ˇ( ˇ
˘ ˇ( ˇ( - ˇ ˇ( ˇ(
gen? Hast du ei- ne Ge- lieb- te hier, ste- he auf und zeig sie
G ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ(
˘
mir. Nimm sie in den rech- ten Arm, halt sie fest und halt sie
G ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ- ˇ
- ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˘
warm. Schenk ihr ei- nen ge- lieb ten Kuß, weil sie von dir schei- den muß.
Kinderlied
Such in Blumen such in Blümchen, dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
∞∞∞∞∞∞∞
Alte Schneider sein selten so reich wie alte Wucherer.
∞∞∞∞∞∞∞
Fortschritt: Die bekannten alten Sorgen gegen unbekannte neue,
noch kompliziertere Sorgen einzutauschen.
José Ortega y Gasset (1883-1955)
101
Suse, liebe Suse
É
É É
É
G2 34 ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ` ˇ ˇ ˇ
- ˇ ˇ -
Su- se, lie- be Su- se, was ra- schelt im Stroh? Das sind die lie- ben
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Gäns-chen, die hab’n kei- ne Schuh’.
É Der Schu- ster hat Le- der, kein’
Ż ˇ` ˇ ˇ ˇ
G2 ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ Ў - ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘`
Lei- sten da- zu, drum gehn die lie- ben Gäns-chen und hab’n kei- ne Schuh’.
dann sticht mich keine Feder und beiÿt mich kein Floh.
44 2 ˇ ˇ ˇ
G ˇ 4 ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ? ˇ
-Tel- -ler- - - - - -Ein
Ting, tang lein, wer steht vor mei- ner Tür?
44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ ˇ ˇ
- - - - - - - - -Er- -ster Stein,
wun- der- schö- nes Mäg- de- lein, das sprach zu mir:
4 ˇ ˇ ˇ ˇ
G4 ˇ ˇ ˇ - - -
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
>
- - - - -
zwei- ter Stein, drit- ter Stein soll bei mir sein, eins, zwei, drei.
Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
Also lautet der Beschluß,
dass der Mensch was lernen muss.
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Was uns in den Schoß fällt, fällt oft unter den Tisch.
Friedl Beutelrock (1889-1958)
102
Trara, die Post ist da
˘ ¨ ˇ ˇ
44 ˇ ˇ ˇ ˇ
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ : ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ
Tra- ra, die Post ist da, tra- ra, die Post ist da! Von wei- tem hör ich
Er bläst aus vol- ler Keh- le, er bläst aus fro- her See- le. Die Post ist da, tra-
1. 2.
4
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
7 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
schon den Ton sein Lied-lein blästder Po- stil- lon. Post ist da, tra- ra.
ra-, tra- ra, die
:/ Trara, die Post ist da! /: "Geduld, Geduld, gleich pack ich aus,
dann kriegt es jeder in sein Haus: Die Briefe und die Päckchen,
:/ Trara, die Post ist da! /: "Und wenn ihr's jetzt schon wissen müÿt:
Der Onkel hat euch schön gegrüÿt, wohl tausendmal und drüber;
É
É Ľ É Ż ˇ(
G2 24 ˇ ˇ ˇ ? ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Š ˇ(
ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? - Ã
Tra- ri- ra, der Som- mer, der ist da! Wir wol len in den Gar- ten und
É
É Ż Ż ŔŔ Û Û
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Ş ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
ÃÃ ˇ ˇ ? -
wolln des Sommers war- ten. Ja, ja ja! Der Som- mer, der ist da!
∞∞∞∞∞∞∞
Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.
∞∞∞∞∞∞∞
Tod = Nickerchen + Für immer
Weltformel
103
Tuck, tuck, tuck ihr Hühnerchen
G 24 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( 7 ˇ( ˇ ˇ(
ˇ
-
ˇ
ˇ( -habt -
Tuck, tuck, tuck ihr Hüh- ner- chen, was ihr denn ge-
G ˇ ? 7 7 ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
tan, fort seit ei- ner Stun- de schon ist
1. 2.
G ˇ( ˇ( 7
ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ŚĄC ˇ( ˇ >
eu- er lie- ber Hahn, Hahn.
Doch nach einer Stunde schon :/ ging wieder auf die Tür. /:
:/ Tuck, tuck, tuck, ihr Hühnerchen, nun bin ich wieder hier!/:
Wie freuten sich die Hühnerchen, :/ als sie ihn wieder sahn, /:
Worte: Volkslied
Weise: ähnlich ”Fuchs, du hast die...”
46 ˇ ˇ ˇ ˇ
G 8 ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
-
ˇ ˇ
-
ˇ ˇ
. . - - - -
Und wer im Ja- nu- ar ge- bo- ren ist, tritt ein, tritt ein, tritt
Er mache im Kreis ei- nen tie- fen Knicks, recht fein, recht fein, recht
4 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˘ > 7 7 ˇ
. -
ˇ ˇ
. -
ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ 7
. - . - - - -
ein. Mä- del dreh dich, Mä- del dreh dich, ei hop- sa- sa- sa!
fein! (Jun-ge) (Jun-ge)
Und wer im Januar geboren ist, tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Er mache im Kreis einen tiefen Knicks, recht fein, recht fein, recht fein!
∞∞∞∞∞∞∞
Treffen sich ein Dicker und ein Dünner.
Sagt der Dicke:
“Mann, wenn man dich so ansieht, könnte man meinen,
es wäre eine Hungersnot ausgebrochen!“
Sagt der Dünne:
“Und wenn man dich so sieht, könnte man meinen, du wärst schuld daran!“
104
Unsre Katz heiÿt Mohrle
G2 24 ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ
Uns- re Katz heißt Mohr- le, hat ein schwar- zes
G2 ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ ˇ ˇ(
Ohr- le, hat ein schwar- zes Fell, und wenn es was zu
G2 ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ >
schlek- ken gibt, dann
-ist -
sie gleich zur Stell.
Pfötchen, die sind weich, und wenn das Kind im Schlafe liegt,
G2 34 ˇ ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ 7
- Ï
Ï - - Ï
Ï - -
Weißt du, wie- viel Sternlein ste- hen an dem blau- en Himmelszelt.
Weißt du, wie- viel Wolken ge- hen weithin ü- ber al- le Welt?
ÉÉ ˇ ˇ ˇ ÉÉ
G2 ˇ -
ˇ ˇ ˇ ˇ -
ˇ ˇ ˇ ˇ
- -
ˇ ˇ
- - ˇ ˇ ˇ
- - ÉÉ
Gott, der Herr, hat sie ge- zäh- let, daß ihm auch nicht ei- nes
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ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ
- Ï Ï - -
É
É - -
feh- let an der gan- zen gro ßen Zahl, an der gan- zen gro ßen Zahl.
Gott, der Herr, rief sie mit Namen, daÿ sie all' ins Leben kamen,
∞∞∞∞∞∞∞
Es gibt seichte und tiefe Hohlköpfe.
Karl Kraus (1874-1936)
105
Wer hat die schönsten Schäfchen
ą ÛÛ Û Û
G 44 ą ˇ ˇ ˇ Şˇ ˇ Şˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ Şˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
Wer hat die schön- sten Schäf- chen? Die hat der gold- ne
G ˘ > ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `˘
ˇ
Mond, der hin- ter un- serm Hau- se am Him- mel dro- ben wohnt.
Sie tun sich nichts zuleide, hat eins das andre gern,
muÿt freundlich wie die Schäfchen und wie ihr Schäfer sein.
44
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Wer will flei- ßi- ge Hand- wer- ker sehn? Ei, der muß zu uns her- gehn.
4 7 ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ 7
G ˇ ˇ ˇ > ˇ ? ˇ ˘
- -
Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häus- chen wird bald fer- tig sein.
106
Widele, wedele
G2 34 ˇ` ˇ ˇ
-
ˇ` ˇ ˇ ˘ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ` ˇ( ˇ
- -
Wi- de- le, we- de- le, hin- term Stä- de- le hält der Bet- tel- mann
1. 2.
G2 ˘ & ˇ ˘` 7 `˘ ˘` ˘ ˇ` ˇ( ˇ ˘
ˇ ˇ
Hoch- zeit Hoch- zeit. Pfeift das Mäu- se- le, tanzt das
G2 ˇ` ˇ ˇ ˘ ˇ
ˇ` ˇ ˇ ˘ & ˇ ˘
>
˘ ˇ
- -
Läu- se- le, schlägt das I- ge- le Trom- mel: al- le
G2 ˇ` ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ `ˇ ¨ ˇ ˇ
- - ˘ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˘` ˘`
Tie- re, die We- de- le ha-
- ben, sind zur Hoch- zeit kom- men.
Worte und Weise: Kinderlied aus Schwaben, vor 1808
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ein Mensch mürrisch ist, so wisse,
dass ihn irgendwo der Schuh drückt.
H. Taner (1915-1986)
∞∞∞∞∞∞∞
Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt,
dass er ihm noch den Winter wärmt.
Alfred Polgar (1873-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Mancher rächt sich an einer Frau durch Gemeinheit,
was er durch Torheit an ihr gesündigt hat.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Schützt die Tiere!
Zwingt sie nicht, unter menschlichen Bedingungen zu leben.
W. Turenko
∞∞∞∞∞∞∞
Die wahre Beziehung der Geschlechter ist es, wenn der Mann bekennt:
Ich habe keinen anderen Gedanken als dich und darum immer neue.
Karl Kraus (1874-1936)
107
Widewidewenne
Ľ ϡ Ď ÊÊ
G 38 ĽĽĞĞ Ľ ˇ ˇ ˇ ˇ
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ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ?
Wi- de- wi- de- wen- ne heißt mei- ne Put- hen- ne.
ÊÊ ÊÊ ÊÊ Å
ÄÅ Ä Ã
Ã
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ
Kann- nicht- ruhn heißt mein Huhn, Wak- kel schwanz heißt mei ne Gans.
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Č Ď Ď Ê Ê ÃÃ
G ` ČČĄĄˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ?
Wi- de- wi- de- wen- ne heißt mei- ne Put- hen- ne.
G 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
É É
Win-de, win- de, ei- ne Wel- le, nicht so lang- sam, nicht so schnel- le.
˘ ˇ ˘
G ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
-das Kind,wenn wir ˘
O wie er- freut sich al- le bei- sam- men sind!
Worte und Weise aus Finnland
∞∞∞∞∞∞∞
Mit Kummer kann man allein fertig werden,
aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können,
muss man die Freude teilen.
Mark Twain (1835-1910)
108
Winter, ade
Ï
G2 34 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ơ ˇ
ˇ ˘ > ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ
Win-ter a- de!
Ï Schei- den tut weh. A- ber dein Schei- den macht,
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ơ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
> ˇ ˇ ˇ ˘ >
daß mir das Her- ze lacht. Win-ter a- de! Schei- den tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus, lacht dich der Kuckuck aus,
44 2
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ) ˇ) - -die -gold- ne
- - -
ˇ( ˇ) ˇ) - -
-hat -sie denn
Wir wolln Brük- ke baun, wer zer-
44 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
ˇ ˇ
- - - -jüng- sten
-sei- ner -
bro- chen? Der Gold- schmied, der Gold- schmied mit
44
G ˇ ˇ( ˇ(
ˇ ˇ ˇ( ˇ(
ˇ ˇ ˇ( ˇ(
Toch- ter. Zieht
-al- -le durch, zieht
-al- -le durch, den
4 ˇ
G4 ˇ ˇ
-
ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ(
- - - -mit - -
letz- ten wolln wir fan- gen Spie- ßen und mit Stan- gen.
Sie ist entzwei, sie ist entzwei, wir wolln sie wieder flicken.
Der Erste kommt, der Zweite kommt, der Dritte wird gefangen,
Worte und Weise: altes Reigenspiel aus Sachsen, in verschiedenen Varianten bekannt
∞∞∞∞∞∞∞
Journalisten schreiben, weil sie nichts zu sagen haben,
und haben etwas zu sagen, weil sie schreiben.
Karl Kraus (1874-1936)
109
Wollt ihr wissen
G 34 ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ
-
ˇ
-
ˇ( ˇ(
Wollt ihr wis- sen, wollt ihr wis- sen, wie’s die
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ(
- - ˇ( ˇ(
klei- nen Mäd- chen ma- chen? Püpp-chen wie- gen, Püpp-chen
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
- -
wie- gen, al- les dreht sich her- um.
Kinderlied
∞∞∞∞∞∞∞
Für die Welt bist du irgendjemand,
aber für irgendjemand bist du die Welt.
Erich Fried (1921-1988)
∞∞∞∞∞∞∞
Warte nicht auf jemanden, der dir Anweisungen erteilen soll,
oder auf einen Vorgesetzten;
tu das Gute allein, von Mensch zu Mensch.
Mutter Teresa (1910-1997)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn Frauen, die sich schminken, minderwertig sind,
dann sind Männer, die Phantasie haben, wertlos.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Was ist eigentlich ein Pipifax?
Kindermund
110
Zeigt her eure Füÿchen
42 ˇ
G 4ˇ ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ? ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ ˇ
- - - - - - -
Zeigt her eu- re Füß-chen, zeigt her eu- re Schuh’ und se- het den flei- ßi- gen
4 É ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ? 7- ? 7
- - - - . . - - -
Wasch-frauen zu! Sie wa-schen,sie wa-schen,sie wa- schen denganzen Tag.
43 ˇ `ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
4 ˇ` ( ˇ) - . - ˇ` ( Ţ ˇ )
Zwi- schen Berg und tie- fem, tie- fem Tal sa- ßen einst zwei
4 ˇ
ˇ `ˇ ¨ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ¨ ˇ ˇ ˇ
G > - . - - - . - - .
-
Ha- sen, fra- ßen ab das grü- ne, grü- ne
4 ˇ` ÕÕ Gras fra- ßen ab das
ˇ
G -
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( Ţ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ >
. - -ne
grü- ne, grü- Gras bis auf den Ra- sen.
Als sie sich nun sattgefressen hatten, setzten sie sich nieder,
:/ bis daÿ der Jäger, Jäger kam, /: und schoÿ sie nieder.
Als sie sich nun aufgerappelt hatten und sie sich besannen,
:/ daÿ sie noch am Leben, Leben war'n, /: liefen sie von dannen.
Kinderlied, um 1500
111
112
Liebeslieder
113
Ach, Jungfer
G2 24 ˇ ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ ( ˇ` ˇ( ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ` ˇ) ˇ ˇ
-auf .zu -ra- ten
- - - -
Ach Jung fer, ich will ihr was ge ben, und wenn sie es er-
& ˇ ˇ ¨ ˇ ˇ` ¨ ˇ ˇ ˇ ˇ ¨ ˇ
G2 ˇ - ˇ
- -
ˇ ˇ > - . -
ˇ
- - -
-
rät, hei- rat ich sie: Was für ei- ne Stra- ße ist
G2 `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ`
- - Ð
Ð ÍÍ - ˇ >
oh-
-
ne Staub, und was für ein Baum ist oh- ne Laub?
ÎÎ ÏÏ
G2 ˇ ˇ( ˇ( ˇ - ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ` ÍÍ `ˇ ˇ ) ˇ ˇ
- ˇ ˇ ( - - -
Wenn mir’s der Herr nicht für un- gut will hal- ten, will ich ihm wohl
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G2 ˇ - - ˇ ˇ ˇ
- -
ˇ ? ˇ (
ˇ`
- . - -
sa- gen den wah- ren Grund: Die Milch straß’ am Him- mel ist
Ł ĞĞ ˇ
G2 `ˇ ˇ ˇ - ˇ` ˇ ˇ` ˇ ) ˇ ˇ- ˇ`É É ÇÇ
ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ
?
- - - -
oh- ne Staub, der Tan nen baum im Wal- de ist oh- ne Staub.
Was für ein König ist ohne Land, und was für ein Wasser ist ohne Sand?"
Der König in den Karten ist ohne Land, das Wasser in den Augen ist ohne Sand."
Wo ist eine Schere, die man nicht schleift, und wo eine Amsel, die niemals pfeift?"
Ich will nur einen haben, der klüger ist als ich,
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn das Brot gegessen, ist die Wohltat vergessen.
Schwedisch
114
Ach, wie ist's möglich dann
44 2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G 4
ˇ ˇ - - ˇ ˇ
- - -mög- lich - - -
Ach, wie ist’s dann, daß ich dich las- sen kann!
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G4 ˇ 4ˇ ˇ ˇ - - - ˇ` ?
-von -
Hab dich Her- zen lieb, das glau- be mir.
44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G - - ˇ ˇ - - ˇ -
- - -
Du hast die See- le mein so ganz ge- nom- men ein,
44 ˇ ˇ ˇ ˘
G ˇ ˇ ˇ ˇ - ˇ ˇ
- -kein -and- - -
daß ich re lieb als dich al- lein.
Wär' ich ein Vögelein, wollt' ich bald bei dir sein,
∞∞∞∞∞∞∞
Opa = Papa + Spass
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn du deine Träume erfüllt sehen willst, darfst du nicht schlafen.
Jüdisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Die Kerze spendet sich selbst kein Licht.
Türkisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Der Tünnes und der Schäl sitzen zu vorgerückter Stunde am Stammtisch.
Da sagt der Schäl: “Tünnemann, j-jetzt stehn wa auf.
Wemma noch jehn k-können, da-dann jehma noch nich.
Könnema a-aber nichmehr jehn - dann jehma!“
115
Ade zur guten Nacht
ˇ » ˇ ˇ ˆˇ ˇ
É
G2 44 ˘ ˇ Ť ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ
É
ˇ
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A- de zur gu- ten Nacht, jetzt wird der Schluß ge- macht, daß
G2 ˇ ˇ ˜ˇ ˇ ¨ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ $ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
É
É > É
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ich muß schei- den. Im Som- mer wächst der Klee, im
G2 ˘ ˇ ˝ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˝ ˇ ˘
Ï
Ï É
É >
Win- ter schneit’s den Schnee, da komm ich wie- der.
∞∞∞∞∞∞∞
Wie kommt das Betreten-Verboten-Schild mitten auf den Rasen?
∞∞∞∞∞∞∞
Zu Haus ein Löwe, draußen ein Lamm.
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn du sie nicht durch Geschicklichkeit beeindrucken kannst,
dann verblüffe sie mit Blödsinn.
Jerry Lewis (*1926)
∞∞∞∞∞∞∞
Angestellter = Ameise - 4 Beine - 2 Fühler
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben,
sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
Lucius Annaeus Seneca (1-65)
116
Ännchen von Tharau
G2 34 `ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ
Änn- chen von Tha-rau ist,
-
die mir ge- fällt, sie ist mein Le- ben, mein
G2 ˇ` ˇ( ˇ > `ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˘ >
˘ ˇ -
Gut und mein Geld. Änn- chen von Tha- rau hat wie- der ihr Herz
G2 ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ( ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˘ > ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
auf mich ge- rich- tet in Lieb und in Schmerz. Änn- chen von Tha-rau, mein
G2 ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
Reich- tum,mein Gut! Du mei- ne
-
See- le, meinFleisch und mein Blut!
∞∞∞∞∞∞∞
Wir sind nicht nur verantwortlich
für das, was wir tun,
sondern auch für das,
was wir nicht tun.
Jan-Baptiste Molière (1622-1673)
117
All mein Gedanken, die ich hab'
G2 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˘` ˇ ˇ ˇ
All mein Ge- dan-ken, die ich hab, die sind bei dir. Du aus- er wählter
ˇ ˇ ˇ ˇ
G2 ˘ ˘ ˘` > ˘ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘
einz- gerTrost, bleib stets bei mir. Du, du, du sollst an mich ge- den- ken;
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ Ę ˘
ˇ ˇ ˇ ˘`
hätt ich al- ler Wunsch Ge- walt, von dir wollt ich nicht wen- ken.
du gibst mir Kraft und hohen Mut, kannst all mein Leid vertreiben.
∞∞∞∞∞∞∞
Man sieht, dass es Spektakel gibt,
wenn man sich durcheinander liebt.
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben.
Max Frisch (1911-1991)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn man kämpft, kann man verlieren.
Wenn man nicht kämpft, hat man schon verloren.
∞∞∞∞∞∞∞
Wer in einem gewissen Alter nicht merkt,
dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist,
merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.
Curt Goetz (1888-1960)
∞∞∞∞∞∞∞
Unser Papa kann kochen und putzen.
Der ist richtig gezähmt.
Kindermund
118
Am Brunnen vor dem Tore
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Am Brun- nen vor dem To- re, da steht ein Lin- den- baum; ich
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träumt in sei-nemSchat- ten so man- chen sü- ßenTraum; ich schnitt in sei- ne
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Rin- de so man- ches lie- be Wort; es zog in Freud’ und Lei- de zu
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ihm
- mich im- mer fort, zu ihm
- mich im- mer fort.
der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht.
∞∞∞∞∞∞∞
Man glaubt gar nicht,
wieviel Häßlichkeit die angestrengte Beschäftigung mit der Schönheit erzeugt.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Der Unterschied zwischen den Geboten der Religion
und den Verordnungen der Ärzte besteht also darin,
dass die Religion befiehlt, das zu tun, was im Jenseits nützt,
und dazu zwingt und verbietet, das zu tun,
was im Jenseits schadet, und dafür bestraft.
Die Medizin weist nur hin auf das Nützliche,
zwingt nicht und straft nicht.
Moses Maimonides (1135-1204)
∞∞∞∞∞∞∞
Bescheidenheit, Bescheidenheit, verlat mi nich bi Disch,
un dau, dat ick tau rechten Tied dat grötste Glas erwisch.
119
An der Saale hellem Strande
43
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An der Saa- le
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ste- hen Bur- gen stolz und
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kühn. Ih- re Dä- cher
-sind -zer- fal- len, und der
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Wind streicht durch die Hal- len, Wol-ken zie- hen drü- ber hin.
Zwar die Ritter sind verschwunden, nimmer klingen Speer und Schild;
Und der Wandrer zieht von dannen, denn die Trennungsstunde ruft;
∞∞∞∞∞∞∞
Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt,
sondern wer sich selbst dafür hält.
Lucius Annaeus Seneca (1-65)
∞∞∞∞∞∞∞
Wer zufrieden ist, ist reich.
Lao-Tse (6. Jh. v. 0)
∞∞∞∞∞∞∞
Drei Dinge passieren, wenn sie im Labor sind:
Du verliebst Dich in sie,
sie verliebt sich in Dich
und wenn Du sie kritisierst,
fangen sie an zu heulen.
NPT Tim Hunt (Spiegel online 15. Juni 2015)
Ich bin erledigt.
NPT Tim Hunt (Spiegel online 15. Juni 2015)
120
Bald gras ich am Neckar
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Bald gras ich am Nek- kar, bald gras ich am Rhein, bald
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hab ich ein Schät- zel, bald bin ich al- lein.
Was hilft mir mein Schätzel, wenn's bei mir nit bleibt?
∞∞∞∞∞∞∞
Schenken heißt, einem anderen etwas zu geben,
was man selbst am liebsten behalten möchte.
Selma Lagerlöf (1858-1940)
∞∞∞∞∞∞∞
Man muss das Unmögliche versuchen,
um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse (1877-1962)
∞∞∞∞∞∞∞
Alles im Leben gibt kund,
dass das irdischhe Glück bestimmt ist,
vereitelt oder als eine Illusion erkannt zu werden.
Arthur Schoppenhauer (1788-1860)
121
Das Lieben bringt groÿ' Freud
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Das Liebenbringt groß Freud; das wis- sen al- le Leut. Weiß
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mir ein schö- nes Schät- ze- lein mit zwei schwarz- brau- nen
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Äu- ge lein, das mir, das mir, das mir mein Herz er- freut.
Ein Brieflein schrieb sie mir, ich sollt treu bleiben ihr.
Mein eigen soll sie sein, kein'm andern mehr als mein.
∞∞∞∞∞∞∞
Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
Wenn es auf die Popularität ankäme,
säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat.
Orson Welles (1915-1985)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann,
der mehr Geld verdient, als seine Frau ausgeben kann.
Eine erfolgreiche Frau ist eine, die einen solchen Mann findet.
∞∞∞∞∞∞∞
Manches ist uns teuer, anderes nur unerschwinglich.
I. Iwanow
∞∞∞∞∞∞∞
Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache,
dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird.
Henry Louis Mencken (1880-1956)
122
Das Schiff streicht durch die Wellen
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ˇ( -durch -die - - - .
.Fi- de-
Das Schiff streicht Wel- len, lin!
Auf, laßt die Se- gel schwel- len, Fi- de- lin!
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ˇ( - - - - . . . . .
Ver- schwun- den ist der Strand in die Fer- ne: O wie
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. . . . . .
ger- ne wär ich noch im Hei- mat- land!
- -
Fi- de- lin, lin- la!
Fidelin! Kommt ihr vom fernen Strand? Laÿt sie rollen, denn sie sollen
Und wann die Wellen rauschen, Fidelin! Wird sie am Ufer lauschen,
sagt ihr viel, recht viel von mir! Fidelin, lin la!
Mag ich auf Wellen schwanken, Fidelin! Sind immer die Gedanken,
Wann wild die Stürme sausen, Fidelin! Und hoch die Wellen brausen,
fidelin! Dann denk ich nur an dich, daÿ mir bliebe deine Liebe;
Fidelin! Mein' Fahrt ist bald vorbei. Meine Lieder bring ich wieder
∞∞∞∞∞∞∞
Helge bestellt in der Kneipe 18 Pils.
Der Wirt schenkt kopfschüttelnd ein und fragt den sonderbaren Gast:
“Im Vertrauen, mein Herr, aber was wollen Sie bloß mit 18 Pils -
erwarten Sie noch ihre Fußballmannschaft?“
“Keineswegs, aber draußen an der Tür steht doch groß und deutlich:
Unter 18 kein Alkohol!“
∞∞∞∞∞∞∞
In der Justiz gilt die Unschuldsvermutung,
in der Medizin die Krankheitsvermutung.
Gerhard Kocher (*1939)
123
Dat du mien Leevsten büst
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Dat du mien Lev- sten büst, dat du woll weest.
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Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg, wo du heest!
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G - ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
- - - >
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg, wo du heest!
Doch, doch darf ich dir trauen, dir, dir mit leichtem Sinn?
Du, du kannst auf mich bauen, :/ weiÿt ja, wie gut ich dir bin. /:
Und, und wenn in der Ferne, mir, mir dein Bild erscheint,
dann, dann wünsch' ich so gerne, :/ daÿ uns die Liebe vereint. /:
Deutsches Volkslied
∞∞∞∞∞∞∞
Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt,
die Bücher sind voll davon.
Woran es fehlt sind Menschen, die sie anwenden.
Epiktet (um 50 - um 138)
124
Es Burebübele mag i nit
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Es Bu- re- bü- be- le mag i nit, das sieht man mir wohl an, juchhe, es
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G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ- ˇ ˇ ( ˇ ˇ- ˇ ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ > ? ˇ) ˇ)
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Bu- re- bü- be- le mag i net, das sieht man mir
-
wohl an. Fi- di-
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ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ)ˇ) ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ)ˇ) ˇ -
ri, fi- di-ra, fi- di- ral- la- la, fi- di- ral- la- la, fi- di- ral- la- la, es
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G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ- ˇ ˇ ( ˇ ˇ- ˇ ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ > ?
- - -
Bu- re bü- be- le mag i net, das sieht man mir
-
wohl an.
Und solche Bübele gibt's ja nit, die keine Fehler han, juchhe,
und ...
Drum bleib i ledig bis an den Tod, so hat die Lieb' ein End', juchhe,
drum ...
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G2 68 ˇ ( ˇ` ( ˇ. ˇ- ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ? > ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ? >
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Es dun-kelt schon in der Hei-de, nach Hau- seçlaßt uns gehn
G 22 7 Û ˇ » ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7
ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( - - Ţ - ? >
wir ha- bendas Korn ge-
-
schnit- ten mit un- serm blan- ken Schwert.
:/ kommst mir aus meinen Augen, kommst mir aus meinem Sinn./:
125
Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal
die klappert so leis vor sich hin. Und wo ich geh und steh,
und wünschten einander viel Glück. Und wo ich geh und steh,
∞∞∞∞∞∞∞
Lieber einen Bauch vom Saufen als einen Buckel von der Arbeit.
∞∞∞∞∞∞∞
Für die Krankheiten der Seele gibt es kein wirksameres Mittel
als ernsthafte und angestrengte Beschäftigung
des Geistes mit anderen Gegenständen.
Voltaire (1694-1778)
∞∞∞∞∞∞∞
Der entwischte Fisch ist immer der größte.
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn man sich selbst zu einem niedrigen Preis verkauft,
wird niemand anderes diesen Preis erhöhen.
Wilson
∞∞∞∞∞∞∞
Regenschirm = Regen - Nass + Spitzer Stock im Auge
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Gefühl, das wir nicht selbst erlebt haben,
können wir in einem anderen nicht wiederfinden.
Wilhelm Dilthey (1833-1911)
126
Es waren zwei Königskinder
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ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
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Es wa- ren zwei Kö- nigs- kin- der, die hat- ten ein- an- der so
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lieb, sie konn- ten zu- sam- men nicht kom- men das
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G ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
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Ï Ï Ï >
Was- ser war viel zu tief, das Was- ser war viel zu tief.
Drei Kerzen will ich anzünden :/ und die sollen leuchten dir." /:
Das hört' eine falsche Nonne, die tat als wenn sie schlief'.
Die Mutter ging in die Kirche, die Tochter hielt ihren Gang,
so wirf dein Netz ins Wasser :/ und fisch mir den Königssohn!" /:
Er warf das Netz ins Wasser, es ging bis auf den Grund;
der erste Fisch, den er fischet, :/ das war sich des Königssohn. /:
Sie faÿt ihn in ihre Arme, und küÿt seinen toten Mund:
Was zog sie von ihrem Finger? Ein Ringlein von Golde so rot:
Sie schwang sich um ihren Mantel, und sprang wohl in die See:
"Gut Nacht, mein Vater und Mutter, :/ ihr seht mich nimmermeh!" /:
Da hört man ein Glöckchen läuten, da hört man Jammer und Not;
hier liegen zwei Königskinder, :/ und die sind alle beide tot! /:
∞∞∞∞∞∞∞
Es gibt Frauen, die nicht schön sind, sondern nur so aussehen.
Karl Kraus (1874-1936)
127
Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein
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Es zo- gen drei Burschen wohl ü- ber den Rhein; bei ei- ner Frau Wir- tin, da
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kehr- ten sie ein, bei ei- ner Frau Wir- tin da kehr- ten sie ein: Frau
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Wir- tin hat sie gut Bier und Wein? Wo hat sie ihr schö- nes
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Ï - . -nes -
Töch- ter- lein. wo hat sie ihr schö- Töch ter- lein?
∞∞∞∞∞∞∞
Vegetarier essen keine Tiere,
aber sie fressen ihnen das Futter weg.
Robert Lembke (1913-1989)
∞∞∞∞∞∞∞
Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht,
sondern im Ertragen einer Niederlage.
David Lloyd George (1863-1945)
128
Freude schöner Götterfunken
1.
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Freu-de schö- ner Göt- ter- fun- ken, Toch- ter aus E- ly- si- um!
Wir be- tre- ten feu- er- trun- ken, Himm- li- sche, dein
2.
44 Ţ
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Hei- lig- tum. Dei- ne Zau- ber bin- den wie- der, was die Mo- de
44
G ˇ ˇ ˇ : ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ( ˘
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streng ge-teilt, al- le Men- schen wer-den Brü-der, wo dein sanf- ter Flü- gel weilt.
Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund.
Küsse gab sie uns und Reben, einen Freund, geprüft im Tod,
Wollust ward dem Wurm gegeben, und der Cherub steht vor Gott.
∞∞∞∞∞∞∞
Sie legen ihm die Hindernisse in den Weg,
von denen er sie befreien wollte.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Kluger, der sich in das Herz eines Menschen einschleicht,
weil er sich ganz in dessen Art und Weise zu sein hineindenkt,
bringt diesen kurz darauf in seine Gewalt.
Lebensweisheit des Hinduismus
∞∞∞∞∞∞∞
Gehe nicht, wohin der Weg führen mag,
sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.
Jean Paul (1763-1825)
129
Guten Abend, guten Abend euch allen
1.
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ˇ) ˇ) ˇ ˇ -
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-
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Gu- ten A- bend, gu- ten A- bend euch al- len hier bei- samm’ !
2.
3 ˇ ˇ ˇ
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ˇ ˇ ˇ ˇ
-
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-Ihr - - - - - - - - -
samm’ ! Män- ner und Frau- en und Bur- schen und Mäd- chen, hei!
G2 ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ 2 ˇ
- ˇ( ˇ( ˇ( 4 ˇ ˇ(
Lu- stig soll’s werden,
- ich spiel euch eins
- auf! Streich zu
-auf der
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G2 ˇ ˇ - -
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7 ˇ ˇ ˇ
- -
-del, . - -
Fie- den Wal- zer spiel uns auf! Tra- la- la- la- la-
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ ˇ ˇ- ˇ ˇ ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ-
la-
- -
la- la- la, tra-
- -
la- la- la- la-
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la- la- la- la,
- - -
tra- la- la- la- la,
1. 2.
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˇ ˇ 2
- - ˇ ˇ > > ˇ 4 ˇ`
tra- la- la- la, tra- la- la- la! tra- la- la- la!
:/Was war das, was war das, was jetzt du uns gespielt?/:
Streich zu ...
Streich zu ...
Dänisches Volkslied
∞∞∞∞∞∞∞
Des Nachts sein all’ Katzen grau
und all’ Schäflein schwarz.
∞∞∞∞∞∞∞
Aus Velern lehrnt mann!
L. Krajnow
130
Guter Mond, du gehst so stille
ĽĽ ĽĽˇ ÉÉ
G 44 ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ( ˇ(
Gu- ter Mond, du gehst so stil- le durch die
bist so ru- hig und ich füh- le, daß ich
G ˇ ÏÏ ŔŔ 7
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ( ˇ( ˇ ˇ > ˇ( ˇ(
A- bend- wol- ken hin, Trau- rig fol- gen mei- ne
oh- ne Ru- he bin.
ÉÉ ÉÉ
G ˇ ˇ > ˇ( ˇ( ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Ě ˇ > ˇ( ˇ(
Blik- ke dei- ner heit- ren, stil- len Bahn: O, wie
Ŕ Ŕˇ Ï Ï Ŕ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
hart ist das Ge- schik- ke daß ich dir nicht fol- gen kann.
Guter Mond, dir will ich's sagen, was mein banges Herze kränkt.
Geh durch Wälder, Bach und Wiesen, blicke sanft durch's Fenster hin,
Nicht vom Adel, nicht vom Stande, was man sonst so hoch verehrt,
Nur ihr reizend gutes Herze macht sie liebenswert bei mir;
Ausdrucksvoll sind die Gebärden, froh und heiter ist ihr Blick;
kurz, von ihr geliebt zu werden, scheinet mir das gröÿte Glück.
und daÿ ich nicht ohne Sünde lieben könne in der Welt.
Lauf und sag's dem guten Kinde, ob ihr diese Lieb' gefällt.
∞∞∞∞∞∞∞
Persönlich würde ich mich nur gegen eine geistige Musterung sträuben.
Und dass ich tauglich erklärt würde.
Karl Kraus (1874-1936)
131
Heut kommt der Hans nach Haus
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Heut kommt der Hans nach Haus, freut sich die Lies. Ob er a- ber ü- ber
1. 2.
ˇ ˇ ˇ
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- - - - - - - - - -Un- -ter- -am- -mer- gau
O- ber- am- mer- gau, o- der a- ber ü- ber
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˘`
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o- der a- ber ü- ber- haupt- nicht kommt, ist nicht ge- wiß.
3.
Österreichisches Volkslied, dreistimmiger Kanon
∞∞∞∞∞∞∞
Aus einer Erfolgsmeldung:
Im 2. Quartal hat der Schwermaschinenbaubetrieb
in seinem Konsumgüterprogramm 3000 Hanteln hergestellt.
Das sind 3000 mehr als tatsächlich.
I. Iwanow
∞∞∞∞∞∞∞
Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen.
Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen,
aber sie ist nie verschlossen.
Baltasar Gracián (1601-1658)
∞∞∞∞∞∞∞
Wer die Arbeit kennt und nach ihr rennt
und sich nicht drückt, der ist verrückt.
∞∞∞∞∞∞∞
Wie ein Theaterstück ist das Leben:
Nicht wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde,
darauf kommt es an.
Lucius Annaeus Seneca (1-65)
∞∞∞∞∞∞∞
Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen,
aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
Orson Welles (1915-1985)
132
Horch, was kommt von drauÿen 'rein
G 24 ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ( ˇ( - ˇ( ˇ(
Horch, was kommt von drau- ßen rein? Hol-la- hi, hol- la- ho! Wird wohl mein Feins-
ÉÉ
G ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( - -ˇ ˇ ˇ`
? ˇ ˇ ˇ ˇ Ď ˇ
-
lieb- chen sein, hol- la- hi- a- ho! Geht vor- bei und
G ˇ ˘ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ
schaut nicht rein, hol- la- hi, hol- la- ho, wirds wohl
ÉÉ
G ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˘`
>
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nicht ge- we- sen sein, hol- la- hi- a- ho!
Leute haben's oft gesagt, ... daÿ ich ein Feinsliebchen hab'. ...
Laÿ sie reden, schweig fein still,... kann ja lieben, wen ich will. ...
Sagt mir, Leute, ganz gewiÿ, ... was das für ein Lieben ist:...
Die ich liebe, krieg' ich nicht,... und 'ne andre mag ich nicht. ...
Wenn mein Liebchen Hochzeit hat, ... hab' ich meinen Trauertag. ...
Wenn ich dann gestorben bin, ... trägt man mich zum Grabe hin. ...
Wenn ich dann im Himmel bin, ... ist mein Liebchen auch schon drin, ...
Denn es ist ein alter Brauch, was sich liebt, das kriegt sich auch. ...
∞∞∞∞∞∞∞
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde (1854-1900)
∞∞∞∞∞∞∞
Mein Bett und ich, wir lieben uns;
nur der Wecker will das nicht akzeptieren.
∞∞∞∞∞∞∞
Zwischen dem, was die Menschen wissen, und dem, was sie tun,
gibt es einen großen Unterschied.
Laurence J. Peter (1919-1990)
133
Ich ging durch einen grasgrünen Wald
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ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ - . -
Ich ging durch ei-
- -
nen gras- grü- nen Wald,
- -
da hört’ ich die Vö- ge- lein
G2 ˇ` ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ( -
sin- gen; sie san- gen so
- jung, sie
-san- -gen so alt, -die
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ( ˇ ˇ`- ˇ ˇ `ˇ
- - . - ˇ
-
klei- nen Vö- ge lein
- in dem Wald, die hört
- -
ich so ger- ne wohl sin- gen.
Sing zu, sing zu, Frau Nachtigall, sing mir von meinem Feinsliebchen!
Heut abend, da will ich bei ihr sein, will schlafen in ihren Armen.
So lange gestanden hast du wohl nicht, ich habe noch gar nicht geschlafen.
Wo ich so lange geblieben bin, das darf ich dir, Schätzchen, wohl sagen:
allwo die schönen Mädchen sein, da bin ich auch jederzeit gerne.
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Mann, der kein Wort mit “B“ aussprechen kann, geht in eine Kneipe.
Dort will er sich ein Bier bestellen und sagt:
“Ich hätte gerne ein Glas B...b....bbb....Wasser.“
Er trinkt das Glas Wasser und ist verärgert.
Irgendwann muss es doch klappen.
Er versucht es noch einmal:
“Ich hätte gerne ein Glas B...b...b...bbb...Wasser.“
Er wird noch wütender aber gibt nicht auf:
“Ich hätte gerne ein Glas B...b...b...Bier! Juhu!“ Darauf der Barkeeper: “Becks oder
Budweiser???“
“B...b...b...“
∞∞∞∞∞∞∞
Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, dort, wo du bist.
Theodore Roosevelt (1858-1919)
134
Ich ging im Walde so für mich hin
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G2 34 ˇ ( ˇ ˇ( ˇ` ˇ ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ` 7 ˇ ˇ ˇ
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Ich ging im Wal- de so für mich hin, und nichts zu
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su- chen, und nichts zu su- chen, das war mein Sinn, das war mein Sinn.
G2 24 ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
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Ich trag ein gold nes
- Rin- ge- lein, Schatz, an mei- nem Fin- ger- lein, ich
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-gold- nes - - -
trag ein Rin- ge- lein. Schatz, an mei- ner Hand. Hei,
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ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( - -
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. -Ring - - - -
wenn der von dir nicht wär, so hätt ich ihn schon längst nicht mehr, hei,
G2 `ˇ- ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ?
. -Ring von - - -
wenn der dir nicht wär, hätt ich ihn längst nicht mehr.
Schatz, ich weinte nicht. Hei, weil ein Ring, der fester sitzt,
hei, weil ein Ring, der fester sitzt, ums Herz geschmiedet ist.
135
Ich weiÿ nicht, was soll es bedeuten
G 68 ˇ ( `ˇ ( ˇ ˇ ( ˇ- ˇ ˇ ˇ` ÏÏ
. - - ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ȡ ˇ( `ˇ > ˇ(
Ich weiß nicht,was soll es be- deu- ten, daß ich so trau- rig bin; ein
G ˇ` ( ˇ ˇ ( ˇ- ˇ ˇ `ˇ
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Mär-chen aus ur- al- ten Zei- ten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.
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Die
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Luft ist kühl und es
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dun- kelt, und ru- hig fließt
-der Rhein. Der
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Gip- fel des Ber-
-ges fun- kelt im A- bend- so- nen- schein.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei;
Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende noch Schiffer und Kahn;
∞∞∞∞∞∞∞
Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Victor Hugo (1802-1885)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Natur heilt, oder auch nicht, und die Medizin kassiert.
Gerhard Kocher (*1939)
∞∞∞∞∞∞∞
Liebe vertreibt die Zeit und Zeit vertreibt die Liebe.
∞∞∞∞∞∞∞
Dreifachem Reim entziehe sich die Welt:
dem Reim auf Feld und Geld und Held.
Karl Kraus (1874-1936)
136
Ich wollt ein Bäumlein steigen
44 Ľ
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G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ
Ich wollt ein Bäumlein stei- gen, das nicht zu stei- gen war. Da
4 É É
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
É ˇ ˇ
bra- chen al- le Ä- ste ab, da bra- chen al- le Ä- ste ab, und
G ˇ
4
ˇ ˇ ˇ `ˇ fi ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `˘
-
ich fiel in das Gras, und ich fiel in das Gras.
Ach, wenn das mein Schätzchen wüÿt', daÿ ich gefallen bin;
:/es tät so manchen weiten Schritt,/: :/bis daÿ es bei mir wär./:
Die Blätter von dem Bäumelein, die fielen all' auf mich;
:/daÿ mich mein Schatz verlassen hat,/: :/das kränket mich ja nicht./:
Daÿ mich mein Schatz verlassen hat, das ist erst so und so,
∞∞∞∞∞∞∞
Lieber einen Riesen in der Brieftasche als einen Zwerg im Vorgarten.
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn eine Medizin nicht schadet,
soll man froh sein und nicht obendrein noch verlangen,
dass sie etwas nütze.
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais (1732-1799)
∞∞∞∞∞∞∞
Mein Papa geht jeden Freitag zur Bank und kauft das Geld.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort der Frauen weit geführt.
Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie (1749-1832)
137
Im schönsten Wiesengrunde
44 4 ą ą
G 4 ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ` ˘ ˇ ˇ<
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Im schön- sten Wie- sen- grun- de ist mei- ner Hei- mat Haus, da
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ˇ ˘ ˇ ˘ ˘ ˘ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˘ ˇ ˇ
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zog ich man-che Stun- de ins Tal hin- aus. Dich, mein stil-lesTal, grüß ich
44 É É Ż ˇ ˇ ˇ ˇ
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G `ˇ Çǡ ˘ ˇ ˇž
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tausendmal! Da zog ich man- che Stun- de ins Tal hin- aus.
Muÿ aus dem Tal jetzt scheiden, wo alles Lust und Klang;
G2 32 ˘ ˇ ˇ ˘ ˘ ˘ ˘ > ˇ ˇ` ˇ ˘ ˘ ˘ ˘ > ˇ
-
Ins- bruck, ich muß dich las- sen, ich fahr da-hin mein Stra- ßen in
G2 22 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ 3
2 ˇ ˇ ˘ ˘ ˘ ˘ > ˇ
frem-de Land da- hin. Mein Freud ist mir
ge- nom- men, die
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ˇ ˇ ˘Ó ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘
˘ ˘ > ˇ Ą! ¯
ich nit weiß be- kom-men, weil ich im E- lend bin.
Groÿ Leid muÿ ich jetzt tragen, das ich allein tu klagen
dem liebsten Buhlen mein. Ach Lieb, nun laÿ mich Armen
stät, treu, der Ehren frumm. Nun müÿ dich Gott bewahren,
138
In einem kühlen Grunde
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G2 68 ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ Ď ˇ ˇ(
ˇ( - -len - ˇ(
In ei- nem küh- Grun- de, da geht ein Müh- len-
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G2 ˇ` ? ˇ( ? ˇ( ˇ ˇ( ˇ Ě ˇ ˇ
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rad; mein Lieb- ste ist ver- schwun- den, die
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G2 ˇ ˇ( ˇ Ď ˇ ˇ( ? ˇ ˇ Ď ˇ ˇ( ˇ Ď ˇ ˇ
- -mein -
dort ge- woh- net hat, Lieb- ste ist ver-
’ ˇ ˇ – ˇ
G2 ˇ - ÛÛ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ` ? ˇ( ?
schwun- den die dort ge- woh- net hat.
Hör ich das Mühlrad gehen: Ich weiÿ nicht, was ich will -
∞∞∞∞∞∞∞
Ich, der ich weiß, mir einzubilden,
dass ich weiß, nichts zu wissen,
weiß, dass ich nichts weiß.
Sokrates (469-399)
∞∞∞∞∞∞∞
Die meisten Männer, die Kluges über die Frauen gesagt haben,
waren schlechte Liebhaber.
Die großen Praktiker reden nicht, sondern handeln.
Jeanne Moreau (*1928)
∞∞∞∞∞∞∞
Was mich immer tief alteriert hat, das ist die Selbstverständlichkeit,
mit der die meisten Menschen ihr Gesicht tragen.
Karl Kraus (1874-1936)
139
In unserm Walde singen die Vögel
G2 44 ˘ ˇ ˘ ˘ ˘ ˇ ˇ ˘ ˘ ˇ ˇ ˘
ˇ ˘ ˘
In un- serm Wal- de sin- gen die Vö- gel schö- ner als ir- gend
Bei den drei Bu- chen wohnt ja mein Schätz- chen, För-sters Kath- rin- chen,
G2 ˘ ˇ ˇ ˘` > 7 ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ `ˇ ˇ( ˇ ˇ
sonst auf der Welt. Tral- le- ral- la la- la- la, tral- le- ral- la
das mir ge- fällt.
G2 ˇ ˇ ˘ ˇ` ˇ ˘ `ˇ
ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ¯
la- la- la, tral- le- ral- la la- la la, tral- le- ral- la la.
Blühn in den Zweigen abends die Sterne, und aus der Ferne
Tralleralla ...
Tralleralla ...
∞∞∞∞∞∞∞
Es gibt viele Möglichkeiten, Karriere zu machen,
aber die sicherste ist noch immer,
in der richtigen Familie geboren zu werden.
Donald Trump (*1946)
∞∞∞∞∞∞∞
Ist der Oktober warm und fein,
kommt ein scharfer Winter drein.
Bauern-Regel
∞∞∞∞∞∞∞
Den vollkommenen Mann gibt es - in den Heiratsanzeigen.
∞∞∞∞∞∞∞
Als normal gilt, die Virginität im allgemeinen zu heiligen
und im Besonderen nach ihrer Zerstörung zu trachten.
Karl Kraus (1874-1936)
140
Jetzt gang i ans Brünnele
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Jetzt gang i ans Brün- ne- le, trink a- ber net; jetzt gang i ans
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Brün-ne- le, trink a- ber net; do such i meinherz- tau- si- ge Schatz,
G2 ˇ ˇ ( ˇ ˇ ˇ « ˘ ˘` ˇ ˇ ˇ
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find ’n a- ber net, do
-
such i mein herz- tau- si- ge Schatz,find ’n a- ber net.
:/ Und bei 'nem Andre stehe sehn, ach das tut weh! /:
∞∞∞∞∞∞∞
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
∞∞∞∞∞∞∞
Der erste Eindruck = Alles, was man später herausfindet - Später
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Manche muss man gut bezahlen, damit sie nichts tun.
I. Jablonski
∞∞∞∞∞∞∞
Wie oft bitten wir, wo wir fordern müssten,
und fordern, wo es nicht sein muss.
A. Ras
141
Kan schienern Baam gibts wie an Vogelbärbaam
444 3
G 4 ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ` ˇ ( ˇ` ˇ( ˇ `˘ ˇ` ˇ( ˇ ˘ >
ˇ
Kan schie- nern Baam gibt’s wie an Vo- gel-bär- baam, Vo- gel-bär- baam,
444 ˇ ˇ
G `ˇ ˘ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ` ˇ( ˇ( ˇ `˘
- ˇ ˇ`
Vo- gel- bär- baam. Es wärd ja so leicht net an schie- nern Baam gahm,
G
444
ˇ( ˇ ˘ 5 ˇ ˘` ˇ 7˘ ˇ ˘ ˇ ˇ` ˇ ˇ
ˇ` > ˇ -
schie-nern Baam gahm, ei ja. Ei ja, ei ja, an Vo- gel-bär-
1. 2.
444
G ˘ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˘ ˇ
ˇ` ˇ ˇ ˘ ˇ 7 ˘ ˇ ˘`
- -
baam, an Vo- gel-bär-baam, an Vo- gel-bär- baam,ei baam,ei ja.
Ei ja, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Bei Vorbildern ist es unwichtig,
ob es sich dabei um einen großen toten Dichter,
um Mahatma Gandhi oder um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt,
wenn es nur ein Mensch ist,
der im gegebenen Augenblick ohne Wimpernzucken gesagt oder getan hat,
wovor wir zögern.
Erich Kästner (1899-1974)
∞∞∞∞∞∞∞
Übrigens ist blondes Gift immer noch besser als Arsen.
142
Kein Feuer, keine Kohle
ˇ ˜ˇ ˇ ȡ
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G2 34 ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
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Kein
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kei- ne
Feu- er, Koh- le
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kann bren nen so heiß als
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ˇ ˇ — ˇ ÛÛˇ
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heim- li- che ˇ a Lie- be, der nie- mand nichts
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G ˇ` ˇ ˇ ˇ ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
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weiß,
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von der
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nie- mand nichts weiß.
G2 34 ˇ ˇ
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ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ
Kein schöner Land in
ŢŢdie- ser Zeit als hier das Ż Ż uns- re weit und
G2 `ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ(
-wo wir uns fin- den - - -den zur A- bend-
breit, wohl un- ter Lin-
Ţ
Ţ Ż Ż
G2 ˇ` ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ`
- - - -
zeit, wo wir uns fin- den wohl un- ter Lin- den zur A- bend- zeit.
Daÿ wir uns hier in diesem Tal, noch treffen so viel hundertmal:
Jetzt Brüder eine gute Nacht, der Herr im hohen Himmel wacht,
∞∞∞∞∞∞∞
Medizin ist die einzige Profession,
die unaufhörlich an der Zerstörung ihrer Existenzgrundlage arbeitet.
James Bryce (1838-1922)
143
Kommt a Vogerl geflogen
44 3
G 4 ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( -
Kommt a Vo- gerl ge- flo- gen, setzt si nie- der auf mein’
4
G4 ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˘
ˇ ˇ
Fuß, hat a Zet- tel im Schna- berl und vom Diarn dl an Gruß.
und es fragt halt kei Katzerl und kei Hunderl nach mir.
43
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
Lütt An- na Su- san- na, stah up un böt Für! Ach nee, min lev
4 ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ( ˇ( ˇ - -
Mo- der, dat Holt is to dür, ru- di- ral- la- la- la, ru- di-
4 ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
ral- la- la- la, ach nee, min lev Mo- der, dat Holt is to dür.
rudiralalala, ..."
rudiralalala, ..."
rudiralalala, ..."
rudiralalala, ..."
144
Mädel wasch dich
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G 24 ˇ ) ˇ) ˇ( - ˇ( - ˇ(
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Bursche: Mädel wasch dich, putz dich, kämm dich schön, wir
Mädel: Nein, nein, zum Tan- ze geh ich nicht, denn
Õ 1. 2.
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wolln mit ein- an- der zum Tan- ze gehn. Schätz- chen nicht. Und
da ist ja mein
G 7 4ˇ ( ˇ( ˇ ˇ( @ ˇ ) 4ˇ ( ˇ( ˇ ˇ(
- ˇ( ˇ( ˇ( -Fü-
mit den Hän- den klapp, klapp, klapp, und mit den ßen
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ˇ( ˇ( ? - . -war- .te -man .ich
trapp, trapp, trapp! War- te man,
1. 2.
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strei- che dir das Tan- zen an! Und Tan- zen an!
Worte und Weise: Tanzlied aus Schleswig-Holstein,
nach einer russischen Polka, um 1840
∞∞∞∞∞∞∞
Das Alter ist ein höflicher Mann:
Einmal übers andre klopft er an,
aber nun sagt niemand: Herein!
Und vor der Türe will er nicht sein.
Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,
und nun heißt’s, er sein ein grober Gesell.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
∞∞∞∞∞∞∞
Wo sie hintrat, wuchs kein Gras,
außer jenes, in das sie die Männer beißen lies.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Verheiratete Männer leben länger als unverheiratete,
aber sie sind viel eher bereit zu sterben.
145
Mädle ruck, ruck, ruck
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G 4 44 ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ ˇ ˇ
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Mäd- le ruck, ruck, ruck, an mei- ne grü- ne Sei- te; i hab di
44 Ê Ê ˇ ¨ ÏÏ ÃÃ ÃÃ
G ˇ` ˇ ) `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ
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-gar so gern, i kann di lei- de. Bist so lieb und gut, bist wie
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Milch und Blut; du mußt bei mir blei be, mir die
4 ÅÅ ČČĄĄ Ě Ě
G4 ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ ˇ ˇ
Zeit ver- trei- be. Mäd- le ruck, ruck, ruck, an mei- ne grü- ne
ˇ ¨ ˇ
44 $ ˇ ÄÄ ÄÄ
G ˇ ˇ` ˇ ) `ˇ ˇ ˇ ˇ
ąą ˇ ? ˇ ˇ ˇ
-gar >
Sei- te; i hab di so gern, i kann di lei- de.
Schwäbische Volksweise
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Kind, das nicht spielt, ist kein Kind,
aber ein Mann, der nicht spielt, hat für immer das Kind, das in ihm gelebt hat, verloren und
wird es schrecklich vermissen.
Pablo Neruda (1904-1973)
∞∞∞∞∞∞∞
Ich liebe den Verrat, aber ich hasse die Verräter.
Julius Caesar (100-44)
∞∞∞∞∞∞∞
Das Böse, das lächelnd an uns wir gewahrn,
geniert uns erst dann, wenn’s die andern erfahr’n.
Otto Reutter (1870-1931)
146
Mein Mädel hat einen Rosenmund
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Mein Mä- del hat ei- nen Ro-sen-mund und wer ihn küßt, der wird ge- sund. O
G 22 ˇ ˇ ˇ ˇ `˘ ˇ ˜ ˇ ˇ
Č Ï Ï Ï Ï ˇ
Č
du, o du, o du! O du schwarz- brau-nes Mäg- de lein, du
2 ˇ ˇ ˇ
G2 - - - ˇ- ˇ ˇ ˆˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇˇ ˇ ˇ ˇ `˘
Č - - - - ˇ Ď -
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la la la la la, du la la la la la, du läßt mir kei- ne Ruh!
Die Wangen sind wie Morgenröt', wie sie steht überm Winterschnee.
O du ...
Dein' Augen sind wie die Nacht so schwarz, wenn nur zwei Sternlein funkeln drin.
O du ...
Du Mädel bist wie der Himmel gut, wenn er über uns blau sich wölben tut.
O du ...
ˇ ˜ˇ `˘ ˝ ˘
46 ˇ
G 4
ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ Ď ˇ ˘ ˇ
˘ ˇ ˇ Şˇ ˇ
Ö- wer de stil- len Stra- ten geiht klar de Klok- ken- slag. God
4˘ ˇ
G `ˇ Ď ˇ ( ˇ ˘ Ě ˇ ˘ ˇ `˘ ; ˘
ˇ` ˇ( ˇ ˇ čˇ ˇ >
Nacht, din Hart möt sla- pen un mor- gen is ok en Tag.
∞∞∞∞∞∞∞
Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können, und der Humor über das,
was sie tatsächlich sind.
Albert Camus (1913-1960)
147
Rosestock, Holderblüh
ˇ` ˇ ˇ(Â Ï É Ï `ˇ ˇ ˇ ( Â
G 34 - ˇ( ˇ ˇ ơ ˇ ˇ ˇ ơ ˇ ˇ ˇ Ў - ˇ(
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Ro- se- stock, Hol- der- blüh! Wann i mei Dirn- derl sieh, lacht mer vor
É ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘
G ˇ ˇ ơ ˇ ˇ ˇ ˇ > - - - - ˇ ˇ ˇ
lau- ter Freud ’s Her- zerl im Leib. Tra- la la, tra-la- la, tra- la- la,
ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘
G ˇ- ˇ ˇ- ˇ- - - - - ˇ ˇ ˇ ˘
>
-
tra- le- ral- la- la, tra- la- la, tra- la- la, tra- la- la- la.
Da jagte man mit Schimpf und Schande Sabinchen aus dem Haus.
Ihr Blut tat hoch aufspritzen, sie fiel gleich um und um.
Den bösen Wicht tun jetzt einstecken zwei Mann der Polizei.
Und die Moral von der Geschicht? Trau keinem Schuster nicht!
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis daÿ der Henkel bricht.
148
Sah ein Knab ein Röslein stehn
ÃÃ ĽĽ
G 68 ˇ ˇ( `ˇ Ě ÁÁˇ ˇ ( ˇ ˇ( ˇ` ˇ ˇ( ˇ Ě ˇ ˇ
Sah ein Knab ein Rös- lein stehn, Rös- lein auf
-der
G ˇ` ˇ` ˇ ˇ( ˇ ĽĽ
ˇ( ˇ ˇ ( `ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ(
Hei- den, war so jung und mor- gen- schön, lief er schnell es
ÃÃÁÁ
G ˇ ˇ ( `ˇ ˇ ˇ( ` ˇ Ď ˇ ˇ( ˇ` ˇ` ˇ ˇ( ˇ ˇ
-
nah zu sehn, sah’s mit vie- len Freu- den. Rös- lein, Rös- lein,
ČČ
G ˇ Ě ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ
- -lein ˇ( ˇ` @ˇ ˇ ˇ`
Rös- lein rot, Rös- auf der Hei- den.
Und der wilde Knabe brach 's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach, half ihm doch kein Weh und Ach,
∞∞∞∞∞∞∞
Gehirn: ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken.
Ambrose Bierce (1842-1914)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Silvesterfeier ist auf dem Höhepunkt, als der Gastgeber beginnt,
sich bei seinen Gästen zu verabschieden.
“Was soll denn das,“, fragt einer der Gäste, “willst du uns vergraulen?“
“Das nicht, aber jetzt kann ich euch noch auseinanderhalten!“
∞∞∞∞∞∞∞
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn zweimal Unrecht tun noch kein Recht macht,
versuch es ein drittes Mal.
Richard M. Nixon (1913-1994)
149
Schon glänzt das Mondenlicht
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Schon glänzt das Mon-den
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licht am Him-mels- bo- gen, sanft wehn die Lüf- te,
G ˇ ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ˇ 7 ˇ- ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ
4 ˇ ) ˇ ) ˇ
-Wo- gen - - . . - - .
still sind die Mein Na- chen harret hier, kommt, stei- get ein zu mir,
1. 2.
ˇ ˇ ˇ ææ àà ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˇ( ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ
G ÚÚ ˇ ˇ ˇ ˇ( - ˇ` - - - -
- . .
San- ta Lu- ci- a, Sa- ta Lu- ci- a. ci- a, San-ta Lu- ci- a.
Neapolitanisches Volkslied
∞∞∞∞∞∞∞
Die Spezialisierung der Heilkunde hat zwar zu gewaltigen Fortschritten geführt,
andererseits auch den geistigen Horizont des einzelnen Arztes eingeengt.
Erwin Liek (1878-1935)
∞∞∞∞∞∞∞
Und ist der Handel noch so klein, bringt er doch mehr als Arbeit ein.
∞∞∞∞∞∞∞
Auch zwischen den Beinen sollte man sich waschen,
sonst wird das Schamgefühl verletzt.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Warum öffnet die Blondine ihren Joghurt schon im Supermarkt?
Weil auf dem Deckel steht: Hier öffnen.
150
Schwarzbraun ist die Haselnuÿ
44
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ?
ˇ` ˇ( ˇ ˘ ˇ` ˇ( ˇ( ˇ
Schwarz-braun ist die Ha- sel- nuß, schwarz-braun bin auch ich, bin auch ich,
4 É
ÉÇÇ
G `ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ` ˇ( ˇ ˇ `˘ 7 ˇ` ˇ
ˇ
schwarzbraun soll mein Ma- del sein ge- ra- de so wie ich. Ju- wi
1. 2.
4 ÉÇÇ Ŕ ˇ
G ˘ şˇ şˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ` ˇ ˘ ˇ ( ˇ - 7 ˘`
ˇ ˇ ˇ
- ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ -
di, ju- wi- du-wi- di, ha- ha- ha, ju- wi- di, ju- wi- du-wi- di, ha, ha, ha, di.
hab ihm gleich eins wiedergebn, ich mag halt nichts geschenkt.
Juwidi ...
Juwidi ...
wer mein Schätzerl werden will, der muÿ so sein, wie ich.
Juwidi ...
Volkslied
∞∞∞∞∞∞∞
Die Geschichte lehrt die Menschen,
dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
Mahatma Gandhi (1869-1948)
∞∞∞∞∞∞∞
Ich glaub, ich bin ein Götterkind,
wenn Bier durch meine Kehle rinnt.
∞∞∞∞∞∞∞
Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen nicht ihre Stärke.
Chinesisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Lieber arm dran als Bein ab.
151
Singt das Lied, singt das Lied, wunderbar
G2 24 ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ`ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ
- ˘
Singt das Lied, singt das Lied, wun- der- bar: Bur- schen aus My- stri- na,
7 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ`
G2 ˇ ( ˇ` ˘ - -
ˇ
- - - - ˘
tol- le Schar!
-Ja das klingt
- vom Wald - her- ü- ber und das singt,
G2 ˇ ( ˇ ˇ ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ`
- - - - - - ˇ ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ
wenn sie la- chen und ihr Lied den Mädchen winkt. A- ber ich ra- te dir,
G2 ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ`
˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ( ˇ` ˘
rat dir, sie
-
nicht zu sehn, wenn sie zum Tanz durch die Wie-sen gehn.
lachen, und weg sind sie, wünschen ihm recht viel Glück,
hab ich dich und küÿ ich dich und singe ich,
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Frau, die mit einem Archäologen verheiratet ist, darf sich glücklich schätzen,
denn je älter sie wird, desto interessanter wird sie für ihren Mann.
Agatha Christie (1890-1976)
∞∞∞∞∞∞∞
Auch eine Enttäuschung,
wenn sie nur gründlich und endgültig ist,
bedeutet einen Schritt vorwärts.
Max Planck (1858-1947)
∞∞∞∞∞∞∞
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Karl Kraus (1874-1936)
152
Stehn zwei Stern' am hohen Himmel
44 ÃÃ
G 4
ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ÉÉ ˇ ˇ
Stehn zwei Stern am ho- hen Him- mel leuch- ten
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ¨ ˇ ˘ ˇ ¨ ˇ
G ˇ ÕÕ ˘ ˇ - ˇ - -
-
hel- ler als der Mond, leuch- ten so hell, leuch- ten so
4 ˇ
G ˘ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ ˇ ˇ Ð
klar, leuch- ten hel- ler als der Mond.
Gerne wollt' ich zu ihr gehen, wenn der Weg so weit nicht wär'.
Wenn der Weg, wenn der Weg, wenn der Weg so weit nicht wär'.
Du bist mein, du bist mein, ach, was kann denn schöner sein.
Worte und Weise aus dem Odenwald, 1884, Worte schon vor 1820
Ï
G 34 ŻŻ ˇ Ï
ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ ˇ ˇ ˇ ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ Ť ˇ
Und in dem Schnee- ge bir- ge, da fließt ein Brün- lein
G ˘ ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ? ˇ(
kalt, und wer das Brünn- lein trin- ket und
ŔŔ ˇ
G ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ? - ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˘
wer das Brünn- lein trin- ket, wird jung und nim- mer alt.
∞∞∞∞∞∞∞
Liebe macht nicht blind.
Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.
Oliver Hassencamp (1921-1988)
153
Wach auf, meins Herzens Schöne
G 24 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ( -Al-
Wach auf, meins Her- zens Schö- ne, zart ler- lieb- ste
G ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ(
? ˇ( -klei- nen Wald- vög-
mein, ich hör ein süß Ge- tö- ne von
G ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
? - . . -
lein, die hör ich so lieb- lich sin- gen, ich
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ
- - - ˇ( -
ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ(
- - - - -ri-
mein, es woll des Ta- ges Schein vom O- ent her- drin- gen.
Ich hör die Hahnen krähen und spür den Tag dabei.
die Morgenröt tut herschleichen, wach auf mein Lieb und mach mich frei,
Ich sollt dir ein' Boten senden, der mir ein Botschaft würb,
Schick dich zu mir alleine, feins Lieb, feins Lieb sei unverzagt,
Die Klaffer machen uns ein Grauen, der ist so groÿe Zahl.
Wenn unser Lieb' sich soll meiden, der Klaffer find't man überall,
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Unterhausabgeordente zu Churchill:
Wenn Sie mein Ehemann wären, würde ich Ihnen Gift in den Kaffee geben!
Churchill erwiderte:
Wenn Sie meine Ehefrau wären, würde ich ihn sogar trinken!
154
Wahre Freundschaft
ÉÉ
G2 44 ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ÕÕ
ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ( ˇ
Wah-
-re Freund- schaft soll nicht wan- ken, wenn
-sie
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G2 ˇ É
É
ˇ ˇ ˇ
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ˇ ˘ >
7 ˇ( ˇ(
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gleich ent- fer- net ist. Le- bet fort noch in Ge-
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G2 ÏÏˇ ˘ ˇ ˇ
-
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ÏÏ
ˇ ˘ >
dan- ken
-und der Treu- e nie ver- gißt.
:/ ich will Sorge für dich tragen bis zur späten Mitternacht. /:
Wenn der Mühlstein träget Reben und daraus flieÿt kühler Wein,
:/ wenn der Tod mir nimmt das Leben, hör ich auf getreu zu sein. /:
∞∞∞∞∞∞∞
Die Ehe funktioniert am besten,
wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben.
Claudia Cardinale (*1938)
∞∞∞∞∞∞∞
Künstler haben das Recht, bescheiden, und die Pflicht, eitel zu sein.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Keiner hat mich gefragt, ob ich leben will;
also sagt mir auch nicht, wie ich zu leben habe!
∞∞∞∞∞∞∞
Die Vögel verlassen die Erde mit ihren Flügeln.
Auch die Menschen können die Erde verlassen,
zwar nicht mit Flügeln, aber mit ihrem Geist,
Hehaka Sapa (1863-1960)
∞∞∞∞∞∞∞
Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen,
ohne ihm dabei auf die Füße zu treten.
Curt Goetz (1888-1960)
155
Wenn alle Brünnlein flieÿen
G2 24 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ` ( Ě ˇ ) ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ( Ě ˇ(
ˇ( - - -man
Wenn al- le Brünn- lein flie- ßen, so muß trin-
G2 ˇ ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ` ˇ) ˇ( ˇ
ˇ( -ru- -
ken. Wenn ich mein’ Schatz nicht fen darf, tu
ˇ ˇ` ˇ ˇ
G2 ˇ ˇ ˇ( Ď ˇ( ˇ ? - - . -
ˇ ˇ` ˇ) ˇ
- - - -ru-
ich ihm win- ken. Wenn ich mein’ Schatz nicht fen darf,
G2 ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( Ě ˇ(
- . - - ˇ( ˇ ?
ju, ja, ru- fen darf, tu
-ich ihm win- ken.
:/ 's ist eine in der Stube drin, die meine werden muÿ. /:
Warum soll sie's nicht werden, ich hab' sie gar so gern.
:/ Sie hat zwei blaue Äugelein, die leuchten wie zwei Stern'. /:
Sie hat zwei rote Wängelein sind röter als der Wein.
∞∞∞∞∞∞∞
Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen.
Da siegt zum Schluss immer die Wand.
Angela Merkel (*1954)
∞∞∞∞∞∞∞
Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Stehen 2 am offenen Grab.
Der eine wirft ´ne Rose rein, der andere eine Frikadelle.
Sagt der, der die Blume reingeworfen hatte:
“Meinst Du, dass der die noch ißt ?“
“Das nicht, aber Deine Blume stellt er wohl auch nicht mehr in´s Wasser!!“
156
Wenn ich ein Vöglein wär'
44 3
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ
Wenn ich ein Vög- lein wär’ und auch zwei Flü- gel hätt’,
4
G4 ˇ ˇ ˇ ˘ > ˘ ˇ( ˇ ˇ ˇ
ˇ(
flög’ ich zu dir; weil’s
44 ÃÃ a- ber nicht kann sein,
G ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
weil’s a- ber nicht kann sein, bleib ich all- hier.
Bin ich gleich weit von dir, bin doch im Schlaf bei dir
∞∞∞∞∞∞∞
Mit jeder Minute, die man mit Ärger verbringt,
verpasst man 60 glückliche Sekunden.
∞∞∞∞∞∞∞
Der Anspruch auf einen Platz an der Sonne ist bekannt.
Weniger bekannt ist, dass sie untergeht, sobald er errungen ist.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Flirtende Ehemänner am Strand sind keine Gefahr,
denn sie schaffen es nicht lange, den Bauch einzuziehen.
Heidi Kabel (1914-2010)
∞∞∞∞∞∞∞
’Sich keine Illusionen mehr machen’: da beginnen sie erst.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Zum Weg der Erkenntnis führt oft ein Pfad des Leichtsinns.
157
Wer hat dich, du schöner Wald
ˇ` ˇ
G 34 ˇ` ( ˇ
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ˇ` ˇ - .
ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ( `ˇ ( ˇ)
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Wer hat dich, du schö- ner Wald, auf- ge- baut so hoch dort
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ` ˇ
G ˇ ˇ ˇ` ( . ˇ `ˇ ( . ˇ` ( . - - .
dro- ben? Wohl den Mei- ster will ich lo- ben so- lang noch mein Stimm er
ˇ` ˇ ˘ ˇ` ˇ
G ˘ ˇ` ( ˇ ˘ - . ˇ` ( ˇ ˘ - .
schallt, Le- be
. wohl! Le- be wohl! Le- be
. wohl! Le- be
G ˘ ˇ` ( ˇ ˇ 4ˇ` ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
wohl! Le- be
. wohl! Le-
-be wohl! Le- be wohl, du
˘ ‰ ˇ` ˇ ˇ` ˇ ˘
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`ˇ ˇ ˇ & ˇ
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G ˇ
- . ˘ - .
schö- ner Wald! Le- be wohl, du schö- ner Wald!
und wir ziehen fort und blasen, daÿ es tausendfach verhallt: Lebe wohl ...
ewig bleiben treu die alten, bis das letzte Lied verhallt. Lebe wohl ...
∞∞∞∞∞∞∞
Impotent ist, wenn man will, aber nicht kann.
Frigide ist, wenn man kann, aber nicht will.
Noch schlimmer ist senil:
Das ist, wenn man kann und will – aber nicht weiß, was.
nach Gabi Köster
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Revolution ist die erfolgreiche Anstrengung,
eine schlechte Regierung loszuwerden
und eine schlechtere zu errichten.
Oscar Wilde (1854-1900)
∞∞∞∞∞∞∞
Baut Krankenhäuser, und ihr werdet Kranke ernten. Gerhard Kocher (*1939)
158
Wie schön blüht uns der Maien
ˇ` ˝ ˇ ˇ
43 ˇ
G 4 ˇ ˘ ˇ ˇ` Ě ˇ ( ˇ `˘ ˘ `ˇ Ě ˇ ( ˇ
Wie schön blüht uns der Mai- en, der Som-
- mer fährt da-
Mir ist ein schön Jung- fräu- lein ge- fal- len in mei- nen
G ˘`
4
7 ˇ ˘ ˇ `ˇ ˝ ˇ ˇ ˘` ? ˘ ˇ ˘ ˇ
hin. Bei ihr da wär
- mir wohl, wann ich nur
Sinn.
4
G `ˇ Ę ˇ ( ˇ `˘ ˘ ˇ `ˇ Ę ˇ ( ˇ ˇ` Ę ˇ ( ˇ `˘
an sie den- ke, mein Herz ist freu- de- voll.
Bei ihr da wär ich gerne, bei ihr da wär mir's wohl;
Sie hat ein' roten Mund, sollt ich sie darauf küssen,
Wollt Gott ich fänd im Garten drei Rosen auf einem Zweig,
ich wollte auf sie warten, ein Zeichen wär mir's gleich.
∞∞∞∞∞∞∞
Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
Friedrich Hebbel (1813-1863)
∞∞∞∞∞∞∞
Über den Frieden sprechen,
heißt über etwas sprechen,
was es nicht gibt.
Astrid Lindgren (1907-2002) - Frankfurt 22.10.78
∞∞∞∞∞∞∞
Mildtätigkeit schafft eine Fülle von Sünden.
Oscar Wilde (1854-1900)
159
Winde wehn, Schiffe gehn
G2 44 ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ
Win- de wehn, Schif- fe gehn, weit in fer- ne
ˇ ˇ
G2 ˘` 7 ˇ ˇ ˇ
Land. Und des Ma- tro- sen
G2 ˇ- ˇ
-
ˇ
-
ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˘` >
7
al- ler
-
lieb- ster Schatz bleibt wei- nend stehn am Strand.
:/ Und denk an mich und an die schöne Zeit, bis ich dich wieder hab. /:
Silber und Gold, Kisten voll, bring ich dann mit mir.
:/ Ich bringe Seide und Sammetzeug, und alles schenk ich dir. /:
444 2 ÈÈ ĹĹ ÎÎ ŐŐ ÎÎ ÈÈ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
4ˇ ( - ˇ( - @ . - .
Wir win- den dir den Jung- fern- kranz mit veil- chen- blau- er
444 ÎÎÍÍ ÎÎ ŐŐ ÎÎ ŐŐ ÎÎ ÎÎ
G `ˇ ˇ ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ @ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ
ˇ - - . - .
Sei- de; wir füh- ren dich zu Spiel und Tanz, zu Glück und Lie- bes-
444 Ł Ł Ĺ Ĺ ˇ ˇ ˇ
G `ˇ ˇ ˇ ˇ ( ? ˇ ˇ ˇ ˇ) ˇ ˇ ˇ ˘
. . . - -
freu- de! Schö- ner, grü- ner, schö- ner, grü- ner Jung- fern- kranz!
wie lang bleibt doch der Freiersmann, ich kann es kaum erwarten.
Schöner ...
die Schleier sind wie Spinnweb klar und grün der Kranz der Locken.
Schöner ...
Und als der schmucke Freier kam, warn sieben Jahr verronnen;
und weil sie der Herzliebste nahm, hat sie den Kranz gewonnen.
Schöner ...
160
Wo de Ostseewellen trecken an den Strand
44 3
G 4 ˘ ˇ ˘ ˇ
ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˘
Wo de Ost- see- wel- len trek- ken an den
4
G 4 `˘ C ˘ > ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ
Strand, wo de ge- le Gin- ster
44 ˘ ˇ 7 ˘
G ˘ ˇ ˘` C ˘ > ˇ
bleugt in’n Dü- nen- sand, wo de
44 ˘ ˇ ˘` ˛ ˘` ˘ ˘ ˇ ˘` ¯
G ˇ
Mö- ven schrie- gen grell in’t Storm- ge- brus,
44 ´ ˘ ˘
G ˘ ˇ ˇ ˘` ˘
> > ˘ ˇ
da is mi- ne Hei- mat, da bün
1. 2.
44 7 ˘
G ˘ ˇ ˘` B ˘ > ˇ ˘` B ˘`
ick to Hus, ick to Hus.
∞∞∞∞∞∞∞
Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
161
Zogen einst fünf wilde Schwäne
44 ÃÃ
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ
Zo- gen einst fünf wil- de Schä- ne Schwä- ne leuch- tend
4 ˘
G ˇ ˘ 7 7 ˇ ˇ ˘
ˇ ˘
weiß und schön. Sing, sing, was ge- schah?
4 1.
ţ ˜ ´˘ 2.
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˘ <
- - ˇ
Kei- ner ward mehr ge- se- hen, ja! sehn.
:/ Zogen einst fünf junge Burschen stolz und kühn zum Kampf hinaus. /:
Sing, sing, was geschah? Keiner kehrt mehr nach Hause, ja!
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt,
meint man, es wäre eine Minute.
Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen,
meint man, es wären zwei Stunden.
Das ist Relativität.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Die zweite Hälfte seines Lebens verbringt der Weise damit,
sich von den Torheiten, Vorurteilen und irrigen Ansichten zu befreien,
die er sich in der ersten zu eigen gemacht hat.
Jonathan Swift (1667-1745)
∞∞∞∞∞∞∞
Das Trojanische Pferd war nur außen ein Pferd.
Innen war es ein Wohnmobil.
Kindermund
162
Zum Tanze, da geht ein Mädel
43
G 4
7 ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ
ˇ - - ˇ ˇ ˇ
Zum Tan- ze, da ging ein Mä- del mit gül- de- nem
1. 2.
4 ˇ` ˇ `ˇ
G ˘ 7 ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ - - ˇ
Band, zum Band, das schlang sie dem Bur- schen ganz fest um die
4 ˘ ˇ` ˇ `ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
- -
Hand, das schlang sie dem Bur- schen ganz fest um die Hand.
Ursprünglich ein schwedisches Volkslied, [Link]., als Tanzlied seit dem ersten Jahrzehnt des [Link].
in deutschsprachigen Gebieten weithin bekannt.
∞∞∞∞∞∞∞
Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen.
Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten.
∞∞∞∞∞∞∞
Gute Aussichten sind wertlos. Es kommt darauf an, wer sie hat.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Ich möchte ewig leben.
Und sei es nur, um zu sehen,
dass die Menschen in hundert Jahren
die gleichen Fehler machen wie ich.
Winston Churchill (1874-1965)
∞∞∞∞∞∞∞
Sei reizend zu deinen Feinden. Nichts ärgert sie mehr.
Carl Orff (1895-1982)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn der Krieg ausbricht, war der Frieden offenbar ein Gefängnis.
163
164
Studentenlieder
165
Auf der Mauer, auf der Lauer
G 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘
Auf der Mau- er, auf der Lau- er liegt ’ne klei- ne Wan- ze,
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘
auf der Mau- er, auf der Lau- er liegt ’ne klei- ne Wan- ze.
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Sieh dir mal die Wan- ze an, wie die Wan- ze tan- zen kann.
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘
Auf der Mau- er, auf der Lau- er liegt ’ne klei- ne Wan- ze.
Bei den folgenden Strophen wird von den Wörtern ”Wanze” und ”tanzen” jeweils der letzte
Buchstabe weggelassen, bis die Wörter verschwunden sind. Dann darf wieder aufgebaut werden.
Der Dackel, der wackelt mit dem Schwanz hin und her,
der Schwanz kann das nicht, denn der Hund ist zu schwer ...
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewußt zu sein.
Thomas Calyle (1795-1881)
∞∞∞∞∞∞∞
Mein Papa ist ein Spekulatius.
Der verdient ganz viel Geld an der Börse.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.
Helmut Schmidt (*1918)
166
Der Säugling trinkt
Der Säugling trinkt die Milch mit Lust und fällt darauf in Schlummer
Ja, es begnügt die gute Seel mit Liebigs sich und Nestles Mehl.
auch brauchts ihn gegen alles Weh von Flieder und Kamillen,
und auch der Tee von Baldrian hat ihm noch immer gut getan.
Hinunter ...
Dagegen aber ist der Mann doch von ganz andrem Schlage:
Der Franzmann trinkt vor allem Wein, auch Kognac und Chartreuse,
Hinunter ...
es freut sich, wenn der Tee ihm winkt, der Sohn des Reichs der Mitte.
Hinunter ...
Der Durst darum, das wissen wir, sich nie bei ihm verlieret.
Es trinkt bis an sein selig End' das Bier, wer einmal war Student.
Hinunter ...
∞∞∞∞∞∞∞
Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
Friedrich Schiller (1759-1805)
∞∞∞∞∞∞∞
Baumblüten im späten Jahr, deuten auf ein gutes Jahr.
Bauern-Regel
167
Drei Chinesen mit dem Kontrabaÿ
G2 44 ˇ` ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
Drei Chi- ne- sen mit dem Kon- tra- baß stehn auf der Stra-ße und er-
G2 ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( - - - - ˇ(
zähln sich was. Da kam die Po- li- zei:
-Ja, was
ˇ ˇ ˘ ˇ` ˇ ˇ
G2 - -
ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˘
- -mit
ist denn das? Drei Chi- ne- sen dem Kon- tra- baß!
Alle Selbstlaute werden mit jeder Strophe durch einen neuen Selbstlaut oder Umlaut ersetzt.
444 4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
G 4 `ˇ ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
Ei- ne See- fahrt, die ist lu- stig, ei- ne See- fahrt, die ist schön, ja da
444
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ(
kann man frem-de Län- der und noch man- ches an- dre sehn. Hol- la-
444 7 ˇ ˘` ˇ( ˇ(
G `˘ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
-
-hol- la-
hi, ho, hol- la- hi- a- hi- a hi a, hol- la-
444 1. 2.
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
˘ C ˇ
hi- a- hi- a ho, hol- la ho.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius (1740-1815)
∞∞∞∞∞∞∞
Je kaputter die Welt draußen, desto heiler muss sie zu Hause sein.
Reinhard May (*1942)
168
Einst ging ich am Lago Maggiores
Ich schaute ihr tief in Pupilla und ging mit ihr in die Destilla.
ich schaute ihr tief in Pupilla und ging mit ihr in die Destilla.
Dort tranken wir viel Alkohola, davon wurde uns immer wohla.
Ariba, ...
Dort warf sie sich aufs Kanapeo und rief: In den Kampf Matadero.
Ariba, ...
Da warf sie mir nach mit Elano das Geschirr aus dem Nachtkastillano.
Ariba,...
Die Tutti, sie sei in La Plata, sie sei Mutter und ich sei der Vata.
Ariba, ...
wollt ihr nicht bezahlen dublesco, haut lieber euch eins in die Fresco ...
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ich mit iterlektuellen Freunden spreche,
festigt sich in mir die Überzeugung,
vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Traum.
Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner,
bin ich vom Gegenteil überzeugt.
Bertrand Russell (1872-1970)
∞∞∞∞∞∞∞
Eifersucht ist ein Hundegebell, das die Diebe anlockt.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Nur im Urlaub gibt es die ewige Liebe – für 14 Tage.
Uschi Glas (*1944)
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Fehler.
169
Ein dreifach Hoch, dem Sanitätsgefreiten
G2 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ <
ˇ ˇ ˇ
Ein drei- fach Hoch,dem Sa- ni- täts- ge- frei- ten Neu- mann,
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ <
ˇ ˇ ˇ ˇ
der, schon lan- ge her, den Koh- len- ka- sten hat er- fun- den.
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Frü- her muß- te man die Koh- len ein- zeln aus dem Kel- ler ho- len,
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ >
heu- te wen- det je- der- mann Neu- manns Koh- len- ka- sten an.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Häufig ist der beste Komplize der Korruption
unsere eigene Gleichgültigkeit.
B. Myerson (*1951)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Materialist ist ein Mensch, der die Schönheit des Sternenhimmels
durch das Zählen der Sterne erfassen zu können glaubt.
Christian Wagner (1835-1918)
∞∞∞∞∞∞∞
Bevor man losfahren kann,
muss man das Auto anzünden.
Kindermund
170
Ein kleiner Matrose
1.
G 34 ˇ ĽĽˇ ˇ `ˇ ˇ( ˇ `ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˘
7
Ein klei- ner Ma- tro- se um- se- gel- te die Welt.
Er lieb- te ein Mäd- chen, das hat- te gar kein
2.
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Geld. Das Mäd- chen muß ster- ben und wer war schuld dar-
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an? Ein klei- ner Ma- tro- se in sei- nem Lie- bes- wahn.
∞∞∞∞∞∞∞
Eine freie Nation kann einen Befreier haben,
eine unterjochte bekommt nur einen anderen,
schlechteren Unterdrücker.
Ernst Moritz Arndt (1769-1860)
∞∞∞∞∞∞∞
Jeden Tag fährt die ältere Dame mit dem Bus
und stellt dem Fahrer beim Aussteigen ein kleines Tütchen Nüsse hin.
Der bedankt sich jedesmal, doch eines Tages spricht er die Frau an:
“Vielen Dank für die Nüsse, schmecken auch ganz toll,
aber wie komme ich zu der Ehre?“
“Ach wissen Sie, junger Mann, die können Sie gerne haben.
Ich esse nämlich so gerne Ferrero Küsschen, nur die Nüsse mag ich nicht.“
∞∞∞∞∞∞∞
Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten,
daß es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt,
wo beides doch nicht getrennt werden kann.
Platon (427-348)
∞∞∞∞∞∞∞
Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen.
Galileo Galilei (1565-1641)
171
Ein Mann, der sich Kolumbus nannt'
42
G 4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ 7 ˇ
ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ) ˇ) ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ? -
Ein Mann, der sich Ko- lum- bus nannt’,wi-de-wi-de-wit bum bum. Es
War in der Schif fahrt wohl- be- kannt,
4 ˇ
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- . - - - - - . -
drück-ten ihn die Sor- gen schwer,er such- te neu-es Land im Meer. Glo-ri- a, Vic-
1. 2.
4 ˇ
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ˇ( ˇ( ˇ ?
-to- .ri- a, -
wi- de- wi- de- wit juch- hei- ras- sa, witt bum bum.
"Kolumbus", sprach er, "lieber Mann, du hast schon manche Tat getan.
Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort: Am selben Tag noch fuhr er fort.
Das Volk an Land stand stumm und zag; da sagt Kolumbus: "Guten Tag!
"Sind Sie vielleicht Kolumbus, Herr?" "Ja, ja, das bin ich!" sagte der.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist fast unmöglich,
die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen,
ohne jemandem den Bart zu versengen.
Georg Christoff Lichtenberg (1742-1799)
∞∞∞∞∞∞∞
Beim Frühschoppen fragt Franz die einsame Liese:
“Sind Sie für den nächsten Tanz schon vergeben?“
“Oh nein, ich bin noch frei!“ freut sich Liese.
“Könnten Sie dann bitte mein Bierglas halten, während ich tanze?“
∞∞∞∞∞∞∞
Wer einen Namen hat, kann auf Titel verzichten.
A. Ras
172
Emil, du sollst nach Hause kommen
G 34 7 ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ
E- mil, du sollst nach Hau- se kom- men, denn
G ˘ ˇ ˇ ˇ 7 7
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
dei- ne Frau ist krank. Ist sie krank, bleibt sie krank,
1. 2.
G ˇ ˇ ˇ ˇ 7 ˘ <
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
le- gen wir sie auf die O- fen- bank, Bank
Emil, du sollst nach Hause kommen, denn deine Frau ist tot.
:/ Ist sie tot, bleibt sie tot, holt sie der Teufel zum Abendbrot. /:
Emil, du sollst nach Hause kommen, der Sarg steht vor der Tür.
Wir ...
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Man sollte niemals zu einem Arzt gehen, ohne zu wissen,
was dessen Lieblingsdiagnose ist.
Henry Fielding (1707-1754)
∞∞∞∞∞∞∞
Den Inhalt einer Frau erfaßt man bald,
aber bis man zur Oberfläche vordringt!
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht,
dass man einander ansieht, sondern darin,
dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)
∞∞∞∞∞∞∞
Das kann hier nicht passieren
– steht ganz oben auf der Liste der berühmten letzten Worte.
D. Crosby (*1941)
173
Es saÿen die alten Germanen
G2 68 ˇ- ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ
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Es sa- ßen die al- ten Ger-
-ma- nen zu bei-
-
den U fern des Rheins. Es
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- -al- ten -Ger- -ma- nen zu bei- -den -U- fern
-sa- -ßen die - - -des Rheins. -Sie
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la- gen auf Bä- ren- häu- ten und sof- fen im- mer noch eins, sie
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la- gen auf Bä-
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ren- häu ten und sof-
- fen im- mer noch eins.
G2 7 ˇ- ˇ- ˇ- ˇ- ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
- - - - - - - - -
Und eins und zwei und drei und vier, sie sof- fen un- heim lich viel
und fünf und sechs und sieben und acht, sie sof- fen die gan- ze
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2
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La- gen Bier Nacht sie sof- fen die gan- ze Nacht.
1. 2.
denn keiner starb in der Jugend, der bis ins Alter gezecht.
Wir sind nicht die alten Germanen doch pflegen wir uralten Brauch.
Wir würfeln nicht um unsre Weiber doch saufen tun wir auch.
Und eins...
Mündlich überliefert
174
Es scheint der Mond so hell
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Versuchungen sollte man nachgeben.
Wer weiß, ob sie wiederkommen!
Oscar Wilde (1854-1900)
∞∞∞∞∞∞∞
Ich kannte einen, der die Bildung in der Westentasche hatte,
weil dort mehr Platz war als im Kopf.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Maschine kann die Arbeit von fünfzig gewöhnlichen Menschen verrichten;
sie kann aber keinen außergewöhnlichen Menschen ersetzen.
Elbert Hubbard (1856-1915)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn dir das, was du gestern vollbracht hast,
noch immer groß erscheint,
hast du heute nicht viel getan.
Michail Gorbatschow (*1931)
∞∞∞∞∞∞∞
Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht;
der andre Zwischenräume und das Licht.
175
Es steht ein Wirtshaus an der Lahn
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Es steht ein Wirts- haus an der Lahn, da keh- ren al- le Fuhr- leut
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an; Frau Wir- tin sitzt am O- fen, die Fuhr- leut um den
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Tisch her- um, die Gä- ste sind be- sof- fen.
Die Wirtin hat auch einen Mann, der spannt den Fuhrleut selber an.
Die Wirtin hat auch einen Knecht, und was der tut, das ist ihr recht;
Die Wirtin hat auch eine Magd, die sitzt im Garten und pflückt Salat;
sie kann es kaum erwarten, bis daÿ das Glöcklein zwölfe schlägt,
Und als das Glöcklein zwölfe schlug, da hatte sie noch nicht genug;
da fing sie an zu weinen mit ei, ei, ei und ach, ach, ach!
Und wer hat wohl dies Lied gemacht? Zwei Soldaten auf der Wacht,
ein Tambour und ein Pfeiffer, und wer das Lied nicht weiter kann,
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist nicht wahr, dass man ohne eine Frau nicht leben kann.
Man kann bloß ohne eine Frau nicht gelebt haben.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Manche werden groß geboren, manche erwerben Größe,
und manchen wird Größe aufgezwungen.
William Shakespeare (1554-1616)
∞∞∞∞∞∞∞
Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.
Arthur Arthur Schopenhauer (1788-1860)
176
Es war einmal ein Hamster
1. 2.
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ˇ` ˇ ˇ( ˇ( ˇ(ˇ( ˇ ˇ
- ˇ` > ˇ ( 7 `ˇ > ?
Es war ein- mal ein Ham- ster, der hat-te der Weib- lein vier. Es vier.
1. 2.
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7 ˇ` >
Po-ly- ga- mie, Po-ly- ga- mo, Po-ly- ga- mi-a-
-
mi- a- mo, mo.
:/ Da kam ein kalter Winter und nahm ihm ein Weiblein fort. /:
Trigonometrie, ...
:/ Da kam ein heiÿer Sommer und nahm ihm ein Weiblein fort. /:
Bigamie, ...
:/ Da kam ein junger Hamster und nahm ihm ein Weiblein weg. /:
Monotonie, ...
:/ Da kam ein dicker Förster und schoÿ ihm sein Weiblein tot. /:
Onanie, ...
:/ Da kam ein Pflug gefahren und schnitt ihm sein Zipfelchen ab. /:
Theologie, ...
:/ Da kam 'ne schlimme Seuche und nahm ihm das Kleinhirn weg. /:
Philosophie, ...
Idiotie, ...
Philatelie, ...
Kleptomanie, ...
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Man muss oft erst nachdenken, worüber man sich freut;
aber man weiß immer, worüber man traurig ist.
Karl Kraus (1874-1936)
177
Es war einmal ein treuer Husar
Mündlich überliefert
Gaudeamus igitur
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G2 34 ˇ` ( ˇ ˇ` ( ˇ ) ˘ ˇ` ( ˇ ) ˇ ˇ ˇ Ť ˇ ˇ > 7
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Gau- de- a- mus i- gi- tur, iu- ve- nes dum su- mus;
G 2 ˇ` ( ˇ ) ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ` ( ˇ) ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ
post iu- cun- dam
-
iu- ven- tu- tem,
-
post mo- le- stam se- nec- tu- tem
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2
G ˇ` ( ˇ ) ˇ ş ş ˇ ˇ
à ˇ ˇ` ( ˇ ) ˇ à ˇ ˇ
nos ha be- bit hu- mus, nos- ha be- bit hu- mus!
178
Heute haun wir auf die Pauke
Heute haun wir auf die Pauke, ja wir machen durch bis morgen früh.
So ein Tag, so schön wie heute, ist für uns die beste Medizin.
und wenn die anderen zur Arbeit gehen sagen wir: "Gut' Nacht!".
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Wie sähe die Welt ohne Männer aus?
Keine Kriege und lauter dicke, glückliche Frauen.
∞∞∞∞∞∞∞
Die Strafe des Lügners ist nicht,
dass ihm niemand mehr glaubt,
sondern dass er selbst niemandem mehr glauben kann.
George Bernard Shaw (1856-1950)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Ente lacht über das Watscheln der Gans.
∞∞∞∞∞∞∞
Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
ewig still ist die Vergangenheit.
Friedrich Schiller (1759-1805)
∞∞∞∞∞∞∞
Es treibt der Wind im Winterwalde,
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus.
Den weißen Wegen streckt sie Zweige hin – bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit!
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
∞∞∞∞∞∞∞
Alle sind irre;
aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht,
wird Philosoph genannt.
Ambrose Bierce (1842-1914)
179
How many roads must a man walk down
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-ma- -ny - - ˇ ? -be-
How roads must a man walk down,
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fore you call him a man. How ma- ny seas must a
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white do- ve sail, fore she sleeps in the sand?
44
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How must the can- non balls fly, be-
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G4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `˘ ? ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ(
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-they ’re
- for- e- ver banned? The an- swer, my friend, is
44
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˘` >
blow- ing in the wind, the an- swer is blow- ing in the wind.
How many years can a mountain exist, before it is washed to the sea?
How many years can some people exist, before they're allowed to be free?
How many times can a man turn his head, pretending he just doesn't see?
How many times must a man look up, before he can see the sky?
How many ears must one man have, before he can hear people cry?
How many deaths will it take till he knows, that too many people have died?
Wie viele Wege geht jeder als Kind, bevor er ein Mensch wird genannt?
Wie weit aufs Meer fliegt die Taube im Wind, bevor sie sich ausruht im Sand?
Wie oft verwüsten noch Bomben das Land, eh' man sie für immer verbannt?
Die Antwort, mein Kind, weiÿ ganz allein der Wind, die Antwort weiÿ ganz allein der Wind.
Wie lange Zeit kann der Fels widerstehn, bis daÿ ihn der Regen zerstört?
Wie groÿe Not muÿ manch Volk überstehn, bis man ihm die Freiheit gewährt?
Wie oft sagt einer, wenn Unrecht geschehn, er hätt' nichts gesehn und gehört?
Wie viele Augen braucht einer dafür, um wirklich den Himmel zu seh'n?
Wie viele Ohren benötigen wir, bevor wir den andern verstehn?
Wie viele Tode verurteilen wir und lassen sie dennoch geschehn?
180
Ich weiÿ nicht, was soll es bedeuten
der kommt mir nicht aus dem Sinn. Drei Winkel, davon ein rechter,
Sie thronet auf hohem Quadrate und singt ein Lied dabei,
Worte: P. Weber
Singweise: Lorelei
∞∞∞∞∞∞∞
Es gibt Leute, die nehmen alles an, nur nicht Vernunft.
∞∞∞∞∞∞∞
Halloween = Erpressung + Wie niedlich!
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Wir müssen danach streben,
Natur, Gebäude und Menschen
in einer höheren Einheit zusammenzubringen.
Le Corbusier (Charles Édouard Jeanneret-Gris)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten,
dann wären wir so dumm, dass wir es doch nicht verstehen würden.
Jostein Gaarder (*1952)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Leiter kommen und gehen, die Besucher bleiben.
I. Jablonski
∞∞∞∞∞∞∞
Sie sagte sich: Mit ihm schlafen, ja – aber nur keine Intimität!
Karl Kraus (1874-1936)
181
In a cavern, by a canyon
G2 34 ˇ` ( ˇ) 7 ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ` ( ˇ
ˇ -by .a .
In a ca- vern, can- yon, ex- ca-
dar- ling, oh my dar- ling, oh my
G2 ˇ` ˇ
-
ˇ ˇ ˘ `ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ`
-
ˇ
- - . .
va- ting for a mine, dwelt a Mi- ner, for- ty
dar- ling Cle- men- tine! Thou art lost and go- ne
G2 ˇ ˇ ˇ` ( ˇ `ˇ ˇ( ˇ( ˘ ˇ` ( ˇ) 7 ˘
.his ˇ(
ni- ner and daugh- ter Cle- men- tine. O my tine.
for e- ver dread ful sor- ry Cle- men- 1. 2.
Light she was as any fairy, and her shoes were number nine,
Oh my ...
struck her foot against a splinter, fell into the foaming brine.
Oh ...
Rosy lips below the water, blowing bubbles big and fine,
Oh my darling ...
Oh my ...
Nach Poverello
∞∞∞∞∞∞∞
Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber.
Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.
Franklin Delano Roosevelt (1892-1945)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Frau soll unter ihrem Manne stehn!
Mein Priscus, denn nur so verhält
die Frau zum Mann sich gleichgestellt.
M. V. Martial
∞∞∞∞∞∞∞
Endlich fand er zu sich, war aber nicht mehr wiederzuerkennen.
M. Frenkel
182
In einem Polenstädtchen
das man in Polen find't, aber nein aber nein sprach sie,
und bat um einen Kuÿ, aber nein, aber nein sprach sie,
den ersten Kuÿ von mir, vergiÿ Maruschka nicht, das Polenkind."
In einen Harung
44
G 4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ(
In ei- nen Ha- rung jung und schlank, zwo, drei vier, ss- ta- ta ti-
der auf dem Mee- res- grun- de schwamm,
4
G ˇ ˇ ˇ( 7 ? 7 ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ?
ˇ( ˇ( ˇ(
ral- lal- la, ver- lieb- te sich, o Wun- der, ’ne al- te
7 ˇ ڎ ˆ 3
1. 2.
4 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ? - - -
ˇ ˇ ? ˇ ˘ ?
Flun- der, ’ne al- te Flun- der, Flu- der.
183
In Grünewald im Isartal
44 2
G 4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ `ˇ
ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ(
In Grü-ne wald im I- sar- tal, glaubn se’s mir, des war emal. Da ham
4
G4 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ` ˇ`
ˇ - ˇ) ˇ >
ˇ( ˇ ˇ
edle Rit- ter ghaust, de- nen hat’s vor gar- nichts graust. Ja so warns,
44 `ˇ ˇ ˇ
G > `ˇ ˇ ) ˇ > > ` ˇ ˇ ) ˇ` ˇ ( ˇ ˇ ˇ` ˇ )
-ja, so warns, - - -
ja so warn die al- ten Rit- ters- leut, ja so
44
G ˇ > > ˇ`- ˇ ) ˇ > > ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ
- ˘ > ˇ
warn, ja so warn die al- ten Rit- ters- leut.
Kam ein Ritter auf die Welt, hat ihm zuerst 's Gewand gefehlt.
Das einzge, was ihm Gott gegeben, das war der Hang zum Saufen eben.
Ja so warns, ...
Ja so warns, ...
Gsuffe hams, glaubn se's mir, aus die Eimer Wein und Bier.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Liebe ist die stärkste Macht der Welt,
und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.
Mahatma Gandhi (1869-1948)
∞∞∞∞∞∞∞
Bei leerem Magen sind alle Übel doppelt schwer.
Christoph Martin Wieland (1733-1813)
184
I'm goin' to lay down my sword and shield
I'm goin' to lay down my sword and shiel down by the riverside,
I'm goin' to lay down my sword and shiel down by the riverside.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Mann bestellt in einer Bar zehn Klare.
Er kippt sie einen nach dem anderen runter.
Dann bestellt er neun Klare und kippt sie.
Dann acht... sieben...
Bei fünf angelangt lallt er:
“Komisch... je... je... weniger... ich trinke,
de... desto besoffener werde ich...“
∞∞∞∞∞∞∞
Tu deinem Leib etwas Gutes,
damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
Teresa von Ávila (1515-1582)
∞∞∞∞∞∞∞
Wissen wird von klugen Leuten weitergegeben,
aber in Hohlköpfe geht es nicht hinein.
∞∞∞∞∞∞∞
Erfolge ist die Fähigkeit,
von einer Niederlage zur nächsten zu schreiten,
ohne dabei die Begeisterung zu verlieren.
Winston Churchill (1874-1965)
∞∞∞∞∞∞∞
Frauen schätzen die unruhige Hand eines ruhigen Mannes.
Peter Sellers (1925-1980)
∞∞∞∞∞∞∞
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Aldous Huxley (1894-1963)
185
John Brown's body
444 4
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JohnBrown’s bo- dy lies a- mould’ ring in the grave JohnBrown’s bo- dy lies a
444
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mould’ ring in the grave, JohnBrown’s bo- dy lies a mould’ring in the grave, but his
444
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soul goes mar- ching on. Glo- ry, glo- ry Hal- le-
444 ˘
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lu jah, glo- ry, glo- ry Hal- le- lu- jah, glo- ry, glo- ry Hal- le-
444 ˘
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` >
lu- jah, his soul goes mar- ching on.
and he frightened old Virginia till she trembled through and through,
∞∞∞∞∞∞∞
Luxus = Wohlstand + Eine Prise Wahnsinn
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Warum heiraten?
Leasing ist so einfach!
∞∞∞∞∞∞∞
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen;
man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
186
Lebt denn der alte Holzmichel noch
G2 34 ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
Lebt denn der al- te
-
Holz- mi- chel noch, Holz- mi- chel noch,
-
Holz- mi- chel noch?
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˘`
Lebt denn der al- te
-
Holz- mi- chel noch, Holz- mi- chel noch?
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ˇ ˇ ˇ ˇ
Ja, ja
-
er lebt noch, er lebt noch
-
und
-zap--pelt noch, >
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G2 ? - ? -
ˇ ˇ ˇ ˘`
ja, ja er lebt noch, er lebt und stirbt nicht.
Der Vers wird mit jeweils abnehmender Lautstärke wiederholt.
und mehr Kredit als Geld, so kommt man durch die Welt.
Worte frei nach Goethe Singweise: Im Wald und auf der Heide
∞∞∞∞∞∞∞
Der Schwache kann nicht verzeihen.
Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.
Mahatma Gandhi (1869-1948)
∞∞∞∞∞∞∞
Wer mausen will, dem kann man mit Gesetzen nit alle Löcher verstopfen.
187
Morning has broken
˘ ˇ` ˇ Ś` B
G 34 ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ
ˇ -mor- - -
Mor- ning has bro- ken like the first ning.
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Black bird has spo- ken like the first bird.
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G ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ `ˇ ˙ ˇ`
Praise for the sing- ing, praise for the mor- ning,
G ˇ ˇ `ˇ ˙ ˇ` ˇ ˙
ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ`
praise for the spring- ing fresh from the Word.
∞∞∞∞∞∞∞
Man hört landauf und hört landab:
So mancherlei ist manchmal knapp! ,
statt zuzugeben: Hierzulanden
ist mancherlei manchmal vorhanden!
Hansgeorg Stengel (1922-2003)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ein Mann Kinder hat,
hat er auch eine Frau am Hals.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.
Immanuel Kant (1724-1804)
188
O alte Burschenherrlichkeit
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O al- te Bur- schen-herr- lich-keit! Wo- hin bist du ent-schwun-den? Nie
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kehrst du wie- der, gold- ne Zeit, so froh und un- ge- bun- den! Ver-
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ge-bens spä- he ich um- her, ich fin- de dei- ne Spur nicht mehr. O
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je- rum, je- rum, je- rum, o quae mu-ta- tio re- rum!
der Schläger ward des Rostes Raub, erblichen ist sein Schimmer.
O ...
Wo sind sie, die vom breiten Stein nicht wankten und nicht wichen,
den Herrn der Erde glichen? Sie zogen mit gesenktem Blick
der schilt die sündge Seele aus und der flickt ihr verfallnes Haus.
O ...
im Ernste wird, wie hier im Scherz, der rechte Sinn stets walten;
die alte Schale nur ist fern, geblieben ist uns doch der Kern,
der alten Freundschaft heilges Band, das alte Band der Treue.
Klingt an und hebt die Gläser hoch, die alten Burschen leben noch,
∞∞∞∞∞∞∞
Ich habe, glaube ich, die Zwischenstufe
zwischen Tier und Homo sapiens gefunden:
Wir sind es.
Konrad Lorenz (1903-1989)
189
Professoren seins
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Pro-fes- so- ren seins, seins kreuz- bra- ve Leut, denn sie ha- ben ho- he
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Ren- ten und be- la- sten die Stu- den-ten, denn sie ha- ben ho- he Ren- ten und be-
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la- sten die Stu- den- ten und sau- fens auch und sau- fens auch.
Assistenten ... denn sie kriegen schmale Löhne, aber spucken groÿe Töne.
Physiker ... denn sie spalten die Atome und verspritzen Chromosome.
Chemiker ... denn sie brennen aus der Kohle Schnaps und andre Alkohole.
Mathematiker ... denn sie lernen integrieren und die Mädchen zu verführen.
Architekten ...denn am Tage bau'n sie Brücken und am Abend gehn sie schlafen
Geologen ... denn sie sammeln viele Steine, aber Ahnung hab'n sie keine.
Archäologen ... denn sie suchen alte Knochen, um ein Süppchen draus zu kochen.
Mediziner ... denn sie wühlen in den Därmen, um die Hände sich zu wärmen.
Apotheker ... denn sie drehen ihre Pillen, um den Embryo zu killen.
Ökonomen ... denn sie machen groÿe Pläne, doch im Kopf da sind nur Späne.
Funktionäre ... denn sie sitzen in den Spitzen, doch sie können uns nichts nützen.
Pädagogen ... denn sie wollen demonstrieren, was sie selber nicht kapieren.
Jungfrauen ... denn sie springen aus den Betten, um die Jungfernhaut zu retten.
Hausfrauen ... denn sie schneiden Petersilie und vermehren die Familie.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Personen in der höchsten Position einer Hierarchie neigen dazu,
all ihre Zeit mit trivialem Kleinkram zu verbringen.
Laurence J. Peter (1919-1990)
∞∞∞∞∞∞∞
Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind.
Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.
Albert Schweitzer (1875-1965)
∞∞∞∞∞∞∞
Hält der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang.
Bauern-Regel
190
Trink, trink, Brüderlein trink
trink, trink, Brüderlein trink, zieh doch die Stirn nicht so kraus,
:/ Nur einmal blüht im Jahr der Mai, nur einmal im Leben die Liebe. /:
Schön ist die Liebe im Hafen, schön ist die Liebe zur See,
Schön sind die Mädchen im Hafen, treu sind sie nicht aber neu,
auch nicht mit Fürsten und Grafen, tauschen wir Jugend ahoi!
du, du machst mir viel Schmerzen, weiÿt nicht, wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja, weiÿt nicht, wie gut ich dir bin.
bei dir möcht ich sein auch im Wellengetose, wir gehören zusammen,
wie der Wind und das Meer, von dir mich zu trennen,
sucht Dornen auf und findet sie und läÿst das Veilchen unbemerkt,
191
Du kannst nicht treu sein, nein, nein, das kannst du nicht,
in deinem Herzen hast du für viele Platz, darum bist du auch nicht
und wenn wir dann mal nüchtern sind, besaufen wir uns wieder.
bis daÿ der Tag anbricht, ja nach Hause gehn wir nicht.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt,
aber vielen bleibt es erspart.
Curt Goetz (1888-1960)
∞∞∞∞∞∞∞
Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
Konfuzius (551-479)
∞∞∞∞∞∞∞
Jeder will lange leben,
aber keiner will alt werden.
Jonathan Swift (1667-1745)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen,
die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Bertholt Brecht (1898-1956)
∞∞∞∞∞∞∞
Das ist die beste Wissenschaft,
die gute Menschen schafft.
∞∞∞∞∞∞∞
Mancher kann einer Laus Stelzen machen
und weiß sein eigen Sach’ nit zu raten.
192
Von den Bergen rauscht ein Wasser
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Von den Ber- gen- rauscht ein Was- ser, ja, ja, ja
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rauscht, als wär es küh- ler Wein. Küh- ler
- Wein,
- der
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soll es sein, Schatz, ach Schatz, wann wirst du wie- der bei mir sein.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Schweigen können zeugt von Kraft,
Schweigen wollen von Nachsicht,
Schweigen müssen vom Geist der Zeit.
Karl Julius Weber (1767-1832)
∞∞∞∞∞∞∞
Wettervorhersage = Zum Teil richtig + Zum Teil falsch +- 50 %
Weltformel
193
Warn einst zwei Parallelen
Sie liefen durch Wüsten und Länder und über das blaue Meer.
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Was müs- sen das für Bäu- me sein, wo die gro- ßen E-
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-le- - -oh-
fan- ten spa- zie- ren- gehn, ne sich zu sto- ßen
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- ˇ( ˇ( ˇ( - -und da- ˇ( ˇ( ˇ( -
Rechts sind Bäu- me, links sind Bäu- me zwi- schen Zwi- schen- räu- me
Mündlich überliefert
In den Kesseln da faulte das Wasser und täglich ging einer über Bord.
Wir lagen schon vierzehn Tage, kein Wind in die Segel uns pfiff,
der Durst war die gröÿte Plage, dann liefen wir auf ein Riff.
Ahoi,...
Der lange Hein war der Erste, er soff von dem fauligen Naÿ.
Die Pest gab ihm das letzte und wir ihm ein Seemannsgrab.
Ahoi, ...
Mündlich überliefert
194
Wütend wälzt sich einst im Bette
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Wü-tend wälzt sich einst im Be- te Ku- fürst Fried- rich von der Pfalz;
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ge- gen al- le E- ti- ket- te brüll- te er aus vol- lem Hals:
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ˇ - ˇ( ˇ( ˇ > ˇ - ˇ( ˇ( ˇ > <
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Wie kam ge- sternich ins
- Nest?
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Bin, scheint’s, wie der voll ge- west!
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-
Wie kam ge- stern ich ins Nest? Bin, scheint’s, wie- der voll ge- west!
"selbst von Mainz des Bischofs Gnaden kamen mir benebelt vor,"
:/ "'s war halt doch ein schönes Fest: Alles wieder voll gewest!"/:
:/ 's letzte Mal, bei Tod und Pest, war es, daÿ ich voll gewest! /:"
"Will ein christlich Leben führen, ganz mich der Beschauung weihn;
:/ und ich hoff, daÿ ihr nicht lest, daÿ ich wieder voll gewest! /:"
Hieraus mag nun jeder sehen, was ein guter Vorsatz nützt,
∞∞∞∞∞∞∞
“Herr Ober, ich würde gern dinieren!“
“Tut mir leid, mein Herr, die Nieren sind leider aus!...“
∞∞∞∞∞∞∞
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
Francis Picabia (1879-1963)
195
196
Weihnachtslieder
197
Alle Jahre wieder
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Al- Jah- re wie- der kommt das Chri- stus- kind
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G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ȡ ˇ ˇ `˘ >
auf die Er- de nie- der, wo wir Men- schen sind.
∞∞∞∞∞∞∞
Ich habe nichts gegen die Polizei, ich habe nur Angst vor ihr.
A. Hitchcock (1899-1980)
∞∞∞∞∞∞∞
Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken,
denn sie bestimmen dein Leben.
∞∞∞∞∞∞∞
Auf den Geist muss man schauen.
Denn was nützt ein schöner Körper,
wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt.
Euripides (480-406)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Bibel der Moslems heißt Kodak.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Wir wollen bei den Frauen der erste sein, sie bei uns die letzte.
Arthur Schnitzler (1862-1931)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt,
in der Hoffnung, sie mit der Perle,
die er darin findet, bezahlen zu können.
Theodor Fontane (1819-1898)
198
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
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Am Weih- nachts- baum die Lich- ter bren- nen, wie glänzt er
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fest- lich, lieb und mild, als spräch er: wollt in mir er-
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ken- nen ge- treu- er Hoff- nung stil- les Bild.
∞∞∞∞∞∞∞
Klettere die Erfolgsleiter empor, erreiche die Spitze,
und du wirst feststellen, dass du auf dem absteigenden Ast bist.
Laurence J. Peter (1919-1990)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn ich groß bin, heirate ich gleich zwei Frauen.
Eine auf Reserve.
Kindermund
199
Auf dem Berge, da wehet der Wind
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Auf dem Ber- ge, da we- het der Wind,
Ê Ê da wiegt die Ma- ri- a ihr
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Kind, sie Ü wiegt es mit ih- rer schnee- wei- ßen Hand, sie
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hat
Ďda zu kein Wie- gen- band. ’Ach Jo- seph, lie- ber
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Jo- seph mein, ach hilf mir doch wie- gen mein Kin- de- lein!’ ’Wie
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soll ich dir denn
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dein Kind- lein wiegn? Ich kann ja kaum sel- ber die
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Fin- ger biegn.’ Auf dem Ber- ge, da we- het der Wind, da
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G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ `ˇ `˘
wiegt die Ma- ri- a ihr Kind. Schum- schei, schum- schei.
∞∞∞∞∞∞∞
Willst Du wissen, wer Du warst, so schau, wer Du bist.
Willst Du wissen, wer Du sein wirst, so schau, was Du tust.
Buddha
∞∞∞∞∞∞∞
Falls Gott die Welt geschaffen hat,
war seine Hauptsorge sicher nicht,
sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Glücklich = Unglücklich - Un
Weltformel
200
Bald nun ist Weihnachtszeit
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ˇ -li-
Bald nun ist Weih- nachts- zeit, fröh- che Zeit,
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘`
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nun ist der Weih- nachts- mann gar nicht mehr weit,
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nun ist der Weih- nachts- mann gar nicht mehr weit.
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Der Christ-baum ist der schön- ste Baum, den wir auf Er- den ken- nen. Im
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Gar- ten klein,im eng- sten Raum, wie lieb- lich blüht der Wun- der- baum, wenn
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G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘ ˘ `˘
sei- ne Lich- ter bren- nen, wenn sei- ne Lich- ter bren- nen, ja bren - nen!
der Heiland, der uns selig macht, hätt' er den Himmel nicht gebracht,
Doch nun ist Freud und Seligkeit, ist jede Nacht voll Kerzen.
Auch dir, mein Kind, ist das bereit't. Dein Jesus schenkt dir alles heut,
O laÿ ihn ein! es ist kein Traum, er wählt dein Herz zum Garten,
201
Es ist ein Ros entsprungen
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Es ist ein Ros ent- sprun- gen aus ei- ner Wur
wie uns die Al- ten sun- gen: von Jes- se kam
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- zel zart, mit- ten im
- die Art und hat ein Blüm- lein bracht
G2 ˇ ˇ ˘ ˘ ˘ ˇ ˘ ˇ ? ˇ ˇ ˘
kal- ten Win- ter wohl zu der hal- ben Nacht
Wahr' Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide,
∞∞∞∞∞∞∞
Der Schlaf ist für den ganzen Menschen,
was das Aufziehen für die Uhr.
Arthur Arthur Schopenhauer (1788-1860)
∞∞∞∞∞∞∞
Phantasie hat ein Recht,
im Schatten des Baumes zu schwelgen,
aus dem sie einen Wald macht.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Lache nie über die Dummheit der anderen.
Sie ist deine Chance.
Winston Churchill (1874-1965)
202
Es ist für uns eine Zeit angekommen
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Es ist für uns ei- ne Zeit an- ge- kom men, die bringt uns
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ei- ne gro- ße Freud. Ü- bers schnee- be- deck- te
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Feld wan- dern wir, wan- dern wir durch die wei-
ÃÃ wei- ße Welt.
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∞∞∞∞∞∞∞
Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel –
man weiß nie, was man bekommt.
Forest Gump
∞∞∞∞∞∞∞
Ich habe nur einen Grundsatz,
und das ist der gar keinen Grundsatz zu haben.
Grundsätze sind enge Kleidungsstücke,
die einen bei jeder freien Bewegung genieren.
Johann Nestroy (1801-1862)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Erde dreht sich einmal im Jahr.
Alle vier Jahre braucht sie einen Tag länger, immer im Februar.
Vielleicht, weil es kalt ist und deswegen schwerer geht.
Kindermund
∞∞∞∞∞∞∞
Grundsatz bei der Behandlung des Kranken,
stets zweierlei im Auge haben:
helfen oder wenigstens nicht schaden.
Hippokrates (460-370)
203
Fröhliche Weihnacht überall
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Fröh- li- che Weihnacht ü- ber- all! Tö-net durchdie Lüf- te fro-her Schall.
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ˇ ˇ ˇ ĺ
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Weih- nachts- ton, Weih- nachts- baum, Weih- nachts- duft in je- dem Raum!
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Fröh- li- che Weih nacht ü- ber- all! Tö- net durchdie Lüf- te fro-her Schall.
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Da- rum stim- met al- ein in den Ju- bel- ton,
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denn es kommt das Licht der Welt von des Va- ters Thron.
Englische Volksweise
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Gu-ten A-bend, schön A-bend, es weih- nach- tet schon. Am Kran- ze die
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Lich- ter, die leuch- ten so fein, sie ge- ben der Hei-mat ein’ hel- lich-tenSchein.
204
Ihr Kinderlein, kommet
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Ihr Kin- der- lein, kom- met, o kom- met doch all! Zur Krip- pe her-
G ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘` ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ
kom- met in Beth- le- hems Stall und seht, was in die- ser hoch-
G ˘ ˘` ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ
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hei- li- gen Nacht der Va- ter im Him- mel für Freu- de uns macht.
∞∞∞∞∞∞∞
Lieber besoffen und fröhlich als nüchtern und doof.
205
In dulci jubilo
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˘ ˇ > ˘ ˇ
In dul- ci ju- bi- lo Un- sers Her- zens Won- ne leit
nun sin- get und seid froh!
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G2 ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇŸ ˘ ˇ ˇ ˘` ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ
in prae- se- pi- o, leucht hel- ler als die Son- ne, ma- tris in gre- mi-
˘` 6
G2 ˘ ˇŻ ˘` ˘` ˘ ˇ ˘ ˇ
˘ ˇ ˘ ˇ ¯
o. Al- pha est et O. Al- pha est et O.
∞∞∞∞∞∞∞
Einfach ein Mensch zu sein genügt nicht,
’Unser’ Mensch muss man werden.
I. Iwanow
∞∞∞∞∞∞∞
Wer nichts wagt, der darf nichts hoffen.
Friedrich Schiller (1759-1805), Wallenstein
∞∞∞∞∞∞∞
Träume Dein Leben, bis du erwachst.
Dann beschwere Dich bei dem, der Dich geweckt hat.
∞∞∞∞∞∞∞
Was haben Frauen und Wolken gemeinsam?
Wenn sie sich verziehen, scheint wieder die Sonne.
206
Kling, Glöckchen
ĽĽ ĎĎ ğğˇ
G 24 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ?
Kling, Glöck- chen, klin- ge- lin- ge- ling, kling, Glöck- chen, kling!
ÏÏ ČČ ÕÕ
G ˇ Čȡ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Laßt mich ein, ihr Kin- der, ist so kalt der Win- ter,
ĽĽ ğğˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ
öff- net mir die Tü- ren, laßt mich nicht er- frie- ren!
ĽĽ ĎĎ ğğˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ?
Kling, Glöck- chen, klin- ge- lin- ge- ling, kling, Glöck- chen, kling!
∞∞∞∞∞∞∞
Alles Gescheite mag schon siebenmal gedacht worden sein.
Aber wenn es wieder gedacht wurde, in anderer Zeit und Lage,
war es nicht mehr dasselbe.
∞∞∞∞∞∞∞
Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln.
Es gibt aber andere, die dank ihrer Kunst und Intelligenz
einen gelben Fleck in eine Sonne verwandeln.
Pablo Picasso (1881-1973)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Ärzte haben meinen Kopf geröntgt und nichts entdeckt.
D. Dean
207
Kommet, ihr Hirten
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ˇ Ď ˇ
ÕÕ ÉÉ ÕÕ ÕÕ Ľ Ľ
Kom- met, ihr Hir- ten, ihr Män- ner und
kom- met, das lieb- li- che Kind- lein zu
ÕÕ ÏÏ ÛÛ
G2 ˘ > 7 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Fraun, Chri- stus, der
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Herr ist heu- te ge- bo- ren,
schaun!
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G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ȡ
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den Gott zum
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Hei- land euch hat er- ko- [Link]̈rch- tet euch nicht!
Haleluja!
∞∞∞∞∞∞∞
Wer offene Türen einrennt,
braucht nicht zu fürchten, dass ihm die Fenster eingeschlagen werden.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Außer dem Kampf an der Front hat wohl keine andere Arbeit
so viele Opfer gefordert wie die medizinische.
Karl Marx (1818 - 1883)
∞∞∞∞∞∞∞
Es sind nicht alle stark, die viel heben können.
∞∞∞∞∞∞∞
Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.
Albert Einstein (1879-1955)
208
Laÿt uns froh und munter sein
ĽĽ ÃÃ ĽĽ ÃÃ
G 44 ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ Ď ˇ
Laßt uns froh und mun- ter sein und uns recht von
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G ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ȡ ˇ ȡ ˘ ˇ ˇ Č ˇ ȡ
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Her- zen freun! Lu- stig, lu- stig, tra- le- va- le- ra, bald ist Nik- laus-
ˇ ŔŔ
G ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˘
a- bend da, bald ist Nik- laus- a- bend da.
Dann stell ich den Teller auf, Niklaus legt gewiÿ was drauf.
Lustig, ...
Wenn ich schlaf, dann träume ich: jetzt bringt Niklaus was für mich.
Lustig, ...
Wenn ich aufgestanden bin, lauf ich schnell zum Teller hin.
Lustig, ...
Niklaus ist ein braver Mann, den man nicht genug loben kann.
Lustig, ...
G2 64 ˘ ˇ `ˇ ˇ ˇ ˘` ? ˘` ˘ ˇ ˇ` ˇ( ˇ
Lei- se rie-
-selt der Schnee, still und starr ruht der
G2 `˘ ˇ` 4ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ 6˘` = ˘`
See.
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weih- nacht- lich glän- zet der Wald.
G2 `ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` E ˘`
Freu- e Dich, Christ- kind kommt bald.
hört nur, wie lieblich es schallt! Freue dich, Christkind kommt bald.
209
Lieb Nachtigall, wach auf
G2 24 ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ(
ˇ( ˇ( -Vö- -ge- ˇ(
Lieb Nach- ti- gall, wach auf, wach auf, du schö- nes lein auf
G2 ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ˇ ˇ ( ˇÃˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ
je- nem
-
grü- nen Zwei- ge
- lein, wach
-hur- tig
- ohn Ver- schnauf.
-Dem
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ
ˇ ˘ - - ˇ( ˇ( ˇ ˇ
Kin- de- lein
-aus- -er- ko- ren, heut ge- -bo- -ren, halb er- -fro- -ren,
ÉÉ
G2 34 ˇ ˇ ˇ 4 ˇ`
4
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ ˇ( ˇ ?
- ÉÉ
sing, sing, sing, sing dem zar- ten Je- su- lein.
Dem Heiland mein, Ehr beweise, lob und preise, laut und leise,
∞∞∞∞∞∞∞
Ein fähiger Untergebener hat bessere Chancen,
einen unfähigen Vorgesetzten zu lenken,
als ein unfähiger Vorgesetzter,
einen fähigen Untergebenen zu leiten.
Laurence J. Peter (1919-1990)
∞∞∞∞∞∞∞
Schöhnheitschirurgie = Der Körper - (Schwerkraft + Zeit)
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Traue nicht deinen Augen.
Traue deinen Ohren nicht.
Du siehst Dunkel.
Vielleicht ist es Licht.
Bertold Brecht (1898-1956)
210
Macht hoch die Tür
G2 64 ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˘
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der
G2 ˇ Ď ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ¨ 6ˇ ˇ ˇ ¨ ˇ 6ˇ ˘ ˇ
ˇ` ?
Herr- lich- keit, ein Kö- nig al- ler Kö- nig- reich, ein
G2 ˘ ˇ ˇ ¨ 6ˇ ˇ ˇ ¨ ˇ 6ˇ ˇ` ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ
?
Hei- land al- ler Welt zu- gleich, der Heil und Se- gen
2 ˇ ˝ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ ˘ ˇ
G
mit- sich bringt, der hal- ben jauchzt mit Freu- den singt: Ge-
G2 ˘ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ Ď ˇ
ˇ ˇ ¯ > ˇ ˘` = ˘
lo- bet sei mein Gott, mein Schöp- fer reich von Rat
Worte: Georg Wessel (1590-1635)
Weise: Halle, 1704
ğ ğˇ Ţ
G2 44 ˇ ˇ ˇ Ў ˇ Š ˇ ˇ ˇ ơ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ 7
ˇ ˇ ˇ
Mor- gen, Kin- der, wirds was ge- ben, mor gen wer den wir uns freun!
Welch ein Ju- bel, welch ein Le- ben wird in un- serm Hau-se sein!
ˇ ˇ ÃÃ Ï Ï
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ȡ ˇ ȡ ˘
Ein- mal wer- den, wir noch wach, hei- ßa, dann ist Weih- nachts- tag!
Wiÿt ihr noch den groÿen Wagen und die schöne Jagd von Blei?
Welch ein schöner Tag ist morgen! Viele Freude hoffen wir;
O gewiÿ, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert!
211
Morgen kommt der Weihnachtsmann
G 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ ˇ ˘
Mor- gen kommt der Weih- nachts mann, kommt mit sei- nen Ga- ben.
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Bun- te Lich- ter, Bau- mes- zier, Zot- tel- bär und Pan- ther- tier,
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ ˇ ˘
Roß und E- sel, Schaf und Stier möcht ich ger- ne ha- ben
∞∞∞∞∞∞∞
Es kommt nicht bloß auf das Äußere einer Frau an.
Auch die Dessous sind wichtig.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Sauberkeit = Göttlichkeit - 1
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Die Männer halten zwar um die Hand eines Mädchens an,
aber ich wette, sie meinen etwas ganz anderes.
Ingrid van Bergen (1931)
∞∞∞∞∞∞∞
Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute!
Pythagoras von Samos (um 570 - um 500)
∞∞∞∞∞∞∞
Er nahm es mit der Ehe sehr genau.
So kam’s, dass er sich nur von seiner Frau erobern,
streicheln, küssen ließ und scheiden.
Hansgeorg Stengel (1922-2003)
212
Nun singet und seid froh
G2 64 ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ˙ ˘ 7 ˘ ˇ ˘ ˇ ˘`
˘ ˇ > ˘ ˇ
Nun sin- get und seid froh, Un- sers Her-zens Won- ne liegt
jauchzt al- le und sagt so:
˘ ˇ ˘
G2 ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇŮ ˘ ˇ ˇ ˘` ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ
in der Krip- pe bloß und leuch- tet als die Son- ne in sei- ner Mut-ter
˘` 6
G2 ˘ ˇŻ ˘` ˘` ˘ ˇ ˘ ˇ
˘ ˇ ˘ ˇ ¯
Schoß. Du bist A und O, du bist A und O.
Groÿ ist des Vaters Huld, der Sohn tilgt unsre Schuld.
∞∞∞∞∞∞∞
Laßt uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist viel leichter, zu handeln und zu wagen,
als nach den Gründen zu fragen.
G. A. Studdert-Kennedy (1883-1929)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Meinung der Freiheit setzt voraus, dass man eine hat.
Heinrich Heine (1797-1856)
213
O du fröhliche, o du selige
G 44 ˘ ˘ `ˇ ˇ( ˇ Ď ˇ ˘ ˘ `ˇ ˇ( ˇ Ď ˇ ˘ ˘
O du fröh- li- che, o du se- li- ge, gna- den
ˇ ˇ ˘
G ˘ ˘ ˘` > ˇ` Ď ˇ ( ˇ ˇ ˇ` Ď ˇ ( ˘ `ˇ Ď ˇ ( ˇ ˇ
brin- gen- de Weih-nachts-zeit! Welt ging ver- lo- ren, Christ ist ge-
G `ˇ Ě ˇ ( ˘ ˇ ¨ ˇ ˇ ¨ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ `˘ >
bo- ren: Freu- e, freu- e dich, o Chri- sten- heit!
O du fröhliche, ...
O du fröhliche, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Wieviel Arbeit darauf verwendet wird, nicht zu arbeiten.
I. Jablonski
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann,
dann verachte ich ihn schon; er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen,
da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. Diesen Schandfleck der
Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen,
Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalt und die leidige Vaterländerei,
wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg!
Ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen, als mich an einem so elenden Tun
beteiligen! Töten im Krieg ist nach meiner Auffassung um nichts besser
als gewöhnlicher Mord.
Albert Einstein (1879-1955)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn der Himmel den menschen erschaffen hat,
muss es auch eine Aufgabe für ihn geben.
Chinesisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Gast: “Herr Ober, ein Bier!“ Ober: “Wo?“
214
O es riecht gut
G 24 ˇ( ˇ( ˇ > ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ
Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rührn wir Teig zu
G ˇ ˇ > ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( : ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ -der -
Plätz- chen ein. In Kü- che wird ge- bak- ken, helft nur al- le
O es ...
M m m, ...
Weiÿes Mehl, das wolln wir sieben aber nichts daneben stieben.
O es ...
O es ...
Bärbel trägt heut Mutters Schürze, und sie mischt schon die Gewürze.
O es ...
M m m, ...
Peter rollt den Teig ganz stolz mit dem runden Nudelholz.
O es ...
O es ...
O es ...
M m m, ...
Wenn sie auf den Blechen liegen, heiÿt es in den Ofen schieben.
O es ...
∞∞∞∞∞∞∞
Auch eine Reise über Tausende von Kilometern
endet mit einem einzigen Schritt.
Laurence J. Peter (1919-1990)
215
O heilges Kind
G2 34 ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ » ˇ ˇ ˘ 7 ˇ ˘ ˇ ˇ
ˇ ˘
O heil- ges Kind, wir grü- ßen dich,
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mit Har- fen- klang und
G2 ˇ Ť ˇ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘`
˘ ˇ
Lob- ge- sang, mit Har- fen- klang und Lob- ge- sang.
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G2 34 ˇ ˇ` ˇ ˇ` ˇ( ˇ` ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ - ˇ ˇ ˇ ?
ˇ
O
-
Tan- ne- baum,o Tan- ne- baum,wie treusind dei- ne Blät- ter! Du
` ÕÕ É É
G2 ˇÕ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ
Õ - Õ
Õ - - ˇ
grünst nicht nur zur Som- merszeit, nein, auch im Win- ter, wenn es schneit. O
ŔŔ
2
G ˇ` ˇ ˇ` ˇ ( ˇ` ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- ˇ
Tan- ne- baum, o Tan- ne- baum, wie treu sind dei- ne Blät- ter!
∞∞∞∞∞∞∞
Das Wesen eines Menschen
hängt vom Einfluss guter oder schlechter Freunde ab.
216
O Tannenbaum, o Tannenbaum
44 ÃÃ
G 4
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ
O Tan- nen- baum, o Tan- nen- baum, du trägst ein’ grü- nen
4 ˇ ˇ
G ˘` ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `˘ >
Zweig, im Win- ter, im Som- mer, das daur’t die lie- be Zeit.
Ich hab' nicht Mutter noch Vater, der mich versorgen kann.
Und wer mich kann versorgen, das ist der Erde Schoÿ.
Sie läÿt mich wachsen und grünen, drum bin ich stark und groÿ.
Schneeflöckchen, Weissröckchen,
ĽĽ ŔŔ
G 34 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Schnee- flöck- chen, Weiß- röck- chen, jetzt kommst du ge-
ŔŔ ˇ É
É
G ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
schneit. Du wohnst in den Wol- ken, dein Weg ist so weit.
∞∞∞∞∞∞∞
Alles anklagen ist Einheit.
Alles vertragen ist Kleinheit.
Zu allem ja sagen, ist Gemeinheit.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
217
Sind die Lichter angezündet
G 68 ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ(
ˇ
Sind die Lich- ter an- ge- zün- det, Freu- de zieht in
G ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ( ˇ` ˇ ˇ( - ˇ(
je- den Raum; Weih- nachts- freu- de
Č Č
wird ver- kün- det
ˇ ÃÃ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ(
Č Č - ˇ( ˇ( ˇ` ˇ ˇ(
unt- ter je- dem Lich- ter- baum. Leuch- te, Licht, mit
G ˇ ˇ
-
`ˇ ˇ ˇ
-
`ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ` ˇ` ˘`
hel- lem Schein, ü- ber- all ü- ber- all soll Freu- de sein!
Leuchte Licht mit hellem Schein, überall, überall soll Friede sein.
∞∞∞∞∞∞∞
Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich auf das Ende sehe!
Wilhelm Busch (1832-1908)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm
ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Es genügt nicht, ein Nadelöhr zu passieren,
man muss auch noch beweisen,
dass man ein Kamel ist.
G. Aronow
∞∞∞∞∞∞∞
Soldaten: Männer, die offene Rechnungen der Politiker mit ihrem Leben bezahlen.
Ron Kritzfeld (*1921)
218
Sing und jubiliere, Weihnachtsnachtigall
ÉÉ Ľ Ľ
G 44 ˘ ˘ ˇ ȡ ˇ ȡ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` >
7
Sing und ju- bi- lie- re, Weih- nachts- nach- ti- gall,
pfeif und qui- ri- lie- re mit dem hell- sten Schall.
ˇ ˜ˇ ˇ ˇ ˇ ˜ˇ ˇ ˜ˇ ˇ
ĽĽ ÉÉ
G ˇ ˇ Č 4ˇ ˇ ˇ ˇ ȡ ˇ ÕÕ Ľ
Ľ
Ľ Ľ
Laß aus dei- nem Häls- chen sprin- gen, was wir all’ froh
ˆ ˇ ˆˇ ˇ ơ ˘
ÈÈ ÈÈ ŐŐ ˇ
G ˇÎΡ ˇ ˘ ˇ ơ ˇ ơ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` >
ÈÈ
mit dir sin- gen. Sing und ju- bi- lie- re, Weihnachtsnach- ti- gall!
Wenn sich Stimm zu Stimm gesellet, ist die Nacht zum Tag erhellet.
Volksweise
So viel Heimlichkeit
G 24 ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ
So viel Heim- lich- keit in der Weih nachts- zeit,
G ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
ˇ( ˇ(
mei- ne Pup- pen sind ver- schwun- den, hab nicht mal den Bär ge- fun- den.
G ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( >
ˇ( ˇ
So viel Heim- lich- keit in der Weih- nachts- zeit.
So viel ...
So viel ...
So viel ...
So viel ...
219
Stille Nacht, heilige Nacht
G 64 `ˇ Ě ˇ ( ˇ `ˇ Ě ˇ ( ˇ ˘ ˇ ˘` ˘ ˇ `˘
`˘ `˘
Stil- le Nacht, hei- li- ge Nacht! Al- les schläft, ein- sam wacht
ˇ` ˜ ˇ ˇ `ˇ ˇ ( ˇ ` `ˇ ¨ ˇ ˇ `ˇ ˇ ( ˇ `
G ˘ ˇ
- Ď ˘ ˘ ˇ
- Ď ˘
nur das trau-te hoch- hei- li- ge Paar; hol- der Kna- be im lok- ki- gen Haar,
˘` — ˇ $ ˇ
˘ ˇ ` ˇ ˇ ˇ ˘ `
G - ˇ `ˇ ˇ ( ˇ `˘ < ˘ >
schlaf in himmli- scher Ruh, schlaf in himmli- scher Ruh!
durch der Engel Haleluja, tönt es laut von fern und nah:
Lieb aus seinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund,
∞∞∞∞∞∞∞
Ein guter Rat ist wie Schnee.
Je sanfter er fällt, desto länger bleibt er liegen
und umso tiefer dringt er ein.
Simone Signoret (1921-1985)
∞∞∞∞∞∞∞
Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind,
damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt,
hat sich noch niemand den Magen verdorben.
Winston Churchill (1874-1965)
220
Still, still, still
44 2 Ţޡ ŢŢ Ţ
Ţ Ţ
Ţ Ż
Ż
G ˇ 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( @ ˇ)
Still, still, still, weil’s Kind-lein schla- fen will. Ma-
44 ĹĹ ĹĹ ĹĹ ĹĹ
G ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ(
ri- a tut’s zur Ru- he
-brin-gen, tut ihm Schlum-mer- lie-der
-sin- gen.
44 Ţޡ ŢŢ ŢŢ Ţ
Ţ Ţ
Ţ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ?
Still, still, still, weil’s Kind- lein schla- fen will.
Gott hat den Himmelsthron verlassen und muÿ reisen unsere Straÿen.
Du kommst zu uns herab auf Erden und willst ein blutiges Opfer werden.
∞∞∞∞∞∞∞
Solange man neugierig ist, kann einem das Alter nichts anhaben.
Burt Lancaster (1913-1994)
∞∞∞∞∞∞∞
Jemanden vergessen wollen heißt an ihn denken.
Jean de la Bruyère (1645-1696)
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Experte ist jemand, der immer mehr über immer weniger in Erfahrung bringt.
N. M. Butler (1862-1947)
221
Süÿer die Glocken nie klingen
G 68 `ˇ ˇ ˇˇ ˇ `ˇ ˇ ˇ ? ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `ˇ < ˇ ?
Sü-ßer die Glocken nie klin- gen als zu der Weih-nachts- zeit;
Ö Ö `ˇ Ð Ð
G ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ `˘
ˇ
’s istals ob En- ge- lein sin- gen wie- dervon Frie- de und Freud.
ÕÓÓÕ ÕÓÓÕ
G ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? ` `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? `
wie sie ge- sun-gen in se- li- ger Nacht, wie sie ge- sun-gen in se- li- ger Nacht,
ÊÊ ÇÇ
G `ˇ ˇ ˇ ˇ Ê
Ê ˇ` — ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ÐÐ
ˇ ˇ ? ˇ ˘`
Gloc- ken mit hei- li- gem Klang, klin- get die Er- de ent- lang!
tut sich vom Himmel dann schwingen, eilet hernieder zur Erd',
G 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
Tau- send Ster- ne sind ein Dom in stil- ler wel- ten-
ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G - Ď
Ď
wei- ter Nacht! Ein Licht blüht auf im
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
G ĽĽ ˇ ÏÏ
Ker- zen- schein, das uns um- fängt und glück- lich macht.
All dies Schweigen macht uns froh, ein Leuchten durch die Herzen geht.
Und silbern schwingt der hohe Dom, vom Hauch der Weihnacht still umweht.
222
Vom Himmel hoch, da komm ich her
G 44 ˇ- ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
?
ˇ
-
Vom Him- mel hoch, da komm ich her, ich
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ? ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ
bring euch gu- te neu- e Mär, der gu- ten Mär bring
ÃÃ
G ˇ ˇ ˇ ?
ˇ
-
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ?
ˇ
ich so viel, da- von ich sing’n und sa- gen will.
Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führ'n aus aller Not,
er will eu'r Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.
Des laÿt uns alle fröhlich sein und mit den Hirten gehn hinein,
zu sehn, was Gott uns hat beschert, mit seinem lieben Sohn verehrt!
Des freue sich der Engel Schar und singen uns solch neues Jahr.
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
Mark Twain (1835-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Sie siegen klar, die Braven und Gerechten,
beim Kampf mit den Faulen und Schlechten.
Was Marx nur träumte, schaffen diese Guten
in nicht mal 80 Fernsehspielminuten.
Hansgeorg Stengel (1922-2003)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn im Februar die Lerchen singen, wird’s uns Frost und Kälte bringen.
Bauern-Regel
∞∞∞∞∞∞∞
Eine Frau, die nicht häßlich sein kann, ist nicht schön.
Karl Kraus (1874-1936)
223
Vom Himmel hoch, ihr Englein, kommt
ˇ Ě ˇ ‰ ˘`
G2 64 ˇ ˇ
˘ ˇ ˇ Ě ˇ ˇ ˘`
˘`
Vom Him- mel hoch, o Eng- lein kommt! Ei- a,
‰ ˘`
G2 ˘` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘
ˇ
ei- a! Su- sa- ni, su- sa- ni, su- sa- ni! Kommt,
G2 ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ȡ ˇ ˘
ˇ
singt und klingt, kommt, pfeift und trombt! Hal- le- lu- ja, hal-
G2 ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘
le- lu- ja! Von Jes- sus singt und Ma- ri- a!
∞∞∞∞∞∞∞
Übrigens entpuppt sich nicht jede alte Liebe
auch als eine liebe Alte.
∞∞∞∞∞∞∞
Gerücht = Hast du schon gehört? - Wahrheit
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach Hindernissen,
vielleicht sind keine da.
Franz Kafka (1883-1924)
224
Vorfreude, schönste Freude
G 44 ˘ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ¯ ˇ` ˇ ˇ ˇ
ˇ - ˇ ˇ -
Vor- freu- de, schön- ste Freu-de, Freu-de im Ad- vent. Tan- nen- grün zum
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
-te ˇ
Kranz ge- wun- den, ro- Bän- der drein ge- bun- den, und das er- ste
˘ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ¯
Licht- lein brennt, er-stes Leuch- ten im Ad- vent, Freu- de im Ad- vent.
Freude im Advent.
Was tut Mutti, könnt ihr's raten? Kuchen backen, Äpfel braten
Freude im Advent.
Freude im Advent.
∞∞∞∞∞∞∞
Wissen, wie man mit einer Enzyklopädie umzugehen hat,
ist besser, als eine Enzyklopädie zu sein.
Alfred Nobel
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Präsident ist wie ein Friedhofsverwalter.
Er hat eine Menge Leute unter sich, aber keiner hört zu.
Bill Clinton (*1946)
∞∞∞∞∞∞∞
Alle Lebewesen außer den Menschen wissen,
dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
es zu genießen.
Samuel Butler (1835-1902)
225
Wenn ein Lichtlein brennt
G 24 `ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ` ˇ( ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ
Wenn
-ein Licht- lein brennt, fei- ern wir Ad- vent. Spä- ter
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ
bren- nen zwei, drei Ker- zen, freu- en sich die Kin- der-
G ˇ ˇ 7 ˇ` ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ
- ˇ` ˇ( ˇ ˘
her- zen, sind’s der Licht- lein vier, fei- ern Weih- nacht wir.
Mündlich überliefert
∞∞∞∞∞∞∞
Vergessen wir nie:
In der Medizin geht es um mehr als nur um Leben und Tod:
Es geht um Mark und Pfennig. Gerhard Kocher (*1939)
∞∞∞∞∞∞∞
Die ersten Schritte sind wertlos,
wenn der Weg nicht zu Ende gegangen wird.
Adi Shankara (788-820)
∞∞∞∞∞∞∞
Wir wissen aus dem Mittelalter,
dass Bürokratius es direkt darauf anlegte,
vom Volke nicht verstanden zu werden.
Aber das ist schon lange her.
∞∞∞∞∞∞∞
Mein Papa trainiert immer im Fitnessstudio,
damit er einen Waschbärbauch bekommt.
Kindermund
226
Wenn Weihnachten ist
ĽĽ ĽĽ
G2 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ
Wenn Weih- nach- ten ist, wenn Weih- nach- ten ist, da
ÉÉ É Ľ Ľ
G2 ˇ` ˇ ˇ Č ˇ ˇÉ É É
ˇ ˇ ˇ ˇ
- Č ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
kommt zu uns der hei- li- ge Christ, da bringter ei- ne Muh, da
ĽĽ ÉÉ ÃÃ
2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ Ď ˇ ˇ ˇ
G ˇ
- Ď ˇ ˇ( ˇ( ˘
bringter ei- ne Mäh und ei- ne schö- ne Tschingte rä- te- tä.
˘ É É ĽĽ ˇ ˘
G2 ˘ ˘ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Weih- nacht, Weih- nacht, Weih- nacht ist ein schö- nes Fest, ei- a!
˘ Ä ĽĽ
2
G ˘ ˘ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘`
Weih- nacht, Weih- nacht, Weih- nacht ist ein schö- nes Fest.
und hinter ihm eia, und hinter ihm eia, Geläut und Kling-klang-gloria.
Weihnacht, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Ich habe, Gott sei Dank, oft übers Ziel und selten neben das Ziel geschossen.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
Cornelius Gustav Gurlitt (1850-1938)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Grundprobleme, vor denen die Welt heute steht,
lassen sich militärisch nicht lösen.
J. F. Kennedy (1917-1963)
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten.
Karl Kraus (1874-1936)
227
228
Zeitenlieder
229
Abendstille überall
2
G2 34 ˘ ˇ $ ˇ ˘ ˇ ˇ Ť ˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ` Ě ˇ ( ˇ ˘`
A- bend- stil- le ü- ber- all, nur am Bach die
2 ˘`
G2 `ˇ Ě ˇ ( ˇ ˘` ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ- ˘ ˇ
Nach- ti- gall singt ih- re Weise kla- gend und lei- se durch das Tal.
Worte und Weise: Th. Laub (1852-1927)
G2 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ `˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` >
A- bend wird es wie- der; ü- ber Wald und Feld
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` >
säu- selt Frie- den nie- der und es ruht die Welt.
∞∞∞∞∞∞∞
Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bisschen Bosheit.
Die Bosheit eines guten Witzes ist der Widerhaken, der ihn haften lässt.
Richard Brinsley Sheridan (1751-1816)
∞∞∞∞∞∞∞
Die Bevölkerung, der kleine Mann und die kleine Frau
sind in der Regel nicht dümmer als die Politiker,
sondern im Zweifelsfall genau so gescheit.
Hubert Aiwanger (*1971), pol. Ascher-Mittwoch 2009
∞∞∞∞∞∞∞
Gefährlicher als eine falsche Theorie
ist eine richtige in falschen Händen.
Gabriel Laub (1928-1998)
230
Alle Maaten an die Gangspill
2 ˇ
G2 34 ˇ ( ˇ ( ˇ` ˇ ( 6ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ( ˇ(
ˇ ˇ
-
ˇ
-
A- le Maa- ten an die Gang- spill, daß die Tros- se lau- fen
und wir wer- den mun- ter sin- gen, wenn wir wa- chen in der
2 ˇ`
G2 ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ? ˇ ( ˇ- ˇ` ˇ( ˇ( ˇ
- - - - -
kann, Jungs, hievt an, denn un- ser Ka- sten steu- ert nun Old Eng-land
Nacht, denn wir wer- den Eng-land se- hen, wenn der grau- e Tag er-
22 ˘ 7 ˘ ˇ ˇ` ˇ ˇ
G ˇ` ( ˇ ) ˘ ˇ` ( ˇ ) ˇ` ˇ` ˇ) ˘ ˇ`
- . - - - .
an, Rol- ling home, rol- ling home, rol- ling home querü- bers Meer, end-lich
wacht.
2
G2 ˇ` ˇ ˇ` ˇ ˇ( ˇ ? ˇ ( ˇ- ˇ` ˇ ( ˇ` ( ˇ ˘
- .
-dir, Old .so
heim zu Eng- land, denn wir lie- ben dich sehr.
Über uns fängt an den Wanten laut der Sturm zu blasen an,
Laÿ die wilden Brecher toben, hinter uns verrauscht die Gischt,
dehnt sich Ozean, der alte, der uns immer sicher trug.
Hoch den Kopf, Jack, dich erwartet doch die schönste aller Fraun.
Und sie wird mit einem Lächeln schon im Hafen nach dir schaun.
Rolling ...
und wir singen unsern Shanty, und wir hieven mächtig an.
Rolling ...
∞∞∞∞∞∞∞
Was sich soll klären, das muss erst gären.
∞∞∞∞∞∞∞
Über die Liebe lächelt man selbst nur so lange,
bis es einen selbst erwischt.
Eleonora Duse (1858-1924)
231
Bruder Jakob
42 ˇ ˘
G 4ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Bru- der Ja- kob, Bru- der Ja- kob, schläfst du noch,
4 ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ - - - -
ˇ ˇ - - - -
schläfst du noch, hörst du nicht die Glok- ken, hörst du nicht die
4
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ ˇ ˇ >
Glok- ken, bim, bam, bum, bim, bam, bum.
Worte und Weise: aus Frankreich
46 ÉÉ ÉÉ
G ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ` `ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` `ˇ
8 - -
Bunt sind schon die Wäl- der, gelb die Stop- pel- fel- der,
4 ŢŢ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` > ?
ˇ ˇ ˇ ( `ˇ ˇ
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- 4ˇ -
und der Herbst be- ginnt. Ro- te Blät- ter fal- len,
4 ąą ˇ Ţ
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G ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ` ˇ` ˇ ˇ - ˇ ˇ ˇ ( ˇ` > ?
-
grau- e Ne- bel wal- len, küh- ler weht der Wind.
∞∞∞∞∞∞∞
Ein Mann bestellte sich ein Bier!
Als er aufs Klo musste, hatte er Angst, dass jemand davon trinkt.
Also schrieb er einen Zettel: “Ich habe reingespuckt!“
Als er wieder zurück kam, stand darunter: “Ich auch!“
232
Der Frühling hat sich eingestellt
G 44 ą
ą ˇ ˇ ÉÉ Ŕ Ŕ Ż ˇ ˇ
Ż
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Der Früh-ling hat sich ein- ge- stellt! Wohl an, wer will ihn
ğ ˇ ˇ ą
G ˘ > ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
-
sehn? Der muß hin- aus ins frei- e Feld ins grü- ne Feld nun gehn!
und sollt's auch nur ein Sträuÿchen sein, er hat an uns gedacht.
∞∞∞∞∞∞∞
Der Nachteil der Intelligenz besteht darin,
dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen.
George Bernard Shaw (1856-1950)
∞∞∞∞∞∞∞
In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.
Arthur Arthur Schopenhauer (1788-1860)
∞∞∞∞∞∞∞
Glaube denen, die die Wahrheit suchen,
und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide (1869-1951)
∞∞∞∞∞∞∞
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut,
sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.
Antoine de Saint-Exupery (1900-1944)
∞∞∞∞∞∞∞
Glück ist, auch das zu lieben, was man tun muss,
und nicht nur das, was man tun will.
Englisches Sprichwort
∞∞∞∞∞∞∞
Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)
233
Der Mai ist gekommen
G 34 ` ŔŔŊŊˇ `ˇ ˇ( ˇ `ˇ `ˇ ˇ ˇ ˇ 7
ˇ Ď ˇ ˇ( ˘
Der Mai ist ge- kom- men, die Bäu- me schla- gen aus;
da blei- be, wer Lust hat, mit Sor- gen zu Haus!
G ˇ` ( ˇ ) ˇ `ˇ ˇ ( 4ˇ ˇ` ˇ `ˇ ˇ `ˇ ˇ `ˇ Ï
ÏÍÍ
˘
ÈÈ
`ˇ Çǡ
-am ÏÍÍ Ï
Ï ÏÍÍ 4ˇ
Wie die Wol- ken dort wan- dern him- li- schen Zelt, so
G `ˇ ( ˇ) `ˇ ˇ( ˇ `ˇ ˇ( ˇ` ( ˇ ) ˇ ˇ ˘
steht auch mir der Sinn in die wei- te, wei- te Welt.
mein Herz ist wie 'ne Lerche und stimmet ein mit Schall.
∞∞∞∞∞∞∞
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig von Recht zu wissen.
Allein, um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
234
Der Mond ist aufgegangen
G2 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ
ˇ ˇ
Der Mond ist auf- ge gan- gen; die gold- nen Stern- lein pran- gen am
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ
Him- mel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schwei- get, und
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
aus den Wie- sen stei- get der wei- ße Ne- bel wun- der- bar.
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön. So sind gar manche Sachen,
die wir getrost verlachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.
und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.
und laÿ uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbarn auch.
∞∞∞∞∞∞∞
Nicht jeder, der dauernd lacht, ist ein Optimist.
Bisweilen haben wir es einfach mit einem Dummkopf zu tun.
E. Krotki
∞∞∞∞∞∞∞
Was ist der Unterschied zwischen einer Frauenhand und einer Bratpfanne?
In der Pfanne werden die Würste kleiner,
in einer Frauenhand ... (DU Ferkel !) ... kann man nichts braten!
Was ist 12 cm lang und macht Mädchen dick?
DUPLO!!!
∞∞∞∞∞∞∞
Herr Schrippe sagt zu seiner Frau,
als sie von der Einladung bei Schulzes heimkehren:
“Ein ekelhafter Frass! Da hätten wir genauso gut zu Hause essen können.“
235
Der Winter ist vergangen
44 ˇ ˇ
G 4 ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ > ˇ
Der Win- ter ist ver- gan- gen, ich seh des Mai- en Schein. Ich
4 ˇ ˇ Ŕ
Ŕ
G ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ > ˇ ˇ
seh die Blüm lein pran- gen, des ist mein Herz er- freut. So
4 Ŕ
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G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
Ï
Ï > ˇ
fern in je- nem Ta- le, da ist gar lu- stig sein, da
4 ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
singt Frau Nach ti- gal- le und manch Wald-vö- ge lein.
Ich geh, ein' Mai zu hauen, hin durch das grüne Gras;
schenk meinem Buhl die Treue, die mir die Liebste was.
Und bitt, daÿ sie mag kommen, all vor dem Fenster stahn,
der Wächter auf der Mauern hub an sein Lied und sang:
ich seh den Tag herdringen schon durch die Wolken klar."
das klag ich Gott, dem Herren, daÿ ich sie lassen muÿ."
∞∞∞∞∞∞∞
Die meisten Poeten kommen erst nach ihrem Tode zur Welt.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
236
Die Geige, sie singet
É 1. 2.
É ˇ ˇ ˇ Õ Ţˇ ˇ ˇ ˇ
G 34 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ á ˇ ˇ Ľ
7 ˇ
>
Die Gei- ge, sie sin- get, sie ju- belt und klin- get. klingt.
1. 2.
G 7ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ 7 ˇ( ˇ( ˇ
Die Kla- ri nett,die Kla- ri- nett macht du-a- du-a- du-a gar so nett. gar so nett.
1.
ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ) ˇ) ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ) ˇ) ˇ
G 7ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( -
Die Trom-pe- te, sie schmet tert: Tä-tä- tä- tä- te- rä- tä, tä- tä- tä- tä- te- rä- tä-
2.
G 7ˇ > ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ > ˇ
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
tä. Die Pau-ke hat’sleicht, denn sie spielt nur zwei Tö- ne, fünf, eins, eins,
G ˇ 7ˇ 7
> ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ >
˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˘
fünf, bum bum bum bum bum. Das Horn, das Horn, das ruht sich aus.
Fünfstimmiges Quodlibet
Worte und Weise: Willi Geisler
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn Du eine Träne in meinem Auge wärst,
würde ich nie weinen, um Dich nicht zu verlieren.
Wenn ich eine Träne in Deinem Auge wäre,
würde ich über Deine Wange rollen,
um auf Deinen Lippen zu sterben.
∞∞∞∞∞∞∞
Zuviel zerreißt den Sack.
∞∞∞∞∞∞∞
Eine kluge Hand macht nicht alles, was eine närrische Zunge schwatzt.
∞∞∞∞∞∞∞
Schau der Furcht in die Augen und sie wird zwinkern.
Russisches Sprichwort
237
Dona nobis pacem
2 3
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G 4ˇ ˘
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ˇ ˘ ˇ ơ ˇ ˇ ˇ — ˇ ˇ ÎΡ ˇ` ˜ ˇ ˇ ˇ ( ˇ ( ľˇ ˇ
ˇ ˇ ˇ ˘ - - -
Do- na no bis pa cem, pa- cem. Do- na no- bis pa-
1.
G2 ˘` ˘` ˘` ˇ ˜ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ ˇ *ˇ ˇ
- - ˘`
cem. Do- na no- bis pa- cem. Do- na no- bis pa- cem.
2.
G2 ˘` ˇ ˇ
`˘ ˇ` Ď ˇ ( ˇ ˇ ˘
ˇ ˘ ˇ ˘ ˇ( ˇ( Ż ˇ ˘`
Do- na no-
ĹbisĹ pa- cem. Do- na no- bis pa cem.
3.
Dona nobis pacem, pacem.
G2 34 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
ˇ
ˇ ˇ ˇ
Es tö- nen die Lie- der, der Früh ling kehrt wie- der, es
ŻŻ ŻŻ
G2 ˇ ˇˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ
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spie- let
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der Hir- te auf sei- ner Schal- mei: La
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
G2 - - - - ˇ ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ- ˇ- ˇ ( ˘ 7
- -
la la la la la la la la la la la la la la la la.
Dreistimmig
∞∞∞∞∞∞∞
Eine neue Erkenntnis muss so gesagt sein,
dass man glaubt, die Spatzen auf dem Dach
hätten nur durch einen Zufall versäumt, sie zu pfeifen.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Der englische Soldat nimmt es mit jedem auf,
nur mit dem englischen Heeresministerium nicht.
George Berhard Shaw (1856-1950)
238
Frühlingszeit, Frühlingszeit
44 3 ˇ ˇ ˇ
G ˇ 4 ˇ ˘ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ 7
-Früh--lings-zeit, -Früh--lings-zeit, ÏÏ
macht uns das Herz so weit!
Früh-lings-zeit, Früh-lings-zeit, bringt uns viel
44 2. `˘
G 7 ˇ( ˇ 4ˇ ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- -das - -
Freud! Mun- ter rauscht Bäch- lein sil- ber- hell,
Foh- len sprin- gen lu- stig ü- bers Feld,
1. 2.
4 ˇ `˘
G4 ˇ ˇ ˇ ˇ
Ð
Ð
ˇ ˇ 7
Vög- lein, es pfeift so hell, Welt.
schön ist die
Alle Menschen werden stark und frei. Das ist der Mai!
∞∞∞∞∞∞∞
Der Wunsch nach Vollkommenheit
ist die schrecklichste Krankheit,
die je den menschlichen Geist befallen hat.
Theodor Fontane (1819-1898)
∞∞∞∞∞∞∞
Erfahrung heißt gar nichts.
Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
∞∞∞∞∞∞∞
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Denn: Jeder ist sich selbst der Nächste.
Karl Kraus (1874-1936)
∞∞∞∞∞∞∞
Ich möchte die Leute zum Lachen bringen,
damit sie den Ernst der Lage erkennen.
W. K. Zinsser
239
Geh aus, mein Herz, und suche Freud'
4 ŔŔ Ï Ï ˇ
G 42 ˇ 4 ˇ` ˇ) ˇ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ -
ˇ ˇ ˇ
Ï
Ï - ˇ(
- - -
Geh aus, mein Herz und su-
44 ŐŐ ŐŐˇ Îche
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Freud in die- ser schö- nen
ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ` ( ˇ ÎÎ ˇ
(
ˇ` ( ˇ ) ˇ ( ˇ (
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Som- mer- zeit an dei- nes Got- tes Ga- ben! Schau an der schö- nen
44 Ľ É
Ľ É Ŕ Ï
Ŕ Ï ŔŔ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( `ˇ ( ˇ ) ˇ ( ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ
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Gär- ten Zier, und sie- he, wie sie dir
44 Ŕ Ŕ `ˇ ÏÏ undÏ mir sich
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
- - - - . ˇ ˇ ˇ(
aus- ge- schmü- cket ha- ben, sich aus- ge- schmü- cket ha- ben.
Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub
Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft
ergötzt und füllt mit ihrem Schall :/ Berg, Hügel, Tal und Felder. /:
∞∞∞∞∞∞∞
Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen und wie die Fische zu schwimmen.
Aber wir haben die einfache Kunst nicht erlernt, als Brüder zu leben.
Martin Luther King (1929-1968)
∞∞∞∞∞∞∞
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
∞∞∞∞∞∞∞
Hund = Katze + Treue
Weltformel
∞∞∞∞∞∞∞
Kräht der Hahn auf dem Mist,
ändert sich das Wetter oder bleibt wie’s ist.
Bauern-Regel
240
Guantanamera
ˇ ˇ ˇ ˇ` ˝ ˇ ˇ ˇ
44 4
G ˇ 4 >
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? ˇ( - - ˇ ˇ ˇ ( ˇ `ˇ
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- - - - -
Guan- ta- na- me-ra, gua- ji- ra Guan- ta- na- me-ra
G
44
ˇ ˇ( ˇ ˘ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ(
- - - ˇ ˇ( ˇ( ˘ ˘
Guan- ta- na- me- ra, gua- ji- ra Guan- ta- na- me- ra.
44
G 7? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( `ˇ < ˇ ( > ? ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( `ˇ 9
Yo soy un hom- bre sin-ce- ro de don- de cre- ce la pal-ma,
44
G 7ˇ >
7
? ˇ ˇ ˇ ˇ` ˇ(9ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ; ˇ > ? ˇ( ˇ( ˇ(
- - -
de don- de cre- ce la pal- ma y an- tes
˘ ˝ ˇ
44 ˘ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˘ >
- - - - ˘`
mo- rir me quie ro e- char mis ver- sos del al- ma.
Guantanamera, ...
Guantanamera, ...
∞∞∞∞∞∞∞
Das Gebet ist der Schlüssel für den Morgen
und der Türriegel für den Abend.
Mahatma Gandhi (1869-1948)
∞∞∞∞∞∞∞
Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
Mark Twain (1835-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Glück ist nur selten etwas, was man erlebt;
meist ist es etwas, an das man sich erinnert.
241
Guten Abend, gute Nacht
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G 34 ˇ ( ˇ ( `ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ > ˇ ˇ
ˇ` ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
Gu- ten A- bend,gu- te Nacht, mit Ro- sen be- dacht,
- mit Nel- ken be-
G ˇ Ż
Ż ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ( ˘
> ˇ ˇ Ï
Ï > ˇ( ˇ( ˇ( ˇ(
-wenn Gott will, wirst
deckt, schlupf un- ter die Deck. Mor- gen früh, du
G ˇ ˇ ˇ ˘ ˘ ˇ ˇ( ˘ ˇ(
ˇ( ˇ( -wenn Gott will, wirst ˇ( ˇ ˇ ˇ ˘
wie- der ge- weckt, morgen früh, du wie- der ge- weckt.
2
G2 44 ˘ ˘ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
He jo, spann den Wa- gen an, sieh der Wind treibt
1. 2.
2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ 7
G2 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ - - - - - - - - É
É É
- - - - É
Re- gen ü- bers Land! Hol die goldnen Gar- ben, hol die goldnen Gar- ben!
3.
Dreistimmig, aus England
∞∞∞∞∞∞∞
Bei vielem Reden bleibt die Sünde nicht aus,
wer seine Lippen zügelt, ist klug.
Sprichwörter Kap. 10, Vers 19
∞∞∞∞∞∞∞
Wie wenig uns doch Leute zusagen, die nichts zu sagen haben.
W. Sitnow
∞∞∞∞∞∞∞
Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit.
Karl Kraus (1874-1936)
242
Im Märzen der Bauer
43 ˇ
G 4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ
ˇ ˇ
Im Mär- zen der Bau- er die Röß- lein an- spannt. Er setzt sei- ne
4 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ
Fel- der und Wie- sen in Stand. Er pflü- get den Bo- den, er
4 ˇ ˇ ˇ ˇ
G ˘ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
ˇ
eg- get und sät und rührt sei- ne Hän- de früh- mor- gens und spät.
43 ˇ 2 3 ˇ
G 4 ˇ( ˇ( ˇ 4 ˇ ˇ ˇ( ˇ( 4 ˇ( ˇ( ˇ
ˇ( - -
Jetzt fängt das schö- ne Früh jahr an, und al- les fängt zu
4 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ¸ ˇ ˇ 2
G - - ˇ( ˇ -
ˇ ˇ 4 ˇ ?
- -auf - ŢŢ - - -
blü- hen an grü- ner Hei- eid und ü- ber- all.
Und wie ich ging wohl durch den Klee, da singt ein Lerchlein in der Höh',
Jetzt geh' ich in den grünen Wald, da such' ich meinen Aufenthalt,
∞∞∞∞∞∞∞
Wenige sind imstande,
von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen;
die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
Albert Einstein (1879-1955)
243
Komm, lieber Mai
ĽĽ
G 68 ˇ( ˇ
ˇ
- ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ ȡ ˇ( `ˇ >
ˇ( ˇ ˇ(
Komm, lie- ber Mai, und ma- che die Bäu- me wie- der grün und
G ˇ ŔŔ
ˇ ˇ( ˇ - ˘ ˇ( ˇ( ˇ ˇ ( ˇ Ď ˇ ˇ ( `ˇ > ˇ(
laß uns an dem Ba- che die klei- nen Veil- chen blühn! Wie
`ˇ ˇ ( ? ˇ ˇ ˜ ˇ ˇ ˇ Č ˇ 4ˇ
ŔŔ ÉÉ
G ˇ ˇ( ˇ ȡ ˇ( `ˇ >
- É É - ˇ(
möcht ich doch so ger- ne ein Veil- chen wie- der sehn! Ach
G ˇ ˇ ˇ — ˇ ˇ ˇ
Ľ Ľ ÃÃ
ˇ Ď ˇ ˇ ( ˇ Ď ˇ ˇ ( `˘
ˇ( ˇ - - ne -ein- mal spa- zie- ren gehn!
lie- ber Mai wie ger-
Doch wenn die Vögel singen und wir dann froh und flink
denn drauÿen in dem Gärtchen kann man vor Schmutz nicht gehn.
∞∞∞∞∞∞∞
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.
Sobald man aufhört, treibt man zurück.
Benjamin Britten (1913-1976)
∞∞∞∞∞∞∞
Schock = Erwartung - Erwartung
Weltformel
244
Laÿ regnen, wenn es regnen will
G
44
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ıˇ ˇ
4 ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ ˇ ˇ
-
Laß reg- nen, wenn es reg- nen will, dem Wet-ter sei- nen Lauf. Denn
1. 2.
4
G ˇ ˇ ˇ 4ˇ ˇ ˇ ˇ ˘ >
ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
wenn es nicht mehr reg- nen will, so hört’s von sel- ber auf.
Zweistimmig
G 24 ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ
-
ˇ ˇ
-
ˇ ˇ ˇ( ?
- -
Lei- se zieht durch mein Ge- müt lieb- li- ches Ge- läu- te;
ˇ ˇ ˇ ˝ ˇ ˇ
G ˇ ˇ ( 4ˇ ( ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ >
-
Klin- ge, klei- nes
-
Früh- lings lied, kling
- - -
hin- aus ins Wei- te!
∞∞∞∞∞∞∞
Wer das, was schön war, vergißt, wird böse.
Wer das, was schlimm war, vergißt, wird dumm.
Erich Kästner (1899-1974)
∞∞∞∞∞∞∞
Ihr müsst die Menschen lieben,
wenn ihr sie ändern wollt.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1826)
∞∞∞∞∞∞∞
Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein.
Manchmal kommt auch das Alter ganz allein.
Jeanne Moreau (*1928)
∞∞∞∞∞∞∞
Gedanken sind zollfrei.
Aber man hat doch Scherereien.
Karl Kraus (1874-1936)
245
My bonnie is over the ocean
ˇ` ˇ ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ` ˝ ˇ
46
G 8
ˇ` ˇ ˇ ( ˇ ˇ (
ˇ( - . - ˇ ( ˇ ( `ˇ ? ˇ( - . - ? ˇ(
My bon- nie is o- ver the o- cean, my bon- nie is o- ver the sea, my
4
G `ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ(
ˇ ( `ˇ ? ˇ( ˇ ( ˇ- ˇ ( ˇ ( ˇ ( ˇ ( `ˇ ; ˇ ?
- . -
bon- nie is o- ver the o- cean, o bring back my bon- nie to me!
1. 2.
4
G 7 ˇ` `ˇ ˇ` ˇ ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ( ˇ ˇ `ˇ 7 `ˇ 9 ˇ (
?
Bring back, bring back,o bring back my bonnie to
-
me, to me! me!
O blow ye winds over the ocean, o blow ye winds over the sea,
o blow ye winds over the ocean and bring back my bonnie to me!
The winds have blown over the ocean, the winds have blown over the sea,
the winds have blown over the ocean, and brought back my bonnie to me. Brought back, ...
44 Ľ
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Nun will der Lenz uns grü- ßen, von Mit- tag weht es lau;
aus al- len Ek- ken sprie- ßen die Blu- men rot und blau.
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Draus wob die brau- ne Hei- de sich ein Ge- wand gar
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fein und lädt im Fest- tags- klei- de zum Mai- en- tan- ze ein.
drum auf zum frohen Springen, die Reis' ist Goldes wert!
Worte und Weise frei nach Neithart von Reuenthal, 13. Jahrhundert
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O wie ist es kalt geworden
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O wie ist es kalt ge- wor- den und so trau- rig, öd und leer! Rau- he
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Win- de wehn von Nor- den, und die Son- ne scheint nicht mehr.
Lieber Frühling, komm doch wieder, lieber Frühling, komm doch bald,
bring uns Blumen, Laub und Lieder, schmücke wieder Flur und Wald.
Auf die Berge möcht ich fliegen, möchte sehn ein grünes Tal,
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Glok- ken läu-
-ten, bim bam, bim bam, bum.
3.
Dreistimmig
∞∞∞∞∞∞∞
Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt,
dann wird er dich nicht beissen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain (1835-1910)
∞∞∞∞∞∞∞
Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen,
und fünfzig Jahre, um schweigen zu lernen.
Ernest Hemingway (1899-1961)
247
Sur le pont d'avignon
1.
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7
Sur le pont d’A- vi- gnon
-l’on y- dan- se, l’on y dan- se.
2.
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tout en rond. Les beaux mes- sieurs font comme ci,
et puis en- co- re comme ca.
Les belles dam's font comme ci, et puis encore comme ca.
Französisches Volkslied
G2 68 ˇ ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ( ˇ ˇ(
Tra- ra, das tönt wie Jagd- ge- sang, wie
G2 ˇ ˇ ˇ( ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ
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wil- der und
- -fröh- li-- cher Hör- ner- klang, wie Jagd- ge- sang, wie
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Hör- ner- klang: Tra- ra, tra- ra, tra- ra!
Vierstimmig
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- - - - ˇ ˇ ˇ ˘
Vi- va,vi- va la mu-si- ca! Vi- va,vi- va la mu-si- ca! Vi va la mu-si- ca!
1. 2. 3.
Weise: Michael Praetorius
248
∞∞∞∞∞∞∞
Je größer der Stiefel, desto größer der Absatz.
Karl Kraus (1874-1936)
249
Wachet auf
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ˇ( ˇ( -te
Wa- chet auf, wa- chet auf, es kräh- der Hahn, die
1. 2.
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Son- ne be- tritt ih- re gol- de- ne Bahn.
Weise: J. J. Wachsmann
Wann und wo
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- - -
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Wann und wo, wann und wo, se- hen wir uns wie- der und sind froh?
1. 2. 3. 4.
Vierstimmig
We shall overcome
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G 44 ˇ ˇ ˇ ˇ ˇ` ݎ ( ˘ 7 ˇ ˇ ˇ ˇ ˘
We shall o- ver- come, we shall o- ver come some
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day. Oh, deep in my heart
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I do be- lieve, we shall o- ver- come some day.
Ursprünglich ein christliches Lied;
Worte und Weise überliefert nach einer älteren geistlichen Hymne;
im Jahre 1960 wurde es zum Song der Bürgerrechtsbewegung in den USA
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Wir kom- men all und gra- tu- lie-
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ren zum Ge- burts- tag un- serm lie- ben ...
Worte: Moritz Hauptmann (1792-1868)
250
Nachwort
Das Leben dieses Liederbuches begann im Jahre 1983. Um unseren Kindern das Erlernen von
Volksliedern zu erleichtern, entschieden wir uns, alle jene Lieder aufzuschreiben, die wir
kennen, also mindestens die erste Strophe singen können. Unsere Tätigkeit an der damali-
zugeben und halbwegs ordentlich über einen Paralleldrucker auszugeben. Noch heute sind
von den über 2000 verwendeten Lochkarten einige übrig. Die Rechentechnik und die Anzahl
der Lieder entwickelten sich. Bald gab es den PC 1715, der uns animierte, den Liedern Noten
beizugeben. Dazu wurde ein umfangreiches Pascal-Programm erstellt, das einen einfachen
Notensatz erlaubte. Für uns war es nur natürlich, dass im Buch auftretende Leerstellen mit
mehr oder weniger klugen Sprüchen von mehr oder weniger bekannten Leuten gefüllt wer-
den sollten. Bei zahlreichen Gelegenheiten, wie Familienfeiern und Abenden am Lagerfeuer,
konnten wir mit Auszügen aus dem Gesamtwerk zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.
Heute gibt es einen Notensatz mittels LaTeX-Zusatzsystemen; daher wünschten wir uns
seit Jahren, unserem Liederbuch eine neue, die jetzigen Möglichkeiten ausnutzende Form
Ausdrücklich versichern wir, beim Wandeln durch die Zeiten weder Lieder noch Sprüche
Gelegentlich haben wir die Frage gehört: Habt ihr nichts besseres zu tun? Diese Frage sei
Als wir zum ersten Male Lieder über den Paralleldrucker des Rechenzentrums druckten,
riefen die Bedienkräfte ihren Chef, der den Ausdruck sofort einzog. So etwas wollte er
nicht dulden. Wir teilten ihm mit, dass wir uns im Rahmen der Lehrerausbildung mit dem
tungsartikel, Lieder, Erzählungen und Romane. Augenblicklich sind Lieder an der Reihe; sie
müssen automatisiert ausgewertet und daher zunächst in den Rechner eingegeben werden.
Nur wenige gedruckte Texte sind fehlerfrei; auch gibt es zu einigen Liedern regional unter-
schiedliche Versionen. Sowohl Sprache als auch Rechtschreibung unterliegen dem Einfluss
der sich wandelnden menschlichen Weltsichten. Gern und dankbar prüfen wir Korrektur--
Hinweise, so z. B. jene von Franz Volhard (Hannover), die wir dankbar angenommen haben.
Die im Liederbuch eingestreuten Sprüche werden beim Erstellen eines Buches zufällig aus
einem Fundus ausgewählt; jedes neue Erstellen eines Buches liefert eine neue Verteilung.
Ein Männlein steht im Walde. Deutscher Verlag für Musik Leipzig ,1970
Wir musizieren auf der Triola. Lied der Zeit Berlin, 1971
ad libitum Sammlung Zerstreuung Nr. 10. Verlag Volk und Welt Berlin, 1988
Anderthalb Wahrheiten. Karl Kraus, Verlag Rütten und Loening Berlin, 1969
Schlimmer geht immer. L. J. Peter, R. Hull, Verlag Volk und Welt Berlin, 1989
Mit schönen Worten kocht man keinen Brei. Eulenspiegel Verlag Berlin, 1988
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