The sound of Eels' Electro-Shock Blues, the follow-up to the band's intriguing Beautiful Freak, reflects a year in which leader Mark "E" Everett suffered the loss of his sister to suicide as well as the illness of his mother and other tragedies. The music's hushed, sometimes dark sound and Everett's earnest vocals are often more convincing than his diary-entry lyrics, despite the power and daring inherent in describing illness in alt-pop settings that recall everything from hip-hop to Tom Waits. --Rickey Wright
私の生涯bestアートワークは、このアルバムのジャケットです。内容は、幾多のディスクレビューにも紹介されているように、うつや、身近な人の死といった重苦しい題材を元に、少し暗めの曲が、Eのスモーキーなボーカルと、一風かわった独特のアレンジにのせて紡がれます。その中でも秀逸なのは10曲目の「Last Stop: This Town」。暗めの曲の中で光る激美メロナンバー!そして、そこから後半へと心に平穏をもたらしてくれます。何年たってもきける、私にとって手放しがたい一枚です。他のeelsのアルバムを気に入った方は、少し違った作風ですが、ぜひ一度ご賞味下さい。
My 16 year old son inherited mine and my husbands massive CD collection. My husband tended to not take good care of CDs. So poor kid got all excited when he saw this CD in the collection and it was too scratched to play. So I surprised him with a new one. :) It’s been loved immensely for almost 2 decades so yeah.....it’s good.
Ein absolut verstörendes Album ist diese zweite Veröffentlichung von den Eels aus dem Jahr 1998. Die Texte handeln vom Tod, von Selbstmord und von Krebs. Das ganze Album ist tieftraurig, da Marc Oliver Everett auf ihm seine Verluste verarbeitete. Sein Vater erlitt einen Herzinfarkt und verstarb, seine Schwester hatte sich selbst das Leben genommen und schließlich erlag seine Mutter noch einer Krebserkrankung. Dabei lagen der jeweilige Tod seiner Schwester und seiner Mutter zeitlich ziemlich eng zusammen.
Unter diesen Eindrücken entstanden die sechszehn Songs, die zum Teil sehr „abgefahren“ sind. Stellvertretend für diese nicht ganz leichte Musik seien hier „Cancer For The Cure“, und „Hospital Food“ genannt. Keine leicht zu verdauende Kost tischt uns Herr Everett da auf.
Aber es gibt auch jede Menge eingängige Highlights auf dem Album. Gleich der erste Song „Elisabeth On The Bathroom Floor” erzählt von einem Erlebnis, als er seine Schwester nach einer ihrer Selbstmordversuche auf dem Badezimmerboden findet. Musikalisch ist das tieftraurig und sehr ergreifend umgesetzt. „3 Speed“, ist ebenfalls ein sehr ruhiges Lied, welches durch seine Melancholie punktet, die es ausstrahlt. Man hört Mr. Everett einfach gerne zu, wenn er seine Geschichten erzählt. „Going To Your Funeral, Part I“ ist noch sehr schräg umgesetzt, „Part II“ klingt dagegen wie ein Sonnenschein, nach vielen Tagen Regen. Klasse hier der Klarinetteneinsatz. Und dann gibt es auf „Electro-Shock Blues” natürlich so Klassiker wie „Last Stop: This Town“. Obwohl auch dieser Song mit den Worten: „You‘re dead, but the world keeps spinning“ beginnt, so ist er doch, von der Stimmung her, eine Auflockerung und kommt fast fröhlich aus den Boxen. Das Video sollte man sich auch mal ansehen, gut und witzig gemacht.
„Dead Of Winter“ ist ein wunderschöner, auch wieder ruhiger Titel, der hauptsächlich mit der Akustikgitarre eingespielt wurde, genau wie „The Medication Is Wearing Off“. Nur, dass bei letzterem Stück dem Keyboard ein wesentlich größerer Spielraum eingeräumt wurde. Fast schon symphonisch, durch seine Instrumentierung, kommt der letzte Titel „P.S. You Rock My World“ daher. Und hier verströmt der Text dann die Hoffnung, die in allen vorherigen Liedern vollkommen abhanden gekommen zu sein schien: “Sitting down on the steps at the old post office, the flag was flying at half mast, and i was thinking 'bout how everyone is dying, and maybe it is time to live”.
Fazit: “And maybe it is time to live” ist die letzte Aussage des Albums, eines Albums, welches sehr traurig und depressiv ist. Eigentlich das traurigste Album, welches ich kenne. Aber „Electro-Shock Blues“ hat eben, neben verstörenden Momenten, diese vielen wunderschönen, wenn auch melancholisch depressiven Stellen, die das Album so ungemein hörenswert machen. Für alle, die nicht nur auf 08/15-Pop stehen.