Die Wahl der richtigen GitLab-Infrastruktur ist mehr als eine technische Entscheidung – sie beeinflusst Compliance, Kosten und die Produktivität Deines Entwicklungsteams. Während GitLab.com als SaaS-Lösung verlockend einfach erscheint, stoßen viele Teams schnell an Grenzen: Datenschutzbedenken, explodierende Lizenzkosten bei wachsenden Teams oder fehlende Kontrolle über die Infrastruktur.
GitLab Hosting in Deutschland bietet hier einen professionellen Mittelweg für verschiedene Einsatzszenarien.
Das Problem: In vielen regulierten Branchen wie beispielsweise dem Gesundheitswesen, Finanzsektor, öffentliche Verwaltung oder Rechtsberatung - haben Datenschutzbeauftragte Bedenken gegen GitLab.com bezüglich der Fragen zur Datenverarbeitung (US-Cloud). Drittlandtransfers erfordern aufwändige Dokumentation, und das Risiko von Datenschutzverstößen ist hier hoch.
Die Lösung: GitLab Hosting in Deutschland mit Managed On-Premise oder Cloud-Hosting in deutschen Rechenzentren gibt Dir vollständige Datensouveränität. Deine Source-Code-Repositories, CI/CD-Artefakte und User-Daten bleiben in Deutschland – ohne Umwege über US-Server.
Konkrete Vorteile für Dich:
Das Problem: Bei GitLab.com fallen pro User Kosten an. Bei wachsenden Entwicklungsteam explodieren in diesem Fall häufig die Lizenzkosten. Bei GitLab.com oder GitHub Enterprise bedeutet jede Skalierung sofortige Mehrkosten. Du bist in einem Vendor-Lock-in gefangen: Migration ist aufwändig, Verhandlungsspielraum gering.
Die Lösung: GitLab Hosting über einen Managed Application Hosting Anbieter wie uns mit Fixkosten-Modell. Bei Managed On-Premise oder unserem Cloud-Hosting zahlst Du eine feste monatliche Pauschale – unabhängig von der User-Anzahl. Ob 50 oder 500 Entwickler: Deine Hosting-Kosten bleiben planbar.
Konkrete Vorteile für Dich:
Zusatzbonus: Die eingesparten Kosten kannst Du in GitLab Enterprise-Lizenzen (EE) investieren, falls Du Advanced-Features wie Security-Scanning oder Compliance-Dashboards benötigst. Diese buchst Du direkt bei GitLab – das Hosting bleibt unabhängig davon kostenstabil.
Das Problem: In vielen Firmen wird GitLab professionell genutzt. Aber im Team hat niemand Zeit oder das notwendige Know-how für Server-Administration. Updates, Security Patches, Backup-Management, Performance-Tuning – das bindet Ressourcen, die Du für die eigentliche Entwicklung brauchst. GitLab.com ist keine Option (Datenschutz!), aber Self-Hosting überfordert Dich.
Die Lösung: Vollständig verwaltetes GitLab Hosting – wir kümmern uns um die komplette Infrastruktur, Du konzentrierst Dich auf Deine Software.
Konkrete Vorteile für Dich:
Service-Umfang im Detail:
Nutzt Du bereits Redmine für Projektmanagement? GitLab lässt sich nahtlos integrieren – ideal für Teams, die Projektplanung und Code-Entwicklung verknüpfen möchten.
Nutzt Du bereits Redmine für Projektmanagement? GitLab und Redmine lassen sich nahtlos integrieren. Ticket-Referenzen in Commits, automatische Ticket-Updates bei Merge Requests – die Kombination bietet Teams das Beste aus beiden Welten: Projektmanagement in Redmine, Code-Entwicklung in GitLab.
Wichtiger Hinweis: GitLab bringt eine eigene Issue-Funktion mit, die für viele entwicklungszentrierte Teams völlig ausreicht. Die Redmine-Integration lohnt sich besonders, wenn Du:
Für pure Entwicklungsteams ohne diese Anforderungen ist GitLab Issues oft die einfachere Wahl. Für organisationsweites Projektmanagement mit DevOps-Integration bietet die Kombination GitLab + Redmine deutlich mehr Möglichkeiten.
AlphaNodes hostet beide Systeme professionell, sodass Du eine durchgängige DevOps-Toolchain aus einer Hand bekommst – egal ob Du Dich für GitLab standalone oder die Integration mit Redmine entscheidest.
GitLab Hosting bei einem in Deutschland ansässigen Hoster wie uns, ist kein One-Size-Fits-All-Produkt. Die richtige Lösung hängt von Deinen Anforderungen ab.
Unsere Hosting-Optionen:
Mindestlaufzeit: 1 Monat. Kündbar mit 2 Wochen Frist. Alle Services (Setup, Updates, Monitoring, Backups, Technischer Ansprechpartner) inklusive.
Fragen zu GitLab Server Managed Application Hosting? Informier dich vorab in unserer FAQ oder kontaktier uns direkt für ein individuelles Angebot.
Sind wichtige Projektinformationen in verschiedenen Excel-Tabellen verstreut? Und fehlt Dir dadurch die Übersicht? Dann ist es Zeit für mehr Struktur in Deinem Projekt. Das Redmine DB Plugin verwandelt Dein Redmine-System in eine leistungsstarke Datenbank für alle Arten von strukturierten Informationen, die zwar Ticket- oder Projektrelevant sind, für die es in Redmine jedoch keinen geeigneten Ablageort gibt.
Das Redmine DB Plugin erweitert ein bestehendes Redmine-System um eine flexible Datenbank-Funktionalität. Anstatt verschiedene Tools für unterschiedliche Datentypen zu verwenden, kannst Du alle projektrelevanten Informationen zentral in Redmine verwalten. Mit dem Plugin hast Du die Möglichkeit benutzerdefinierte Datentypen zu erstellen und diese mit benutzerdefinierten Feldern individuell anzupassen.

DB-Einträge können beliebige Inhalte enthalten. Es ist möglich diese innerhalb anderer Entitäten (z.B. Tickets) zu verlinken. Dadurch wird die Kommunikation in umfangreichen Projekten einfacher, weil es weniger Verständnisfehler gibt. Änderungen an einem DB-Eintrag werden in der Historie nachvollziehbar dokumentiert. Es ist gleich ersichtlich: “Wer hat was, wann geändert?”
Damit Du verstehst, was wir meinen, hier ein paar praktische Anwendungsbeispiele wann der Einsatz des Redmine DB Plugins möglich wäre.
Du verwaltest die IT-Infrastruktur Deines Unternehmens? Das Plugin ist ideal für:
Für Immobilienverwalter bietet das Plugin folgende Möglichkeiten:
Teams im Kundenservice profitieren von:

DB-Einträge lassen sich projektbezogen als auch projektübergreifend aufspüren. Die zahlreichen Filter erlauben einen schnellen Zugriff auf die für den jeweiligen Anwender relevanten Daten.
Das Plugin arbeitet mit sogenannten “DB-Typen”, die Du wie Kategorien für Deine Daten verstehen kannst. Jeder Typ kann mit individuellen Feldern ausgestattet werden - von einfachen Textfeldern über Datumsfelder bis hin zu Datei-Uploads und Verknüpfungen zu anderen Einträgen.
Eine der praktischsten Funktionen ist der CSV-Import. Du kannst Deine bestehenden Excel-Listen problemlos in das Plugin übertragen. Ebenso einfach ist der Export in verschiedene Formate (CSV, XLSX, Atom), sodass Du Deine Daten jederzeit für andere Anwendungen verfügbar hast.
Ein großer Vorteil gegenüber isolierten Datenbanken: DB-Einträge lassen sich direkt mit Redmine-Tickets verknüpfen. So siehst Du sofort, welche Infrastruktur-Komponenten von einem Problem betroffen sind oder welche Verträge bei einer Kundenanfrage relevant werden.
Die Live-Suche ermöglicht es Dir, auch bei großen Datenmengen schnell die richtigen Informationen zu finden. Du kannst nach verschiedenen Kriterien filtern, Spalten individuell anpassen und Deine bevorzugten Ansichten für die spätere Nutzung speichern.
Besonders für das Management interessant: Das Plugin unterstützt Redmine-Dashboards. Du kannst wichtige Kennzahlen und Übersichten direkt auf der Startseite oder Projektübersicht anzeigen lassen - beispielsweise ablaufende SSL-Zertifikate oder überfällige Wartungstermine.
Das Plugin respektiert Redmines bewährtes Rechtesystem. Du kannst genau festlegen, wer DB-Einträge erstellen, bearbeiten oder nur lesen darf. Private Einträge ermöglichen es, sensible Informationen nur mit bestimmten Teammitgliedern zu teilen, ohne sie für alle Projektbeteiligten sichtbar zu machen.
Die Tag-Funktionalität hilft Dir dabei, Deine Daten zusätzlich zu strukturieren. Das Plugin unterstützt sowohl einfache Tags als auch gruppierte und “scoped” Tags für eindeutige Kategorisierungen. So findest Du beispielsweise alle Hardware-Komponenten des Typs “Laptop” auf einen Blick.
Das Plugin fügt sich nahtlos in Deine bestehenden Redmine-Prozesse ein. Du musst keine separaten Tools einführen oder Dein Team auf neue Systeme schulen. Alle Funktionen sind über die gewohnte Redmine-Oberfläche zugänglich, und E-Mail-Benachrichtigungen halten Dich über Änderungen auf dem Laufenden.

DB-Einträge lassen sich innerhalb der Ticket “Bearbeiten”-Ansicht verknüpfen. Die verknüpften Entitäten sind dann miteinander verlinkt und somit schnell dem entsprechenden Ticket zuzuordnen.
Für fortgeschrittene Anwender bietet das Plugin verschiedene Makros, mit denen Du DB-Inhalte automatisch in Wiki-Seiten oder Tickets einbinden kannst. Das ist besonders praktisch für regelmäßige Reports oder Statusübersichten.
Wichtig hierbei:
Wir finden, das Redmine DB Plugin ist definitiv sinnvoll, denn es löst echte Probleme, wenn es um die Verwaltung strukturierter Daten in Redmine geht, die nicht in ein Standard-Ticket passen. Es lässt sich flexibel an Deine spezifischen Anforderungen anpassen. Ob Du IT-Ressourcen verwaltest, Kundenverträge überwachst oder Immobiliendaten verwalten willst - das Plugin bietet Dir die nötige Flexibilität und Integration in Deine bestehenden Redmine-Workflows.

Durch den Einsatz benutzerdefinierter Felder für die verschiedenen DB-Typen ist das Plugin flexibel einsatzbar und für unterschiedliche Anwendungszwecke im Projekt geeignet.
Natürlich ist unser Plugin nicht für jeden Anwendungsfall geeignet.
Wir sehen als Hauptzielgruppe IT-Service Unternehmen und Managed Service Provider:
Informationen zu unseren anderen Erweiterungen für Redmine gibt es auf der Produktseite. Kunden, deren Redmine den Mindestanforderungen nicht entspricht oder die lieber jemanden für die Installation und regelmäßige Pflege ihrer Redmine-Instanz beauftragen wollen, haben alternativ die Möglichkeit unser Managed Applikation Hosting für Redmine zu buchen. Hier ist das Plugin bereits Teil unseres Hosting Angebots. Die Funktionalität kann in unserer Online-Demo ausgiebig getestet werden.
Das Redmine HRM Plugin plant Deine Ressourcen konsequent vom Benutzer her: Du siehst auf einen Blick, wer wirklich verfügbar ist und wo Engpässe entstehen – projektübergreifend und realistisch. In diesem Beitrag erfährst du, warum dieser Ansatz so wirksam ist und wie du damit bessere Planungsentscheidungen triffst.
Stell dir vor: Dein Teammitglied Susi ist in drei Projekten gleichzeitig aktiv. In Projekt A hat sie 20 Stunden geplant, in Projekt B 15 Stunden, und in Projekt C noch mal 10 Stunden – alles für die kommende Woche. Würdest Du jetzt nur die Ressourcenplanung für Projekt A sehen, würdest du denken, Susi hätte noch jede Menge Kapazität.
Was falsch ist, denn in der Realtität ist Sie bereits voll ausgelastet.

Genau deshalb funktioniert die Ressourcenplanung im Redmine HRM Plugin benutzerorientiert und projektübergreifend.
Das HRM-Plugin berechnet die Auslastung eines Mitarbeiters automatisch über alle ihm zugewiesenen Tickets in allen offenen Projekten. Dabei fließen folgende Faktoren ein:
Wenn Susi heute 3 Stunden in Projekt B bucht, siehst du das sofort in der Ressourcenansicht von Projekt A – und zwar völlig zu Recht. Denn diese 3 Stunden fehlen Susi für andere Aufgaben. Die Ressourcenplanung zeigt dir die tatsächliche Verfügbarkeit deines Teams.
Auch wenn die Berechnung projektübergreifend ist, bietet das HRM-Plugin dir drei verschiedene Ressourcenansichten:
Der Blick von oben: Alle Mitarbeiter, alle Projekte. Perfekt für Geschäftsführung und Ressourcen-Manager, die den Gesamtüberblick brauchen.
Zugriff: Top-Menü → Ressourcen oder /resources
Der Team-Fokus: Zeigt nur die Mitarbeiter, die in diesem spezifischen Projekt arbeiten. Aber Achtung: Die Auslastung berücksichtigt trotzdem ihre Arbeit in anderen Projekten!
Zugriff: Innerhalb eines Projekts → Reiter “Ressourcen”
Die persönliche Perspektive: Ein einzelner Mitarbeiter sieht seine Auslastung über alle seine Projekte hinweg.
Zugriff: Benutzerprofil → Reiter “Ressourcen”
Ist dieser Mitarbeiter speziell nur für ein Projekt angestellt und nur diesem Projekt zugewiesen, nur dann würde er auch hier tatsächlich seine kompletten Ressourcen sehen - sonst nicht.
Die Ressourcenplanung basiert auf einem automatisierten Regelwerk, das bewusst so konzipiert wurde:
Das Problem mit isolierten Projektsichten:
Der Vorteil der benutzerorientierten Prognose:
Auch wenn du die Ressourcenplanung nicht auf einzelne Projekte beschränken kannst, gibt es praktische Ansätze:
Auch wenn die Zeitbuchungen aus allen Projekten einfließen, kannst du innerhalb eines Projekts gezielt auf dein Team schauen. Du siehst sofort, wer ausgelastet ist – unabhängig davon, woher die Auslastung kommt.
Geschlossene und archivierte Projekte werden nicht in die Ressourcenberechnung einbezogen. Projekte, die ruhen oder abgeschlossen sind, solltest du entsprechend markieren und nicht weiter laufen lassen.
Du kannst bestimmte Ticket-Status von der Ressourcenplanung ausschließen (z.B. “Backlog” oder “Wartend”). Das hilft dir, nur aktiv bearbeitete Aufgaben in der Planung zu sehen.
Einstellung: Administration → Plugins → Redmine HRM → Ressourcen → Ausgeschlossene Ticket Status
Am Ende der Ansicht “Geplante Stunden” zeigt dir das HRM-Plugin automatisch Probleme in der Ressourcenzuweisung:
So kannst du gezielt gegensteuern, bevor Deadlines gerissen werden.

Die projektübergreifende Ressourcenplanung im Redmine HRM Plugin ist ein wichtiges Feature. Sie zwingt dich, die tatsächliche Verfügbarkeit deiner Mitarbeiter zu sehen – nicht die, die du gerne hättest.
Ja, das bedeutet manchmal unbequeme Wahrheiten: Susi ist bereits ausgelastet, auch wenn du sie gerne noch für Projekt D einplanen würdest. Aber genau diese Transparenz macht den Unterschied zwischen optimistischer Hoffnung und verlässlicher Planung.
Neugierig geworden? Teste die HRM-Funktionen in einer Online-Demo oder erkundige dich nach den Möglichkeiten für dein Team. Die Benutzertypen sind nur eine von vielen Funktionen, die dein Projektmanagement auf das nächste Level heben können. Mehr erfahren über unser Redmine HRM Plugin. Die Funktionalität kann auch in unserer Online-Demo getestet werden.
Arbeitest du mit Redmine und einem Chat-Tool wie Slack, Mattermost, Rocket.Chat oder Matrix? Dann hol mit unserem Automation Plugin für Redmine noch mehr aus diesen Tools heraus.
Das Redmine Automation Plugin sorgt dafür, dass wichtige Projekt-Aktivitäten automatisch in deinen Chat-Kanälen landen. Du entscheidest, welche Updates dein Team sehen soll – flexibel und automatisch.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du mit den Automation-Aktionen “Matrix Nachricht senden” und “Slack Nachricht senden” dein Team in Echtzeit auf dem Laufenden hältst.

Automatisierungen im Redmine Automation Plugin basieren auf einer Regel (bestehend aus Trigger + Bedingung + Aktion) und diese funktioniert nach dem “Wenn-Dann”-Prinzip. Das Plugin überwacht kontinuierlich alle definierten Trigger und führt die entsprechenden Aktionen aus, sobald die Bedingungen erfüllt sind - ohne dass ein Benutzer eingreifen muss.
Stell dir vor: Ein kritischer Bug wird gemeldet, ein Sprint-Ziel erreicht oder ein wichtiges Ticket wartet auf Review. Statt dass jedes Teammitglied manuell in Redmine nachsehen muss, erscheint die Information direkt im gemeinsamen Team-Chat – dort, wo die Kommunikation in vielen Projekten ohnehin stattfindet. Das spart Zeit, verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit und hält alle auf dem Laufenden.
Die “Slack Nachricht senden”-Aktion im Redmine Automation Plugin unterstützt nicht nur Slack selbst, sondern alle Dienste, die Slacks Incoming Webhooks unterstützen – also auch Mattermost und Rocket.Chat. Die Konfiguration ist bewusst einfach gehalten und basiert auf YAML. Nachfolgend ein Beispiel wie eine solche YAML-Konfiguration aussehen könnte.
Du fügst die Aktion zu deiner Automation-Regel hinzu und definierst die wichtigsten Parameter per YAML:
webhook_url: https://hooks.slack.com/services/T000/B000/XXX
body: "Neues Ticket in Projekt {%project.name%}: {%issue.subject%}"
channel: "#alerts"
username: "Redmine Bot"
icon: ":rotating_light:"
mrkdwn: true
Die Felder webhook_url und body sind Pflicht, alles andere optional. Du kannst den Bot-Namen und das Icon anpassen – entweder mit Emojis (:robot_face:) oder einem direkten Link zu einem Bild. Der channel-Parameter überschreibt den Standard-Kanal des Webhooks.
Slack verwendet eine eigene Markdown-Variante namens “mrkdwn”. Du kannst damit deine Nachrichten übersichtlicher gestalten:
*fett*_kursiv_`status`Du kannst mit einer Regel auch mehrere Nachrichten an unterschiedliche Kanäle oder sogar verschiedene Webhooks senden – ideal, wenn du etwa sowohl dein Entwickler-Team als auch das Management informieren möchtest:
webhook_url: https://hooks.slack/DEFAULT
username: "Redmine Bot"
messages:
- body: "Dev-Info: Ticket {%issue.id%} zugewiesen"
channel: "#dev-team"
- body: "Management-Info: Neuer Critical Bug"
channel: "#management"
webhook_url: https://hooks.slack/OTHER
Die Aktion unterstützt bis zu 25 Nachrichten pro Regel. Jedes Element kann alle Parameter überschreiben – du bleibst maximal flexibel.
Wenn du einen Matrix-Homeserver (zum Beispiel Synapse oder Dendrite) nutzt, bietet dir das Plugin die Aktion “Matrix Nachricht senden”. Matrix ist ein offener Standard und besonders interessant, wenn du Wert auf Selbst-Hosting legst. Die Standard-Matrix-Aktion sendet unverschlüsselte Nachrichten. Die Möglichkeit zur Nutzung eines optionalen verschlüsselten Bot-Service (der erst eingerichtet werden muss) wird nicht offiziell unterstützt, da die Einrichtung und der Betrieb komplex sind und auf eigene Verantwortung erfolgt. Hier bietet AlphaNodes keinen Support an. Für die meisten Anwendungsfälle empfehlen wir die Nutzung transport-verschlüsselter Verbindungen (HTTPS).
Auch hier arbeitest du mit YAML. Die Einrichtung ist ähnlich einfach:
base_url: https://matrix.example.org
room: "#alerts:example.org"
token: "dein-access-token"
msgtype: "m.notice"
body: "Projekt ID: {%project.id%} – Ticket {%issue.subject%}"
Pflichtfelder sind base_url, room, body und token. Der msgtype ist optional – Standard ist m.notice, was für Bot-Nachrichten empfohlen wird, weil es weniger aufdringlich ist als m.text.
Ein besonderes Feature der Matrix-Aktion: Du kannst deine Nachricht automatisch mit Redmines eigenem Textformat (z.B. Markdown) rendern lassen. Setze dazu render_html: redmine:
render_html: redmine
body: " |
({%project.name%}) Ticket *{%issue.subject%}* wurde erstellt/aktualisiert
- Status: {%issue.status%} (Prio: {%issue.priority%})
- URL: {%issue.url%}"
Das Plugin rendert den Text mit Redmines textilizable-Helper und sendet sowohl eine HTML-Version als auch den Klartext als Fallback. Matrix-Clients zeigen dann formatierte Links, Listen und Hervorhebungen an – je nach Client-Unterstützung.
Wie bei Slack kannst du auch bei Matrix mehrere Nachrichten pro Regel senden und Defaults definieren:
base_url: https://matrix.example.org
token: "TOKEN-DEFAULT"
msgtype: m.notice
messages:
- room: "#ops:matrix.example.org"
body: "Ticket {%issue.id%}: {%issue.subject%}"
- base_url: https://matrix.other.org
token: "TOKEN-OTHER"
room: "#alerts:matrix.other.org"
body: "Projekt {%project.id%}: Build fehlgeschlagen"
render_html: redmine
Auch hier gilt: Bis zu 25 Nachrichten pro Regel.
Beide Aktionen unterstützen Variablen, die du in geschweiften Klammern mit Prozentzeichen schreibst:
issue.id – Ticket-IDissue.subject – Ticket-Titelissue.status – Statusproject.name – Projektnameissue.url – Absolute URL zum Ticketuser.firstname – Vorname des auslösenden BenutzersVariablen funktionieren in allen Textfeldern. Die Auflösung geschieht automatisch beim Senden der Nachricht.
Beide Aktionen validieren deine YAML-Konfiguration und geben klare Fehlermeldungen aus um die Fehlersuche zu erleichtern.
Eine Übersicht aller zur Auwahl stehenden Trigger und Aktionen für die Automatisierungsregeln findest Du in unserem Cheat-Sheet zu Regel-Aktionen.
Mit den Chat-Aktionen des Redmine Automation Plugins schließt du die Lücke zwischen Projektmanagement und Team-Kommunikation. Egal ob du Slack, Mattermost, Rocket.Chat oder Matrix nutzt – du kannst wichtige Ereignisse direkt in die Kanäle senden, in denen dein Team arbeitet.
Die YAML-basierte Konfiguration ist flexibel, unterstützt Variablen und Formatierung und erlaubt dir, mit einer Regel mehrere Ziele anzusprechen. So bleiben alle auf dem Laufenden, ohne dass jemand manuell in Redmine nachsehen muss.
Schau dir die Pluginfunktionen auf unserer kostenlos zugänglichen Online-Demo an.
Die hier vorgestellte Aktion ist ab Plugin Version 4.2.0 integriert. Alle Informationen zu unseren Erweiterungen für Redmine gibt es auf der Produktseite. Kunden, deren Redmine den Mindestanforderungen nicht entspricht oder die lieber jemanden für die Installation und regelmäßige Pflege ihrer Redmine-Instanz beauftragen wollen, haben alternativ die Möglichkeit unser Managed Applikation Hosting für Redmine zu buchen. Hier ist das Plugin auf Wunsch Teil unseres Hosting Angebots.
Die Roadmap-Ansicht des Redmine Reporting Plugin in der Projektliste und Versionsliste unterstützt Projektmanager bei ihrer täglichen Arbeit mit mehreren Projekten, Sprints und Releases: Sie visualisiert Deine Projekte und Meilensteine auf einer übersichtlichen Zeitachse. Voraussetzung ist lediglich, dass für Deine Projekte ein Start- und Enddatum definiert sind oder mindestens eine offene Version mit entsprechenden Datumsangaben existiert.
Die Roadmap-Ansicht steht Dir an zwei zentralen Stellen zur Verfügung: In der Projektliste verschaffst Du Dir einen projektübergreifenden Überblick über alle aktiven, planbaren Projekte. In der Versionsliste siehst Du hingegen den zeitlichen Verlauf Deiner Produkt- oder Projektroadmaps. Beide Ansichten ergänzen sich perfekt und helfen Dir, den Gesamtüberblick zu behalten.

Einsatzszenario 1: Sprint- und Release-Planung
Die Roadmap-Visuailiserung hilft Dir bei der Planung für das nächste Quartal, wenn Du mehrere parallele Entwicklungsteams verwalten musst. Mit der Roadmap-Darstellung erkennst Du sofort, ob sich geplante Versionen zeitlich überschneiden oder ob kritische Lücken entstehen. Besonders wertvoll: Die Darstellung berücksichtigt sowohl Projektlaufzeiten als auch einzelne Versionsmeilensteine – so entgeht Dir keine kritische Phase.
Einsatzszenario 2: Terminüberwachung und Risikomanagement
In Deinem Portfolio laufen zehn Projekte parallel. Drei davon nähern sich ihrem Enddatum, während zwei neue Projekte starten. Wenn mehrere Vorhaben gleichzeitig in die heiße Phase gehen hilft die Roadmap-Darstellung dabei kritische Phasen frühzeitig zu erkennen. Du kannst proaktiv gegensteuern, Prioritäten neu setzen oder zusätzliche Ressourcen anfordern – bevor Probleme eskalieren.
Einsatzszenario 3: Stakeholder-Kommunikation und Projekt-Reviews
In Besprechungen mit Kunden oder der Geschäftsführung sind oft klare Visualisierungen für ein besseres Verständnis vorteilhaft. Statt komplizierte Excel-Tabellen zu pflegen, zeigst Du einfach die Roadmap-Ansicht. Die geplanten Meilensteine sind so dargestellt, dass man sieht was geplant ist, wo es Überschneidungen gibt und wie lange das Projekt noch dauert.
Die Stärken liegen klar auf der Hand: Du erhältst einen projektübergreifenden Gesamtüberblick ohne manuellen Aufwand. Die zeitliche Einordnung erfolgt automatisch anhand Deiner gepflegten Projekt- und Versionsdaten. Kritische Phasen mit vielen parallelen Vorhaben werden sofort sichtbar. Die Darstellung ist intuitiv verständlich – auch für Stakeholder ohne Redmine-Erfahrung. Zudem sparst Du Zeit: keine separaten Roadmap-Tools mehr nötig, alles ist in Redmine integriert.
Tipp: Wenn du die Roadmap-Ansicht häufig nutzt, kannst du sie auch als persönliche Abfrage speichern oder sogar als Standardansicht für Projekte in deinen Benutzereinstellungen festlegen.
Die Roadmap-Visualisierung setzt voraus, dass Du Deine Projektdaten konsequent pflegst: Ohne Start- und Enddatum erscheinen Projekte oder Versionen nicht in der Ansicht. Das bedeutet initialen Aufwand, besonders wenn Du bisher mit ungenauen oder fehlenden Datumsangaben gearbeitet hast. Zudem zeigt die Ansicht in der Projektliste nur aktive, planbare Projekte – abgeschlossene oder archivierte Vorhaben bleiben außen vor. Für sehr umfangreiche Portfolios mit 50+ Projekten kann die Darstellung unübersichtlich werden. Hier ist mit den verfügbaren Filtern zu arbeiten.
Die Roadmap-Visualisierung ist ein mächtiges Werkzeug für Dein Projektportfolio-Management. Sie schafft Transparenz, erleichtert die Planung und verbessert Deine Kommunikation mit Stakeholdern erheblich. Investiere in saubere Stammdaten – die visuelle Übersicht zahlt sich schnell aus. Probier es aus.
Alle Informationen zu unseren Erweiterungen für Redmine gibt es auf der Produktseite. Das kostenpflichtige Reporting Plugin gibt es einzeln oder als Teil unseres Business-Class Bundle, sowie dem Enterprise+ Bundle. Die hier beschriebene Funktion kann in unserer Online-Demo ausgiebig getestet werden.
Mit der Version 4.2.0 unserer Redmine Plugins erwarten dich zahlreiche neue Features und Verbesserungen, die deine tägliche Arbeit effizienter gestalten. Zu den Highlights gehören neue Roadmap-Ansichten und Drag & Drop-Funktionen im Reporting Plugin, erweiterte Messenger-Integrationen für Automation sowie Hetzner-Unterstützung im DevOps Plugin.
Mit Version 4.2.0 kannst du jetzt automatisch Benachrichtigungen an Matrix- und Slack-Räume senden. So bleiben deine Teams auch außerhalb von Redmine über wichtige Projektaktualisierungen, Ticket-Änderungen oder andere Ereignisse informiert.
Neue Automation Aktionen “Matrix-Nachricht senden” und “Slack-Nachricht senden”
Mit Version 4.2.0 wurde die API-Berechtigung für HRM-Benutzerdaten angepasst. Statt Administrator-Rechten reicht jetzt die “HRM view”-Berechtigung aus, um auf HRM-bezogene Benutzerinformationen zuzugreifen.
Mit Version 4.2.0 erhältst du zwei neue Roadmap-Ansichten für Projekte und Versionen, die dir einen schnellen visuellen Überblick über Zeitpläne und Meilensteine geben. Außerdem kannst du jetzt Tickets in der Task Board-Ansicht per Drag & Drop zwischen den Status-Spalten verschieben – für einen deutlich schnelleren Workflow.
Neue Roadmap Darstellung für die Projektliste und die Versionsliste
Mit Version 4.2.0 kannst du Wiki-Seiten über die API umbenennen und optional in ein anderes Projekt verschieben.
Die oben genannten Produkte sind alle Teil des Enterprise+ Bundles.
Die Version 4.2.0 bringt dir vor allem mehr Flexibilität und Effizienz in deinen Arbeitsabläufen. Besonders die neuen Roadmap-Visualisierungen, die Drag & Drop-Funktion für Tickets und die erweiterten Messenger-Integrationen werden deinen Projektalltag spürbar erleichtern. Zahlreiche kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen sorgen zudem für ein stabileres und angenehmeres Nutzererlebnis. Wir arbeiten bereits an der Kompatibilität mit Redmine v6.1, die in einer kommenden Version verfügbar sein wird.
Kunden deren Redmine wir betreuen, oder die ein Redmine Hosting Paket bei uns verwenden müssen sich keine Gedanken bezüglich des Updates auf die neuste Plugin-Version machen. Das übernehmen wir für euch.
Alle Informationen zu unseren Erweiterungen zu Redmine gibt es auf der Produktseite. Die Plugins gibt es einzeln oder im Bundle. Die Nutzung ist nur gemäß unserer Mindestanforderungen möglich. Alternativ besteht die Möglichkeit unser Managed Applikation Hosting für Redmine zu buchen. In unserer frei zugänglichen Online-Demo können die Funktionalitäten der aktuellen Redmine Version zusammen mit unseren Plugins getestet werden. Für Fragen die unsere Produktseiten, FAQs oder Online-Trainings nicht beantworten, stehen wir gerne zur Verfügung. Schreib uns eine Nachricht.
In der Softwareentwicklung sind Architecture Decision Records (ADR) ein bewährtes Mittel, um wichtige Entscheidungen festzuhalten und für alle nachvollziehbar zu machen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn die ursprünglichen Entscheider schon lange aus dem Unternehmen ausgeschieden sind und der Grund für deren Entscheidung nicht mehr abrufbar ist.
Doch wo und wie verwaltet man diese Dokumente am besten? Viele Teams nutzen bereits Redmine als Projektmanagement-Tool – und wissen oft nicht, dass das integrierte Wiki ideal für die Verwaltung von ADRs geeignet ist.
Ein typisches ADR im Redmine-Wiki könnte so aussehen:
## ADR-001: Warum nutzen wir Docker für die Bereitstellung? * **Status:** Akzeptiert (2025-06-01) * **Kontext:** Wir benötigen eine flexible, reproduzierbare Umgebung für unsere Microservices. * **Optionen:** Virtuelle Maschinen, Docker, Kubernetes * **Entscheidung:** Docker * **Begründung:** Docker bietet eine einfache Containerisierung, schnelle Bereitstellung und gute Integration in unsere bestehende Infrastruktur. * **Konsequenzen:** Das Team muss Docker lernen, aber langfristig profitieren wir von der Flexibilität.
Die Syntax der Redmine Wiki richtet sich nach der global eingerichteten Textformatierung von Redmine (Textile → veraltet, CommonMark Markdown (GitHub Floared) → empfohlen)
Das Redmine-Wiki ist eine praktische, kostengünstige Lösung für die Verwaltung von ADRs – besonders für Teams, die Redmine bereits nutzen. Es bietet alles, was du für eine klare, nachvollziehbare und kollaborative Dokumentation brauchst: zentrale Ablage, Versionierung, einfache Bearbeitung.
Und wem das nicht ausreicht oder wer Wert auf umfangreiche Suchfunktionen legt, dem bietet das Redmine Wiki Guide Plugin weitere nützliche Funktionen um dich bei der Dokumentation der ADRs zu unterstützen.
Probier es aus und bringe mehr Transparenz in deine Architektur-Entscheidungen!
Alle Informationen zu unseren Erweiterungen für Redmine gibt es auf der Produktseite. Kunden, deren Redmine den Mindestanforderungen nicht entspricht oder die lieber jemanden für die Installation und regelmäßige Pflege ihrer Redmine-Instanz beauftragen wollen, haben alternativ die Möglichkeit unser Managed Applikation Hosting für Redmine zu buchen. Hier ist das Plugin bereits Teil unseres Hosting Angebots. Die Funktionalität kann in unserer Online-Demo ausgiebig getestet werden.
Die Redmine Ticketliste ist die zentrale Anlaufstelle wenn es um das Anzeigen und Verwalten von Tickets geht.
Stell Dir vor, du erhälst noch detailliertere Suchmöglichkeiten, zahlreiche Zusatzfilter und Spalten, sowie andere Darstellungsformen um deine Daten bis ins Detail auseinanderzunehmen - für nachvollziehbare Analysen und mehr Transparenz.
Die erweiterte Ticketliste des Redmine Reporting Plugins erlaubt Dir einfach und unkompliziert noch tiefere Einblicke in die Arbeitsprozesse, welche die Standard Redmine-Liste nicht bietet.
Lerne ein paar praktische Use Cases kennen, wie Dir die erweiterte Ticketliste des Redmine Reporting Plugins helfen kann.
Du hast nur wenig Zeit das Statusmeeting mit dem Team vorzubereiten? Oder musst den Status von über 100 offenen Tickets prüfen und weißt nicht: welche kritisch sind, wo es Probleme gibt oder wer überlastet ist?
Die Lösung: Statt dich durch endlose Listen zu klicken, nutzt du die erweiterten Filter der Ticketliste:

Ticket-Lebenszeit: Zeigt dir sofort, welche Tickets ungewöhnlich lange offen sind. Ein Ticket, das seit mehr als 1 Monat in “In Bearbeitung” hängt zeigt dir: Da läuft etwas schief.
Roundtrips: Ein Ticket mit 8 Roundtrips (ständiges Hin-und-Her zwischen Status A und B) signalisiert: Hier gibt es Unklarheiten oder Probleme zwischen Team-Mitgliedern. Die solltest du prüfen.
Counter-Boxen mit Schwellwerten: Du hast dir eine Abfragebox eingerichtet, die rot wird, wenn mehr als 5 Tickets länger als 30 Tage offen sind. Die Box ist rot – du weißt sofort, wo du nachfragen musst.
Das Ergebnis:
Statt langer Vorbereitung brauchst du maximal 5 Minuten um dir einen Überblick zur aktuellen Situation zu verschaffen und dein Team mit konkreten Fragen besser zu steuern: “Ticket #123 hat 8 Roundtrips - was blockiert euch da?” Oder: “Ticket #234 ist seit über 1 Monat in Bearbeitung - ich weise es Andi zu, der gerade etwas Leerlauf hat.”
Die Situation: Das täglich 15-Minuten-Stand-up dauert oft 30 Minuten, weil jeder erstmal seine Tickets zusammensuchen muss und ihr über problembehaftete Tickets diskutiert, diese nicht schnell genug findet oder hier nicht weiter kommt?
Die Lösung: Das Team nutzt die erweiterte Ticketliste mit spezifischen Filtern:

Board-Ansicht farblich hevorgehoben oder gruppiert nach “Zugewiesen an”: Jeder sieht seine Spalte mit den aktuellen Tickets. Wer nichts in “In Progress” hat, sollte sich ein neues Ticket holen.
Roundtrips: Tickets mit hohen Roundtrips werden hervorgehoben. Das Team hat sich auf die Regel geeinigt: Erst ab 5 Roundtrips wird ein Ticket im Stand-up diskutiert, weil offensichtlich etwas unklar ist.
Live-Search mit Feldsuche: Während des Meetings tippt jemand schnell id:1234,1235,1236 in die Live-Search der Ticketliste ein, um die drei diskutierten Tickets sofort anzuzeigen – keine Klick-Odyssee über zeitraubende Filterung.
Das Ergebnis: Die Stand-ups dauern wieder 15 Minuten. Die Diskussion ist fokussiert auf tatsächliche Blocker (hohe Roundtrips) und dem weiteren Fortschritt (Boardansicht zur aktuellen Aufgabenverteilung). Niemand verschwendet Zeit mit “Wo steht mein Ticket nochmal?”
Die Situation: Du bist verantwortlich für 15 Projekte in Redmine. Jeden Monat will das Management wissen: Welche Projekte laufen gut? Wo gibt es Risiken? Welche Teams brauchen Unterstützung?
Die Lösung: Du nutzt die projektübergreifende Ticketliste mit aggregierten Metriken:

Tree Map “Aufgewendete Zeit aller Projekte”: Zeigt visuell, wo die meiste Zeit investiert wurde. Ein Projekt mit überproportional viel Zeit, aber wenig geschlossenen Tickets? Ein Warnsignal.
Ticketabhängigkeiten-Ansicht: Für die identifizierten Problem-Tickets schaust du dir die Abhängigkeiten an. Muster: Viele haben blockierende Tickets, die erst spät entdeckt wurden. Das deutet auf unzureichende Planung hin.
Gruppierung nach “Projekt” mit Summen: Du aktivierst die Summen für “Geschätzter Aufwand”, “Aufgewendete Zeit” und “Kosten”. Damit siehst du pro Projekt: Wo liegen wir über Budget? Die Spalte “Kosten mit Unteraufgaben” gibt dir die Gesamtkosten inklusive Sub-Tasks.

Das Ergebnis:
Du präsentierst dem Management nicht nur “es gibt ein Problem”, sondern konkrete Daten: “Team X hat zu hohe Kosten bei Ticket #123 und #234, Team Y nur bei Ticket #345. Das Pattern zeigt sich besonders bei Feature-Tickets, nicht bei Bugs. Wir sollten den Feature-Review-Prozess in Team X überarbeiten.”
Was alle drei Zielgruppen verbindet:
Egal ob Projektleiter, Team oder Admin – die wirkliche Stärke der erweiterten Ticketliste liegt in den benutzerdefinierten Abfragen.
Die erweiterte Ticketliste des Reporting Plugins ist kein Feature, das man “einschaltet” - sie integriert sich automatisch da, wo man sie braucht. Die Kunst liegt nur darin, die richtigen Fragen für den eigenen Einsatz zu stellen und die entsprechenden Metriken zu nutzen:
Einmal eine sinnvolle Filterkombi erstellt, gespeichert, und dann regelmäßig wiederverwendet (Beispielsweise mittels Zählerboxen) unterstützt dich bei mindestens 80% der üblichen Anwendungsfälle in einem Projektteam.
Alle Informationen zu unseren Erweiterungen für Redmine gibt es auf der Produktseite. Das kostenpflichtige Reporting Plugin gibt es einzeln oder als Teil unseres Business-Class Bundle, sowie dem Enterprise+ Bundle. Die hier beschriebene Funktion kann in unserer Online-Demo ausgiebig getestet werden. Die hier beschriebene, erweiterte Ticketliste ist nur eine der vielen nützlichen Funktionen unseres Plugins. Mehr Informationen findest du auch in folgendem Beitrag.
Wenn du in Redmine mit der klassischen Ticketliste arbeitest und Dein Team etwas größer ist, kennst du wahrscheinlich das Problem: Du scrollst durch endlose Zeilen, um herauszufinden, wo ihr gerade steht. Welche Tickets sind in Bearbeitung? Wo hakt es? Wer arbeitet woran?
Die Task Board Ansicht im Redmine Reporting Plugin bietet dir eine Alternative – keine Revolution, aber eine andere Perspektive auf deine Tickets. Denn es dient als visuelles Werkzeug für jede Art von strukturierter Arbeit.
Während die Ticketliste dir Details zeigt, zeigt das Task Board den Flow. Deine Tickets werden als Karten über Status-Spalten verteilt: von “Neu” über “In Bearbeitung” bis “Erledigt”. Du erkennst sofort, wo Arbeit fließt und wo sie stockt.
Das Prinzip kennst du vielleicht von Tools wie Trello oder Jira. In Redmine funktioniert es ähnlich, nutzt aber deine bestehende Ticket-Struktur und Workflows. Die Daten bleiben gleich, nur die Perspektive ändert sich. Und das relativ einfach und schnell mit nur wenigen Klicks.

Nein. Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Task Boards funktionieren überall dort, wo Aufgaben verschiedene Phasen durchlaufen – und das tun sie in fast jedem Projekt, unabhängig von der Größe.
Beispiel klassisches Projekt:
Du hast einen Projektplan mit den Phasen Konzeption → Entwicklung → Test → Abnahme. Mit dem Task Board siehst du sofort, wie viele Aufgaben in welcher Phase stecken. Wenn sich 15 Tickets im Test anstauen, aber nur 2 in der Entwicklung sind, weißt du, wo du nachbessern musst.
Beispiel Support-Team:
Deine Tickets durchlaufen den Weg: Eingegangen → Zugewiesen → In Bearbeitung → Wartet auf Kunde → Gelöst. Das Board zeigt dir, ob Tickets zu lange auf Kundenrückmeldung warten oder ob ein Teammitglied zu viele offene Supportanfragen hat.
Beispiel Wartung:
Störungsmeldungen haben bei dir die Stati: Gemeldet → Priorisiert → Wird behoben → Behoben → Bestätigt. Mit dem Board erkennst du sofort, wenn sich kritische Störungen in “Priorisiert” anhäufen, ohne behoben zu werden. Hier ist eventuell zusätzliche Manpower notwendig.
Statt im Daily oder Statusmeeting durch Listen zu scrollen, öffnest du das Board. Jeder sieht sofort, was läuft. Die Diskussion verschiebt sich von “Was ist der Status?” zu “Warum bewegt sich Ticket X nicht weiter?”
Wenn sich 20 Tickets in “Review” stauen, aber nur 5 in “In Bearbeitung” sind, hast du ein Problem im Review-Prozess. In der Liste würdest du das erst nach mühsamer Filterung sehen.
Mit der Gruppierung nach “Zugewiesen an” siehst du die Verteilung im Team. Hat jemand 15 offene Tickets und ein anderer nur 3? Zeit für eine Umverteilung.
Du kannst Tickets per “Bulk-Edit”-Funktion oder neu ab Version 4.2.0 per Mausklick zwischen Status-Spalten ziehen. Klingt banal, spart aber Zeit. Im Sprint Planning oder bei der gemeinsamen Besprechung mit dem Team macht das einen Unterschied. Du siehst welche Tickets im Status “Backlog” liegen und suchst dir die raus, die es nun abzuarbeiten gilt.
Das Board ist kein Allheilmittel. Für detaillierte Auswertungen, komplexe Filterungen oder wenn du mit vielen verschiedenen Feldern arbeitest, ist die Listenansicht nach wie vor besser, da übersichtlicher.
Das Board ist ein Arbeitswerkzeug für den Alltag, geeignet für aktives Arbeiten, Statusüberblick und Team-Koordination – die Liste ist dein Analyse-Tool. Sie eignet sich für Planung, Priorisierung, detaillierte Analyse. Zudem lässt sie sich exportieren oder ausdrucken.
Die Task Board Ansicht des Reporting Plugins ersetzt also nicht die Ticketliste, sondern ergänzt sie. Ob sie für dich Sinn macht, hängt davon ab, wie du arbeitest:
Das Schöne: Du musst dich nicht entscheiden. Beides steht dir mit dem Reporting Plugin parallel zur Verfügung. Nutze das richtige Werkzeug für die jeweilige Situation.
Die Aktivierung ist denkbar einfach:

Deine Ticketliste wechselt nun zur Board-Darstellung. Alle deine gewohnten Filter und Einstellungen bleiben aktiv – du siehst nur eine andere Darstellungsform derselben Daten.
Tipp: Ab Version 4.2.0 gibt es zusätzlich zum Drag&Drop auch einen Quick-Access-Button, mit dem du noch schneller zur Task Board Ansicht gelangst, ohne durch die Optionen navigieren zu müssen.
Wenn du die Board-Ansicht häufig nutzt, kannst du sie auch als persönliche Abfrage speichern und als Standardansicht in deinen Benutzereinstellungen festlegen. Dann öffnet sich das Board automatisch mit den festgelegten Filtern, wenn du den Ticket-Bereich aufrufst.
Alle Informationen zu unseren Erweiterungen für Redmine gibt es auf der Produktseite. Das kostenpflichtige Reporting Plugin gibt es einzeln oder als Teil unseres Business-Class Bundle, sowie dem Enterprise+ Bundle. Die hier beschriebene Funktion kann in unserer Online-Demo ausgiebig getestet werden. Das Drag&Drop Feature ist Teil der Pluginversion 4.2.0 (Plugin-Update Veröffentlichungen und Mindestvoraussetzungen prüfen).
Viele Unternehmen nutzen ihr Redmine Projekt als zentrale Anlaufstelle für interne Entwickler, externe Freelancer, Kunden und Lieferanten. Alle haben unterschiedliche Rollen, Berechtigungen und mit Sicherheit auch Arbeitszeiten. Das Redmine HRM-Plugin für Redmine v6x bietet mit seinen Benutzertypen eine elegante Lösung sowohl externe als auch interne Teammitglieder sauber zu trennen. Für einen besseren Überblick über Projektteams mit Externen, Kunden und Internen.
Benutzertypen sind projektunabhängige Kategorien, mit denen du jeden Redmine-Nutzer klassifizieren kannst. Statt alle Teammitglieder über einen Kamm zu scheren, definierst du verschiedene Typen wie “Intern”, “Extern”, “Kunde” oder “Lieferant” - und sogar granularer wie “Entwickler” oder “Personalwesen”.
Die Besonderheit von Benutzertypen: Unabhängig vom Rollenrecht - welches Projektbezogen gilt - haben Benutzertypen spezifische HRM-Berechtigungen, Arbeitskalender und sogar individuelle Menüpunkte. So erhält jeder genau die Funktionen und Informationen, die er für seine Arbeit benötigt.
Diese granularen HRM-Berechtigungen bieten für entsprechend gemischte Teams viele praktische Vorteile:
Bessere Ressourcenplanung: Du siehst auf einen Blick, welche internen Mitarbeiter verfügbar sind und welche externen Kräfte du einsetzen kannst. Die Auswertungen lassen sich nach Benutzertypen filtern - perfekt für Kapazitätsplanungen.

Flexibles Berechtigungsmanagement: Kunden erhalten nur den Einblick in bestimmte Projektbereiche, die für ihren Benutzertyp notwendig sind. Während interne Mitarbeiter alle HRM-Funktionen nutzen könnten. Externe Freelancer bekommen hingegend angepasste Funktionen entsprechend ihren vertraglichen Regelungen.
Automatisierte Zuweisungen: Neue Teammitglieder erhalten automatisch den Standard-Benutzertyp zugewiesen. Das spart Zeit und verhindert Fehler bei der manuellen Konfiguration.
Datenschutz durch Anonymisierung: Eine besonders interessante Funktion des HRM-Plugins ist die Anonymisierung von Aktivitäten. Ist diese aktiviert, sehen Nutzer im Aktivitätslog nur noch ihre eigenen Einträge - fremde Aktivitäten werden anonymisiert dargestellt. Per Benutzertyp kannst du jedoch bestimmte Rollen (z.B. Datenschutzbeauftragte) von dieser Anonymisierung ausnehmen. Das ist besonders relevant für Universitäten, Behörden oder Unternehmen mit strengen Datenschutzrichtlinien oder sensiblen Compliance-Vorgaben.
Die Flexibilität hat ihren Preis: Die initiale Konfiguration erfordert durchdachte Planung. Du musst im Vorfeld definieren, welche Benutzertypen du benötigst und welche Rechte sie erhalten sollen.
Auch die Wartung kann aufwendig werden: Änderst du nachträglich einen internen Benutzertyp zu extern, verlieren die betroffenen Nutzer ihre Arbeitszeitkalender. Solche Wechsel solltest du daher gut durchdenken.
Unser Tipp: Fang minimal an. Zwei, maximal drei Benutzertypen (z.B. Intern, Extern, Stakeholder). Erst wenn du konkrete Probleme hast, die sich nur durch weitere Typen lösen lassen, erweitern. Nicht umgekehrt.
Ideal für Projektmanager und Teamleiter in größeren Unternehmen mit gemischten Teams (50+ Personen), oder komplexen Strukturen, sowei strikten Compliance-Anforderungen. Besonders wertvoll wird die Funktion für IT-Dienstleistern, Beratungsunternehmen, Agenturen, Universitäten.
Konkretes Beispiel: Du leitest ein Softwareprojekt mit 5 internen Entwicklern, 2 externen UI-Designern und einem Kunden-Vertreter, der den Status einsehen will. Nur für die Ressourcenplanung der Entwickler und Designer ist die Zuweisung eines Arbeitszeitkalenders notwendig.
Mit Benutzertypen richtest du ein:

Tipp: Als Standardeinstellung empfehlen wir, den Benutzertyp zu wählen, der im System am häufigsten vorkommt. Dieser wird neuen Benutzern automatisch zugewiesen – in den meisten Redmine-Installationen sind das die internen Mitarbeiter. Andere Benutzertypen müssen den jeweiligen Anwendern anschließend manuell zugeordnet werden.
So behältst du den Überblick über Kapazitäten unter Berücksichtigung verschiedener Arbeitszeiten (40h vs. 20h) in der Ressourcenplanung, während jeder die passenden Tools und notwendigen Einblicke erhält (spezielle Menüpunkte). Auch die Option “Anwesenheitsbuchung erforderlich” für die Externen macht den Unterschied zur besseren Kontrolle deutlich.
Obiges Beispiel lässt sich noch erweitern, z.B. um eine administrative Rolle:
Erweitere Dein Wissen rund um Redmine und unsere Plugins mit unserer Sammlung von Cheatsheets, Leitfäden, Infografiken, Checklisten und mehr
HRM-Benutzertypen bringen Ordnung in komplexe Teamstrukturen. Die Investition in die Konfiguration zahlt sich durch bessere Übersichtlichkeit und zielgenaue Berechtigungen aus. Allerdings solltest du die Typen von Anfang an durchdacht planen, da eine spätere Anpassung problematisch ist.
Neugierig geworden? Teste die HRM-Funktionen in einer Online-Demo oder erkundige dich nach den Möglichkeiten für dein Team. Die Benutzertypen sind nur eine von vielen Funktionen, die dein Projektmanagement auf das nächste Level heben können.
Mehr erfahren über unser Redmine HRM Plugin. Die Funktionalität kann auch in unserer Online-Demo getestet werden.